DEM0002191MA - Einrichtung zum Verladen von Stückgut in Eisenbahnwagen - Google Patents
Einrichtung zum Verladen von Stückgut in EisenbahnwagenInfo
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Description
einrichtung zum Verladen Ton Stückgut in Eisenbahnwagen
Die Srfindung besieht sieh auf eine Einrichtung zum Verladen Ton Stückgut in Sisenbahnwagene Solche Einrichtungen sind schon vorgeschlagen
worden, sie dienten jedoch meistens dem Zweck, den Uebergang des Stückgutes von der Verladerampe eines Güterbahnhofes in den
Sisenbahnwagen zu erleichtern« Demgegenüber soll die Einrichtung gemäss der Erfindung es ermöglichen, auch den Stückgutverkehr Tom *
Bahnsteig eines Personenbahnhofes aus in die •Saggons zu erfassen und au beschleunigen. Denn es ist art*©« bekannt, dass die bisher gepflogene
einzelne Verladung jedes Stückgutes Ton Kand aus einem Bahnsteigwagen in den Eisenbahnwaggon und umgekehrt das Vielfache
an Zeit braucht gegenüber dem Personen-Einsteige- und Aussteigeverkehr, der sich meistens viel rascher abwickelte
Ura den Kachteil des oft zu lange Wartens auf die Bewältigung des von Hand verladenen Stückgutverkehres zu vermeiden, werden durch
die Erfindung zwei mit Rädern versehene Behälter vorgesehen, von denen der eine in einstellbarer Höhenlage im anderen transportierbar
untergebracht ist. Die einstellbare Höhenlage hat den Zweck, die je Bahnhof verschiedene Bahnsteighöhe im Vergleich zur ifussbodenhöhe
des Eisenbahnwaggons ausgleichen zu können. Denn der mit Stückgut beladene Behälter soll von einem zweiten, auf dem Bahnsteig verbleibenden
Behälter unmittelbar in den Gepäckwagen übergehen können. Dort wird er während der Fahrt entladen und wieder beladen, und geht
in einer der nächsten Stationes wieder auf einen Solchenj auf dem
Bahnsteig verbleibenden Behälter über,»
Der Vorteil besteht in einer sehr flüssigen, raschen Uebergangslaöglichkeit dieser Behälter auf den Stationen und damit in einer viel
kürzeren Verladezeit des Stückgutes und in einer wesentlichen Beschleunigung des Gepäck- und Personenverkehrs. Die Züge können auf
den Stationen rasch abgefertigt werden, es entstehen keine unlaabgnraoin Verzögerungen und Verspätungen mehr durch das lange andauernde Verladen
des Stückgutes, dieses selbst wird in den Behältern vor Beschädigungen geschützt, kann insebsondere auf dem Transport in den Bahnhöfen
nicht mehr von den Wagen herunterfallen, es wird somit auch an Zuverlässigkeit in der Stückgutbeförderung viel gewonnen, es wird
Zeit gespart, die Güte der Beförderung gesteigert und an Personal und Handarbeit gespart.
Die Zeichnung stellt ©in Ausführungsbeispiel des iirfindungsgegenstandes dar.
Die Figuren zeigen die zwei Behälter.
Pig. 1 stellt den grösseren, auf dem Bahnsteig verbleibenden Behälter 1 dar, in welchenvder kleinere, in Fig. 2 gezeigte, in den
Sisenbafanwagen übergehende Behälter 2 untergebracht werden kann. Dies geschieht in je Bahnsteig einstellbarer Höhenlage, damit der mit Stück«
gut beladene Behälter 2 ohne weiteres vom Behälter 1 in den Eisenbahnwagen übergehen kann«
Die Behälter 1 und 2 sind aus Aluminiumrohren 3 hergestellt, damit sie möglichst Ieicht sind und sowohl beladen &xs auch entladen
leicht au handhaben sind. Die LeichtEetallrohre 3 sind in Ikuffen 4 zueammengeschweisst oder genietet* Der Behälter 1 weist grössere
Räder 5 auf, weil dieser Behälter die Unebenheiten auf dem Bahnsteig
überwinden muss gegenüber dem Behälter 2 , der kleine Räder 6 aufweist,
weil er nur vom Behälter 1 in den Gepäckwagen übergehen muss oder umgekehrte Die Räder 5 und 6 sind an jedem Behälter als Schleppräder
ausgebildet«
Damit der Behälter 2 in J?ußsbodenhöhe des Eisenbahnwagens vom Behälter 1 , je nach Verschiedenheit der Höhe des Batosteiges8 übergehen
kann,, sind gemäss S1Ig- 1 in ihrer Höhenlage durch Splinte einstellbare
Ii-Schienen 7 im Behälter 1 angeordnet» Von diesen Schienen 7 geht der mit Stückgut beladene Behälter 2 vom Behälter 1 auf den
Gepäckwagen des Eisenbahnauges über und umgekehrt. Be- und Entladen wird Behälter 2 im Behälter 1 auf den Stationen, Bahnhöfen und dergleichen*
und ebenfalls be- und entladen im Gepäckwagen des Zuges, Darauf sind seine Abmessungen bemessen, sowohl, dass er im Gepäckwagen
des Zuges nicht zu viel Platz braucht, als dass er leicht zu
be- und entladen ist· Deshalb ist auch das Gitterwerk der Rohre 3
Vorgesehen3 damit man leicht das Stückgut ergreifen kann« Behälter 2
könnte auch auseinandernehmbar ausgebildet werden,, um im unbeladenen
Falle seinen Platzbedarf zu verringern,, oder es könnte auch eine Wand
herausnehmbar ausgebildet sein, um ihn leichter be- und entladen zu können. Behälter 1 weist an einer Wandseite nur einen HoIm aus einem
Rohr 3' auf, um deia Behälter 2 das Einfahren in ihn zu ermögliChene
Claims (2)
1. ) Einrichtung sum Verladen von Stückgut in Ei senbahnwagen, gekennzeichnet
durch zwei mit RMern versehen© Behfilter5 von denen der eine in einstellbarer Höhenlage im anderen transportierbar untergebracht ist.
2. ) Einrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die
beiden Behälter aus Leichtiaetallrohren gebildet sind«,
31») Einrichtung nach. Anspruch 1 $ dadurch gekennzeichnet, dass der
eine Behälter in ihrer Höhenlage einstellbare Schienen aufweist, auf die der andere Behälter übergehen kann*
(Dr.-Jng, Rudolf Meyer)
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