DEM0003844MA - Verfahren zur Herstellung kalthärtender Anstrichmittel - Google Patents

Verfahren zur Herstellung kalthärtender Anstrichmittel

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DEM0003844MA
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cold
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alkaline
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Egon Dr. Meier
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Description

Die Kalthärtung von Phenol- und Harnstoffharzlacken durch katalytisch wirkenden Zusatz von Säuren oder salzartigen Verbindungen ist bekannt. Es ist auch bekannt, dass durch Alkalien kalt gehärtet werden kann, "vorzugsweise bei alkalischen Untergründen, wie Kalk- und Zementputzen, wobei sich der freie Ätzkalk dieser Massen an der Härtewirkung beteiligt" (Wagner und Sarx: Kunstharze, Seite 55, 2. Auflage, 1946).
In einem früheren Vorschlag wurde die Kalthärtung auch bei Holz mit anorganischen oder mit organischen alkalisch reagierenden Verbindungen bewirkt.
Es wurde dort auch schon darauf hingewiesen, dass die katalytische Härtung durch Alkali bei Verwendung entsprechender Emulsionen und Dispersionen möglich ist, während dies durch Säure sehr schwierig ist.
Als Hauptgrund für die ungenügenden Resultate der Kalthärtung in beiden Fällen (Stehenbleiben der "Resit"bildung auf halbem Wege, Kraterbildung im Film etc.) wurde das Freiwerden von Wasser bei der Kondensation usw. erkannt.
Der technische Fortschritt des vorliegenden Verfahrens besteht nun darin, dass ein bekannter irreversibler, im Lack löslicher Emulgator, z. B. Ammoniumlinoleat, zugesetzt wird, der das Wasser vor dem Abdampfen der letzten egalisierenden Lösungsmittelreste nach entsprechender Einemulgierung abdampfen lässt und dass auch der flüchtige Härter, z. B. eine alkoholische Ammoniaklösung, selbst ebenfalls vorher aus der Lackfilmfläche verschwindet.

Claims (2)

1.) Verfahren zur Herstellung kalthärtender Anstrichmittel aus Phenol- oder Harnstoffharzlösungen und sauer oder alkalisch reagierenden Härtern, dadurch gekennzeichnet, dass diesen Lacken ein bekannter, irreversibler, in ihnen löslicher Emulgator zugesetzt wird.
2.) Verfahren nach Anspruch 1.), dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisch reagierender Härter eine alkoholische Ammoniaklösung und gegebenenfalls die Kunstharzlösung in Gestalt einer Emulsion verwendet wird.

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