DEM0012923MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIEDEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 11. Februar 1952 Bekanntgemacht am 26. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
An die Festigkeit "eines Motorradrahmenis, der
insbesondere, bei großen , Geschwindigkeiten und schlechter Fahrbahn sich als widerstandsfähig
gegenüber den verschiedensteni Kräfteeinwirkungen erweisen muß, werden höchste Ansprüche in bezug
auf Zuverlässigkeit ,und Starrheit gestellt. Obendrein ,legt man großem Wert auf .geringe ■Herstellungskosten
und Einfachheit in der Bauart, denn bekanntlich steht die Fahrsicherheit im umgekehr-.
ten Verhältnis zur Anzahl der Bauteiles:-^;;::n;V<\<;
Es sind zwar schon Versuche in dieser -Richtung
der Vereinfachung gemacht worden. Zum Beispiel ist vorgeschlagen worden, den Hinterbau als
U-förmigen unten offenen Hüllkörper auszubilden, der einen Teil des Hinterrades umschließt und für
sich wiederum Träger anderer Bauteile sein kann.
Dabei waren die Schenkel dieses Körpers ,lang
genug, um'zugleich als Schutzblech zu dienen. '.
■ 'Bei einem· der 'bekannten- Vorschläge dieser Art
besteht .der Hüllköfper aus einer. Vielheit vqn
Teilen, die durch Schraubenbolzen unter Benutzung
yon.Djstanzstücken züsammengehaltßnywerden,vBei
einem anderen bekannten Vorschlag, besteht der.
Hülllkörper aus zwei geprägten Hälften, cLie"<iurc'h!
eine Schweißnaht nachträglich vereinigt werden. : : !Demgegenüber ist unter Erzielung verringerter
Herstellungskosten bei gleichzeitiger Steigerung' der Starrheit der zugleich als Schutzblech dienende
Hinterbau mit U-förmigem Querschnitt einstückig geprägt.
Unter Beibehaltung dieses Grundgedankens der Einstückigkeit ist nach einem weiteren Vorschlag
es ,?■ raven esa ss
■509 507/127
M 12923II/63h
der Erfindung der untere Teil des Vorderrahmens mit einer an die Brust des als Schutzblech dienen-
;den Hinterbaues sich anlehnenden Verlängerung
ausgerüstet, die, gleichfalls wieder am besten durch
■-. ;5- Versebweißung, mit dem Schutzblech vereinigt ist.
Auf den gleichen Grundgedanken führt auch der weitere Vorschlag zurück, das Oberrohr am rückwärtigen
Ende trichterförmig zu erweitern und die der Form der Schutzblechbrust angepaßte Erweiterung
mit dem Schutzblech zu verschweißen.
Der Starrheit des Ganzen dient auch der Vorschlag, die Seitenwände des zugleich als Schutzblech
dienenden HüHkörpers des Hinterbaues mit zylindrischen Einpressungen zur Aufnahme der
Lagerelemente der das Hinterrad tragenden
Schwinghebel zu versehen.
Gleichfalls durch Ausprägung aus dem einstückigen Hüllkörper ist eine geeignete Plattform für den Gepäckträger bzw. Soziussitz erzeugt,
ao so daß durch einen einzigen Arbeitsgang der einstückige Hüllkörper zugleich mit den erwähnten
Ausprägungen erhalten wird. .■■.·■■
Es leuchtet ein, daß durch die angegebenen Mittel nicht nur eine außerordentliche Starrheit
des Rahmens erzielt wird, sondern daß auch die Herstellungskosten bedeutend verringert werden.
Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand
der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel. Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht des Rahmens,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie 11.-II der
Fig. ι und
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III
der Fig. 1. .
Der Vorderbau trägt das Bezugszeichen a.
Der Hinterbau b ist dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem Stück geprägt ist, und -zwar mit
einem Querschnitt gemäß Fig. 2. Seine Breite bzw. Sehenkeliänge ermöglicht es nicht nur, ihn als
Schutzblech zu benutzen, sondern auch die Lagerung für die Schwinghebel e des Hinterrades darin
unterzubringen, zu welchem Zwecke bei der Prägung beidseitige Einpressurtgen zur Aufnahme der
mit / angedeuteten Lagerelemente vorgesehen sind.
Auch die Prägung d ist als geeignete Plattform
für den Gepäckträger, natürlich ebenso gut könnte sie als Grundlage für den Soziussitz verwendet
werden, gleich von vornherein vorhanden, sobald der Prägungsvorgang beendet ist.
Der Vorderbau α zeichnet sich noch durch zwei
Merkmale aus, die beide geeignet sind, den Grad der Festigkeit zu einem starren Ganzen zu steigern.
Einmal handelt es sich darum, daß der Vorderbau durch ein Verbindungsstück c geschlossen wird,
welches der Rundung des: Hüllkönpers b' angepaßt
ist, und zum zweiten handelt es sich um die trichterförmige Erweiterung des rückwärtigen Endes des
Oberrohres des Vorderbaues a. Hierdurch ergeben
sich große Flächen, die eine Verschweißung äußerst wirksam werden lassen. Der Verschweißung
ist zweifellos der Vonzug zu geben. Natürlich könnte man auch Schraubverbindungen vorsehen,
aber Schrauben können sich lockern oder sie müssen,, was umständlich ist, gegen eine solche
Lockerung besonders gesichert werden. Es liegt aber keine Veranlassung vor, diesen Rahmen jemals
zu zerlegen, so daß er, wie erwähnt, am besten von vornherein verschweißt wird.
Claims (5)
1. Rahmen für Motorräder, dessen an den vorderen Rohrrahmen sich anschließender
Hinterbau als U-förmiger Blechkörper ausgebildet
ist und dem Hinterrad als Schutzblech dient, dadurch gekennzeichnet, daß dieser als
Schutzblech dienende Hinterbau (δ) mit U-förmigem Querschnitt einstückig geprägt ist.
2. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steigerung seiner Festigkeit
und Starrheit der rückwärtige untere Teil des Vorderrähmens (α) mit einer an der Brust
des einstückig geprägten Hinterbaues (b) entlanglaufenden,
an diese sich anschmiegenden Verlängerung (c) ausgerüstet ist, die, am besten
durch Verschweißung, mit dem Hinterbau. vereinigt ist.
3. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Oberrohr des Vorderbaues (a) am rückwärtigen Ende trichterförmig
erweitert und die der Form der Brust des einstückig geprägten Hinterbaues (b) angepaßte
Erweiterung am Hinterbau angeschweißt ist.
4. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gepäckträger bzw. Sozius-
sitz durch eine Ausprägung (d) des einstückig durch Prägung erzeugten Hinterbaues gebildet
ist. ■ ,
5. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitemwände des Hinterbaues (b) mit zylindrischen Einpressungen zur
Aufnahme von an Schwinghebeln (e) des Hin:
terrades sitzenden Lagerelementen (/) versehen sind,
Angezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 521 106;
französische Patentschriften Nr. 702 480,931 427.
Britische Patentschrift Nr. 521 106;
französische Patentschriften Nr. 702 480,931 427.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 507/127 4.56
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