DEM0000723MA - Durch ein Gelenkparallelogramm getragene und eine Kraft beeinflußbare Bordwand von Fahrzeugen - Google Patents

Durch ein Gelenkparallelogramm getragene und eine Kraft beeinflußbare Bordwand von Fahrzeugen

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DEM0000723MA
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DE
Germany
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side wall
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influenced
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articulated
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English (en)
Inventor
Franz Braun
Original Assignee
F. X, Meiller KG. Maschinenfabrik und Wagenbauanstalt, München
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Description

Es ist bereits bekannt, insbesondere die Rückbordwände von Fahrzeugen als Hebezeuge auszubilden. Zu diesem Zweck ist die Bordwand durch Arme von Gelenk-Parallelogrammen getragen. An den Armen setzt ein hydraulisches Hubaggregat an, das die Aufgabe hat, die nach unten in Bodennähe geklappte Bordwand auf die Höhe der Wagenbrücke zu heben, um so die Beladung des Fahrzeuges zu erleichtern.
So sehr diese als Hebezeuge ausgebildeten Bordwände von Fahrzeugen dazu geeignet sind, bestehende Bedürfnisse zu befriedigen, so sehr sind sie auch störend am Fahrzeug insofern als die Anbringung der Hydraulik so beschaffen ist, dass sie die gleichzeitige Anordnung der Kupplung für einen Anhänger stört. Fahrzeuge mit derartigen, als Hebezeuge ausgebildeten Bordwänden können also nicht gleichzeitig mit einer Kupplung für Anhänger ausgerüstet sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der Hydraulik gegenüber den Armen des Gelenkparallelogramms zu schaffen, die die Anordnung einer Kupplung am Rückteil des Fahrzeuges nicht behindert.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, dass mindestens ein Gelenkarm des Gelenkparallelogramms über seinen, am Fahrzeugrahmen befindlichen Gelenkpunkt angreift. Die Verlängerung steht zweckmässig im Winkel zum Gelenkarm.
Die Zeichnung zeigt schematisch eine Ausführungsform einer erfindungsgemässen Bordwand und zwar den Rückteil eines Rahmens und Brücke eines Fahrzeuges im Aufriss.
Am Rahmen 1 des Fahrzeuges sind an beiden Seiten je die beiden Armpaare 2 und 3 eines Gelenkparallelogramms angelenkt. Die Gelenkachsen 4 und 5 am Rahmen 1 liegen etwas unter diesem. Mit ihren freien Enden greifen die Arme 2 und 3 an der Bordwand 6 an. Dabei schliesst sich an das Gelenk 7 des Armes 3 eine Schlitzführung an, die es ermöglicht, die Bordwand 6, wenn sie die Höhenlage der Fahrzeugbrücke 8 angenommen hat, in die punktiert eingezeichnete Vertikallage zu klappen. Die beiden Arme 2 und 3 besitzen über die Gelenke 4 und 5 sich hinaus erstreckende, abgewinkelte Fortsätze 9 und 10, die über Laschen 11 verbunden sind und an denen der Kolben eines Zylinders 12 angreift. Zufolge der Anordnung der abgewinkelten Fortsätze 9 und 10 liegt der Zylinder 12 mit seinem Kolben unter dem Rahmen, ohne über dessen hinteres Ende vorzustehen, so dass der Zylinder 12 die Anordnung einer Kupplung am hinteren Rahmenende nicht ausschliesst. Ist die Bordwand 6, wie punktiert eingezeichnet, nach unten geklappt und soll gehoben werden, so wird Oelzufluss in den Zylinder 12 in der Weise bewerkstelligt, dass der Kolben in den Zylinder hineingezogen wird und damit die Arme 2 und 3 des Gelenkparallelogramms hebt, bis dieses die in der Zeichnung ausgezogene Lage einnimmt.

Claims (2)

1.) Durch ein Gelenkparallelogramm getragene und eine Kraft beeinflussende Bordwand von Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Gelenkarm des Gelenkparallelogramms über seinen am Fahrzeugrahmen befindlichen Gelenkpunkt hinaus verlängert ist und die Kraft an der Verlängerung angreift.
2.) Bordwand nach Anspr. 1.), dadurch gekennzeichnet, dass die von der Kraft beeinflusste Verlängerung im Winkel zum Gelenkarm steht.

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