DEM0004236MA - Einphasen-Reihenschluß-Bahnmotor für 50 Hz - Google Patents
Einphasen-Reihenschluß-Bahnmotor für 50 HzInfo
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Description
Während für Gleichstrom-Motoren kleinere Stromstärken, etwa bis 300 Amp, die Wellenwicklung üblich ist, wendet man für höhere Stromstärken fast ausschließlich die Parallelwicklung an. Dasselbe gilt für Einphasen-Bahnmotoren niedriger Frequenz, z.B. 16 2/3 Hz. Bei besonders hohen Stromstärken, wie sie bei 50 Hz-Motoren vorkommen, könnte die an sich bekannte zweifache Parallelwicklung in Frage kommen. Diese steht aber im Ruf, bezüglich Kommutation empfindlich zu sein und scheint daher ungeeignet für Bahnbetrieb.
Für 50 Hz-Motoren, deren Magnetflux wenig mehr als 1/3 desjenigen bei 16 2/3 Hz betragen darf, wird die höchstmögliche Eisenlänge für einfache Parallelwicklung sehr kurz und die Ausnützung des Raumes daher sehr ungünstig.
Erfindungsgemäß kann nun für den 50 Hz-Bahnmotor eine zweifache Parallelwicklung verwendet werden, indem letztere mit Ausgleichleitern an jedem Wicklungskopf zwischen den beiden Einzelwicklungen ausgeführt wird. Damit lässt sich die Ursache der Empfindlichkeit der Zweifach-Parallelwicklung beseitigen, besonders wenn die im folgenden erwähnten Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.
Die beiliegende Zeichnung zeigt ein praktisches Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Die zweifache Parallelwicklung besteht aus der mit ausgezogenen Linien gezeichneten Wicklung 1 und der strichpunktiert gezeichneten Wicklung 2 (Fig. 2). Jedes Stabende der Wicklung 1 und 2 ist
durch einen Ausgleichleiter 3 bzw. 4 mit der Kollektorlamelle 5 bzw. 6 verbunden. Fig. 1 zeigt prinzipiell, wie diese Ausgleichleiter innerhalb des Eisenkörpers geführt sind. In Fig. 3 und 4 ist in Seitenansicht und in Draufsicht ein Ausgleichleiter-Bündel 7 gezeigt, das als Ganzes eingeschoben und mittels Keilstücken 8, 9 verkeilt ist. Bei zweckmäßiger Ausbildung des Bündels 7, der Ausschnitte und der Keile kann das Bündel fertig eingestoßen werden. In Fig. 5 sind solche Bündel schematisch dargestellt. Um die Verkopplung der Ausgleichleiter beim Übergang von einem zum nächsten Bündel nicht zu unterbrechen, sind der letzte Ausgleichleiter 10 des einen Bündels und der erste Ausgleichleiter 11 des nächsten Bündels am gleichen Wicklungspunkt angeschlossen.
Claims (4)
1. Einphasen-Reihenschluss-Bahnmotor für 50 Hz, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotorwicklung eine zweifache Parallelwicklung mit Ausgleichleitern an jedem Wicklungskopf zwischen den beiden Einzelwicklungen ist.
2. Einphasen-Reihenschluss-Bahnmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichleiter zwischen den Einzelwicklungen gruppenweise innerhalb des Rotoreisenkörpers zusammengefasst auf die Kollektorseite geführt sind.
3. Einphasen-Reihenschluss-Bahnmotor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der letzte Ausgleichleiter des einen Bündels und der erste Ausgleichleiter des nächsten Bündels am gleichen Wicklungspunkt angeschlossen sind.
4. Einphasen-Reihenschluss-Bahnmotor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichleitergruppen im voraus verfertigte Pakete sind, die im Rotorinneren verkeilt sind.
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