DE765241C - Ladevorrichtung - Google Patents

Ladevorrichtung

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Publication number
DE765241C
DE765241C DEE55542D DEE0055542D DE765241C DE 765241 C DE765241 C DE 765241C DE E55542 D DEE55542 D DE E55542D DE E0055542 D DEE0055542 D DE E0055542D DE 765241 C DE765241 C DE 765241C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
belt
discharge
cross
drive
Prior art date
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Expired
Application number
DEE55542D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Schlotter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EISENGIESSEREI
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Original Assignee
EISENGIESSEREI
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EISENGIESSEREI, Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH filed Critical EISENGIESSEREI
Priority to DEE55542D priority Critical patent/DE765241C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE765241C publication Critical patent/DE765241C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/12Devices for removing or hauling away excavated material or spoil; Working or loading platforms
    • E21D9/126Loading devices or installations
    • E21D9/128Loader-conveyors with gathering arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Ladevorrichtung Die Erfindung betrifft eine Ladeeinrichtung zum Aufnehmen von im Strebbau gewonnener Kohle und zu ihrer Uberführung in ein Strebfördermittel, insbesondere in den Fällen, in welchen die Übergabe in das Strebfördermittel durch eine Stempeireihe behindert ist.
  • Sie geht von einer bekannten Fördervorrichtung aus, bei welcher auf einem Blandförderergestell mit endlosem Förderband ein mit einem Querförderer zusammengebauter Abwurfwagen längs beweglich angeordnet ist und der Querförderer in Richtung seiner Längsachse auf dem Gestell des Abwurfwagens verschieblich ist, so daß er, um bei der Verschiebung des Abwurfwagens einem Grubenstempel ausweichen zu können, zurückgezogen und nach Vorbeilassen des Stempels wieder bis an oder über das Strebfördermittel vorgezogen werden kann.
  • Dlie Erfindung besteht darin, daß zwischen dem mit einer Aufgabevorrichtung verbundenen Bandförderer und seinem Abwurfwagen ein Vorschubgetriebe und auf dem Abwurfwagen ein quer zur Bandrichtung verschiebbarer und an Grubenstempeln oder zwei besonders zwischen dem Hangenden und dem Liegenden eingespannten Maschinenstempeln abstützbarer Querholm angeordnet ist. Das Vorschubgetriebe kann in einem zwischen dem Abwurfwagen und dem Bandförderergestell angeordneten Zahnstangeng.-tri.be mit Antrieb durch den Bandmotor oder von Hand bestehen. Zur Erleichterung seiner Längsbeweglichkeit kann ferner das Bandförderergestell mit Laufrollen versehen sein. Äjit Hilfe des Zahnstangengetriebes kann nun der Bandförderer mitsamt der Xufgreifvorrichtung an dem durch die erwähnten Maschinenstempel festgelegten Querholm abgedrückt und gegen das Haufwerk vorgeschoben werden. An Stelle eines Zahnstangengetriebes kann auch ein Windwerk mit Zugseil treten.
  • Der Querliolin kann in seiner Längsrichtung verschiebbar an dem Abwurfwagen in Haltemitteln geführt sein.
  • Diese Anordnung hat neben der bequemen Handhabung der ganzen Einrichtung den Vorteil, daß der Antrieb für das Förderband, den Querförderer und das Zahnstangengetriebe bzw. das Windwerk von einem einzigen an dem Abwurfwagen angeordneten Motor abgeleitet werden kann. Es genügen alsdann für die tberwachung der Ladeeinrichtung zlvei Mann, von denen der eine am Aufgabeende die Aufgreifvorrichtung bedient, welche einen gesonderten Antrieb für das Aufnehmen und Vorrücken haben kann, und zugleich mit einem Abbauhammer die unterschrämte Kohle vollends ladefertig machen kann, während der andere Mann den Vorschub der Fördervorrichtung steuert und den Querförderer und den Querholm mit den Maschinenstempeln von Zeit zu Zeit umsetzt.
  • Weitere Einzelheiten ergeben sich bei der Eetrachtung der Zeichnung, welche in den Abb. I bis 3 schematisch eine Ladeeinrichtung nach der Erfindung in drei verschiedenen Stellungen des Abwurfwagens zeigt, während die Abb. 4 hierzu einen schematischen Grundriß und die Abb. 5 eine schematische Stirnansicht zeigt. Die Abb. 6 und 7 zeigen in etwas größerem Maßstabe eine Ausführung mit Windwerk in Teilansicht und in Stirnansicht.
  • In den Abb. I bis 5 ist mit I das bereits abgebänkte Haufwerk, mit 2 der hierbei entstandene neue Kohlenstoß, mit 3 die Stempelreihe bezeichnet, hinter welcher sich ein Hauptförderer 4 befindet. Das Haufwerk wird mit der Aufgieifvorrichtung 5 aufgenommen und dem Bandförderer 6 an seiner vorderen Umlikrolle 7 zugeführt. Das Fördertrum des Bandförderers ist auf einem in der Strebrichtung auf Rollen 8 verfahrbaren Gestell 9 um die beiden Umlenkrollen 7 und 10 an den Enden und um die Antriebstrommeln ii und I2 geführt, welche auf dem Abwurfwagen I3 gelagert und mit diesem auf Rädern I8 längs des Bandförderergestells g verfahrbar sind.
  • Zum Verfahren dient ein am Gestell g befestigtes Zahnstangenpaar 14, in welches nicht dargestellte und am Abwurfwagen I3 gelagerte, von Hand oder maschinell angetriebene Ritzel eingreifen. Außerdem ist am Abwurfwagen 13 ein den Querförderer 15 tragendes Verschiebegestell t6 und ein kräftiger Querholm I7 angeordnet. Zum Abstützen des Querholmes I7 dienen LIaschinenstempel I9, welche in das freigemachte Feld gesetzt werden; der Querholm kann aber auch an seinem vorderen Ende an einem Grubenstempel der Stempelreihe3 seitlich abgestützt und genau so wie das Verschiebegestell IG in seiner Längsrichtung am Abwurfwagen verschiebbar, beispielsweise in Schellen 20 gelagert sein.
  • Bei der Ausführung nach den Abb. 6 und 7 wird der Abwurfwagen I3 ebenfalls durch einen quer zur Strebrichtung verschieblichen Querholm 17 an den Grubenstempeln 19 abgestützt. Das Bandgestell g wird durch ein Seil 21, welches von einer am Abwurfwagen I3 angeordneten Winde 22 eingeholt wird und unter eine Umlenkrolle 29 am Abwurfwagen hinweggeführt ist, unter dem durch den Querholm I7 festgehaltenen Abwurfwagen I3 hinweg in Richtung auf das Haufwerk bewegt.
  • Die Winde 22 kann mit dem Motor 23 gekuppelt werden, welcher durch das Schneckengetriebe 24 die Bandtroinmeln 11 und 12 und durch das Kettenradvorgelege 25, 26 den Querförderer I5, welcher als Kratzförderer dargestellt ist, antreibt. Wegen der Verschiebbarkeit des Querförderers 15 gegenüber dem Abwurfwagen ist das Kettenradvorgelege 25, 26 an einer Schere angeordnet, deren Gelenk sich bei 27 befindet.
  • Der Querholm 17 kann in U-förmigen Bügeln 20 an dem Stirnende des Ahwurfwagens geführt sein. Wenn das Bandfördergestell mit seiner hinteren Umlenkrolle 10 bis an den Abwurfwagen I3 gelangt ist, werden der Querholm I7 und der Querförderer gegen den Kohlenstoß zurückgezogen und hierauf der Abwurfwagen auf dem Gestell 9 bis an das Aufnahmeende verfahren. Hierauf wird der Querförderer wieder zwischen die Grubenstempelreihe 3 vorgeschoben, bis sein Abwurfende über dem Strebfördermittel 4 steht, und der Querholm I7 an den neu aufgestellten Maschinenstempeln 19 abgestützt. Mit dem ausgezogenen ÄÄ'indenseil 21 oder mit dem Zahnstangengetriebe 14 wird dann das Bandgestell 9 wieder nach Maßgabe der Haufwerkaufnahme gegen das Haufwerk I langsam vorgedrückt, während der Querförderer 15 und der Querholm I7 an ihrer Stelle verbleiben. Das Verholen des Abwurfwagens auf dem Gestell 9 kann bewirkt werden, indem bei laufendem Bandantrieb II, 12 das Band an der Umlenkrolle IO festgebremst wird. Hierzu kann eine Bremse 30 an der Umlenkrolle IO angeordnet sein (Abb. 3).

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Ladeeinrichtung zur Aufnahme von im Strebbau gewonnener Kohle und zu deren Überführung in einen Hauptstrebförderer, bei welcher ein Bandförderer mit einem ihm gegenüber verfahrbaren Abwurfwagen versehen und auf diesem ein unter der Abwurfrolle quer zum Bandförderer verschieblicher Querförderer angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem mit einer Aufgreifvorrichtung (5) verbundenen Bandförderer (6) und seinem Abwurf wagen (I3) ein Vofschubgetriebe (I4 oder 2I, 22) und auf dem Abwurfwagen ein quer zur Bandrichtung verschiebbarer und an Grubenstempein (19) abstützbarer Querholm (I7) angeordnet ist.
  2. 2. Ladeeinrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch einen gemeinsamen Antrieb (23) für den Bandantrieb am Abwurfwagen und für den Querförderer (15), mit dessen Kettenradwelle der Antrieb (23) durch eine Kettentriebschere (25, 26) verbunden ist.
  3. 3.. Ladeeinrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querholm (I7) am Abwurfwagen (I3) in Längsrichtung des Querförderers (I5) verschiebbar gelagert ist.
  4. 4. Ladeeinrichtung nach den A11-sprüchen I bis 3, gekennzeichnet durch eine auf die Umlenkrolle (io) des Förderbandes wirkende Bremse (30).
    Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 538 864; französische Patentschrift Nr. 632 104.
DEE55542D 1941-11-29 1941-11-29 Ladevorrichtung Expired DE765241C (de)

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DEE55542D DE765241C (de) 1941-11-29 1941-11-29 Ladevorrichtung

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DEE55542D DE765241C (de) 1941-11-29 1941-11-29 Ladevorrichtung

Publications (1)

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DE765241C true DE765241C (de) 1953-11-09

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ID=7082067

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DEE55542D Expired DE765241C (de) 1941-11-29 1941-11-29 Ladevorrichtung

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DE (1) DE765241C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR632104A (fr) * 1926-07-13 1928-01-04 Procédé d'exploitation pour les mines de charbon
DE538864C (de) * 1931-11-19 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Kopfausruestung aus Formeisen fuer hoelzerne A-Maste

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE538864C (de) * 1931-11-19 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Kopfausruestung aus Formeisen fuer hoelzerne A-Maste
FR632104A (fr) * 1926-07-13 1928-01-04 Procédé d'exploitation pour les mines de charbon

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