DEM0015765MA - - Google Patents

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DEM0015765MA
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M15765 V/84a
Die Erfindung betrifft einen elastischen stählernen Bündeldalben mit einer die Dalbenpf ahle gegenseitig abstützenden starren Kuppelscheibe. Um das elastische Arbeitsvermögen eines solchen Bündeldalbens zu erhöhen/ wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die Kuppelscheibe mit winklig zur Hauptstoß richtung des .Schiffes verlaufenden Gleitführungen mit Endanschlag für einen Teil der Pfähle zu versehen, durch die die betreffenden
ίο Pfähle bis zur Erreichung des Anschlages in einer von der Schiffsstoßrichtung abweichenden Richtung durchgebogen werden.
Damit wird auch für Bündeldalben mit starren Kuppelscheiben ein älterer eigener -Vorschlag ausgenutzt, bei dem einzelne Pfähle von anders gestalteten Kupplungsmitteln durch Hebelwirkung in einer von der Kraftrichtung abweichenden Richtung durchgebogen werden. Gemäß der einen Ausführungsform der Erfindung bestehen die Gleitführungen aus Schützen in der Küppelscheibe. Bei einer zweiten Ausführungsform, bei der die Kuppelscheibe die an der Anfahrseite dies Dalbens liegenden Pfähle einseitig abstützt, sind mindestens zwei an der Anfahrseite liegende Pfähle mit einem zusätzlich vorgebauten, der Schiffsberührung ausgesetzten Pfahl durch je einen Gelenkarm verbunden. Es ist der zu diesen Pfählen hin liegende Rand der Kuppelscheibe als Gleitführung .mit Anschlag ausgebildet.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung schematisch dargestellt. Abb. ι und 2 zeigen eine Teilansicht bzw. eine ■ Draufsicht, eines fünfpfähligen Dalbens mit VorbaupfahL; *
Abb. 3 zeigt im Grundriß einen siebenpfähligen Dalben mit zur Kraftrichtung winkligen Gleitführungen für zwei Pfähle.
Bei dem Beispiel nach Abb. 1 und 2 besteht der eigentliche Dalben aus fünf Pfählen 1, 2, 3, 4, 5,.
dem Anfahrpfahl 14 und einer als Hohlkörper ausgebildeten Kuppelscheibe 6. Die der Schiffsberührung nicht ausgesetzten Dalbenpfähle 3, 4, 5 erstrecken sich durch kreisförmige Öffnungen 7, 8, 9 der Küppelscheibe 6, während die dem Anfahrpfahl 14 benachbart liegenden Pfähle 1, 2 sieh einseitig gegen die Küppelscheibe in Randausschnitten ίο, Ii abstützen. Diese Pfähle sind durch Hebel 12, 13 kniegelenkartig mit dem dem eigentlichen Dalben vorgebauten Anfahrpfahl 14 verbunden.
Die Hebel 12, 13 haben an dem einen Ende Durchlaßöffnungen· für die Pfähle 1, 2 und umfassen mit dem anderen Ende gabelförmig den Pfahl 14. An den Pfählen 1, 2 und 14 sind seitlich Konsolen 15, 16 angeordnet, auf denen die Hebel 12, 13 ruhen. Zweckmäßig ist der Anfahrpfahl 14 etwas schräg gerammt, damit die Schiffsberührung möglichst hoch erfolgt. Bei einem Schiffsstoß gegen den Anfahrpfahl 14 wirkt sich die Durchbiegung dieses Pfahls zunächst dahingehend.aus, daß die Pfähle i, 2 auseinandergespreizt werden, bis sie gegen die Anschläge 17, 18 an dem Kuppelkörper 6 zur Abstützung gelangen, wonach an der Kraftauifnahme auch die übrigen Dalbenpfähle teilnehmen. Zweckmäßig sind die Anschläge 17, 18 so angeordnet, daß sie zur Wirkung kommen, wenn der Anfahrpfahl 14 gegen den Kuppelkörper 6 zur Abstützung gelangt.
Bei dem Beispiel nach Abb. 3 handelt es sich um einen siebenpfähligen Dalben, bei dem die der Schiffsberührung ausgesetzten Dalbenpfähle 21, 22, 23 in kreisförmigen Ausschnitten 24, 25, 26 des Kuppelkörpers 27 mit einem gewissen Spiel durch nicht dargestellte Kupplungsmittel gehalten werden. Zwei weitere Dalbenpfähle 28, 29 erstrecken sich durch kreisförmige Öffnungen des Kuppelkörpers 27, während für die restlichen beiden Dalbenpfähle 30, 31 in dem Kuppelkörper 27 Durchlaßöffnungen 32, 33 vorgesehen sind, die als schräg zur Kraftrichtung' verlaufende Gleitführungen für die Dalbenpfähle ausgebildet.sind. Bei einem Schiffsstoß gegen den Dalben in Richtung auf die Pfähle 21, 2'2, 23 werden die Pfähle 21, 22, 23 und 26, 29 nach Überwindung des Spiels in der Kraftrichtung durchgebogen, während die Pfähle 30, 31 zunächst eine Durchbiegung etwa im rechten Winkel zu den Seitenflächen der Gleitführungen 32, 33 erleiden, bis sie mit den vorderen Begrenzungen dieser Gleitführungen, in Eingriff kommen, wonach auch die Pfähle 30, 31 in der Kraftrichtung weiter durchgebogen werden.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE: ,_,
1. Elastischer stählerner Bündeldalben mit einer die Dalibenpfähle gegenseitig abstützenden starren Kuppelscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß due Kuppelscheibe (6, 27) mit winklig zur Hauptstoß richtung des Schiffes verlaufenden Gleitführungen (10, 11, 32, 33) mit Endanschlag für einen Teil der Pfähle versehen ist, durch die die betreffenden Pfähle (1, 2, 30, 31) bis zur Erreichung des An-.
Schlages in einer von der Schiffsstoßrichtung abweichenden Richtung durchgebogen werden.
2. Bündeldalben gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitfübrungen aus Schlitzen (32, 33) in der Küppelscheibe (27) bestehen.
3. Bündeldalben nach Anspruch 1, bei dem die Kuppelscheibe die an der Anfahrseite des Dalbens liegenden Pfähle einseitig abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei an der Anfahrseite liegende Pfähle (1, 2) mit einem zusätzlich vorgebauten, der Schiffsberührung ausgesetzten Pfahl (14) durch je einen Gelenkarm (12, 13) verbunden sind und daß der zu diesen Pfählen hin liegende Rand der Kuppelscheibe als Gleitführung (ίο, 11) mit Anschlag (17, 18) ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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