DEM0005699MA - Rahmen für Motorräder - Google Patents
Rahmen für MotorräderInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rahmen für Motorräder, wobei hierunter alle Motorfahrzeuge mit zwei oder drei Rädern zu verstehen sind.
Infolge der immer häufigeren Anwendung eines Gepäckträgers und eines Hintersitzes erhält die Frage ihrer Federung, die bisher durch einen am hinteren Teil des Rahmens aufgehängten Ausleger gelöst wurde, besondere Bedeutung. Die üblichen Auslegerarten sind im allgemeinen kompliziert und teuer, wenn sie stark und fest sein sollen. Die Erfindung hat ein Motorrad zum Gegenstand, dessen Rahmen so gestaltet ist, dass das Problem der federnden Befestigung des Gepäckträgers und des Hintersitzes auf wirtschaftliche Art gelöst ist und ausserdem weitere Vorteile hinsichtlich der Unterbringung der verschiedenen Haupt- und Zubehörteile des Fahrzeuges erzielt werden. Das Motorrad gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptteil des Rahmens aus einem Rohr besteht, welches vorne am Führungsrohr der Lenkstange angebracht ist, und welches hinten unmittelbar die Stütze für den Gepäckträger oder den Hintersitz bildet.
Nach einem Merkmal der Erfindung ist das den Hauptteil des Rahmens bildende Rohr hinten ein einer Weise gebogen, dass es im wesentlichen der Form des hinteren Kotflügels folgt, der unmittelbar an einem Rohr befestigt wird.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist am hinteren freien Ende des Rohres das Schlusslicht angebracht.
Diese und andere Merkmale der Erfindung werden noch deutlicher aus der folgenden Beschreibung ersichtlich, die nur zwei Ausführungsbeispiele berücksichtigt, die beliebig vermehrt werden können.
Die Zeichnungen zeigen in:
Abb. 1 eine teilweise schematische Seitenansicht eines Motorrades mit Rahmen gemäss der Erfindung,
Abb. 2 eine teilweise schematische, perspektivische Ansicht in leicht vergrössertem Masstab, einer Einzelheit des Rahmens gemäss Abb. 1,
Abb. 3 einen axialen Schnitt durch die Seitenansicht, in vergrössertem Masstab, einer Einzelheit des Rahmens gemäss Abb. 1 und
Abb. 4 eine teilweise schematische Seitenansicht eines Motorrades, mit Rahmen gemäss Erfindung, in einer anderen Ausführungsmöglichkeit.
In Abb. 1 ist ein Motorrad dargestellt, dessen Rahmen in seinem wesentlichen Teil aus einem Rohr 1 besteht, das vorne mit dem Führungsrohr 2 der Lenkstange 3 verschweisst ist, das sich seinerseits durch die übliche Gabel 4 auf die Achse des Vorderrades 5 stützt.
In seinem hinteren Teil hat das Rohr eine geschwungene Form, um sich der Form des Hinterrades 5' anzupassen. Im Anschlusspunkt zwischen dem geradlinigen und dem bogenförmigen Teil des Rohres
ist am Rohr ein Ausleger 6 angeschweisst, an dem die Gabel 7 gelenkig befestigt ist, welche am anderen Ende mit der Achse des Hinterrades 5' verbunden ist. Auf der gleichen Hinterradachse ist zu beiden Seiten des Hinterrades je ein Arm 8 gelenkig angebracht, der oben mit einem das Rohr 1 durchquerenden Stift 9 gelenkig verbunden ist (s. Abb. 2).
Die beiden Arme 8 bestehen aus zwei teleskopartig ineinander geschobenen Teilen, die durch eine oder mehrere auf sie einwirkende Federn verbunden sind. Die hier beschriebene Aufhängungsart gehört zu den bereits bekannten Arten und bildet nicht den Gegenstand dieser Erfindung. Die Aufhängung kann natürlich auch in anderer Weise erfolgen, z.B. mit Gabeln, die oben mit Druckfedern oder unten mit Zugfedern ausgestattet sind. Auf dem bogenförmigen Teil des Rohres 1 ist über dem Hinterrad 5' ein Gepäckträger 10 angebracht, während am geradlinigen Teil des Rohres 1 auf dem Teil 11 mit Hilfe der Feder 12 der Sitz 13 gelenkig angebracht ist.
Wie in Abb. 3 dargestellt, ist in das Rohr 1 nahe bei seinem hinteren Ende ein Licht 14 eingebaut, wobei das Rohr durch eine Haube 15 aus durchsichtigem oder lichtdurchlässigem Material in einer für das Schlusslicht vorgeschriebenen Farbe abgeschlossen wird. An der unteren Seite des Rohres ist unterhalb der Glühbirne 14 eine Öffnung 16 für die Beleuchtung des Nummernschildes angebracht.
Wie aus obiger Beschreibung hervorgeht, erreicht man bei einem Motorrad nach der Erfindung mit einfachsten Mitteln die federnde Aufhängung des Gepäckträgers und des Hinterrades. Ausserdem gestattet die bogenförmige Gestaltung des Rohres über dem Hinterrad die unmittelbare Befestigung des hinteren Kotflügels am Rohr.
Die Herstellung des Rahmens aus Rohren gestattet den Einbau des Schlusslichtes im offenen Ende des Rohres.
Im Ausführungsbeispiel nach Abb. 4 ist der Rohrbalken 1 nach unten gerichtet, so dass das Stück 1' parallel zum Boden und dann beim Hinterrad wieder steil nach oben verläuft. Bei der besonderen Gestaltung des Rohrbalkens 1 besteht die Gabel 7 aus zwei Armen, die gelenkig an den Enden eines Stiftes 17 befestigt sind, der quer durch das Rohr 1 geht. Der Sitz 13 ist an einem Ausleger 18 gelenkig angebracht, der an dem steigenden Art des Rohres festgemacht ist. Im übrigen ist der Rahmen demjenigen der Abb. 1-3 gleich und bietet die gleichen Vorteile. Aus diesem Grund ist es nicht nötig, ihn näher zu beschreiben.
Obwohl nur zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben worden sind, sind selbstverständlich zahlreiche Varianten und Änderungen möglich, ohne dass der Bereich der Erfindung verlassen wird.
Claims (11)
1. Rahmen für Motorräder, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptteil des Rahmens aus einem Rohr besteht, das an seinem Vorderteil mit dem Führungsrohr der Lenkstange fest verbunden ist und an seinem hinteren Teil unmittelbar die Stütze für den Gepäckträger oder den hinteren Sitz bildet.
2. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr, welches den Hauptteil des Rahmens bildet, hinten so gebogen ist, dass es im wesentlichen der Form eines hinteren Kotflügels entspricht.
3. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am hinteren freien Ende des Rohres das Schlusslicht des Fahrzeugs eingebaut ist.
4. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am mittleren Teil des Rohres die Gabel des Hinterrades angelenkt ist.
5. Rahmen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gabel am Rohr mittels eines Auslegers gelenkig angebracht ist.
6. Rahmen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am gebogen Teil des Rohres der hintere Kotflügel unmittelbar angebracht ist.
7. Rahmen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das freie hintere Ende des Rahmenrohres durch eine durchsichtige Haube verschlossen ist, welche die für das Schlusslicht vorgeschriebene Farbe hat.
8. Rahmen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass nahe am Ende des Rohres unten eine Öffnung für die Beleuchtung des Nummernschildes durch die Glühlampe des Schlusslichtes angebracht ist.
9. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Mittelteil des Rahmens unmittelbar der Sitz des Fahrers angebracht ist.
10. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr derart gebogen ist, dass es ein geradliniges Anfangsstück hat, das in Bezug auf die Verbindungslinie der Radachsen geneigt ist.
11. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr derart gebogen ist, dass das mittlere Stück davon tief und im wesentlichen parallel zur Verbindungslinie der Radachsen liegt.
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