DE201637C - - Google Patents

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DE201637C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/06Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus for shaft-type furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 201637 KLASSE 24 Λ. GRUPPE
EMIL BOUSSE in BERLIN-WILMERSDORF.
Ofenabschluß.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1907 ab.
Für Hochöfen, Gaserzeuger, Röstofen, Gasretorten und ähnliche Einrichtungen ist es behufs gleichmäßiger Gasbildung und gleichmäßigen Abbrandes wichtig, daß der Beschickungsstoff in bestimmten Mengen und unter dauerndem Abschluß des Ofens eingeführt wird. Gegenstand der Erfindung ist eine Beschickungsvorrichtung, die diese Bedingungen erfüllt und sich durch die eigenartigen aufgewendeten technischen Mittel kennzeichnet.
Gemäß der Erfindung wird der Zweck, den Ofen bei dauerndem Abschluß in gleichen bestimmten Mengen zu beschicken, durch einen unter dem Fülltrichter gleitenden kastenartigen Schieber bewirkt, der bei seinem Vorschub durch eine an ihm befestigte Platte den Fülltrichter abschließt und den Füllstoff dem Füllschacht des Ofens zuführt, wobei jedoch der Füllstoff erst dann· in den Ofen fallen kann, wenn der Trichter durch die Platte des Schiebers vollständig abgeschlossen ist. Durch die Bewegung des Schiebers wird gleichzeitig mittels eines Hebelgestänges der durch Eigengewicht oder durch ein besonderes Gewicht in Schließlage gehaltene Schachtverschluß geöffnet.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung im senkrechten Schnitt durch den Schachtverschluß.
Das Aufnehmen und Abgeben des Beschickungsstoffes aus dem Trichter b in das Gehäuse α erfolgt durch einen Schieber d mit
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wagerechter Verschlußwand d1. Seinen An-: trieb erhält der Schieber von einem Stiftenradgetriebe e2 mittels eines Kurbelgetriebes f2. Im Kopf α ist ferner ein zweiarmiger Hebel I angebracht, der am einen Arm den Verteilteller m und am anderen ein Gegengewicht η trägt. Die Massenverhältnisse zwischen Gewicht η und Teller m sind so gehalten, daß das Gewicht mit einigem Übergewicht den Teller η zu schließen sucht. Der Doppelhebel I besitzt einen dritten Arm P-, der in den Weg des Schiebers d hineinragt. Beim Einschieben des Schiebers d in das Gehäuse a stößt die Nase d2 des Schiebers gegen den Arm I1 und legt diesen entgegen der Wirkung des Gewichts η um, so daß sich der Teller m nach unten bewegt und der Brennstoff in den Ofen fallen kann.
Fig. 2 zeigt einen Verschlußkopf, der sich besonders für Hochöfen o. dgl. eignet, die unter hohem Druck stehen. Hier ist der Einfallschacht a1 des Gehäuses α von einem Kolben 0 verschlossen. Dieser wird beim Einschieben des Schiebers d mittels des Winkelhebels f und der Schiene p1 angehoben, so daß der aus dem Schieber d fallende Beschickungsstoff durch die seitlichen öffnungen des Ventils nach unten auf den Teller m fallen kann, der bei der oberen Stellung des Ventils 0 die Einfallöffnung von unten verschließt. Der Kolben 0 ist durch eine kräftige Feder r mit dem Verteilungsteller m verbunden, um stets einen dichten Abschluß zu
sichern. Wenn das Ventil ο gesenkt wird, gibt der Teller m die Einfallöffnung frei, so daß der bei der oberen Stellung des Ventils durch seine seitlichen Öffnungen hindurchgetretene Stoff in den Ofen hinabfallen kann. Die Bewegung des Schiebers d kann auf jede geeignete Weise erfolgen. Da der Hub ein verhältnismäßig großer, die zu fördernde Menge jedoch eine kleine ist und mit Rücksicht auf die vorkommende Stückgröße der Masse eine bestimmte Behältergröße erfordert, so eignen sich für den Antrieb hauptsächlich nur langsam laufende Getriebe, wie Schnecken-Stiftenrad- und Sperradgetriebe.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Vorrichtung zum gleichmäßigen Beschicken von Hochöfen, Gaserzeugern, Röstöfen, Retorten u. dgl. in bestimmten Mengen und unter dauerndem Ofenabschluß, gekennzeichnet durch einen unter dem Fülltrichter gleitenden kastenartigen Schieber (d), der bei seinem Vorschub durch eine an ihm befestigte Platte (d1) den Fülltrichter abschließt, den Füllstoff dem Füllschacht des Ofens zuführt und durch Verschieben eines Hebelgestänges den durch . Eigengewicht oder durch ein besonderes Gewicht in Schließlage gehaltenen Schachtverschluß öffnet. .
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschluß des Füllschachtes gegen den Ofen durch einen durch sein Eigengewicht in der Schließlage gehaltenen Kolben (0) mit daran hängendem Abschluß- und Verteilungskegel (m) erfolgt, wobei der Kolben (0) beim Vorschub des Schiebers (d) aufwärts in die Offenlage bewegt wird und gleichzeitig den kegeligen Körper (m) gegen das untere Ende des Füllschachtes in die Schließlage zieht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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