DEM0013889MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 28. April 1952 Bekanntgemacht am 27. Oktober 1955
Die Erfindung betrifft die Ausbildung eines Tennisschlägergriffes.
Sie besteht darin, daß der Griff in der Länge verstellbar ist.
Die Längenverstellbarkeit des Griffes spielt, besonders wene sie während des Spieles je nach Bedarf
vorgenommen werden kann, insofern eine besondere Rolle, als nunmehr auch Bälle, die man bei
normaler Schlägergrifflänge vorbeilassen mußte, noch geschlagen werden können, während bei normalem
Spiel die unveränderte Länge des Griffes beibehalten werden kann. In der einfachsten Form
kann hierbei der Griff von Hand verlängert und verkürzt werden. Man kann aber auch die Anordnung
so treffen, daß nach Auslösen einer Feststellvorrichtung der Griff durch die Schlägerbewegung
sich selbsttätig verlängert und nach dem Schlag von Hand in die normale Länge zurückgeschoben wird.
Es ist auch möglich, daß nach Beendigung des Schlages, also nach Wegfall der durch die Schlagbewegung
ausgelösten Zentrifugalkraft, die Verlängerung des Griffes etwa mit Hilfe einer Feder,
eines Gummizuges od. dgl. wieder rückgängig gemacht wird.
Des weiteren kann die Anordnung so getroffen werden, daß das Verlängern des Griffes schon vor
der oder mitten in der Schlagbewegung vorgenommen werden kann, wozu beispielsweise eine Feder
od. dgl. dienen kann. Da der Spieler nach dem
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Schlag den Schlägerkopf sowieso mit der linken
]laiid zu fassen pflegt, ist das Einschieben der Verlängerung gegen den Federdruck nicht spielhindenul.
Das Verlängern und Verkürzen kann natürlich auch durch Druckluft oder elektromagnetisch
erfolgen, indem ein für mehrmalige Benutzung ausreichender Druckluftbehälter oder eine zur Erregung
eines die bewegung herbeiführenden Magneten dienende Batterie leicht auswechselbar
to im Griff untergebracht wird. Es ist auch ohne weiteres möglich, statt dessen einen Behälter mit
einem Verbrennungsstoff, beispielsweise Leichtbenzin, Äther usw., mit einer Zündbatterie od. dgl.
eventuell als ganzes Aggregat auswechselbar im Griff anzuordnen und die Griffverläiigerung bzw.
-Verkürzung durch Verput'fungsgase herbeizuführen. Des weiteren könnte eine entsprechend dosierte
Zündpille eingebaut werden, die durch eine Art Schlagbolzen zur Explosion gebracht wird. In den
beiden letzten Fällen würde das Rohrinnere des Stieles als Zylinder dienen, wobei der Verlängernngsteil
des (!rifles ebenfalls ohne weiteres aus mehreren teleskopartig ineinander schiebbaren Rohren
bestehen kann. Dadurch, daß man die Zündpillen in eine Art durch die Zylinderbewegung gesteuerte,
leicht auswechselbare Trommel einlegt, ist es möglich, eine solche Anzahl von Pillen unterzubringen,
die für die beim Spiel zu erwartende Anzahl von Längenänderungen des Griffes ausreicht.
Die l'.iTnidung wird beispielsweise bei Benutzung
einer Vorhol feder beschrieben. Es zeigt
Abb. 1 einen Längsschnitt durch den erfmdungsgemäl.ien Griff, während
Abb. 2 eine Einzelheit, und zwar die Auslösevorrichtung darstellt.
Anschließend an das 1 [erzstück 1 ist durch Nieten, Schrauben od. dgl. 2 ein Rohr 3 aus beliebigem
Material, l>eispielswcise Metall, in dom Stumpf 4 befestigt,
für den im Ausführuiigsbeispiel ein Rohr aus lK'lic'bigom Material, Ix-ispk-lsweise Metall, zur
Verwendung gelangt. Das Rohr 3 ist axial verschiebbar im Rohr 4 gelagert. Wird ein kreisrundes
Rohr benutzt, so muß das Rohr 3 gegen Verdrehung durch irgendwelche Führung, z. B. durch einen oder
mehrere Schlitze im äußeren Rohr 4 und durch in den oder die Schlitze eingreifende, am inneren
Rohr 3 befest igte,.in der Zeichnung nicht dargestellte
Stifte gesichert werden. Einer oder mehrere dieser Stifte können als Endanschlag benutzt werden.
Natürlich kann die Anordnung auch umgekehrt getroffen werden. Eine besondere Verdrehungssicherung wird erspart, wenn die Rohre einen vom
Kreis abweichenden Querschnitt erhalten, wie es vielfach bei den üblichen Griffen der Fall ist. Es
ist jedoch nicht erforderlich, daß das innere Rohr 3 die gleiche Außeiiumrißform wie die Innenkontur
des äußeren Rohres 4 aufweist. Das äußere kann beispielsweise viereckig mit abgerundeten Ecken,
6u das innere dagegen kreisrund sein. In diesem Falle
werden besondere Gleitflächen, beispielsweise nach Art von Kolbenringen Anwendung finden, wodurch
die Reibung vermindert wird. Dabei kann das äußere Rohr 4 am vorderen, herzstückseitigen Ende
eine nach innen gerichtete Abkantung erhalten, deren öffnung dem Querschnitt des inneren Rohres
entspricht. Diese Abkantung oder Abköpfung kann dann auch gleichzeitig als Endanschlag dienen. Im
Ausführungsbeispiel ist nun im äußeren Rohr 4 eine Feder 6 angeordnet, die sich einerseits gegen den
Bodendeckel des äußeren Rohres und andererseits gegen ein Querstück 5 des inneren Rohres abstützt.
Der Raum vor dem Ouerstück steht zur Unterbringung einer Rückholvorrichtung zur Verfügung. In
dem dargestellten Beispiel ist sie nicht enthalten, da es gewöhnlich ausreichend sein wird, die Rückführung,
wie bereits früher geschildert, von Hand vorzunehmen. Eine der üblichen Federführungen
kann für die Feder 6 vorgesehen sein. Die gesamte nicht dargestellte Vorholvorrichtung kann als eine
Einheit hergestellt sein, so daß sie leicht ein- und ausgebaut werden kann. Für eine solche Ausbildung
bietet die Technik viele Vorbilder. Damit beim Vorschnellen des Verlängerungsstückes kein
harter Schlag erfolgt, kann eine der. üblichen, den Schlag vermindernden oder ganz beseitigenden
Hemmvorrichtungen, beispielsweise ein Gummipuffer od. dgl., vorgesehen werden.
In Abb. 2 ist ein mögliches Ausführungsbeispiel für die Auslösevorrichtung gezeigt, unter der Annähme,
daß die Vorrichtung im inneren Rohr 3 radial verschiebbar oder axial fest verbunden und
ein Führungsschlitz oder eine Nutiam äußeren Rohr angeordnet ist. Die \^orrichtung besteht aus einem
Stift, dessen stärkere, als Bunde ausgebildete Querschnitte 7 in der Stellung, in welcher das innere
Rohr am äußeren unverschiebbar festgehalten wird, in am Ende der Schlitze angeordnete Verbreiterung
eingreifen. Wird der über den Umfang des äußeren Rohres herausragende Teil der Vorrichtung unter
Umständen gegen Federdruck niedergedrückt, so treten die Bunde 7 aus den Verbreiterungen aus und
die dünneren, der Breite der Sdhlitze entsprechenden Stiftquerschnitte 8 in den Bereich der Schlitze ein.
Das Verlängerungsstück ist somit frei und schnellt zusammen mit der Auslösevorrichtung unter der
Wirkung der Feder 6 nach vorn, wo die stärkeren Querschnitte wieder in Verbreiterungen der Schlitze
einspringen und den Schlägerkopf in dieser Stellung festhalten. Diese letztere Maßnahme ist jedoch ge- no
gebenenfalls nicht erforderlich, da die Feder 6 schon zum Festhalten in dieser Stellung genügt. Ist das
Vorschnellen der Auslösevorrichtung nicht erwünscht, so wird der Stift am äußeren und der
Schlitz mit Verbreiterung am inneren Rohr angcordnet. Selbstverständlich kann auch auf die Stiftfeder
verzichtet werden. In diesem Falle muß das andere Stiftende aus dem Umfang des äußeren
Rohres herausragen, um es beispielsweise mit dem Zeigefinger wieder in die Grundstellung zurückzubringen.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß der Tennisspieler eine gewisse Kopflastigkeit des Schlägers
bevorzugt. Diese Kopflastigkeit wird durch das Vorschnellen des Kopfes vergrößert. Ist dies jedoch
unerwünscht, so kann auf einfache Weise ein Gegen-
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gewicht, wie es bei hohl ausgebildeten Schlägergriffen
an sich bekannt ist, mit dem Verlängerungsstück so in Verbindung gebracht werden, daß beim
Verlängern ,des Griffes das Gegengewicht nach dem Handstück zu verschoben wird. Beispielsweise
braucht nur die dargestellte Druckfeder durch eine Zugfeder ersetzt zu werden, die das durch eine Umführung
mit dem Verlängerungsstück verbundene Gegengewicht angreift. Die Benutzung eines Gegengewichtes
macht das Gesamtgewicht des Schlägers nicht größer, da beispielsweise bei Verwendung von
Leichtmetall! der Griff .sowieso leichter ist als der übliche massive Holzgriff.
Claims (16)
1. Griff für Tennisschläger, dadurch gekennzeichnet,
daß seine Länge verschieden einstellbar ist.
2. Griff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längenverstellung selbsttätig
durch an sich bekannte Mittel erfolgt.
3. Griff nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die selbsttätige Längenverstellung nach Auslösen einer handbetätigten Feststellvorrichtung erfolgt.
4. Griff nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Griff aus einem mit dem Herzstück (1) verbundenen inneren Metallrohr
(3) und einem oder mehreren teleskopartig ineinander schiebbaren äußeren Metallrohren (4)
besteht und diese Rohre gegeneinander axial verschiebbar, jedoch gegeneinander undrehbar
sind.
5. Griff nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre saugend ineinander eingepaßt
sind.
6. Griff nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei ineinander schiebbaren
Rohren eines der Rohre besondere, dem Querschnitt des anderen Rohres entsprechende Verstärkungen
als Führungsfläche besitzt.
7. Griff nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich am Griff in Daumennähe 4-5
eine Auslösevorrichtung angeordnet ist.
8. Griff nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösevorrichtung aus einem
quer durch den Griff hindurchragenden, auf beiden Seiten vorstehenden Stift besteht.
9. Griff nach Anspruch 7 und 8, dadurch, gekennzeichnet,
daß an der Auslösevorrichtung eine eine Rückstellung bewirkende Feder angeordnet
ist.
10. Griff nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stift stärkere (7) und schwächere (8) Querschnitte aufweist, von welchen die ersteren zum Festhalten des Verlängerungsstückes
und die letzteren zur gegenseitigen Führung der Rohre in axialer Richtung dienen.
11. Griff nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß in an sich bekannter Weise ein Gegengewicht vorgesehen ist, das gegenläufig mit dem Verlängerungsstück verbunden ist.
12. Griff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Längenverstellung
durch Federkraft erfolgt.
13. Griff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb zur Betätigung der
Längenverstellung aus einer Preßluftquelle besteht.
14. Griff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsquelle ein Elektromagnet
dient.
15. Griff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verpuffungsanordnung als
Verstellmittel im Griff angeordnet ist.
16. Griff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer durch das Verstellmittel
gesteuerten Trommel Zündpillen liegen, die durch einen Schlagstift zur Explosion gebracht
werden können.
Angezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 475 927. . Ϊ ;
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
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