DEM0001070MA - Ladevorrichtung - Google Patents
LadevorrichtungInfo
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Description
Die Ladevorrichtung ist ein Ladegerät für die verschiedensten Fördergüter, wie Kohle, Koks, Berge, Erz usw. Sie findet Verwendung über und unter Tage und zeichnet sich insbesondere im Streckenvortrieb zum direkten Beladen der Förderwagen aus. Die Ladevorrichtung besteht im wesentlichen aus einer ansteigenden Förderrinne mit schwenkbarer Ladeschaufel und dem unter der Förderrinne aufgestellten Luft- oder Elektroantrieb sowie dem Traggerät mit Rollbahnen.
Die Förderrinnen können mit den verschiedensten Füllquerschnitten ausgestattet sein. Die Ladevorrichtung hat den Vorteil, daß sie entsprechend dem Ladefortschritt leicht vorgeschoben werden kann und den gestellten Ansprüchen voll und ganz genügt.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. 1 die Ladevorrichtung im Aufriss in Ansicht,
Abb. 2 die Ladevorrichtung im Grundriss in Ansicht,
Abb. 3 die Ladevorrichtung im Seitenriss im Schnitt.
Erfindungsgemäss besteht die Ladevorrichtung aus der Förderrinne 1, die in beliebigen Querschnitten und Längen ausgebildet sein kann, an deren vorderem Ende die begrenzt schwenkbare Ladeschaufel 2 angeordnet ist. Unterhalb der Laderinne 1 ist der Luft- oder Elektroantrieb 3 angeordnet und weiterhin das Traggerüst 4 mit den kurvenförmigen Rollbahnen 6, über welche die Förderrinne 1 mittels Laufrollen 8 bewegt wird. Die Kraftübertragung vom Antriebsmotor (Elektro- oder Pressluft) auf die Förderrinne 1 erfolgt mittels des Gestänges 5. Die Förderleistung der Laderutsche wird dabei durch die ansteigenden kurvenförmigen Rollbahnen unterstützt. Beim Rückgang der Förderrinne 1 stösst die Ladeschaufel 2 in das Haufwerk, wogegen beim Vorgang (in Förderrichtung) das Haufwerk von der Förderrinne 1 mitgenommen wird.
Der Druck der Ladeschaufel 2 in das Haufwerk und der Rinnendruck auf die Rollbahnen 6 bewirken auf das
Traggerüst 4 und damit auf den Motorrahmen 7 eine erhebliche Reaktion, die die Ladevorrichtung in Richtung Förderwagen 9 verschieben würde. Um dies zu vermeiden, ist eine Schienenkeilklemmvorrichtung 10 vorgesehen, die den Rahmen 7 bei der Ladearbeit festhält. Weiterhin ist es erforderlich, die Ladevorrichtung dem Ladefortschritt entsprechend, periodisch fortzuschieben. Dies wird vom Antrieb selbst in der Weise ausgeführt, indem z. B. bei Verwendung des Luftmotors derselbe stillgesetzt wird. Hiernach wird durch Drosseln der austretenden Steuerluft bewirkt, daß der Kolben in seine hintere Totlage geführt wird, wodurch die Rinne in Tieflage gesetzt wird und in dieser Lage stehenbleibt. Das Hauptluftventil 11 wird dann geschlossen und das Nebenventil 12 geöffnet, wodurch die Pressluft über die Umführungsleitung 13 auf die Gegenseite des Kolbens strömt.
Die Ketten der mit Klemmklötzen 16 versehenen Vorholketten 14 sind inzwischen an die mit der Kolbenstange verbundene Angriffsbrücke 15 angeschlagen und damit der Kolben und die durch das Gestänge 5 mit dem Kolben verbundenen Rinnen festgelegt worden.
Die auf der Kolbenrückseite wirkende Pressluft drückt dann den Zylinder und damit den Motorrahmen 7 und das Traggerüst 4 in Richtung des Ladegutes um eine bestimmte Länge vor. Durch diese Anordnung werden die Laufwerke der Förderrinne 1 in ihre Höchststellung gefahren und beim nächsten Rückgang stösst die Ladeschaufel 2 wieder in das Laufwerk ein. Hiernach wird die Vorholkette 14 von der Angriffsbrücke 15 gelöst und die Schienenkeilklemmen 10 werden nun gelöst und in Richtung Haufwerk vorgezogen. Die Ventile 11 und 12 am Motor werden wieder in Ladestellung gebracht. Die Umführungsleitung 13 hat fernerhin den Zweck, die Pressluft hinter den Kolben zu führen, um beim Hingang den Kolben kräftig zu unterstützen und dadurch die Förderrinne 1 beim Rückgang weich abzufangen, damit die Füllungsperiode auf der Rückseite erhöht wird.
Diese Gestaltungen und Anordnungen ersparen die für die genannten Zwecke bisher bekannten, erforderlichen Zusatzgeräte, so daß die vorliegende Ladevorrichtung gegenüber den bekannten sich auch weiterhin in Bezug auf billigere Herstellung und bessere Wirkungsweise auszeichnet.
Claims (4)
1. Ladevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß selbige aus dem zweckmässig auf Schienen gelagerten und geführten Traggerüst (4) mit kurvenförmigen Rollbahnen (6) besteht, über welche die Förderrinne (1) mittels Laufrollen (8) und Antriebsmotor (3) (Elektro- oder Pressluft) durch das den Motor mit der Förderrinne verbindende Gestänge (5) bewegt wird.
2. Ladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem vorderen Ende der in beliebigen Querschnitten und Längen ausgebildeten Förderrinne (1) die begrenzt schwenkbare Ladeschaufel (2) angeordnet ist.
3. Ladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rahmen (7) des Traggerüstes (4) eine Schienenkeilklemmvorrichtung (10) angebracht ist und ferner an Ketten (14) angeordnete Klemmklötze (16) vorgesehen sind, die an der Angriffsbrücke (15) fest angeordnet sind.
4. Ladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Pressluftmotor mit Hauptluftventil (11) und Nebenventil (12) in Verbindung mit Umführungsleitung (13) ausgestattet ist.
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