DEG0010684MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEG0010684MA
DEG0010684MA DEG0010684MA DE G0010684M A DEG0010684M A DE G0010684MA DE G0010684M A DEG0010684M A DE G0010684MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
rocker
tape
circular ring
circumference
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 7. Januar 1953 Bekanntgemacht am 6. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ziehtrommel mit einer sich in den Trommelumfang einfügenden, aus diesem herausschwenkbaren sowie mit einer Klemmvorrichtung für das Ziehgut versehenen Schwinge in Form eines Kreisringabschnittes zum Heranholen des durch die Matrize eingeführten Ziehgutes an die Trommel und unmittelbar folgendem Fortgang des Zieh- bzw. Aufhaspelvorganges.
Es sind Bandwalzwerke bekannt, bei denen Haspeln das Walzgut auf- und abwickeln. Jedem Haspel ist ein biegsames Zugmittel zugeordnet, welches mit seinem einen Längsende an der Haspelfläche und mit seinem anderen Längsende an dem Ende des Walzgutes befestigt ist. Als Zugmittel finden Bänder aus Stahl, Leder, gewirkten Stoffen od. dgl. Verwendung, die mit Greifwerkzeugen zum Erfassen des Gutes versehen sind. Die Vorrichtungen zur Befestigung der erwähnten Zugmittel sind versenkt in den Umfangsflächen der Haspeltrommeln angeordnet. Diese vorbekannten Bandwalzwerke haben den Nachteil, daß die erwünschte Rundform der Haspeltrommel nur durch eine exakte Formgebung der mit der Haspel in Wirkverbindung tretenden Teile, wie Zugmittel, Greifvorrichtung od. dgl., erreichbar ist. as
Ferner ist eine Drahtziehmaschine bekanntgeworden, bei der ein innenliegender und angetriebener Teil der Trommel von einem ortsfesten Teil
609 710/119
G10684Ib/7b
umgeben wird. Der bewegliche Teil trägt eine Kette, welche mit ihrem einen Ende am Umfang befestigt ist, während ihr vorderes freies Ende eine Greifeinrichtung zum Erfassen des Drahtes aufweist. Die Kette einschließlich der ihr zugeordneten Greifeinrichtung kann durch einen Spalt des äußeren Trommelmantels nach außen gezogen werden. Beim Gebrauch der Vorrichtung wird der Draht auf die äußere Mantelfläche der Trommel aufgewickelt. Diese Ausführungsform einer Drahtziehmaschine hat den Nachteil, daß es an den Begrenzungsrändern des Durchführungsschlitzes im äußeren Trommelmantel zu einer unerwünschten Deformation des Ziehgutes beim Aufhaspeln kommen kann. Um eine möglichst runde Trommelform bzw. Ziehgutauflage auf der Trommel zu erhalten, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die beim Drahtziehen bekannte, mit einer Einrichtung zum Heranholen des Ziehgutes von der Matrize ausgerüstete sowie im Arbeitszustand fast vollkommen runde Trommel nunmehr auch für das Haspeln von Band zu verwenden, mit anderen Worten, die beim Drahtziehen wegen ihrer/ Rundform bewährte Einrichtung soll erfmdungsgeinäß so umgestaltet werden, daß sie auch für das "Haspeln von Band brauchbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen vorgeschlagen, die Breite der Schwinge der maximalen Breite des zu haspelnden Bandes entsprechen zu lassen und der Schwinge eine an sich bekannte, innerhalb des Trommelumf anges angeordnete Klemmvorrichtung mit einem schmalen Einführungsschlitz für das Ziehgut zuzuordnen.
Durch diese Gestaltung der Bänderziehtrommel wird die in der Praxis erstrebte Rundform in jedem Fall erreicht und Deformationen des Ziehgutes; wie sie bei bekannten Drahtzieheinrichtungen auftreten können, mit Sicherheit vermieden. Die Schwinge mit der Form eines Kreisringabschnittes erstreckt sich zweckmäßig über den halben Umfang der Ziehtrommel. Die Schwinge kann in ihrer eingeschwenkten, den kreisförmigen Trommelumfang ergänzenden Stellung in eine Rasthalterung eingreifen. Auch können mehrere Kreisringabschnitte hintereinandergeschaltet sein. Es ist ferner zweckmäßig, die Festhalteeinrichtung aus einem mit dem Einführungsschlitz für das Bandende zusammenwirkenden, an sich bekannten Klemmexzenter bestehen zu lassen.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in einem Beispiel. Sie zeigt in vereinfachter Darstellung in
Fig. ι eine Ziehtrommel in Draufsicht bei ausgeschwenkter Schwinge,
Fig. 2 eine Ziehtrommel in Seitenansicht in der Stellung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Ziehtrommel bei eingeschwenkter Schwinge in Draufsicht,
Fig. 4 eine Ziehtrommel in Seitenansicht in der Stellung nach Fig. 3.
Die durch einen Motor od. dgl. im eingezeichneten Pfeilrichtungssinn angetriebene Bänderziehtrommel besteht aus einer Welle 5, einen das Heruntergleiten, des Ziehgutes von der Trommel verhindernden Bund 6 und dem eigentlichen, zylindrisch gestalteten Trommelkörper 7. Ein Bolzen 8 verbindet den Trommelkörper mit einer als Kreisringabschnitt ausgebildeten Schwinge 9, die um den Bolzen 8 als Drehpunkt herausgeschwenkt werden kann. Der Kreisringabschnitt 9 dient im ausgeschwenkten Zustand als Bändereinziehzange und bildet in seiner eingeschwenkten Lage einen Teil des Trommelmantels. Die Schwinge ist im wesentlichen, wie schon gesagt, in Form eines Kreisringabschnittes ausgebildet und an ihrem freien Ende mit einer Klemmzange 10 für die Bänder versehen. Wird der Ziehvorgang eingeleitet, so kann die Schwinge mittels eines nicht dargestellten Knaufes von Hand aus herausgeschwenkt werden. In dieser Lage kann die Bänderklemmzange 10 das vorher angespitzte und durch eine Ziehmatrize 11 hindurchgeleitete bandförmige Ziehgut erfassen und es festhalten. Schaltet man dann den Antrieb der Trommel ein, so wird mit einsetzender Bewegung die Schwinge allmählich in ihre Lage einge-' schwenkt. In der Endstellung wird sie durch eine an sich bekannte Rasthalterung ■ gehalten. Die Klemmzange 10 hält das Band während des ganzen Ziehvorganges fest. g0
Es wird als im Rahmen der Erfindung liegend angesehen, daß die Anzahl der herausschwenkbaren Schwingen vergrößert und mehrere Schwingen mit Klemmvorrichtungen für die Aufnahme des bandförmigen Ziehgutes versehen werden.
Die Ansprüche 2 bis 5 sind echte Unteransprüche, für deren Gegenstände nur in Verbindung mit dem Gegenstand des Hauptanspruchs Patentschutz begehrt ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ι. Ziehtrommel für Band, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer bekannten Ziehtrommel mit einer sich in den Trommelumfang einfügenden, aus diesem herausschwenkbaren sowie mit einer Klemmvorrichtung für das Ziehgut versehenen Schwinge in Form eines Kreisringabschnittes zum Heranholen des durch die Matrize eingeführten Ziehgutes an die Trommel und unmittelbar folgendem Fortgang des Zieh- bzw. Aufhaspelvorganges die Breite der Schwinge (9) der maximalen Breite des zu haspelnden Bandes (12) entspricht und die Schwinge (9) eine an sich bekannte, innerhalb des Trommelumfanges angeordnete Klemmvorrichtung (10) mit einem schmalen Einführungsschlitz für das Ziehgut aufweist.
  2. 2. Ziehtrommel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreisringabschnitt sich über den halben Umfang der Ziehtrommel erstreckt.
  3. 3. Ziehtrommel, nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge in eingeschwenkter, den kreisförmigen Trommel-
    710/119
    G10684Ib/7b
    umfang ergänzender Stellung in eine Rasthalterung eingreift.
  4. 4. Ziehtrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Kreisringabschnitte hintereinandergeschaltet sind.
  5. 5. Ziehtrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Festhalteeinrichtung aus einem mit dem Einführungsschlitz für das Bandende zusammenwirkenden Klemmexzenter besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 616 782, 527 389, 30223;
    britische Patentschrift Nr. 481 916; USA.-Patentschriften Nr. 2556149, 2334601.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2038913B2 (de) Vorrichtung zum Abschneiden streifenförmiger Abschnitte von einer Reifenverstärkungsbahn und zum Aufbringen der abgeschnittenen Abschnitte auf eine Reifenaufbautrommel
AT501782B1 (de) Vorrichtung und verfahren zur probennahme
DE10329193A1 (de) Verfahren sowie Wickelmaschine zum Umwickeln eines Gegenstandes
DE60013493T2 (de) Rohrbearbeitungsvorrichtung
DE2826026A1 (de) Einrichtung zum automatischen entfernen und abfuehren von abbindebaendern fuer blechbunde
DE1104476B (de) Einrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln von Stranggut, z. B. Draht
DE964228C (de) Ziehtrommel fuer Band
DEG0010684MA (de)
DE2616470A1 (de) Windenvorrichtung insbesondere fuer verfahrbare arbeitsgeraete
DE69316133T2 (de) Vorrichtung zur Krümmung von Nadeln
DE202007019065U1 (de) Vorrichtung zum automatischen Schneiden von Schinken
DE250363C (de)
DE2836480B2 (de) Vorrichtung zum Aufnehmen und Drehen eines Bandbundes
DE2643151A1 (de) Schneidvorrichtung
DE3874531T2 (de) Drahtaufwickeleinrichtung.
DE1222008B (de) Vorrichtung zum Einfuehren eines in einem Bund starken Drahtes unregelmaessig liegenden Drahtanfanges in ein Richtsystem
DE89185C (de)
DE1782210C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum geordneten Verladen von zu erntenden Hopfenreben
DE2710551C3 (de) Vorrichtung zum Anwickeln eines zwischen einer Spule und einer Klemmeinrichtung aufgespannten Drahtendes an einen Anschlußstift der Spule
DE2844882A1 (de) Haspelvorrichtung zum aufwickeln von saumstreifen
AT229830B (de) Einrichtung zum Aufwickeln von mittels einer Kreismesserschere in Längsrichtung mehrfach zerteiltem Metallband
DE2219969B2 (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen zufuehren von laengsdraehten in gitterschweissmaschinen
DE2338356C3 (de) Vorrichtung zum Einholen eines Netzes, insbesondere eines Treibnetzes
DE2547603A1 (de) Vorrichtung zum abhaeuten von tierkoerpern
DE1130394B (de) Einer zum mehrfachen Zerschneiden von Metallband in Laengsrichtung bestimmten Kreismesserschere nachgeordneter Haspel