DEM0001026MA - Basische Auskleidungsmasse für bei hoher Temperatur betriebene Öfen. - Google Patents

Basische Auskleidungsmasse für bei hoher Temperatur betriebene Öfen.

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DEM0001026MA
DEM0001026MA DEM0001026MA DE M0001026M A DEM0001026M A DE M0001026MA DE M0001026M A DEM0001026M A DE M0001026MA
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DE
Germany
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high temperatures
dolomite
vaseline
lining
magnesite
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Cyril Dr. Hemingfield Booth
Original Assignee
Monolithic Dolomite Ltd, Shireoaks, Worksop, Nottinghamshire
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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf basis ohe Auaklel antigen für © lektrlsehe Ofen9 Sieiaens-fertlnöfen und andere bei hohen Temperaturen betriebene Ofen« deren Auskleidungen aus totgebrannte» Magnesit od®r Dolomit bestehen.
Haoh der üblichen Prasis gum Bau einer Bolchen Ofeaauekleidung mahlt man stierst den gebrannten Magaeeit oder Dolomit auf einen geeigneten Feinheitsgrad und bringt ihn dann an Ort und Stelle durch Otampfen9 in trocknem Zustand oder in Mischung mit einem Slndemlttely wie Teer, gegebenenfalls alt oder ohne Einverleibung einer geringen Menge anderer Stoffee Beispielsweise hat man im falle τοπ Dolomit geringe Zusgtae von Graphit mit oder ohne Teer verwendet.
I» for
In der nachstehenden Tabelle 1st ein typisches Beispiel des Feinheitsgrads zu finden, auf welchen man den-Boloait für seine Terwendmng als Ofenfutter vermähltί
f®liehen, welohe ein Sieh 0,6 passieren, eher nicht durch ein Sieb MM O94 von 7 1/4 Maschen
^e ca Mndurehgehen 8,5 1*
teilchen* die durch ein oieb XtfH 0,4 (7 1/4 Masohen j© est ) hindurchgehen, aber ein Sieb ©II 0,100 (91 Maschen
Je cm ) nicht passieren 25®0
Jeilchen9 die durch eis Sieb MH Of IOO
(91 Maschen Je cm ) hindurchgehen, aber nicht durch ein Sieb MM 0,060 ( 715
Masehen je ca2) gehen 20,0 £
leilcaea, die durch ein Sieb 1315 0,060 (715 feschen je cm2 ), abtu^iioht durch ein Sieb alt 52SO Maaahen ^e cm2 hindurchgehen 22,0 &
teilchen, welch© durch ein Sieb alt
32SÖ Äschen je ca2 hindurchgehen 24?5 ^
ιοο,ο *
Bei des Einbau ©ines trocknen, in dieser Weiae vernahlenea Stoffs erleiden die Arbeiter viele Schwierigkeiten und ünannehalichkeiten wegen des starken Staubens. Wemi man andererseits Zuschläge an Teer verwendet, müssen ©ie häufig bedeutend sein, seBe 5-6 Sewiehtsprosent des Ofenfutters, ua eine wirksam® Bindung su verwirklichen.« Bles stellt Insofern einen lachteil dar, als die Brennseit hierdurch verlängert wird. tfeiin man andererseits, wie die® üblicherweise der Fall 1st, den 'Teer zu dem feingemahlenen Stoff hiasufügt, bevor ^an ihn an die Arbeitsstelle bringt, verfestigt sich der ie er, und es entsteht ein gewisses Verhärten, wodurch ein nochmaliges Erwärmen notwendig1 wird,
um
um den Stoff bearbeitbar zu machen«
öeiaäss der vorliegenden Erfindung besteht die AuskleidungemaBee für bei hoher Iieaperatur betriebene öfen aus'einer innigen Mischung ms Magnesit oder Dolomit? welcher totgebraant und fein gemahlen Iaiil und Vaseline«, Der Gehalt der Misohung an Vaseline liegt vorangehe!se zwischen Of5 bis 2,5 {rewiohtsprosent der Mieohung.
Die f©rwendung von so geringen Mengen an verbrennbarem Stoff9 wie 0,5 bis 2,5 Sewiehtaproseat Taselinef macht den Brennvorgang kurzer im Vergleich m. dem Fall der Verwendung von feor al® Bindemittel, und di® Porosität der erhaltenen feuerfesten Auskleidungen iat infolgedessen verringert«, Si© Mischung aus gebranntem Dolomit oder Magnesit und Vaseline erhärtet nloht während des Sraneport©® in einem solchen Masse, dass eine Vorbehandlung wie ein fiedererhitsen erforderlich wäre, um die Arbeit des Einbaus zvl ermöglichen» Jedooh erhärtet die msohung leicht und schnell durch das Blnstaspfon, und di© Bildung von in Besug auf Gestalt und Uafang komplltierten Seilen der Auskleidung, ist erheblich erleiehtert»
Es ereignet sich häufig, dasβ ein Zeitraua TOlsohes der Vollendung der Auskleidung und der Inbetriebnahae de® Öfen© vergeht, und dass sich in diesem Fall der Verwendung des Dolomite ein® Versohleehterung des Futters infolge einer Änderung (Hydratation) des Dolosiits zeigt. Es wurde gefunden, dass die Iinverleibung der Vaseline in den Dolomit dies® Veränderung verhindert oder verzögert, und zwar infolge der Bildung einer schutzenden Schicht aus Vaseline,
All© Arten von Vaseline sind geeignet, um zu dem gemahlenen Dolomit oder Magnesit angesetzt SSU werden, aber es wird eine harte, klebende Vaseline bevorzugt von der Art, welche etwa die
folgenden
folgenden physikalischen Eigeaschaften besltsti Speaiflscb.es Gewicht bei
16° C Of900
Sehiaelspunkt (fliesapunkt) 52° Q&
FlasiEipuakt 205/3*5° 0
Viskosität nach !agier
bei 100° C 85/90 see.
Mess Eigenschaften besitzt a.B. die gewöhnlich fette, grüne, dunkle faseline genannte Art.
Die innige Tenaiscimiig des Dolomite oder Magnesits und der Vaseline kann während der Vermahlung de© Grundstoffs oder auch später bewirkt werden.
Auch ander© Stoffef wie sie mitunter zuBssm®n siit Dolomit oder Magnesit für die Herstellung von Ofenfutter benutzt werden, z.B. Graphit, können der Mischung aus Vaseline ait Bolomit oder Magneait eugeeetsst werden. Die hier erwähnten Mengen an Vaseline beziehen sich auf die Gesamtsienge- an Dolomit oder Magnesit und Vaseline.
Me Art und Weise der Anwendung der Mischung aus Dolomit oder Magnesit und Vaseline beim Bau einer Ofenauskleidung wird geaäs© der für die fertige Auskleidung geforderten Dicke und Form verschieden sein, aber es gibt eine charakteristische Arbelteweise, welche im folgenden besteht:
Man bringt eine ausreichend® Menge der Mschung in die Umhüllung dee Ofens, um einen Grund oder Boden zu bilden, und stampft Kittels Werkseugenf welche von der Art sind, wie sie bei der Herstellung von Siessereiforaen gebraucht werden.
Man bringt dann eine Verschalung aus Hetall oder Hola an, im das Material zu schützen, während man die Ränder und Zwischenwände gleichfalls mit üblichen Staapfwerkseugen einstampft» lan kann in die Masse gegossene Gitter oder Armaturen aus Eisen bis su 10 Gewichtsprozent von der Gesaatauskleidung, von einer Gestalt entsprechend der Ofenforra, in verschiedener Weis® angeordnet, und insbesondere swiaehen den Btaispfselten einbringen.
lan kann den Gehalt an Vaseline in dos* Mischung entsprechend der Iag·« in welcher die MseSitsng 1® Ofen angeordnet Ist9 und entsprechend dem Eweekf für welchen der Ofen verwendet werden wirdι Terinderni das helaet, daee, wenn die Auskleidung bei der ersten Irhittsung einer sehr schnellen Erwärmung ausgesetzt wird, ee vorteilhaft 1st, dass der Vaeelinegehalt in der Sähe der unteren Grense de© angegebenen Bereiche gehalten wird.
Ber Gehalt an Vaseline schwankt auch mit dem ß-rad der Feinheit des Bolomits oder Magnesits und ein höherer Gehalt an Vaeeline wird erfordert, je grösser die Feinheit des Magnesits oder Doloaiits Iate San wendet die geringste Menge an faselin© an* welche notwendig ist, um das Ziel der Erfindung su verwirklichen* indes man eine 0olche Menge Vaseline hinzufügt„ welche auereicht, ua ein Material zu erhalten, welches nicht mehr etäubt, frei flieset und Seatalt annimt oder sich bindet, wenn man es in der Hand druckt»

Claims (1)

  1. iatentaasprüeheβ
    1β) Basische Auakleidungenesβe für bei holier Temperatur "betriebene öfen, dadurch gekenn» Sieichnets dass sie aus einer innigen Mischung von totgebranntem, feingemahlenes Magnesit oder Dolomit und faeeline besteht.
    2 *) Auskleidungsaasse für öfen nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, das® der Vaselingehalt der Mischung Of5 bis 2,5 Gewichtsprozent beträgt»
    3 β) Öfen für hohe Temperaturen, dadurch gekennzeichnet, dass sie ait einer Auskleidung aua der in den Ansprüchen 1 oder £ gekennzeichneten Masse versehen sind«

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