DEM0005837MA - Verfahren zur Herstellung von o-Aminothiophenol bzw. dessen Alkahsalzen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von o-Aminothiophenol bzw. dessen AlkahsalzenInfo
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- aminothiophenol
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Description
A. Weickmann.Dipl.-Ing. F. Weickmann & Dr.Ing. A.Weickmann, Patentanwälte
münchen, BRÜNNSTRASSE 8 u 9
MSfäMfO GmiCiB XIMITBDt 8» Watsrloo Place« Xonto S8W8I
"Verfahren zur Herstellung . o-ÄglnotMgeheaftL <Sekar. OkiAtmj
\u acircr Al llctgllcal&e^ MkaäxiaAco^^
v diese ,®H»33g-^rri--ts-' de a GeaetitedJk·; die Priorität den briUseheaPateßteiHr. 558,887
beansprucht, das hervojgiiig^aus tier provisorischen britt sehen Ism^iWgTOB 19, Mai 1942 und der
^allHpMgmhriii scheu Anmeldung vöü 21»April 1943»
Die vorliegende Srfindung betrifft ein Verfahren zur HerstelILung toe q-Asiinathiophenol und s einea, Alkalisalaeft,.
o~Aainothiophenol wird Üblich durch Autoklaten*«Hydrolyse aus 2-Mercaptobenzthia20lea und e&as vässrigea ^äsiuag von Iqgefeea»-.
Se&Minter SraoI hergestellt. Ss ist auch bereits vorgeschlagen f o-iadnothiophenol aus anderen substituiertes Beaathiaeolea» wie
s.3. aus 2-iuninobenzthiasolen durch Hydrolyse mit «teer wässrige»" -Lesung ata So heraustellen.
.Diese bekannten Verfahren bedürfen besonderer teurer Apparaturen und ergeben sufolge der Iotwesdiglteit bote Eeaktionstemperatureii
kleine Auabeuten m unrein« Produkt,
Es wurde<unerfiarteter Weise^fes tgesteilt, daß o-Axiinothiophenol baifl seine Alkalisalseynit e ehr guter Auebeute erhalten werden,
wenn man Benstiiiasols selbst mit ein or nässriten Lösung von idkalihydroxyd 1Oei atnosphäri schein Bruck ca Hli ckflußo"
behandelt. Das erhaltene flüssige Produkt bestellt m&j o-Aniinothiophonol
in form des iüLbaliealses^ aatusL ^Z^n^t^^
Jird io entsprechend nachstehender Cleichung» a lösung kaagtiscker bo^-si Kochen erig-tg—go-giad-4as-EooI-:s?pdiiala
des o^Aidnothiophenole cr Ii atrium (IlU^Lig).
Nw r^VNH2
CH + ZNaOH 1 I + HCOONa
S7 ^^SNa
Das o-Afflinotliiophenol hem. in einfacher •Jeise aus der lösung seines
Hatrium^alaes durch iinsäueruni-; isoliert - Das Eeaktions- #rodukt kam aber auch nach Verdünnung und Dampf destillation, & ©
den Zieek hat, ^verändertes Benzthiazol m. entfernes* tausend zur Geninnung von Derivaten dee o-Aninothiophenole verwendet werden/.
lässt sich z.B. 2.aminodiphenyl lfrsulfiiid durch einfache Osydation dec Reafctionsprodaktes gewinnen.
Lin Genisek von ZlQ ecm je gleicher Uenzen Benz thi azo 1 und $0 ^iger
wäcsri£,6r tioda--li5sung■ werden zwei stunden bei atmosphänischem Brack es Rackfluß/ gekocht. Ara Snie der Behandlung wird
vorhandenes unverändertes Lensthiasol durch DsiQpfdestillation der iösmigf^snanncn, und zwar in einer Le-.£e von etwa 7 gr. Das in der
sit Daiipf behandelten .Lösung des IiatriiunaaLzes vor. andene o-Aminothiophene!
rird ir Ycm seinesv^isulßhides ddatiea isoliert,
<CA
JO 0^-" %f-
indem man mit 200 ecm το «asserstoffsuperoxyd behandelt,
Ss werden 185 gr 2,2^-i3iaJDinodiphenyl ^isul^id nachstehender Formel f, erhalten:
nh2 μη
ο---ο
S^SfS^id besitzt einen Schiaelspunkt von 89 bis 91°. Jtr--Wird
c Me gewonnene Menge Disuljafaid entspricht einer Ausbeute τοη 85£ der Theorie m o-Aaino thiophenol, bezogt
auf das als Ausgangsmaterial verwendete Benzthiazol ·
. ^
^mxAkmerrn,
line lösung τοη 88 gr 97/98 ^iger in 88 ecm Wasser wird bei atmosphärischem Druck am Rückfluss unter
Rühren zum Kocben erhitzt. Während des KochenVund Bührens werden is Verlauf einer Stunde 135 gr Benathiezol zugegeben, Me Mischung
wird eine weitere HZ Stunde bei atmosphärischem Druck gekocht und daran anschliessend mit 50 com y $asseratof f supemjy d-Lösung
osydiert, Bach Abfilterung, Waschen und Trocknen werden 100 gr 2 ^-Diaminodiphenyl ^isul^id gewonnen, das einen Schmelzpunkt τοη 89,8-91,2° JB^ besitzt. 100 gr Disul^.d entsprechen einer
Ausbeute τοη 80# der Theorie an o-Aminothiophenol, bezogen auf das aufgewendete Benzthie©!.
Beispiel 3: , jUumiouu^ 13,5 gr rohes Benzthiazol und 100 gr einer 9 #igen wässrigen kartstign
Soda-Xösuag-werden bei atmosphärischem Druck sechs Stunden lang am Rückfluß gekocht, bis nur mehr eine Spur Ton Benzthiazol
zurückbleibt, Me Lösung lirä sodann auf 300 scm verdünnt, gekühlt und dann mit 25 cca lö j&gepf ftapserstoffsuperoxyd oxydiert.
Das ausgefallene 2,^-Diaxaino-^phenjl'^sul^ia wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet* Das Trocksiprodukt besitzt
ein Gewicht von lö,l gr, was einer theoretischen Ausbeute von 81f4 bezogen auf das Benithiaaol, entspricht. Der Schmelzpunkt
beträgt 90f2
»can a? den oben angegebenen Beispi elen^sur BestiEmung der Ausbeute^€as o-Asn^othiophenöI? eis sein/DIsulphidi isoli ert «aide?
ag-k@gffi^a&4^asa o~Aalnothiopheaol aattg aas der sagesctston BoastM^gel^t^^Ftojg^-Iäsung AnoiaegiffigHgewia»«
Anstelle von a lässt sich nüi ebenso KaliasH^ Ifto^i verwenden*
Claims (2)
- Patentansprüche:1Ψ) Verfahren zur Herstellung von o-Aminothiophenol few« dessen Alkalisalae} dadurch gekennzeichnet, daß man Benzthiazol mit Alkali bei atmosphärischem Druck unter eiftear EiickfluS/ r erhitzt.
- 2.) Verfahren nach Anspruch Iv dadurch gekennzeichnet, daß man nach dem Erhitzen am Mckflußke»iensatür zunächst unverändertes Benzthiazol entfernt, sodann ansäuert und das gebildete o-Asinothiophenol gewinnt.Die Patenttniwälte Ä.Weickmffnn,
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