DE33014C - Neuerungen an Maschinen zum Strecken von Häuten - Google Patents

Neuerungen an Maschinen zum Strecken von Häuten

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DE33014C
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DE
Germany
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pliers
machines
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hides
cranked
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33014D
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English (en)
Original Assignee
A. JESSON, in Paris, 4 Rue Vaudrezanne
Publication of DE33014C publication Critical patent/DE33014C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/01Machines or devices for treating skins, hides or leather in general, e.g. fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 3301
'KLASSE 28: ©erberei
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. December 1884 ab.
Die bisherigen Versuche, die schwierige und ermüdende Arbeit des Ausstreichens oder Streckens von Häuten in den Weifsgerbereien durch Maschinen zu ersetzen, sind noch nicht in befriedigender Weise gelungen. Da das Ausstreicheisen mit bedeutender Kraft angedrückt werden mufs und da es bei gröfseren Häuten einen ziemlich grofsen Weg zu machen hat, so müssen die das Ausstreich eisen tragenden Arme ziemlich grofse Dimensionen haben, wenn sie nicht nachgeben sollen.
Man hat in den bisherigen Maschinen Zangen mit langen und schweren Schenkeln angewendet, von denen der untere das Ausstreicheisen , der obere eine Andrückwalze trägt, zwischen welchen das auf einem Tisch festgehaltene Leder bearbeitet wird, indem die horizontal hin- und hergeführte Zange bei ihrem Hingang von der Maschine geschlossen und bei ihrem Rückgang offen gehalten wird. Da, wie schon gesagt, bedeutende Kraft zum Geschlossenhalten der Zange erforderlich ist, so haben die hierbei thätigen Organe bis jetzt sich schlecht bewährt. Ich gelange durch meine auf der Zeichnung dargestellte Anordnung zu besseren Resultaten, weil ich das Schliefsen der Zange nicht, wie bisher, aufserhalb der arbeitenden Zangenschenkel bewirke, sondern direct an deren freiem Ende, fast über dem Punkt, wo die Haut zwischen dem Ausstreicheisen und der Andrückwalze bearbeitet wird.
Fig. ι zeigt die Maschine in der Seitenansicht, Fig. 2 dieselbe im Grundrifs.
A ist ein gufseisernes Gestell, welches vorn den Auflegetisch B (mit tiefem Ausschnitt B' ■ für das freie Spiel der Zange) trägt. An der Vorderkante des Tisches ist ein Gummipolster c angebracht, damit das Leder nicht gleitet, wenn sich der Arbeiter mit seinem Körper dagegen lehnt, um es während des Ausziehens der Zange festzuhalten. Der Hauptkörper D der Zange, von den Gleitbacken E getragen, ist eine Art liegendes U aus Gufseisen, welches durch den Hebel F eine hin- und hergehende Bewegung erhält. Letzterer, um den Punkt G schwingend , erhält seinen Antrieb durch die Kurbelwelle H und durch Pleuelstange I. Durch Riemscheiben und Zahngetriebe wird die Kurbelwelle H in Umdrehung gesetzt. Die bis hierher erwähnte Einrichtung weicht von den bekannten nicht ab, und ich gehe nun zur Beschreibung der von mir erfundenen Neuerungen über. Die Schenkel des Zangenkörpers D tragen vorn die das Leder bearbeitenden Organe, und zwar der obere Schenkel mittelst Gelenks K die Andrückwalze L von Gummi, und der untere Schenkel mittelst Gelenks M die Auflageschiene N und das stählerne Ausstreicheisen O. Die Zugstangen P und Q., welche durch Muttern mit Rechts- und Linksgewinde P' Qj nach Bedarf verlängert oder verkürzt werden können, verbinden die Gelenke K und M mit dem Mechanismus, der das Oeffnen und Schliefsen der Zange besorgt. Es sind dies zwei kleine, im Zangenkörper gelagerte gekröpfte Wellen R und 5, die durch aufsen aufgesetzte Zahntriebe R' S' mit einander gekuppelt sind. R' ist etwas gröfser als S', weil das Gelenk K eine gröfsere Bahn zu machen hat, als M, damit die Walze L sich bei' offener Zange weit genug vom Tisch abhebt, um dem Arbeiter freie Bewegung
der Haut auf dem Tische zu gestatten. Die gekröpfte Welle R trägt aufserhalb des Zangenkörpers (dem Zahnrad-R' gegenüber, Fig. 2) einen kurzen Kurbelarm T, .dessen Kurbelzapfen in einer Gleithülse U ruht, die bei dem Hin- und Hergang der Zange, auf der Parallelstange V gleitend, der Bewegung der Zange folgt. Die Parallelstange V, durch die Glieder V V getragen, erhält durch Excenter W und Schubstange X beim Hingang der Zange eine erniedrigte und beim Rückgang derselben eine erhobene Stellung. Es folgt daraus, dafs bei dem Hingang die Gleithülse U den Arm T erniedrigt hält, wobei die gekröpften Wellen R S mittelst der Stangen P Q. die Gelenke K M anziehen und die Zange geschlossen halten, so dafs sie das Leder ausstreicht, während bei dem Rückgang der Zange die Parallelstange V in ihrer erhobenen Stellung mittelst der Gleithülse U den Arm T hebt und somit die gekröpften Wellen R S die Gelenke K M aus einanderdrehen.

Claims (2)

Patent-Ansprochκ: An der durch Patent No. 3995 geschützten Maschine zum Strecken von Häuten:
1. Die Einrichtung, das Oeffnen und Schliefsen der Zange nahe dem Arbeitspunkt zu bewerkstelligen, bestehend aus den Gelenken K und M, Verbindungsstangen P und Q und gekröpften Wellen P S, im Hauptkörper D der hin- und hergehenden Zange gelagert; _
2. die Verbindung des Armes T der oberen gekröpften Welle Pv mit einer am Maschinengestell angebrachten Parallelschiene F mittelst der Gleithülse U, zum Zweck, die Zange während ihres ganzen Hinganges geschlossen und während ihres ganzen Rückganges offen zu halten.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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