DE3224176C2 - Motorisch angetriebene schlagende Handwerkzeugmaschine - Google Patents

Motorisch angetriebene schlagende Handwerkzeugmaschine

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DE3224176C2 DE3224176A DE3224176A DE3224176C2 DE 3224176 C2 DE3224176 C2 DE 3224176C2 DE 3224176 A DE3224176 A DE 3224176A DE 3224176 A DE3224176 A DE 3224176A DE 3224176 C2 DE3224176 C2 DE 3224176C2
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einer motorisch angetrie­ benen schlagenden Handwerkzeugmaschine, insbesondere einem Meißelhammer gemäß dem Oberbegriff des Hauptan­ spruchs. Bei einer durch die GB-PS 1 424 473 bekann­ ten schlagenden Handwerkzeugmaschine ist zwischen einem Schlagkolben, der über ein innerhalb eines Topfkolbens angeordnetes Luftpolster von einem Kurbelgetriebe ange­ trieben wird, und einer Werkzeugaufnahme, in die der Schaft eines Werkzeugs einschiebbar ist, ein in den Be­ wegungsrichtungen des Schlagkolbens zwischen diesem und dem Schaft des Werkzeugs beweglicher Döpper angeordnet. Der Döpper ist mittels einer Buchse geführt. Während des Betriebs der Maschine beschleunigt der Kurbeltrieb über den Topfkolben und das Luftpolster den Schlagkolben gegen den Döpper, so daß der Schlagkolben gegen den Döpper trifft und diesen in Richtung des eingeschobenen Werk­ zeugs schlägt. Beim Auftreffen auf das freie Ende des Schaftes des Werkzeugs gibt der Döpper wenigstens einen Teil seiner kinetischen Energie an das Werkzeug ab. Nor­ malerweise prallt der Döpper von dem freien Ende des Schaftes ab und zurück in Richtung des Schlagkolbens, um von diesem erneut gegen den Schaft des Werkzeugs ge­ schlagen zu werden. Damit in solchen Fällen, in denen sich bei Erreichen der Ausgangslage des Döppers der Schlagkolben noch in Richtung des Kurbeltriebes bewegt, der Döpper keinen harten Prellschlag gegen das Maschinen­ gehäuse ausführt, ist ein Anschlagring für den Döpper in dessen Längsrichtung beweglich geführt und mittels eines Ringes aus Gummi oder dergleichen elastischem Werkstoff gegenüber einer Axialanschlagfläche, die starr an dem Gehäuse befestigt ist, abgestützt. Nach dem Auf­ treffen des Döppers auf dem Anschlagring bewegen sich beide Teile in Richtung der Anschlagfläche und drücken den elastischen Ring zusammen. Dadurch werden die genannten Teile abgebremst. Infolge der im Ring aufge­ bauten Druckspannung werden beide Teile entgegen der ur­ sprünglichen Richtung des Döppers beschleunigt. Dadurch kann der Döpper gegebenenfalls wieder gegen den Schaft des Werkzeugs schlagen und abermals zurückprallen. Der Döpper dieser Maschine hat einen halsförmigen Teil und eine in diesen eingearbeitete Umfangsnut, und der ela­ stische Ring ist so ausgebildet, daß er beim Verschieben des halsförmigen Teils in die Umfangsnut einrasten kann. Die Umfangsnut ist an dem Döpper so ausgerichtet, daß das Einrasten stattfindet, wenn das Werkzeug beispiels­ weise von seiner Arbeitsstelle abgehoben wird und des­ halb sich bis an einen in den Werkzeughalter eingebauten Anschlag verschiebt. Durch das Einrasten wird der Döpper daran gehindert, sich von dem Werkzeugschaft so weit zu entfernen, daß er in den Schlagweg des Schlagkol­ bens gerät und von diesem in unbeabsichtigter Weise erneut gegen das nicht arbeitende Werkzeug beschleunigt wird. Das Einrasten bewirkt eine sogenannte Leer­ schlagstellung des Döppers. Bei erneuter Arbeitsauf­ nahme muß die Maschine vom Maschinenbediener kräftig gegen die Arbeitsstelle gedrückt werden, damit der Werkzeugschaft den Döpper aus der Leerschlagstellung heraus in Richtung des Schlagkolbens verschiebt, so daß dieser wieder gegen den Döpper trifft. Zum beque­ men Wiederaufnehmen der Arbeit ist es erwünscht, den Döpper mit wesentlich weniger Kraftaufwand von der Leerschlagstellung in seine Retriebsstellung verschie­ ben zu können. Dies würde auch das genaue Führen der Maschine während des Arbeitsbeginns sehr erleichtern.
Aus der DE-OS 27 43 155 ist ein Schlaghammer bekannt, bei dem der Leerschlag des Döppers gegenüber dem Gehäuse zusätzlich mittels einer Schraubenfeder abgedämpft wird. Zur Reaktivierung des Schlagwerks ist der innerhalb der Federwindungen eingeklemmte Döpper unter Überwindung eines Reibungswiderstandes aus der Schraubenfeder herauszudrücken.
Ferner ist aus der DE-OS 15 77 979 ein Bohrwerkzeug bekannt, bei dem durch Vorschalten unterschiedlicher Masseelemente eine angepaßte Schlagdämpfung erfolgt, wodurch die Standzeit der Werkzeuge vergrößert werden kann.
Aufgabe der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mit Schlagwerk ausgestattete Handwerkzeugmaschine derart weiterzubilden, daß ein wirkungsvoller Übergang des Schlagwerks in den Leerlauf gewährleistet ist und ein anschließender Wiederanlauf des Schlagwerks bei geringstem Kraftaufwand ermöglicht wird.
Vorteile der Erfindung
Bei der Handwerkzeugmaschine mit den kennzeichnenden Merkmalen der Ansprüche 1 und 2 schlägt nach dem Weg­ ziehen des Werkzeugs von der Arbeitsstelle der sich in Richtung des Werkzeugs bewegende Döpper gegen eine relativ zu einem elastischen Polster verschiebbare Masse von solcher Größe, daß durch den Aufprall auf diese Masse der Döpper zunächst zum Stillstand kommt, und dann nur eine verschwindend kleine Geschwindigkeit in der entgegengesetzten Richtung annimmt. Dadurch wird praktisch die gesamte kinetische Energie des auf­ prallenden Döppers auf die verschiebbare Masse über­ tragen. Infolge von Reibung zwischen dem Döpper und einer ihm zugeordneten Döpperführungsbuchse kommt der Döpper in einem kleinen Abstand von der Aufschlagstelle in Richtung des Schlagkolbens zum Stillstand. Der Döp­ per kann in dieser Stellung von dem Schlagkolben nicht erreicht werden. Die übertragene Energie wird, weil in­ folge des Massenverhältnisses zwischen dem Anschlag­ körper und dem Döpper nach dem genannten Aufprall der Anschlagkörper den Döpper nicht mehr berührt, vollstän­ dig von dem Döpper ferngehalten und in das Gehäuse der Maschine abgeleitet. Dies ist mit Sicherheit erreichbar durch die Ausbildung gemäß dem Anspruch 2. Zur Wieder­ aufnahme des Schlagbetriebs genügt es deshalb, diejenigen Reibungskräfte, die zwischen dem Döpper und seiner Füh­ rungsbuchse auftreten, zu überwinden, wodurch der Döpper erneut in den Schlagweg des Schlagkolbens gelangt und von diesem gegen das Werkzeug beschleunigt wird. Wenn die Handwerkzeugmaschine in waagrechter oder abwärtsgenei­ ter Ausrichtung betrieben wird, kann deshalb auf bekannte Brems- bzw. Haltevorrichtungen für den Döpper verzichtet werden. Lediglich wenn erwünscht ist, daß der Döpper auch bei aufwärts geneigter Maschine in der Leerschlagstellung verbleibt, ist eine Brems- bzw. Haltevorrichtung vorzu­ sehen. Die von dieser aufzubringenden Kräfte brauchen jedoch nur so stark zu sein, daß sie den Döpper am Absin­ ken infolge seines Eigengewichts in Richtung des Schlag­ kolbens hindern. Diese Kräfte sind wesentlich schwächer als diejenigen, die man bei der vorbekannten Leerschlag­ bremse zum Stillsetzen des beispielsweise vom freien Schaftende des Werkzeugs oder der Werkzeugaufnahme abpral­ lenden Döppers unbedingt braucht. Infolge der erfindungs­ gemäßen Ausbildung des Anschlagkörpers ist die Hand­ werkzeugmaschine sehr bequem handhabbar, und das An­ setzen des Werkzeugs kann auch mit großer Zielsicher­ heit an einer eng umgrenzten Arbeitsstelle erfolgen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus dem Anspruch 3 und den folgenden hervor. Die Weiter­ bildung gemäß dem Anspruch 3 vermeidet den Eintritt von Bohrstaub in den Anschlagkörper und zwischen die­ sen und den Döpper und in die den letzteren führende Buchse.
Zeichnungen
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Hand­ werkzeugmaschine ist in den Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die er­ findungsgemäße Handwerkzeugmaschine,
Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt aus der Fig. 1 und
Fig. 3 ebenfalls einen vergrößerten Ausschnitt aus der Fig. 1 mit einer anderen Ausrichtung von Einzelteilen.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Die schlagende Handwerkzeugmaschine 2 ist als soge­ nannter Meißelhammer ausgebildet und hat ein aus Ge­ häuseteilen 3, 4, 5 und 6 zusammengesetztes Gehäuse. Das Gehäuseteil 3 besitzt einen Handgriff 7 und nimmt einen Drückerschalter 8 und ein Anschlußkabel 9 auf. Innerhalb der Gehäuseteile 4 und 5 ist ein elektrischer Antriebsmotor 10 angeordnet. Dieser hat einen Stator 11, einen Anker 12 mit einer Ankerwelle 13, ein Lüfter­ rad 14 und zwei Ankerwellenlager 15, 16. Am zum Hand­ griff 7 gerichteten Ende ist die Ankerwelle 13 als Rit­ zel 17 ausgebildet. Das Ritzel 17 treibt ein Stirnrad 18, das auf seiner zum Handgriff 7 zeigenden Seite eine Kegelradverzahnung 19 trägt. Im Innern des Stirnrades 18 ist ein Kugellager 20 angeordnet. Dieses Kugella­ ger 20 wird von einer Haltevorrichtung 21, die einen Zentrierbund 22 und einen zentrisch zu diesem ausge­ richteten und in das Kugellager 20 greifenden Lager­ zapfen 23 hat, getragen. An dem Gehäuseteil 4 ist ein Lagerbock 24, der einen in den Zentrierbund 22 ein­ tauchenden Zentrierzapfen 25 hat, befestigt. An das Stirnrad 18 ist eine Welle 26 angeformt. Diese taucht in ein in das Gehäuseteil 4 eingesetztes Nadellager 27 ein. Dieses sichert das Stirnrad 18 gegen Kippen. Quer zu dieser Welle 26 ausgerichtet ist in dem Lagerbock 24 eine weitere Welle 28 mittels Nadellagern 29 gela­ gert. An einem Ende trägt die Welle 28 ein Kegelrad 30, das mit der Kegelradverzahnung 19 im Eingriff ist, und am anderen Ende eine Kurbelscheibe 31. An der Kur­ belscheibe 31 ist ein Kurbelzapfen 32 befestigt. Dieser greift in ein Pleuel 33, das zusammen mit einem Pleuel­ bolzen 34, dem Kurbelzapfen 32, der Kurbel 31 und der Welle 28 einen Kurbeltrieb bildet. Der Pleuelbolzen 34 greift an einem parallel zum Anker 12 ausgerichteten Topfkolben 35 an. Dieser ist innerhalb eines im Ge­ häuseteil 4 von gummiartig elastischen Ringen 36, 37 getragenen Führungsrohres 38 vor- und zurückverschieb­ bar. Das Führungsrohr 38 besteht vorzugsweise aus einem Kunststoff mit einer verstärkenden Fasereinlage und hat vom äußeren Umfang ausgehende Ringnuten 36a und 37a, in die die elastischen Ringe 36, 37 eintauchen. Der Ring 36 liegt unter Druck mit seinem äußeren Umfang in einer zylindrischen Bohrung 36b an. Der Ring 37 wird von ei­ nem Ansatz 47a, der an die Buchse 47 angeformt ist, in radialer und einer axialen Richtung fixiert. Eine in das Gehäuseteil 4 in Verlängerung des Ansatzes 47a ein­ gesetzte und gegen axiale Verschiebung gesicherte Ring­ scheibe 37b fixiert den Ring 37 in der zweiten axialen Richtung. Dadurch wirkt der Ring 37 als elastisches Festlager, während der Ring 36 axial verschiebbar ist und unterschiedliche Wärmelängungen des Führungsrohres 38 und des Gehäuseteils 4 ermöglicht. Dadurch werden die genannten Teile vor Zerstörung bewahrt. Die Aus­ bildung des Führungsrohres 38 als Kunststoffrohr und die Anordnung der Ringe 36, 37 sorgen für eine ge­ räuscharme Arbeitsweise des Bohrhammers. Die Ringe 36, 37 haben aufgrund ihrer Elastizität außerdem noch den Vorteil, daß die Herstellungstoleranzen an dem Führungs­ rohr 38 und dem Gehäuseteil 4 größer gewählt werden können, was deren Herstellung verbilligt. Desweiteren wirken diese Ringe als Dämpfungselemente für diejenigen radialen Komponenten von Erschütterungen, die beim Im­ pulsaustausch zwischen schlagenden und geschlagenen Tei­ len durch gegebenenfalls außermittige Trefferlagen ent­ stehen und vom Bohrhammerbenutzer ferngehalten werden sollen. Quer zum Führungsrohr 38 ist in dieses eine Schmieröffnung 39 eingebohrt. Der Topfkolben 35 hat eine Belüftungsöffnung 40, die beim Verschieben des Topfkolbens 35 in seinen näher bei der Welle 28 lie­ genden Totpunkt in Deckung zur Schmieröffnung 39 ge­ langt. Am Umfang des Topfkolbens 35 ist in dessen Längsrichtung eine die Belüftungsöffnung 40 kreuzende Belüftungsnut 41 eingearbeitet.
In dem Topfkolben 35, der hohlzylindrisch ausgebildet ist, ist ein Schlagkolben 42 längsverschiebbar gela­ gert. Er hat eine in seinen Umfang eingearbeitete Ring­ nut 43, in die ein Dichtring 44 eingelegt ist. Zwischen dem Grund der Ringnut 43 und dem inneren Umfang des Topfkolbens 35 steht der Dichtring 44 unter radialer Druckspannung. In axialer Richtung hat der Dichtring 44 Spiel in der Ringnut 43. Zwischen dem geschlossenen Ende des Topfkolbens 35 und dem Schlagkolben 42 be­ findet sich ein Luftraum 45 mit veränderlicher Länge, der ein Luftpolster einschließt. Von diesem Luftraum 45 ausgehend ist der Schlagkolben 42 in seiner Längs­ richtung von einer Bohrung 46, die in die Ringnut 43 mündet, durchzogen. Je nach seiner axialen Ausrichtung innerhalb der Ringnut 43 bildet der Dichtring 44 ein Ventilelement zum Verschließen der Bohrung 46. Ist die Bohrung 46 nicht mittels des Dichtringes 44 verschlos­ sen, so kommuniziert sie mit der Ringnut 43 und je nach der Ausrichtung des Schlagkolbens 42 relativ zu dem Topfkolben 35 auch mit der Belüftungsöffnung 40. Die Belüftungsöffnung 40 gelangt, wie bereits beschrieben, mit der Schmieröffnung 39 zur Überschneidung; sie steht aber auch ständig über die Nut 41 mit dem Innenraum des Gehäuseteils 4 in Verbindung. Die Wirkungsweise der Belüftungsöffnung 40 und der Ringnut 43 zu dem Zweck, daß während des Betriebs der Handwerkzeugmaschine eine ausreichende Luftmenge in den Topfkolben 35 einge­ schlossen wird, ist in der DE-OS 31 21 616 im einzelnen erläutert.
Koaxial zu dem Führungsrohr 38 ist in den Gehäuseteilen 4 und 5 eine Döpperführungsbuchse 47 befestigt. Sie hat zu diesem Zweck ein flanschartig ausgebildetes Ende 48.
Gleichachsig zu der Döpperführungsbuchse 47 ist das Ge­ häuseteil 6, das im wesentlichen rohrartig ausgebildet ist und aus dem Gehäuseteil 5 herausragt, angeordnet.
Das Gehäuseteil 6 läuft an seinem frei aus dem Gehäuse­ teil 5 herausragenden Ende in eine Werkzeugaufnahme 49 aus. In diese Werkzeugaufnahme ist ein Werkzeug 50 ein­ schiebbar. Dieses Werkzeug 50 wird mittels eines in der Werkzeugaufnahme 49 angeordneten Sperrbolzens 51 gegen Herausfallen und Herausschleudern gesichert. Das Werk­ zeug 50 hat ein Schaftende 52, das durch die Werkzeug­ aufnahme bis in das Gehäuseteil 6 einschiebbar ist. Zwi­ schen dem Schaftende 52 und dem Schlagkolben 42 ist mit­ tels der Döpperführungsbuchse 47 ein Döpper 53 verschieb­ bar gelagert. Er hat ein Ende 54, gegen das der Schlagkol­ ben 42 während des Betriebs wirkt, und ein gegen das Schaft­ ende 52 gerichtetes Ende 55. Nahe bei dem Ende 55 und außerhalb der Döpperführungsbuchse 47 hat der Döpper 53 einen Bund 56, der in eine zum Döpper 53 konzentrisch verlaufende Abstreiflippe 57 ausläuft. Zwischen den Bund 56 und das Ende 48 der Döpperführungsbuchse 47 ist ein Polsterring 48 eingefügt. Innerhalb des rohrartigen Ge­ häuseteils 6 ist ein Anschlagkörper 58 in Längsrichtung des Döppers 53 verschiebbar angeordnet. Der Anschlagkör­ per 58 hat eine gegen das Ende 48 gerichtete Seite 59 und eine gegen die Werkzeugaufnahme 49 gerichtete Seite 60. Von der Seite 59 ausgehend ist der Anschlagkörper bis zu einem Bund 61, der an die Seite 60 angrenzt, als Hohlzylinder mit einem Hohlraum 62 ausgebildet. Der Durchmesser des Hohlraums 62 und der der Abstreiflippe 57 sind so aufeinander abgestimmt, daß die genannten Teile mit geringem Spiel axial gegeneinander verschieb­ bar sind. Innerhalb des Bundes 61 befindet sich eine Durchtrittsöffnung 63 für das Schaftende 52. Zwischen eine Anschlagfläche 64, die sich im Übergang von der Werkzeugaufnahme 49 in den rohrförmigen Gehäuseteil 6 befindet und gegen den Anschlagkörper 58 gerichtet ist, und den Anschlagkörper 58 ist ein Polsterring 65 aus gummielastischem Werkstoff eingefügt. Die axial ausge­ richtete Fläche 64 und das Ende 48 der Döpperführungs­ buchse 47 bilden Anschlagflächen für den Polsterring 65 bzw. den Anschlagkörper 58. Der Polsterring 65 schiebt den Anschlagkörper 58 gegen das Ende 48. Die dadurch entstehende Ausrichtung des Anschlagkörpers 58 ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt. Die Fig. 1 stellt für den normalen Betrieb der Handwerkzeugmaschine diejenige Ausrichtung des Döppers 53 und des Werkzeugs 50 dar, die entsteht, wenn die Handwerkzeugmaschine und das Werkzeug 50 gegen eine Arbeitsstelle gedrückt werden während ei­ nes Aufschlags des Schlagkolbens 42 gegen das Ende 54 des Döppers. In der beschriebenen Stellung der Teile 50, 53 und 42 kann der Bund 56 des Döppers einen Polster­ ring 56a an das Ende 48 der Döpperführungsbuchse 47 an­ drücken. Infolge des Aufschlags des Schlagkolbens 42 auf das Ende 54 wird der Döpper 53 beschleunigt und be­ schleunigt nun seinerseits mittels seines Endes 55 das Werkzeug 50 an dessen Schaftende 52. Bei ausrei­ chendem Widerstand an einer Arbeitsstelle verbleibt trotz der Bewegung des Bundes 56 in Richtung des Bun­ des 61 des Anschlagkörpers 58 zwischen diesen beiden Bünden ein Abstand. Bei einem Rückprall des Werkzeugs 50 von seiner Arbeitsstelle dient der Polsterring 56a zum Auffangen des Werkzeugs 50 und des von ihm beschleu­ nigten Döppers 53.
Für den Fall, daß das Werkzeug 50 keinen Widerstand findet, wird es, wie in der Fig. 3 dargestellt, von dem Sperrbolzen 51, der in eine im Werkzeug 50 be­ findliche Ausnehmung 66 eingreift, gebremst und am Herausfallen aus der Werkzeugaufnahme 49 gehindert. Hierbei verschiebt sich das Schaftende 52 so weit, daß es sich außerhalb des Anschlagkörpers 58 befin­ det. Der Verschiebeweg des Döppers 53 in Richtung der Werkzeugaufnahme 49 ist kleiner als der des Werk­ zeugs 50. Dadurch schlägt, wie dies in der Fig. 3 dargestellt ist, der Bund 56 gegen eine Anschlag­ fläche 67, die von dem Bund 61 gebildet wird. In­ folge des Schlages wird der Anschlagkörper 58 gegen die Werkzeugaufnahme 49 beschleunigt. Zwischen dem Ende 48 der Döpperführungsbuchse 47 und der Seite 59 des Anschlagkörpers 58 entsteht ein Spalt, und der zwischen der Seite 60 und der Anschlagfläche 64 eingefügte Polsterring 65 wird zusammengedrückt. Die Massen des Döppers 53 und des Anschlagkörpers 58 wer­ den derart gewählt, daß der Döpper beim Aufschlag zu­ nächst zum Stillstand kommt und dann eine sehr kleine Geschwindigkeit rückwärts in Richtung des Schlagkolbens 42, die infolge der Reibung des Döppers 53 in der Döp­ perführungsbuchse 47 auf einem kurzen Weg auf Null ab­ sinkt, bekommt. Dies wird erreicht, wenn der Anschlag­ körper und der Döpper im wesentlichen gleich schwer sind oder wenn der Döpper etwas leichter ist als der Anschlag­ körper. Die genaue Massenabstimmung ist abhängig von den Dämpfungseigenschaften der verwendeten Werkstoffe und kann leicht durch Versuche erreicht werden. Dadurch gibt der Döpper praktisch seine gesamte Bewegungsenergie an den Anschlagkörper ab. Dieser entfernt sich deshalb zunächst von dem Bund 56 des Döppers 53. Schließlich wird der Anschlagkörper mittels des Polsterringes 65 abgebremst und in Richtung der Döpperführungsbuchse 47 beschleunigt und trifft gegen das Ende 48. Daher kommt der Anschlagkörper 58 nicht mit dem Döpper 53 in Berührung, weil der Döpper von derjenigen Stelle, an der der Schlag des Döppers gegen den Anschlagkör­ per erfolgte, einen Abstand in Richtung des Schlag­ kolbens 42 eingenommen hat. Dieser Abstand bewirkt, daß von der per Aufschlag auf den Anschlagkörper 58 übertragenen kinetischen Energie nichts mehr auf den Döpper zurück übertragen wird. Bei waagerecht geführ­ ter Handwerkzeugmaschine wird also der Döpper 53 nach einem sogenannten Leerschlag daran gehindert, dem Schlagkolben 42 so nahe zu kommen, daß er von diesem getroffen werden könnte. Da bei aufwärts geneigter Handwerkzeugmaschine infolge des Eigengewichtes des Döppers dieser innerhalb der Döpperführungsbuchse 47 abwärts rutschen und dadurch in den Schlagweg des Schlagkolbens gelangen kann, empfiehlt es sich, wenn die Handwerkzeugmaschine für aufwärts gerichteten Be­ trieb eingesetzt werden soll, ein nicht dargestelltes zusätzliches Brems- oder Haltemittel für den Döpper 53 einzubauen. Dieses Brems- bzw. Haltemittel könnte in an sich bekannter Weise aus einem elastischen Brems­ ring, ähnlich dem in der GB-PS 1 424 473 beschriebenen, bestehen. Jedoch braucht ein solcher Bremsring wegen des beschriebenen Funktionsprinzips des erfindungsgemäß ausgebildeten Anschlagkörpers 58 und des zugeordneten Polsterringes 65 nur einen Bruchteil derjenigen Kräfte auf den Döpper 53 auszuüben, die ein Bremsring in der vorbekannten Maschine aufzubringen hat.
Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, ist der Polsterring 65 so ausgebildet, daß er wie ein Dicht­ ring das Schaftende 52 des Werkzeugs 50 abdichtend umgibt. Außer zur Schlagdämpfung dient der Polster­ ring 65 also noch dazu, während des Betriebs das Eintreten von Gesteinsstaub oder dergleichen, der am Werkzeug 50 entlang durch die Werkzeugaufnahme 49 durchtritt, am weiteren Eindringen in die Handwerk­ zeugmaschine zu hindern. Damit beim Einführen des Werkzeugs 50 in die Handwerkzeugmaschine 2 der Pol­ sterring 65 nicht zu weit in Richtung des Döppers 53 ausweicht, ist an den Polsterring 65 ein Stützkragen 68 angeformt. Der Stützkragen 68 erweitert sich in Richtung des Döppers nach Art eines Trichters und liegt elastisch innerhalb einer Ausnehmung 69 an dem Anschlagkörper 58 an. Diese Ausnehmung 69 zentriert den Polsterring 65 und ist von der Seite 60 des Anschlagkörpers 58 ausgehend in diesen ein­ gearbeitet. Zum Gehäuseteil 6 hin hat der Polster­ ring 65 ringsum einen radialen Abstand. Eine weitere Sicherung gegen das Eindringen von Gesteinsstaub zwi­ schen den Döpper 53 und die Döpperführungsbuchse 47, für den Fall, daß das Werkzeug 50 bei aufwärts geneig­ ter Maschine aus dieser entfernt wird, bildet die Abstreiflippe 57, die einen Durchtritt von Gesteins­ staub zwischen dem Bund 56 und dem Anschlagkörper 58 vermeidet. Durch Abwärtsneigen der Maschine kann der aufgefangene Gesteinsstaub ausgeschüttet werden.

Claims (6)

1. Handwerkzeugmaschine wie Meißelhammer, mit einem Gehäuse, einem in diesem angeordneten motorisch angetriebenen Luftpolsterschlagwerk, einer in der Verlängerung des Arbeitsweges des Schlagkolbens angeordneten Werkzeugaufnahme, in die der Schaft eines Werkzeuges längsverschieblich einsetzbar ist, einem das Werkzeug beaufschlagenden Döpper, der zwischen dem Schlagkolben und der Werkzeugaufnahme mit einem geringeren Längshub als das Werkzeug verschieblich angeordnet und in eine Leerschlagstellung bewegbar ist, in der er weder mit dem Schlagkolben noch mit dem Werkzeug in Eingriff kommt, einem zwischen der Werkzeugaufnahme und dem Döpper angeordneten Anschlagkörper zum Auffangen des Döppers beim ersten Leerschlag und zu dessen Bewegung in die Leerschlagstellung, der in Längsrichtung des Döppers gegenüber dem Werkzeuggehäuse beweglich geführt ist und eine Anschlagfläche für den Döpper hat, und einem in axialer Richtung zwischen dem Werkzeuggehäuse und dem Anschlagkörper angeordneten gummielastischen Polsterring, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abbremsung des Döppers (53) in die Leerschlagstellung durch elastischen Stoß die Masse des Anschlagkörpers (58) der Masse des Döppers (53) gleich oder etwas größer ist und Anschlagkörper (58) und Döpper (53) axial frei gegeneinander verschiebbar sind.
2. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse des Anschlagkörpers (58) bis zu 30% größer als die des Döppers (53) ist.
3. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Polsterring (65) radial einwärts als ein das einschiebbare Werkzeug (50, 52) elastisch umschließender Dichtring weitergebildet ist und radial auswärts zu einem den Anschlagkörper (58) führenden Gehäuseteil (6) ringsum einen Abstand hat.
4. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß vom inneren Umfang des Polsterringes (65) ausgehend sich ein Stützkragen (68), der gegen den Bund (61) des Anschlagkörpers (58) gerichtet ist, erstreckt.
5. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkragen (68) sich in eine Ausnehmung (69), die von der Seite (60) des Anschlagkörpers (58) ausgeht, erstreckt.
6. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagkörper (58) koaxial zu dem Döpper (53) einen zylindrischen Hohlraum (62) hat und daß der Döpper (53) eine ringförmige Dichtlippe (57) trägt, die innerhalb des Hohlraums (62) verschiebbar und gegen die Werkzeugaufnahme (49) gerichtet ist und an den inneren Umfang des Hohlraums (62) heranreicht.
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