DEM0011588MA - - Google Patents
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Description
C 10 G 9/OV
Μ 3 3 23TM 16.53
- M 11 588 IVd/23 b
10#6.53 (Alti M 161 469 IYd/23 b)
2.12.1944
ETALLGESELLSCHAFT
ktiengesellsohaft
?rankfurt/Hain
ktiengesellsohaft
?rankfurt/Hain
Ausgelegt
2 9. JULl 1954
Tsrfahren >ur Krackung τοη öltn, Teeren o.dgl·
Kohlenwasserstoffen in der Gasphase.
Das Kraoken von Ölen, Teeren oder anderen Kohlenwasserstoffen oder Kohlenwaseerstof Verbindungen 1st schon in dar
Gasphase ausgeführt «orden. Man kann das öl, den Teer o.dfl.,
gegebenenfalls Torge«ärmt, in ein gasförmigeβ Heizmittel
zerstäuben, in dem das eingestäubte Gat verdampft und mit
dem seine Dämpfe but Trennung vom Gas in eine Kondensationaanlage
o.dgl. geführt «erden.
Bei diesem Verfahren gelangt man indessen nicht au so guten Ausbeuten und Erzeugnissen wie beim Kraoken in der flüssigen
Phase.
Dur oh die Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt»
dass man das Heizmittel in wesentlich grusseren Mengen anwendet,
als eie für die Erhitzung des «u krackenden Gutes mit
Heizgaeen üblicher Temperatur, τοη ε.Β. 1000-1200° erforderlich sind. Beispielsweise wird mit dom dreifachen oder mehr,
z.B. 4-efaohen desjenigen Heizgasvolumens gearbeitet, das
Üblicherweise benötigt wird, üb den Teer o.dgl. auf Krackteaperatur
cu erw&rmen. Durch diese starke Erhöhung der
HeiBgasmenge «erden die Krackverluste auf ein Hlndeetmass
herabgesetzt und Krackerzeugnisse τοη besonders guten Eigenschaften
gewonnen. Diese UVerraechende '.irkung lässt sich.
-2-
wohl daduroh erklären, dass durch die groaee Helsgaemeng«
•in· äuaserat eleiohmäeeige Krhltaunf de· sa kraokenden
(kit·· and «in· besondere glcichmäaalg· Yerteilung de· Out··
im H«laga· erreioht «erden, aod··· ·1η· «ehr aohonende
er*i«lt wird.
Wird baiapleleweiae für die «Lrackuag la der Oaapha.ee ·1η
Strahlapparat benutst, daroh den da« sa kraokend« Gut und da·
Heismittel hlndurchgeführt «erden oder mit de« die·· Stoff·
duroh di· JLrackapparatur gefördert «erden, ·ο i«t für di·
Srbitsaa4||auf Krackteaperatur, s.B. SSOVjalae· k« d«· auf
s.B· 200° Torgevaraten Öl·· oder Τ··γ«μ «ine Beisgaaaenge
▼on rund 2 fiormalkubikmeter alt einer Xeaperator τοη 1200°
•rforderlieh. lach der Erfindung «lrd di· Heiagaaaenge boi-•pielaweiae
auf 8 oder 10 Horaalkubikaeter beaeeeen. Da·
H*i»mittel «lrd dann mit entapreehend niedrigerer Temperatur,
K.B. Ton 600-950°, angewendet. Ib die«en groaeen Hel&gaam«ngam
gehen dl· 2eratäubung und die frhltsung dee zu kraokenden
Out·· iiehr gl ei chatte β ig ronetatten, und ee wird die Wärmeübertragung
tob Heismlttel auf da· servtftubte Out beaonder·
gOnatig. Hierbei lat ea rorteilhaft, den Strahlapparat, «ie
in uneerer Patentanmeldung M I»B OiTd/23 b beeohrieb«n,
auamubilden und au betreiben.
Bei der Krackung in der Gasphase ist es üblich, das HeIsalttel
eohwaoh reduzierend, euiaindeeten neutral anzuwenden,
«eil eelbet bei geringen Saueretoffgehalten im Heizmittel
eine etarke Schädigung der KrackerzeugnlsBe befürchtet wird.
Anderere el te nuee der Vcrbreimungarorgang elnlgez-maesen
125t
-3-
en vollständig verlaufen, wail sonst Rueebildun^ In der Tlaeme
•α b«fUrobt«n elnd. Man kunn nun dem heieaen Heizmittel
•in neutrale· Gas aas anderen wuellen, s.fi. Oeneratorga·
oder lassergas, ansetzen, ob die erfindungsgemass erforderliohen
Heiamittelmengen unter AuXwend entsprechend höherer
Helsgasmengen «u schaffen. Dieser Aufwand τοη fremden Sasen
wird nach eines weiteren IeIl der Srfindung dadurch vermleden,
dass Ban «inen Teil de· Heizmittel· oder de· feaiaohes
au· Helsmltteln and Terdasipftea Cl, Teer o.dgl. in Kreislauf
durch die Krackanlage fuhrt.
Wird c.B. fur die innige Mischung τοη Helsalttel und Ölen,
leeren ο«dgl. ein Strahlapparat rerwendet, eo kann eine a.B.
an der Difxueorotlnduiig des Strahlapparates abzweigende Leitung
vorgesehen sein, die υor die Anaaugstelle des Strahlapparates
»urückfuhrt. üan kann auch da· τοη den kondensierbaren
Krackerzeugniseen oder ein·« Teil derselben befreit«
&as des frischen Helsaittel beimischen oder gleichzeitig
mehrere dieser Mae&n&hmen treffen. Der Strahlapparat, der
κ. B. alt g··mannten Daepf betrieben wird, kann 2.B. auseer
des friachen Helsaittel auch noch da· zurüokgefUhrte mittel,
das 2.B. das 3 bia 1Ofache de· frischen Heizuittels auemacht,
oder das Gemieoh von Ul, leer o.dgl. Dämpfen und Heismittel
in der gewünschten Menge ansaugen. Daι frische Heizmittel
wird sweoIOBässig mit den üblichen Temperaturen von z.B.
1000-1200° oder mehr angewendet.
Man kann den ctrahlapparat aber auch in der Kreislaufleitung
vorsehen und das Kreislaufgas vom Strahlapparat in eine
iilsohkaomer, *.B. ein entsprechend bemt-esenee Rohratuck,
1252
-4-
einführen. In den ·· eich alt dem in der iGieohkamaier, z.B.
durch eine Du··, zerstäubten Teer oder In die Mischkammer
frisch eingeführten Heizmittel innig Termengt.
Der Teer kann durch eine besonder« Düse in den Strahlapparat,
s.B. In den engateη Teil dea Difiuaore eingespritzt «erden.
Man kann aber auch, wie bereits dargetan, den Teer in das Hei Mittel oder das kreisende Gandämpfegemiaoh oder die
Mischung τοπ beiden einspritzen, gegebenenfalls auoh beror
er in den Strahlapparat gelangt. Z.B. wird der Teer in das kreisende Casdaapfgealsch zerstfiutot und das Heizmittel, das
die Erhitzung auf Kracktemperatür bewirkt, an einer in dsr
Ströeungerichtung hinter der Niechstelle liegenden Stell·
in den Strahlapparat eingeführt.
Anhand der Zeichnung sei die Erfindung des Häheren er»
läuterti
In den Abbildungen 1 und 2 sind zwei rerschledene Ausfuhrungeformen
τοη für das Verfahren geeigneten Krackapparaturen dargestellt. 1 ist die Brennkammer, der bei 2 dao Heizgas sweokmässig
in Fora τοη Generatorgas oder dergl. zugeführt wird. Bei 3 srfolgt die Zugabe der erforderlichen Verbrennungsluft,
die entweder kalt zugegeben wird oder überhitzt rorteilhaft
unter Ausnuteung der Abwärme der aus der Kraokapparatur
abziehenden Gase, aus der Brennkammer 1 gefangen die Yerbrennungsgaee
in den Miaohraum 4. Eierin erfolgt durch Zugabe
der 3 - lOfachen Kreislaufgaamen^e die Einstellung des Heismittels
auf das erfind-nnsgemäsa erforderliohe Volumen. Zwischen
Brernkammer und tiaohetelle icunn öine Blende t>
vorgesehen eein. 6 ist die ireibmitteldUse dee -trahlapparates,
1253
-5-
M η at
d«r dae Treibmittel 8.B. in Fore you Heisedampf oder i;ruokgas,
z.B. Stadtgas, au« der Ferngasleitung oder in Form Ton
inerten Oaeen durch die Leitung 7 Bugeführt wird. 8 ist die
Zerstäuberdüse für den Teer od.dgl. Die Zerstäubung erfolgt
entweder dadurch, dass der Teer od.dgl. mit dem erforderlichen
Druok sagefuhrt wird, oder es wird ein gas- oder dampffBnI-gea
ieretfiabuÄgeaittel angewendet, zweekmÄesig dasselbe,
da« auch in der TreibmltteldU.ee 6 benntst wird. An den
Diffusor 9 de« Strahlapparateβ, in des die kinetische
Energie in Druckenergie umgesetst wird und in den dl«
Mischung der angewendeten Stoffe au Sude geführt wird,
aohliesst sich ein Zwischenstück 10 an, aus dem die Kreislauf
leitung 11 abzweigt. In der *ur Kondensation führenden
■Leitung 12 ist ein Drosselorgan 13 vorgesehen, das dazu dient,
die Kreislaufga»menge einsuetellen. Wird das Drosselorgan
stärker geschlossen, so nimmt der Druok in Teil 10 su und
es findet eine stärkere Rückstreuung durch 11 sur llisohkammer
4 statt. Mac kann den Kreislauf auch über die Kondensation oder einen Teil derselben führen. Die Erfindung
hat ferner den Vorteil, dass die Einstellung der Kracktemperatur auf wenige wrad genau erfolgen kann, unabhängig
yon der Temperatur der aus der Verbrennungskammer ausströmenden
Gase. Auch läeet sioh erreichen, dass das zu
krackende Gut auf seinem Weg durch die Krackapparatur
praktisch ständig die gleiche Temperatur behält. Dies kann
für die Gewinnung von Spezialerzeugniaeen eweckmäfeig sein.
Duroh entsprechende Bemessung ä.B. der Teile 10,12 und/oder
der Leitung 11, falls dieee von heiaeem Kreislaufgas durchströmt
wird, kann man die Krackseit den Jeweiligen
Bedurfniesen anpassen. Man kann z.B. mit Reaktionszeiten
von 1/50 bie 1/10 Sekunde aibeiten.
Jian kann einen Strahlapparat auch in der Kreislauf leitung 11,
wie punktiert angedeutet ist, roreehen. Der Strahlapparat!
der dl« Mischkammer mit der Kammer 10 verbindet, kann dann gegebenenfalls durch ein Verbindungsstück 14 (punktiert
gezeichnet) ersetzt werden·
Abb.2 zeigt achea&tlaoh und beiepiels*«ise eine zweistufige
Ausbildung dea Verfahrene. An die erste Stufe A, die ao
ausgeführt werden kann wie Abb.1 zeigt, eohliesst sich
die Bweite Stufe B an. Diese hat ebenfalls einen Strahlapparat H, der aue der Mischkammer 15« dea Diffusor 16
und dem ZwiochenetUok 17, sowie der Treibmltteldüse 18 und
der Zerstäubungsdüse für den Teer od.dgl. 19 besteht.
20 ist din Kreislaufleitung und 21 der Anschluss an die
Kondensation.
I/ieee Einrichtung kann beispielsweise so betrieben werden,
dass der frische Teer od.dgl. duroh die leitung 22 in die
Anlage B eingeführt wird, die alt niedrigerer Temperatur als die Anlage A arbeitet. Die Anlage A erhält z.B. das
in der Kondensation anfallende sohwere Cl od.dgl. oder einen
anderen .»uegangeteer, der mit huhere. Temperatur gekrackt
werden eoll. 23 ist die Zufuhiungsleitung für das in der
Anlage λ zu krackende Out.
Diese Einrichtung hat den Vorteil einer grösseren iärme-Wirtschaftlichkeit,
«eil das Heizmittel in der Anlage A mit hCherer Temperatur angewendet werden kann. Ee liefert
nach Lurcbgang durch die anlage Λ noch die tür Anlage B
erforderliche Äänm. P&teutanepruahe -7-
Claims (5)
1. Verfahren sum Kracken von ölen, leeren β.dgl. Kohlβη-wacssrstofien
oder Kohlenwasserstoffverbindungen in d«r
Oasphase, daduroh gekennseiohnet, dass daa zu krackend«
flüssig« Out in einem Heilmittel fein verteilt wird, dessen M«nge «in vielfaches, z.B. 3-IOfaohea τοη derjenigen betrügt,
dl« für die Kraokung in der Gasphase mit den üblichen Heis-■itteltemperaturen
von z.B. 1000-1200° erforderlich ist·
2· Verfahren nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, dass ein Teil dea Heizmittel« la Kreislauf geführt wird.
3. Verfuhren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das zu krackende Gut in dem Gemisch von frischem und kreisenden Heizmittel fein verteilt, zweckin
einen Strahlapparat eingespritzt wird.
4· Verfahren nach Ansprüchen 1 bia 3» dadurch gekenn»
zeichnet, daee das Kreislauföle und das Heizgas beim Eintritt
z.B. in den Strahiapperat gemiticht und der Veer u.dgl.
in die äiiechung eingeführt wird.
5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Krackung zweistufig, *..B. in der ersten ütufe ait
höherer und in der zweiten mit niedrigerer Temperatur durchgeführt
wird.
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