DE220072C - - Google Patents
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- motorcycles
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- agricultural machines
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D49/00—Tractors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Agricultural Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVl 220072 -KLASSE· 45 β. GRUPPE
(NOGRAD, UnG.). '
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum motorischen Antrieb von landwirtschaftlichen
Maschinen, wie Eggen, Räderwalzen, Düngerstreu-, Sä- und Erntemaschinen u. dgl., und besteht im wesentlichen darin, daß
die betreffende landwirtschaftliche Maschine bei ihrem Gebrauch zwischen zwei zu beiden
Seiten derselben angeordneten bekannten Motorzweirädern an ein letztere in beliebig veränderlicher
Entfernung voneinander starr miteinander verbindendes Gestell gekuppelt wird, wodurch es ermöglicht wird, die Handlichkeit
und leichte Beweglichkeit der landwirtschaftlichen Maschinen zu erhöhen.
Es ist bereits bekannt, landwirtschaftliche Maschinen mit einem Motor zu versehen, der
entweder als Zug- oder Schubmotor oder auch als einseitig angeordneter Motor seine Arbeit
leistet. Derartige Motoren haben aber den großen Nachteil, daß sie verhältnismäßig kräftig
und bedingtermaßen entsprechend schwer hergestellt werden müssen, .wodurch die damit
verbundene landwirtschaftliche Maschine einerseits an leichter Handlichkeit und Beweglichkeit
verliert, andererseits ein unverhältnismäßig starkes Verdichten des gelockerten Bodens und Beschädigen der noch zu erntenden
Saat bewirkt, zumal wenn die Motoren als Zug- oder Schubmotören Verwendung
finden. Bei einseitiger Anordnung des Motors dagegen tritt der weitere Übelstand ein, daß
eine günstige Gewichtsverteilung und ein Gewichtsausgleich bei der angekuppelten land-
wirtschaftlichen Maschine äußerst schwierig zu erzielen ist und daher die letztere immer nur
in verhältnismäßig beschränkten Breiten zur Verwendung kommen kann, was namentlich bei
Sä- und Mähmaschinen entschieden einen Nachteil bedeutet, indem eine möglichst
günstige Ausnutzung 'der Arbeitskraft und wirtschaftliche Verteilung der Arbeit nicht ■
vorliegt.
Diesen Übelständen wird durch die Vorrichtung zum motorischen Betrieb von landwirtschaftlichen
Maschinen nach der Erfindung dadurch, wie oben ausgeführt, abgeholfen, daß
die betreffende landwirtschaftliche Maschine in der angegebenen Weise beiderseitig mit je
einem Motorzweirad verbunden wird, wodurch einerseits die Antriebskraft sowie die Gewichtsaufnahme
verteilt wird, was die Verwendung breiterer Maschinen ermöglicht, sowie andererseits
eine größere Handlichkeit und Beweglichkeit und die Vermeidung einer zu schweren
Belastung oder Schädigung des bearbeiteten oder zu bearbeitenden Bodens erzielt ist.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung können die
beiderseitig angeordneten Motorräder gleichzeitig das Fahrgestell bilden, indem die Hinterräder
auf der Achse des Gerätes sitzen. Dadurch wird eine leichtere Bauart und die Verringerung
der sich bildenden Radfurchen ermöglicht.
Landwirtschaftliche Maschinen werden nur kurzen Teil des Jahres im Betrieb
m. einem
Claims (2)
1. Zugmaschine für landwirtschaftliche Maschinen und Geräte (Eggen, Räderwalzen,
Düngerstreu-; Sä-, Erntemaschinen
u. dgl.), dadurch gekennzeichnet, daß zwei zu beiden Seiten der betreffenden landwirtschaftlichen
Maschine angeordnete, an sich bekannte Motorräder durch ein Gestell in beliebig veränderlicher Entfernung voneinander
starr miteinander verbunden sind.
2. Zugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterräder
der beiderseitig angeordneten Motorräder auf der Achse des Gerätes sitzen, um durch
den Wegfall des Rahmens eine leichtere Bauart und die Verringerung der sich bildenden
Radfurchen zu ermöglichen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220072C true DE220072C (de) |
Family
ID=481150
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220072D Active DE220072C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220072C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE887131C (de) * | 1942-10-25 | 1953-08-20 | Ehrenreich & Cie A | Gestaenge mit Abfederung |
| DE909400C (de) * | 1950-11-11 | 1954-04-15 | Karl Wolf | Kombination von Ein- oder Zweischarpflug, Maeh- und Saemaschine mit Motorrad als Kleinmotorantrieb |
-
0
- DE DENDAT220072D patent/DE220072C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE887131C (de) * | 1942-10-25 | 1953-08-20 | Ehrenreich & Cie A | Gestaenge mit Abfederung |
| DE909400C (de) * | 1950-11-11 | 1954-04-15 | Karl Wolf | Kombination von Ein- oder Zweischarpflug, Maeh- und Saemaschine mit Motorrad als Kleinmotorantrieb |
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