DE487541C - Verfahren und Einrichtung zum Isolieren der Kohlepuppen elektrischer Trockenbatterien - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Isolieren der Kohlepuppen elektrischer Trockenbatterien

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DE487541C
DE487541C DEB143073D DEB0143073D DE487541C DE 487541 C DE487541 C DE 487541C DE B143073 D DEB143073 D DE B143073D DE B0143073 D DEB0143073 D DE B0143073D DE 487541 C DE487541 C DE 487541C
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DE
Germany
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dolls
holes
turntable
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DEB143073D
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English (en)
Inventor
Edmund Schmidt
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HERMANN ALBERT BUMKE GmbH
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HERMANN ALBERT BUMKE GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/06Electrodes for primary cells
    • H01M4/08Processes of manufacture
    • H01M4/10Processes of manufacture of pressed electrodes with central core, i.e. dollies

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Isolieren der Kohlepuppen elektrischer Trockenbatterien Es ist bekannt, die sogenannten Puppen, das sind Kohlestifte im Beutel, der elektrischen Trockenbatterien zwecks Isolierung gegen den Zinkbecher an ihren unteren Enden mit einer Kappe aus Ash__alr, Paraffin o. dgl. zu versehen, was durch Eintauchen der Puppen von Hand in das flüssige Asphalt ,o. dgl. geschieht. Dieses Tauchen der Puppen von Hand ist ziemlich umständlich und zeitraubend und infolgedessen teuer. Außerdem wird die Isolationsschicht hierbei: ungleichmäßig verteilt, so daß die Puppen nicht mehr zentrisch. im Zinkbecher sitzen.
  • Diese Nachteile des bekannten Verfahrens werden nun der Erfindung gemäß dadurch beseitigt, daß die Puppen mittels einer Fördervorrichtung hängend an einem Tauchbad zwangsläufig vorbeigeführt werden, wodurch Isolierung und Zentrierung der Puppen erreicht wird. Eine Einrichtung zur Durchiführung dieses Verfahrens ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar 7.l igt Abb. i die Einrichtung im Grundriß, Abb. z die Einrichtung im Schnitt, gemäß der Linie A-B der Abb. i, Abb.3 die Tauchvorrichtung in schematischer Darstellung.
  • Die Einrichtung besteht aus einer Drehscheibe i, die lose auf der Welle z sitzt. Die Scheibe i enthält regelmäßig über ihrem Umfang verteilte Löcher 3, die zur Aufnahme der Kohlepuppen dienen. An ihrem Rande ist die Drehscleibe mit Zähnen q. versehen. Die Drehung der Scheibe i erfolgt von der z. B. durch einen Motor angetriebenen Welle 5 aus über ein Kegelradgetriebe 6, Welle 7 und Kegelradgetriebe 8 mittels einer Stiftscheihe 9, deren Stift io zwischen die Zähne q. der Scheibe greift. Die Stiftscheibe 9 sitzt auf der senkrechten Welle i i, die in einem Arm iz gelagert ist. Der Arm 1z wird gleichfalls von der Welle z der Drehscheibe getragen. Durch eine volle Umdrehung der Stiftscheibe 9 wird die Drehscheibe i um einen Zahm weiterbewegt. Unterhalb der Drehscheibe, in deren Löchern 3 die Puppen hängend gehalten werden, ist die Tauchvorrichtung 13 angeordnet, über welche die Kohlepuppen durch die Drehscheibe hinweggeführt werden.
  • Dir Einführung der Kohlepuppen in die Löcher 3 kann von Hand oder automatisch mittels eines Transportbandes i q. erfolgen. Das Transportband i q. trägt dicht nebeneinander in gleichen Abständen voneinander zylindrische Behälter 15, die so geformt sind, daß sie die Kahlepuppen 16 aufnehmen können. Zu diesem Zweck ist der Boden der Behälter 15 mit einer öffnung versehen, wodurch das herausragende Ende des Kohlestiftes der Puppe hindurchtreten kann. Sämtlich. e Behälter sind auf der Innenseite des Transportbandes 1 ¢ angeordnet. Das Transportband i 5 ist so angeordnet, daß, sein unterer Tium über der zu beschickenden Transportscheibe i liegt. Damit die Puppen 16 nicht aus ihren Behältern 15 des unteren Trums herausfallen können, ist dicht unterhalb dieses ein Blech 17 angeordnet, durch welches ein Herausfallen der Puppen verhindert wird. Das Blech 17 reicht bis vor einen Trichter 18, der in einem auf der Welle 2 sitzenden Arm i9 angeordnet ist. Sobald die Puppe 16 über das Ende des Bleches 17 hinausgleitet, fällt sie also in den Tric.,hter 18, durch welchen sie hindurch in das jeweils davor befindlic'he Loch 3 der Drehscheibe i gleitet. Unterhalb des Loc4.es befindet sieh ein Anschlag 2o, der ein Hindurchfallen der Puppen durch. das Loch verhindert und die Puppe stets in gleiche Tauchhöhe bringt.
  • Der untere, nach der Mitte zu gelegene Teil der Lochwandung wird durch einen Riegel ei gebildet, der unter dem Einfluß einer Feder 22 sich gegen. die Lochmitte zu verschieben bestrebt ist. Um ein ungehindertes Hindurchgleiten der Puppe durch das Loch 3 zu erreichen, ist vor dem Trichter 18 unterhalb der Drehscheibe i eine Anschlagkurve 23 angeordnet, gegen welche der Zapfen 24 des Riegels 2 i aufläuft und ein Zurückziehen des Riegels bewirkt. Brei dem jeweils vor dem Trichter 18 befindlichen Löchern 3 befindet sich also der Riegel 21 in zurückgezogener Stellung. Bewegt sich. die Scheibe i nach Hineingleiten einer Puppe 16 in das vor dem Trichter 18 befindliche Loch 3 um eine Lochteilung weiter, so gleitet der Zapfen 24 von dem Anschlag 23 ab, und die Feder 22 preßt den Riegel 21 gegen die im Loch befindliche Puppe, die infolgedessen im Locl13 hängend festgehalten und der Tauchvorrichtung 13 zugeführt wird.
  • Die Tauc@lvorrichtung besteht aus einem die Isoliermasse enthaltenden Behälter 25, der durch einen Brenner 26 beheizt wird. In dem Behälter ist eine oder mehrere Schöpfkellen 27 angeordnet, die so tief ist, als die Kohlepuppen mit Isoliermasse überzogen werden sollen. Die Schöpfkelle wird von einem Arm 28 getragen, der an einem m einer Führung 29 beweglichen Schlitten 3o befestigt ist. Der Schlitten 3o wird in seiner Führung 29 mittels eines Kniehebels 31,einer Stange 32 und einer Eizenterscheibe 33, die auf der Welle 7 sitzt, hin und her bewegt. Mit der Schlittenbewegung hebt und senkt sich die Schöpfkelle 27. Bei der Hubbewegung trifft die Kelle gegen die gerade über der Taucheinrichtung befindliche Puppe 16 und benetzt dieselbe mit der Isoliermasse. Nach. Senken der Kelle bewegt sich die Puppe weiter und tl-fft auf einen erhitzten Anschlag 34, dicht über welchem sie hinweggleitet. Dabei. wird die nach dem Tauchen am Boden der Puppe sich bildende tropfunförmige Verdickung teilweise durch den Anschlag abgestrichen und der Boden geglättet. Nach dem Tauchen bewegen sich die Puppen entsprechend der Drehung der Scheibe i absatzweise wefer, woibe1 die Isoliermasse Gelegenheit zum Erstarren hat, bis die Zapfen 24, der Riegel 21 wiederum gegen die Anschlagkurve 23 laufen und durch Zurückziehen derselben die Puppen freigeben und fallenlassen. Die herunterfallenden Puppen können gegebenenfalls wieder durch ein Transportband weitergeführt werden.
  • Ein Abstand der die Puppen tragenden Becher des Transportbandes 14 entspricht der Lochteilung der Drehscheibe i. Das über entsprechend ausgebildete Scheiben 35 laufende Transportband 14 erhält seinen Antrieb gleichfalls von der Welle 5 mittels Klinke 36 und Klinkenrad 37, deren Bewegung ,der Lochteilung der SGbeibe i entsprechend eingestellt ist. Das Verhältnis der absatzweisen Bewegungen von Förderband 14, Lochsche,2be i und Schöpfkessel 27 zueinander ist also zwangsläufig gesichert.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE . i. Verfahxen zum Isolieren der Kohle puppen elektrischer Trockenbatterien mittels Tauchens in eine flüssige Isoliermasse, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlepuppen mittels einer schrittweise bewegten Fördervorrichtung hängend an einem Tauchbad zwangläufig vorbeigeführt werden.
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch, i, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit Löchern (3) zur Aufnahme der Puppen (16) versehene, schrittweise bewegte Drehsd'heibe (i) über einem Tauchbad (13) angeordnet ist, in welchem eine oder mehrere Schöpfkellen (27) der Schrittbewegung der Drehscheibe (i) entsprechend gegen die von der Scheibe (i) getragenen Puppen gehoben und gesenkt wird.
  3. 3. Einrichtung nach. Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß über der Drehscheibe (i) eine Fördervorrichtung angeordnet ist, mittels welcher die Puppen über die Löcher (3) der Scheibe (i) gebracht werden.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch. gekennzeichnet, daß die Förd-ervorriehtung aus einem mit Behältern (15) zur Aufnahme der Puppen (16) versehenen Transportband (14) besteht, welches der Lochteilung der Scheibe (i) entsprechend schrittweise bewegt wird.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 2 bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (3) mit Riegeln (2 i) zum Festhalten der Puppen in den Löchern versehen sind.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegel (2 i) unter Einwirkung von Federn (z2) stehen.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß vor bzw. in dem Abschnitt, in welchem die Beschickung der Lochscheibe mit Puppen (16) erfolgt, ein Anschlag (23) vorgesehen ist, welcher die Riegel (2 i) :entgegen der Wirkung der Federn (22) in entriegelter Stellung hält. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochscheibe an ihrem Rande mit Zähnen versehen ist und durch ein malteserkreuzartig ausgebildetes Antriebselement, z. B. eine Stiftscheibe (9), deren Stift (io) zwiseihen die Zähne-(q.) greift, angetrieben wird.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß .die Schöpfkelle (27) des Tauchbades (13) an einem Schlitten (3o) befestigt ist, der mittels einer Exzenterscheibe (33) einer Stange (32) und einem Winkelhebel (3 i) meiner Führung hin und her bewegt -wird. i o. Einrichtung nach Anspruch 2 bis 9, dadurch. gekennzeichnet, daß der Antrieb der Schöpfkelle (27) von der Welle (7) aus erfolgt, welche den Antrieb der Lochscheibe (i) vermittelt. i i. Einrichtung nach Anspruch 2 bis i o, dadurch. gekennzeichnet, daß der Antrieb der Förderkette (14) durch ein Klinkenrad (37) mit Klinke (36) zwangsläufig mit dem Antrieb der Drehscheibe (i) erfolgt.
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