DE655558C - Verfahren zur Herstellung von Backofenherdplatten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von BackofenherdplattenInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Backofenherdplatten Die Erfindung betrifft eine Backofenherdplatte und ein Verfahren zur Herstellung der Platten.
- Es ist bekannt, als Backofenherdplatten künstliche Platten, meistens Zementplatten, zu verwenden, wie sie sich in Dampfbacköfen finden. Vor den Herdplatten aus Natursteinen haben sie den Vorzug größerer Wirtschaftlichkeit. Die bisherigen Kunstplatten haben aber den Nachteil, daß sie nicht porös genug sind und daher für verschiedene Backwaren, bei denen die Porosität des Ofenwerkstoffes eine wesentliche Rolle spielt und Art und Geschmack des Backgutes beeinflußt, ungeeignet sind. Aus diesem Grunde wurden seit langem Versuche unternommen, die künstlichen Herdplatten den porösen Natursteinen anzugleichen. Die Versuche haben u. a. zu Platten aus einer Ton-Lehm-Mischung, die leicht gebrannt wird, geführt, wie sie als Radeburger Platten bekannt sind.
- Besonders geeignet für den Backofenbau als Herdplatten ist der im Siebengebirge und in der Eifel vorkommende Tuffstein, der sehr porös ist, die Hitze länger hält als Zementplatten und den Schwaden (Wasserdampf) vom Backwerk so verarbeitet, daß das Backwerk einen besonders guten Geschmack erhält. Die Verarbeitung des Tuffsteines zu Kunstplatten ist an sich nicht neu. Allerdings sind die Kunsttuffsteinplatten, die man früher hergestellt hat, nicht für den Backofenbau bestimmt gewesen, weswegen es auf die Oberflächenbeschaffenheit gar nicht an kam. Versuche haben ergeben, daß normale Tuffsteinkunstplatten, die unter Mischung des Tuffsteinkleins mit einer entsprechenden Zementmenge und darauffolgender Naßpressung hergestellt waren, nicht für Backofenplatten verwendet werden können, weil die Aufsaugefähigkeit solcher Platten ungenügend ist. Nimmt man weniger Zement, dann wird die Platte bröcklig, weil der Tuffstein verhältnismäßig weich ist; das Gemisch läßt sich nicht mehr richtig verarbeiten. Durch weitere eingehende Nachprüfung der Vorgänge wurde gefunden, daß die Eigenschaften des Tuffsteines deshalb nicht zur Geltung kommen konnten, weil die Oberfläche der in das Bindemittel (Zement) eingebetteten Tuffsteinkörner mit dem Bindemittel sozusagen überschwemmt wurde, so daß dadurch die Poren des Tuffsteins einfach verschlossen wurden.
- Die Erfindung geht nun von dem Gedanken aus, daß nur dann die künstliche Herdplatte aus Tuffstein praktisch verwendbar ist, wenn die Porosität des natürlichen Tuffsteines bei der Verarbeitung nicht zerstört wird. Es muß also verhindert werden, daß sich eine Schicht des Bindemittels an der Oberseite der Platte absetzt und die Poren verstopft. Ein Verfahren, durch welches diese Aufgabe gelöst wird, besteht erfindungsgemäß darin, den zerkleinerten Tuffstein mit Zement nur halbfeucht zu mischen und dann zu pressen. Auf diese Weise wird das Absetzen des Zementes und die Verstopfung der Poren vermieden, es entsteht ein poröses Erzeugnis mit glatte. Oberfläche. An Stelle des Zementes könnda" auch weitere Bindemittel, wie Wassergl4;, USW., Verwendung finden, wobei jedoch stets, durch ein entsprechendes Mischungsverhalt:- , nis und diesem angepaßte Feuchte dem Verstopfen der Poren vorgebeugt werden muß. Die Zerkleinerung des Tuffsteines erfolgt zweckmäßig so, daß eine Körnung von 2 bis 5 mm Stärke entsteht, jedoch ist auch eine größere und geringere Körnung nicht unbedingt nachteilig.
- Beispiel .4 Teile Naturtuffstein mit einer Körnung von i bis 15 mm werden mit i Teil weißem Hochofenzement und i Teil Wasser gut vermischt und unter etwa 300 t Druck zu Platten gepreßt, worauf man langsam unter längerer Feuchthaltung abbinden läßt. Zweckmäßige Plattengrößen sind 50 X 50 X 5 cm und ioo X ioo X zo cm.
Claims (1)
- PATEN i'ANSPRÜCIIR: I. Verfahren zur Herstellung von @-Backofenherdplatten in Gestalt geformter Kunstplatten, dadurch gekennzeichnet, daß zu verhältnismäßig kleinen Körnern zerkleinerter Tuffstein mit einem Bindemittel wie Zement und nur so viel Flüssigkeit gemischt und zu Platten gepreßt wird, daß ein Absetzen von feuchtem Bindemittel an der Oberfläche der Platte und dadurch eine Verstopfung der Poren der Tuffsteinkörner vermieden wird. z. Backofenherdplatte, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Mischung von zerkleinertem Naturtuffstein mit einem Bindemittel besteht und eine poröse Oberflache aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEL89923D DE655558C (de) | 1936-03-10 | 1936-03-10 | Verfahren zur Herstellung von Backofenherdplatten |
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| DE655558C true DE655558C (de) | 1938-01-18 |
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ID=7286919
Family Applications (1)
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| DEL89923D Expired DE655558C (de) | 1936-03-10 | 1936-03-10 | Verfahren zur Herstellung von Backofenherdplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE655558C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010022649B3 (de) * | 2010-06-04 | 2011-12-15 | Universität Kassel | Verfahren zur Herstellung eines künstlichen Tuffsteins |
| DE102011107724A1 (de) * | 2011-05-19 | 2012-11-22 | Baco-Back Consulting | Ofenbackeinrichtung |
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1936
- 1936-03-10 DE DEL89923D patent/DE655558C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102010022649B3 (de) * | 2010-06-04 | 2011-12-15 | Universität Kassel | Verfahren zur Herstellung eines künstlichen Tuffsteins |
| DE102010022649A1 (de) | 2010-06-04 | 2012-03-01 | Universität Kassel | Verfahren zur Herstellung eines künstlichen Tuffsteins |
| DE102011107724A1 (de) * | 2011-05-19 | 2012-11-22 | Baco-Back Consulting | Ofenbackeinrichtung |
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