DE220072C - - Google Patents

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DE220072C
DE220072C DENDAT220072D DE220072DA DE220072C DE 220072 C DE220072 C DE 220072C DE NDAT220072 D DENDAT220072 D DE NDAT220072D DE 220072D A DE220072D A DE 220072DA DE 220072 C DE220072 C DE 220072C
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Germany
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motorcycles
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agricultural machines
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D49/00Tractors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVl 220072 -KLASSE· 45 β. GRUPPE
(NOGRAD, UnG.). '
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Dezember 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum motorischen Antrieb von landwirtschaftlichen Maschinen, wie Eggen, Räderwalzen, Düngerstreu-, Sä- und Erntemaschinen u. dgl., und besteht im wesentlichen darin, daß die betreffende landwirtschaftliche Maschine bei ihrem Gebrauch zwischen zwei zu beiden Seiten derselben angeordneten bekannten Motorzweirädern an ein letztere in beliebig veränderlicher Entfernung voneinander starr miteinander verbindendes Gestell gekuppelt wird, wodurch es ermöglicht wird, die Handlichkeit und leichte Beweglichkeit der landwirtschaftlichen Maschinen zu erhöhen.
Es ist bereits bekannt, landwirtschaftliche Maschinen mit einem Motor zu versehen, der entweder als Zug- oder Schubmotor oder auch als einseitig angeordneter Motor seine Arbeit leistet. Derartige Motoren haben aber den großen Nachteil, daß sie verhältnismäßig kräftig und bedingtermaßen entsprechend schwer hergestellt werden müssen, .wodurch die damit verbundene landwirtschaftliche Maschine einerseits an leichter Handlichkeit und Beweglichkeit verliert, andererseits ein unverhältnismäßig starkes Verdichten des gelockerten Bodens und Beschädigen der noch zu erntenden Saat bewirkt, zumal wenn die Motoren als Zug- oder Schubmotören Verwendung finden. Bei einseitiger Anordnung des Motors dagegen tritt der weitere Übelstand ein, daß eine günstige Gewichtsverteilung und ein Gewichtsausgleich bei der angekuppelten land-
wirtschaftlichen Maschine äußerst schwierig zu erzielen ist und daher die letztere immer nur in verhältnismäßig beschränkten Breiten zur Verwendung kommen kann, was namentlich bei Sä- und Mähmaschinen entschieden einen Nachteil bedeutet, indem eine möglichst günstige Ausnutzung 'der Arbeitskraft und wirtschaftliche Verteilung der Arbeit nicht ■ vorliegt.
Diesen Übelständen wird durch die Vorrichtung zum motorischen Betrieb von landwirtschaftlichen Maschinen nach der Erfindung dadurch, wie oben ausgeführt, abgeholfen, daß die betreffende landwirtschaftliche Maschine in der angegebenen Weise beiderseitig mit je einem Motorzweirad verbunden wird, wodurch einerseits die Antriebskraft sowie die Gewichtsaufnahme verteilt wird, was die Verwendung breiterer Maschinen ermöglicht, sowie andererseits eine größere Handlichkeit und Beweglichkeit und die Vermeidung einer zu schweren Belastung oder Schädigung des bearbeiteten oder zu bearbeitenden Bodens erzielt ist.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung können die beiderseitig angeordneten Motorräder gleichzeitig das Fahrgestell bilden, indem die Hinterräder auf der Achse des Gerätes sitzen. Dadurch wird eine leichtere Bauart und die Verringerung der sich bildenden Radfurchen ermöglicht.
Landwirtschaftliche Maschinen werden nur kurzen Teil des Jahres im Betrieb
m. einem

Claims (2)

benutzt, so daß es von wesentlichem Vorteil ist, wenn die Betriebsmotoren auch zu anderen Zwecken sich verwenden und deshalb sich leicht und ohne große Kosten von landwirtschaftlichen Maschinen abnehmen lassen und hierdurch gleichzeitig während der Benutzungszeit der landwirtschaftlichen Maschinen nach Entfernung von einer solchen Maschine mit Leichtigkeit an einer anderen Art von landwirtschaftlichen Maschinen befestigt werden können. Auch in dieser Beziehung bietet die Anordnung von Motorzweirädern zu beiden Seiten der landwirtschaftlichen Maschinen im Sinne der Erfindung den größten Vorteil, indem sie sich leicht abnehmen und an einer , . anderen Art von landwirtschaftlichen Maschinen anbringen lassen, oder nach ihrer Entfernung von einer solchen Maschine jederzeit als Fortbewegungsmittel im Sinne der gewöhnliehen Fahrräder Verwendung finden können. Es sind somit durch die Vorrichtung nach der Erfindung sowohl in technischer wie in wirtschaftlicher Beziehung große Vorteile erzielt. Die bauliche Ausführung dieser Vorrichtung kann, ohne aus dem Rahmen der Erfindung zu fallen, außerordentlich verschiedenartig sein. Eine beispielsweise Ausführungsform derselben ist in Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 in Ob er ansieht dargestellt, in denen die Verbindung zweier Motorräder mit einem Breitsäapparat ersichtlich ist, während Fig. 3 in Seitenansicht und Fig. 4 in Oberansicht eine weitere Ausbildung der Vorrichtung angibt, nach welcher zwei Motorräder gleichzeitig das Fahrgestell, beispielsweise für eine zwischen denselben angehängte Räderwalze, bilden. Pate NT-A ν Sprüche:
1. Zugmaschine für landwirtschaftliche Maschinen und Geräte (Eggen, Räderwalzen, Düngerstreu-; Sä-, Erntemaschinen
u. dgl.), dadurch gekennzeichnet, daß zwei zu beiden Seiten der betreffenden landwirtschaftlichen Maschine angeordnete, an sich bekannte Motorräder durch ein Gestell in beliebig veränderlicher Entfernung voneinander starr miteinander verbunden sind.
2. Zugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterräder der beiderseitig angeordneten Motorräder auf der Achse des Gerätes sitzen, um durch den Wegfall des Rahmens eine leichtere Bauart und die Verringerung der sich bildenden Radfurchen zu ermöglichen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
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DE (1) DE220072C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE887131C (de) * 1942-10-25 1953-08-20 Ehrenreich & Cie A Gestaenge mit Abfederung
DE909400C (de) * 1950-11-11 1954-04-15 Karl Wolf Kombination von Ein- oder Zweischarpflug, Maeh- und Saemaschine mit Motorrad als Kleinmotorantrieb

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE887131C (de) * 1942-10-25 1953-08-20 Ehrenreich & Cie A Gestaenge mit Abfederung
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