DE201637C - - Google Patents
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- DE201637C DE201637C DENDAT201637D DE201637DA DE201637C DE 201637 C DE201637 C DE 201637C DE NDAT201637 D DENDAT201637 D DE NDAT201637D DE 201637D A DE201637D A DE 201637DA DE 201637 C DE201637 C DE 201637C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K3/00—Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
- F23K3/06—Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus for shaft-type furnaces
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Furnace Charging Or Discharging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 201637 KLASSE 24 Λ. GRUPPE
EMIL BOUSSE in BERLIN-WILMERSDORF.
Ofenabschluß.
Für Hochöfen, Gaserzeuger, Röstofen, Gasretorten und ähnliche Einrichtungen ist es
behufs gleichmäßiger Gasbildung und gleichmäßigen Abbrandes wichtig, daß der Beschickungsstoff
in bestimmten Mengen und unter dauerndem Abschluß des Ofens eingeführt wird. Gegenstand der Erfindung ist
eine Beschickungsvorrichtung, die diese Bedingungen erfüllt und sich durch die eigenartigen
aufgewendeten technischen Mittel kennzeichnet.
Gemäß der Erfindung wird der Zweck, den Ofen bei dauerndem Abschluß in gleichen bestimmten
Mengen zu beschicken, durch einen unter dem Fülltrichter gleitenden kastenartigen
Schieber bewirkt, der bei seinem Vorschub durch eine an ihm befestigte Platte den Fülltrichter
abschließt und den Füllstoff dem Füllschacht des Ofens zuführt, wobei jedoch der Füllstoff erst dann· in den Ofen fallen
kann, wenn der Trichter durch die Platte des Schiebers vollständig abgeschlossen ist. Durch
die Bewegung des Schiebers wird gleichzeitig mittels eines Hebelgestänges der durch Eigengewicht
oder durch ein besonderes Gewicht in Schließlage gehaltene Schachtverschluß geöffnet.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung im senkrechten Schnitt
durch den Schachtverschluß.
Das Aufnehmen und Abgeben des Beschickungsstoffes aus dem Trichter b in das
Gehäuse α erfolgt durch einen Schieber d mit
35
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wagerechter Verschlußwand d1. Seinen An-:
trieb erhält der Schieber von einem Stiftenradgetriebe e2 mittels eines Kurbelgetriebes f2.
Im Kopf α ist ferner ein zweiarmiger Hebel I
angebracht, der am einen Arm den Verteilteller m und am anderen ein Gegengewicht η
trägt. Die Massenverhältnisse zwischen Gewicht η und Teller m sind so gehalten, daß
das Gewicht mit einigem Übergewicht den Teller η zu schließen sucht. Der Doppelhebel
I besitzt einen dritten Arm P-, der in
den Weg des Schiebers d hineinragt. Beim Einschieben des Schiebers d in das Gehäuse a
stößt die Nase d2 des Schiebers gegen den Arm I1 und legt diesen entgegen der Wirkung
des Gewichts η um, so daß sich der Teller m
nach unten bewegt und der Brennstoff in den Ofen fallen kann.
Fig. 2 zeigt einen Verschlußkopf, der sich besonders für Hochöfen o. dgl. eignet, die
unter hohem Druck stehen. Hier ist der Einfallschacht a1 des Gehäuses α von einem
Kolben 0 verschlossen. Dieser wird beim Einschieben des Schiebers d mittels des Winkelhebels
f und der Schiene p1 angehoben, so
daß der aus dem Schieber d fallende Beschickungsstoff durch die seitlichen öffnungen
des Ventils nach unten auf den Teller m fallen kann, der bei der oberen Stellung des
Ventils 0 die Einfallöffnung von unten verschließt. Der Kolben 0 ist durch eine kräftige
Feder r mit dem Verteilungsteller m verbunden, um stets einen dichten Abschluß zu
sichern. Wenn das Ventil ο gesenkt wird, gibt der Teller m die Einfallöffnung frei, so
daß der bei der oberen Stellung des Ventils durch seine seitlichen Öffnungen hindurchgetretene
Stoff in den Ofen hinabfallen kann. Die Bewegung des Schiebers d kann auf
jede geeignete Weise erfolgen. Da der Hub ein verhältnismäßig großer, die zu fördernde
Menge jedoch eine kleine ist und mit Rücksicht auf die vorkommende Stückgröße der
Masse eine bestimmte Behältergröße erfordert, so eignen sich für den Antrieb hauptsächlich
nur langsam laufende Getriebe, wie Schnecken-Stiftenrad- und Sperradgetriebe.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:I. Vorrichtung zum gleichmäßigen Beschicken von Hochöfen, Gaserzeugern, Röstöfen, Retorten u. dgl. in bestimmten Mengen und unter dauerndem Ofenabschluß, gekennzeichnet durch einen unter dem Fülltrichter gleitenden kastenartigen Schieber (d), der bei seinem Vorschub durch eine an ihm befestigte Platte (d1) den Fülltrichter abschließt, den Füllstoff dem Füllschacht des Ofens zuführt und durch Verschieben eines Hebelgestänges den durch . Eigengewicht oder durch ein besonderes Gewicht in Schließlage gehaltenen Schachtverschluß öffnet. .
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschluß des Füllschachtes gegen den Ofen durch einen durch sein Eigengewicht in der Schließlage gehaltenen Kolben (0) mit daran hängendem Abschluß- und Verteilungskegel (m) erfolgt, wobei der Kolben (0) beim Vorschub des Schiebers (d) aufwärts in die Offenlage bewegt wird und gleichzeitig den kegeligen Körper (m) gegen das untere Ende des Füllschachtes in die Schließlage zieht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201637C true DE201637C (de) |
Family
ID=464184
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201637D Active DE201637C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201637C (de) |
-
0
- DE DENDAT201637D patent/DE201637C/de active Active
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