DEM0001288MA - Hammermühle. - Google Patents
Hammermühle.Info
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Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Hammermühle mit im einem unten offenen Gehäuse auf einer umlaufenden Welle an Naben oder Scheiben in Umlaufrichtung schwingbar befestigten Schlagwerkzeugen.
Bei den bakannten Hammermühlen dieser Art wird das Zerkleinerungsgut in Bezug auf die Umlaufrichtung des Schlagwerkzeuges vorn aufgegeben und im wesentlichen um unteren Teil des Gehäuses zerkleinert. Die Zerkleinerung wird dadurch erzielt, dass die umlaufenden Schlagwerkzeuge über ein im unteren Teil des Gehäuses angeordnetes und entsprechend gekrümmtes Siebblech streichen, nachdem das Zerkleinerungsgut vorher an einer Schlagplatte vorzerkleinert worden ist. Die Schlagplatte und die Siebe unterliegen einem verhältnismässig grossen Verschleiß. Wenn Fremdkörper, wie Eisenteile und dergl., sich in dem Zerkleinerungsgut befinden, sind starke Beschädigungen der Siebe nicht zu vermeiden, was wiederum zur Folge hat, das durch die entstehenden Löcher in den Sieben grössere Stücke des Zerkleinerungsgutes hindurchtreten. Auch haben die Siebe den Nachteil, dass sie sich bei mulmigem, feuchtem Mahlgut zusetzen.
Bei einer anderen Bauart von Hammermühlen befindet sich im unteren Teil des Gehäuses eine grössere gekrümmte Schlagplatte, an der die Schlaghämmer dicht vorbeistreifen. Die Schlagplatte verengt die Austrittsöffnung des Gehäuses und bewirkt, daß die Beaufsichtigung der Auffangschurre unterhalb der Mühle einseitig erfolgt. Das Mahlgut wird hierbei nicht gleichmässig genug zerkleinert.
Die Erfindung besteht demgegenüber darin, dass oberhalb der Schläger zwischen den umlaufenden Schlagwerkzeugen und dem Gehäuse von der Eintrittsseite des Gutes aus dem Einlauftrichter, der mit Bezug auf die Umlaufrichtung der Schläger hinten sitzt, ein sich zur Austrittsöffnung hin stetig verengender Raum vorgesehen ist, der durch einen breiten Schlagbalken abgeschlossen ist. Es ist vorteilhaft, das Gehäuse im Zerkleinerungsraum mit Schlagleisten zu besetzen.
Mit der Erfindung wird erreicht, dass das Zerkleinerungsgut auf nahezu dem ganzen oberen Umlaufkreis der umlaufenden Schlagwerkzeuge zerkleiner wird, während die ganze untere Hälfte des Gehäuses für den Austritt des Zerkleinerungsgutes frei ist. Durch den sich stetig verengenden Zerkleinerungsraum wird eine gleichmässige und feinkörnige Zerkleinerung des Gutes erzielt.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Abbildung zeigt eine Hammermühle im Querschnitt.
In dem Gehäuse a ist die Welle b gelagert. Sie trägt Nabenscheiben c, in denen versetzt zueinander die Schlaghämmer d um Achsbolzen e in Umlaufrichtung schwingbar gelagert sind. Das Schlagwerkzeug c, d, e mit der Welle b dreht sich in Richtung des Pfeiles f, wobei sich die Schlaghämmer d zufolge der Zentrifugalkraft radial einstellen. Das Gehäuse a ist nach unten hin offen. An den Seiten des Schlagwerkzeuges c, d, e sind Bleche g angeordnet, um die Seitenwände des Gehäuses a vor Verschleiss zu schützen. Das Zerkleinerungsgut wird durch den Schüttrichter h in das Gehäuse a eingeführt. Der obere Teil a(exp)1 des Gehäuses ist erfindungsgemäß derart gekrümmt angeordnet, dass zwischen diesem Teil a(exp)1 der Gehäusewand und den umlaufenden Schlagwerkzeugen c, d, e ein sich stetig veren-
gender Raum i entsteht, in den das Zerkleinerungsgut, mehrmals auf die Schlaghämmer d und die Gehäusewand a(exp)1 auftrennend, hineingetrieben wird. Das Zerkleinerungsgut wird fortlaufend gegen die gekrümmte Gehäusewand a(exp)1, die zweckmässig noch mit Schlagleisten k besetzt ist, geschleudert, bis es an den Schlagbalken l gelangt, wo es den letzten Zerkleinerungsgrad erhält. Für den Fall der Abnutzung ist der Schlagbalken l in bekannter Weise mittels der Stellvorrichtung m zur Achse b hin verstellbar. Die Verstellbarkeit der Schlagbalken gehört nicht zur Erfindung.
Claims (2)
1. Hammermühle mit einem unten offenen Gehäuse auf einer umlaufenden Welle an Naben oder Scheiben um Umlaufrichtung schwingbar befestigten Schlagwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der umlaufenden Schlagwerkzeuge (d) zwischen diesen und dem Gehäuse (a) ein sich von der Eintrittsöffnung des mit Bezug auf die Umlaufrichtung der Schläger hinten sitzenden Einlauftrichters (h) zur Austrittsöffnung zu stetig verengender Raum (i) vorgesehen ist, der durch einen breiten Schlagbalken (l) abgeschlossen ist.
2. Hammermühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dad Gehäuse (a) im Zerkleinerungsraum (i) mit Schlagleisten (k) besetzt ist.
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