DEL0012166MA - - Google Patents
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Description
L 12166XlI81e
Die bekannten, ..als Schieber, Drehteller od. dgl.
ausgebildeten Verschlüsse von Bunkern, wie sie bei den Koksofenfüllwagen verwendet werden, sind
rechtwinklig zur senkrechten Bunkermittelachse angeordnet. Das Gut liegt hierbei in seiner gesamten
Höhe auf dem Verschluß, so daß einerseits durch den auf ihm lastenden Druck ein schweres Öffnen
gegeben ist und andererseits aber das Gut nach dem Öffnen schußartig nach unten durchläuft.
ίο Dieser Mangel wird auch bei einer bekannten Einrichtung
nicht vermieden, bei der als Verschluß-Organ ein horizontal auf Rollen geführter keilförmiger
Schieber dient. Flier weicht zwar die Lage des geschlossenen Schiebers gegenüber der
Trichterwand von der allgemein üblichen ab, doch liegt auch hier da;s Gut in. seiner gesamten Höhe
auf dem Verschluß. Ein weiterer Nachteil dieser Einrichtung besteht darin, daß der Schieber beim
Öffnen Material mitnimmt. Auch tritt hier bei geöffnetem Schieber ein Teil des aus dem Trichter
ausströmenden Gutes seitlich aus..
Eine andere bekannte Einrichtung verwendet als' Schieber eine Klappe, die an einem Arm angelenkt
ist und mittels eines Gewichtes geöffnet bzw. geschlossen werden kann. Diese Anordnung hat den
Nachteil, daß beim Schließen der Klappe diese gegen das aus dem Bunker strömende. Gut gehoben
werden muß, was einerseits einen sehr großen Kräfteaufwand erfordert und zum anderen einen
. hohen Verschleiß der Klappe zur Folge hat.
Mit der Erfindung' wird ein Sehnellverschluß vorgeschlagen,
der diese Mangel nicht aufweist und der schon bei kleinster Öffnung , einen reibumgsfreiien
Kohledurchflüß gestattet. Dies wird dadurch erreicht, daß das drehschieberähnlich ausgebildete
Versichlußorgan derart um eine am Bunker angeordnete Achse schwenkbar ist, daß seine
Sehieberfläche im geschlossenen Zustand die untere Verlängerung einer Trichterwand bildet. Eine solche
Ausbildung des Verschlusses hat den Vorteil, daß • auch bei stetiger oder sich erhöhender Öffnungsgesch
windigkeit die "Kohle nicht schußartig austritt; sondern die Öffnung mit allmählich ansteigendem
Strom durchfließen kann.
Diese Wirkungsweise läßt sich dadurch, unterstützen,
daß das Verschlußorgan durch Kurbeltrieb bewegt wird, wobei der sich langsam steigernde
■ Hubweg des Kurbeltriebs in nur einer Drehrichtung den Drehschieber öffnet und schließt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Fig. ι einen Bunkerverschluß von der Seite im
geschlossenen Zustand und - :
Fig. 2 die gleiche Ansicht bei geöffnetem Verschluß. ■ ■
Der Bunker t ist unten durch ein drehschieberähnliches Verschlußorgan 2 verschlossen, das mit
seiner Sehieberfläche die untere Verlängerung der Trichterwand 3 bildet. Seine Bewegung erhält das
um eine Achse 4 schwenkbare Verschlußorgan 2 durch eine Kurbel 5, die durch ein Ritzel 6 über
ein Zahnrad in nur einer Drehrichtung angetrieben wird. Die Verbindung der Kurbel S mit dem Verschlußorgan
2 erfolgt durch eine Stange 7, die an einem mit dem Verschlußorgan 2 im Schwenk-ρ
unkt 4 verbundenen Lenker 8 angreift. Ein Gewicht 9 dient zum Ausgleich der Schiebermasse. Bei
verschlossenem Bunker ruht das Gewicht 9 auf einer Platte ίο.
Eine Bürste 11 dient, insbesondere bei klebrigem
Gut, zur Reinigung der Schieberoberfläche.
Für die Merkmale der Ansprüche 2 und 3 wird nur in Verbindung mit Anspruch 1 Schutz begehrt.
Claims (3)
1. Schnellverschluß für trichterförmige Bunkerausläufe, insbesondere für Koksofenfüllwagen,
dadurch gekennzeichnet, daß das drehschieb erähnlich ausgebildete Verschlußorgan (2)
derart um eine am Bunker angeordnete Achse (4) "schwenkbar ist, daß seine Sehieberfläche
in geschlossenem Zustand die untere Verlängerung einer Trichterwand (3) bildet.
2. Schnellverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das VerscMußorgan (2)
durch einen Kurbeltrieb (5) bewegt wird.
3. Schnellverschluß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb
■ der Trichterwand (3) eine Reinigungsvorrichtung, beispielsweise eine Bürste (11), für das
VerscMußorgan (2) angeordnet ist.
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