DEM0004083MA - Vorrichtung zum Verschieben der Verstellstange der Flügel von Propellerpumpen - Google Patents

Vorrichtung zum Verschieben der Verstellstange der Flügel von Propellerpumpen

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DEM0004083MA
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Germany
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adjusting
shaft
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coupling
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Application number
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English (en)
Inventor
Friedrich Ginsheim Herrmann (Hess.)
August Dipl.-Ing. Mainz-Kostheim Schlimbach
Original Assignee
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, Zweigniederlassung, Nürnberg
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Description

Die Stange zum Verstellen der Flügel von Propellerpumpen ist in der hohl ausgebildeten Pumpenwelle untergebracht. Wird diese Welle über eine am Wellenkopf angeordnete Kupplung angetrieben, so bietet es Schwierigkeiten, diese Stellstange zu betätigen. Bei bekannten Pumpen dieser Art weist deshalb die hohle Pumpenwelle unterhalb der Kupplung zwei Längsschlitze auf, in welche Hebel bzw. eine durchgehende Querstange eingreifen, die die Verstellstange betätigen und die ihrerseits von einer auf der Pumpenwelle angeordneten Verstellmutter betätigt werden. Die Anordnung dieser Schlitze bedeutet eine Schwächung der Welle und soll deshalb gemäss der vorliegenden Erfindung vermieden werden.
Die Erfindung bezieht sich demgemäss auf eine Vorrichtung zum Verschieben der Verstellstange der Flügel von Propellerpumpen, die über eine am Wellenkopf angeordnete Kupplung angetrieben werden. Die gestellte Aufgabe wird nun dadurch gelöst, dass zwei oder mehr am Verstellstangenende angreifende Verschiebeglieder parallel zur Pumpenwelle durch Ausnehmungen, vorzugsweise Bohrungen der Kupplungsnabe geführt sind. Die Verschiebeglieder sind dabei mittels einer ausserhalb des Bereiches des Kupplung angeordneten Verstellvorrichtung, vorzugsweise einer Verstellmutter, gegenüber der Pumpenwelle verschiebbar. Auf diese Weise wird eine Durchbrechung der Pumpenwelle vermieden. Statt dessen erfolgt die Betätigung der Verstellstange durch Ausnehmungen, z.B. Bohrungen, in der Kupplungsnabe. Dieser Teil kann eine Schwächung leichter vertragen als die Welle selbst.
Besonders vorteilhaft ist eine Ausführung, bei der die zweckmässig Stangenform besitzenden Verschiebeglieder an ihrem einen Ende starr mit einem auf dem Verstellstangenende befestigten Flansch verbunden sind und an ihrem anderen Ende einen Verstellring tragen, in dessen ringförmige Führungsnut die auf der Pumpenwelle verstellbare Stellmutter mittels eines Ansatzes eingreift. Es ist jedoch auch möglich, die Anordnung so zu treffen, dass eine Verstellung während des Betriebes möglich ist, und zwar z.B. in der Weise, dass die Verschiebeglieder an einer auf der Welle längsverschiebbaren, mitrotierenden aber gegenüber der Welle 1 unverdrehbaren Verstellmuffe angreifen, die in einem längsverschiebbaren Lager drehbar, gegenüber diesem Lager aber unverschiebbar gelagert ist.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
In einer hohlen Pumpenwelle 1 ist die Verstellstange 2 längsverschiebbar angeordnet, die an ihrem unteren (nicht dargestellten) Ende die Vorrichtung zur Verstellung der Pumpenflügel betätigt. An ihrem oberen, aus der Hohlwelle 1 herausragenden Ende ist sie mittels einer selbsttätigen Stoffbuchse 3 gegen die Hohlwelle abgedichtet und trägt einen Flansch 4, der durch eine Mutter 5 gehalten ist. An diesem Flansch sind die oberen Enden 6 der Verschiebeglieder 7, die hier als Bolzen ausgebildet sind, mittels eines Anschlages 8 und einer Mutter 9 befestigt. Die Verschiebeglieder 7 sind in den Bohrungen 10 längsverschiebbar angeordnet und mit ihrem unteren Ende 11 in eine verschiebbare Muffe 13 eingeschraubt. Diese umfasst zusammen mit einem an ihr durch Schrauben 15 befestigten Führungsring 14 einen Ansatz 16 einer Verstellmutter 17, die auf dem Gewinde 18 der Pumpenwelle 1 durch Drehen verstellt werden kann. In die Verstellmutter 17 sind Handgriffe 19 eingeschraubt, die zum Drehen der Mutter dienen. Die verschiebbare Muffe 13 trägt eine Manschette 25, die über das untere Ende 20 der Kupplungsnabe 21 übergreift, die mittels Keilen 22 auf der Hohlwelle 1 befestigt ist. Sie trägt mittels Schrauben 23 eine Kupplungshälfte 24, mit welcher die andere vom Motor angetriebene (nicht dargestellte) Kupplungshälfte zusammenarbeitet.
Bei der Drehung der Mutter 17 auf der Hohlwelle 1 verschiebt diese mit Hilfe ihres Ansatzes 16 die verschiebbare Muffe 13 und hebt dadurch unter Vermittlung der Verschiebeglieder 7 und des Flansches 4 die Verstellstange 2 an. Die Rückbewegung der Verstellstange 2 erfolgt in gleicher Weise. Die Manschette 25 dient zur Abdeckung des Verschiebegliedes 7 nach aussen.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel gemäss Figur 2 greifen die Verschiebeglieder 7 an einer auf der Welle 1 längsverschiebbaren, mitrotierenden aber gegenüber der Welle 1 unverdrehbare Stellmuffe 30 an, die mittels Keilen 31 auf der Welle 1 geführt ist. Sie ist mit Hilfe eines Kugellagers 32 in einem Lager 33 gelagert, das mittels Spindeln 34 verschiebbar ist. Das Kugellager 32 ist sowohl gegenüber der Verstellmuffe 30, als auch gegenüber dem Lager 33 unverschiebbar.

Claims (3)

1. Vorrichtung zum Verschieben der Verstellstange der Flügel von Propellerpumpen, die über eine am Wellenkopf angeordnete Kupplung angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr am Ende der Verstellstange (2) angreifende Verschiebeglieder (7) parallel zur Pumpenwelle (1) durch Ausnehmungen (8), insbesondere Bohrungen, der Kupplungsnabe geführt und mittels einer ausserhalb des Bereiches der Kupplung (24) angeordneten Verstellvorrichtung, beispielsweise mittels einer Verstellmutter (17), gegenüber der Pumpenwelle (1) verschiebbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweckmässig als Stangen (7) ausgebildeten Verschiebeglieder an ihrem einen Ende mit einem auf der Verstellstange (2) befestigten Flansch (4) verbunden sind und an ihrem anderen Ende (11) eine Verstellmuffe (13) tragen, in dessen ringförmige Führungsnut die auf der Pumpenwelle (1) verstellbare Stellmutter (17) mittels eines Ansatzes (16) eingreift (Abb. 1).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebeglieder (7) an einer auf der Welle längsverschiebbaren, mitrotierenden aber gegenüber der Welle (1) unverdrehbaren Verstellmuffe angreifen, die in einem längsverschiebbaren Lager drehbar, aber gegenüber diesem Lager unverschiebbar gelagert ist (Abb. 2).

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