DEF0016813MA - - Google Patents
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- spreading
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- 210000003423 ankle Anatomy 0.000 claims 1
Description
ι. Hebe- und Spreizvorrichtung für Schlachtvieh,
insbesondere Schweine, dadurch gekennzeichnet, daß ein vorzugsweise an eine Trägerkonstruktion
(i) einseitig ■ angelenktes hebelartiges Spreizglied (2) durch ein bekanntes
Druckglied auf- oder abwärts schwenkbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das hebelartige Spreizglied (2) etwa mittig an einer Verlängerung des Druckgliedes, beispielsweise der Stange eines 95
in einem Druckzylinder gleitenden Kolbens, angeordnet ist, wobei die Stange außerhalb des
Zylinders von einer faltenbalgförmigen Schutzhülle umkleidet sein kann.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dias angelenkte
Ende (20) des Spreizgliedes (2) vorzugsweise
nach oben gebogen und das frei schwingende Ende mit einem bekannten Fleischerhaken (26)
versehen ist. ··
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der
Anlenkstelle (2„) für das Spreizglied (2) eine'
Rohrbahn od. dgl. vorbeiführt.
5. Vorrichtung nach dien Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der an . einem Druckerzeuger (6, 7) für ein flüssiges oder gasförmiges
Mittel angeschlossene Druckzylinder
(4) auf dem Träger (1) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen. 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei odier mehr
getrennt voneinander angeordnete Spreizgliedier
mit ihren zugehörigen Druck- und Steuergliedern an einen gemeinsamen Druckerzeuger angeschlossen
sind. ' läo
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 737/52 12.56
Claims (1)
- F 16813 III/66aDie Erfindung bezieht sich auf 'eine Hebe- und Spreizvorrichtung für Schlachtvieh, 'insbesondere Schweine, und diient dem Zweck, bei Massenschlachtungen von Schweinen in größeren Schlacht höfen die vorher getöteten und für die ,Ausschlachtung vorbereiteten Tiere mittels eines durch ein DriU'ck'glied betätigten Spreizgliedes, welches von nur einem Bedienungsmann ,gesteuert wird, in kürzester Zeit und' ohne 'nennenswerten menschlichento Kraftaufwand in die gewünschte Hänge- bzw. Spreizlage zur Weiterverarbeitung zu heben oder zu senken.Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß ein vorzugsweise an eine Trägerkonstruktion einseitig angelenktes hebelartiges Spreizglied durch ein bekanntes Druckglied auf- oder abwärts schwenkbar ist. Hierbei ist das hebelartige Spreizglied etwa mittig an einer Verlängerung des Dfuckgliedes, beispielsweise der Stange eines in einem Druckzylinder gleitenden Kolbens, angeordnet.Ein weiteres Merkmal besteht noch darin, daß das angelenkte Ende des Spreizgliedes vorzugsweise nach oben gebogen und da.s frei schwingende Ende mit einem bekannten Fledscherhaken versehen ist.Erfindungsgemäß führt unterhalb der am Träger befindlichen Anlenkungsstelle für das Spreizglied eine Rohrbahn vorbei.In dier Zeichnung ist beispielsweise veranschaulicht, wie der Gegenstand, nach der Erfindung ausgeführt sein kann.An die Trägerkonstruktion 1 ist das heibelartige Spreizglied 2 angelenkt. Durch die Bewegung eines Kolbens, dessen Stange mit einer faltenbalgartigen Schutzhülle umgeben sein kann, in einem Druckzylinder 4 mittels eines flüssigen oder gasförmigen Druckmittels wird das Spreizglied um seine Anlerikstelle auf- oder abwärts geschwenkt. Von einem Elektromotor 7 od. dgl. wird eine Pumpe 6 getrieben, die über eine Druckmittelleitung 5 und über ein Steuerventil 8 mit einem Steuergestänge 9 an den Druckzylinder angeschlossen ist. Unterhal'b der Anlenkungsstelle 2e für das hebelartige Spreizglied 2 führt eine Rohrbahn 10 vorbei.Die Arbeits- und Wirkungsweise der Spreizvorrichtung gemäß der Erfindung ist kurz wie folgt: Die vorher getöteten und für die Auesohlachtung und Zerlegung vorbereiteten Schweine 11 gelangen, vorerst nur einbeinig, an einem Fleischerhaken aufgehängt, über die Rohrbahn 10 an den bestimmten Schlachtstand, und zwar bis unter das an der Trägerkonstruktion 1 angelenkte hefoelartige Spreizglied 2. Hierauf wird das Spreizglied^ mittels des Druckgliedes nach unten in die gestrichelt gezeichnete Lage gefahren. Das zweite Bein des Tieres kann in den am frei schwingenden Ende des Spreizgliedes 2 befindlichen Fleischerhaken 2b ohne Anheben des Schlachttieres eingehängt werden. Durch Betätigung der Steuerglieder 8 und 9 wird das Spreizglied 2 mit dem an ihm aufgehängten Tier mittels des Druckkolbens in die gewünschte Hochlage geschwenkt. Auf diese Weise kann von nur einem Schlächter mit einem geringen Aufwand an Kraft und Zeit das Tier zum Verarbeiten gespreizt werden.Ganz besonders eignet sich, die Spreizvorrichtung gemäß der Erfindung für die Schlachthöfe von Großstädten, in denen eine Vielzahl von Schlacht-Ständen in Reihenanordnung erforderlich sind. Jeder einzelne Sohlachtstand ist zweckmäßig mit einer Spreizvorrichtung nach der Erfindung versehen, wobei in jedem Schlachtstand an einer entsprechenden Tragkonstruktion ein Druckzylinder mit Kolben und Spreizglied sowie die erforderlichen Druckmittelsteuerglieder angeordnet sind, die mit einem zentral gelegenen Druckerzeuger über Druckmittelleitungen in Verbindung stehen.Durch die serienmäßige Anordnung der Spreizvorrichtung nach der Erfindung ist man in der Lage, mit verhältnismäßig wenig Personal und geringem Aufwand an Arbeitskraft in kürzester Zeit Massenschlachtungen von Schweinen durchzuführen.
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