DEF0016630MA - - Google Patents

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DEF0016630MA
DEF0016630MA DE1955F0016630 DEF0016630AZ DEF0016630MA DE F0016630M A DEF0016630M A DE F0016630MA DE 1955F0016630 DE1955F0016630 DE 1955F0016630 DE F0016630A Z DEF0016630A Z DE F0016630AZ DE F0016630M A DEF0016630M A DE F0016630MA
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mixture
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 22. Januar 1955 Bekanntgeniacht am 19. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
In der Säurebautechnik werden in sehr großem Maße Phenolaldehydharze angewendet, welche neben normalen Erhärtungsstoffen alkalischer, neutraler oder saurer Natur auch noch besondere Zusatzstoffe enthalten, die die chemische Widerstandsfähigkeit der daraus hergestellten Produkte erheblich steigern. Als solche Zusatzstoffe sind bekannt die aliphatischen Ester anorganischer Säuren, wie die Chlorhydrine bzw. Alkylphosphate. Diese Zusatzstoffe haben auf das Phenolaldehydharz als solches keine härtenden Wirkungen, im. Gegensatz· zu manchen anderen ähnlichen Verbindungen, wie Benzotrichlorid, Benzylchlorid, die auf die flüssigen Phenolaldehydharze bereits in der Kälte härtend einwirken.
Es wurde nun gefunden, das es möglich ist, auch den Aralkylchloriden die erwünschte Eigenschaft des latenten Härters von Phenolaldehydharzen, z. B. Phenolfiormalidehydhar-zen, zu verleihen, wie sie die eingangs genannten Alkylphosphate aufweisen, wenn man diesen Aralkylderivaten solche flüssigen oder festen organischen Verbindungen, welche die Äthylenoxydgruppe besitzen, in einem Gewichtsverhältnis von mindestens 1 : 1 zusetzt. So. ist es möglich, Stoffe, wie Benzotrichlorid, Benzalchlorid, Benzylchlorid, Dichlortetramethylbenzol oder Hexachlormetaxylol, die als solche eine härtende Wirkung schon in der Killte auf Phenolaldehydharze ausüben, lagerfähig in das flüssige Harz einzumischen, wenn gleichzeitig bei-
609 550/502

Claims (2)

  1. F 16630 IVb/39b
    spielsweise Propylenoxyd oder Dimethyläthylenoxyd oder Epichlorhydrin oder Glycid zugemischt wird. pieAthylenoxydverbindung wird mindestens in derselben Gewichtsmenge wie das Aralkylchlorid und,zweckmäßig in einer „das vierfache Gewicht des Äraikylchlorides' nicht übersteigenden Menge zugesetzt.
    Den Harzmischungen von Phenolaldehydharzen, wobei unter dem Begriff Phenol auch die höheren Phenole wie Kresole und Xylenol zu verstehen sind, enthaltend die vorgeschlagenen Zusatzstoffe, können auch andere Kunstharze, z.'B. Furfurylalkoholharz oder Epoxydharz, zugesetzt werden. Die Harzmischungen mit den vorgeschlagenen Zusatzstoffen werden' zur Herstellung der insbesondere im Säurebau-angewendeten"säurefesten Kitte, Mörtel, Überzüge, aber auch zur Herstellung von Formkörpern mit und ohne die bekannten Füllstoffe, wie die verschiedenen Kohlenstoffarten, Quarz, verwendet. Die Härtung kann inittels Wärmeeinwirkung oder durch besondere, an sich bekannte Härtungsstoffe, wie aromatische Sulfosäuren, wie Naphthalindisulf onsäure oder jd-ToIuoI-sulfoclhlorid, durchgeführt werden. "'■ !-■'
    ■■...:- Beispiel
    Eine Mischung aus 80 Gewichtsteilen flüssigem Phenolaldehydharz mit einem Molyerhältnis Formaldehyd zu Phenol = 1,5 wird mit. 15 Gewichtsteilen Propylenoxyd und 5 Gewichtsteilen Benzotrichlorid versetzt. Diese Harzmischung ist bei normaler" Temperatur und "bef Temperaturen'bis S"ö°" längere Zeit, wie etwa wochen- und sogar monatelang, lagerfähig. So beträgt die Lagerfähigkeit bei 20°"etwa 6 Monate.
    50 Gewichtsteile der obigen Harzmischung werden mit 100 Gewichtsteilen eines Kittmehls vermischt, w;elches;;selbst!aüs §5 Gewichtsteilen Koks- ", pulver und 5 Gewichtsteilen 1, 5-Naphthalindisulfonsäure besteht. Die Kittmasse erstarrt innerhalb weniger Stunden und ist bereits nach 12 Stunden Luftlagerung bei 200 gegen heiße und kalte Natronlauge und heiße und kalte Schwefelsäure widerstandsfähig.
    An Stelle von, Propylenoxyd kann, im vorliegenden Fall eine andere organische Verbindung, welche die Äthylenoxydgruppe trägt, verwendet werden, z. B. Dimethyläthylenoxyd oder Glycid oder Epichlorhydrin. An Stelle von Benzotrichlorid kann in gleicher Weise Hexachlormetaxylol eingesetzt werden. An Stelle des reinen Phenolaldehydharzes können auch Mischungen von Phenolaidehydharz mit Furanharzv, wie Furfuryalkohol- « harz, z. B. im Verhältnis 4 : 1, oder mit Epoxydharz, z. B. im Verhältnis 3 : 1 oder 1 : 1, verwendet werden.
    ; :: Patentansprüchen
    11I. Verwendung von Gemischen von Aralkylchloriden und Äthylenoxydderivaten in einem Mengenverhältnis von mindestens 1 Gewichtsteil Äthylenoxydderivat auf je 1 Teil Aralkylchlorid als Zusatzstoffe in Phenolaldehydharzen allein oder im Gemisch mit Epoxydharzen und bzw. oder im Gemisch mit Furanharzen und die gegebenenfalls noch andere bekannte Zusatzstoffe, wie kalt wirkende Härtungsmitfel, enthalten.
  2. 2. Verwendung von Gemischen von Aralkylchloriden und Äthylenoxydderivaten gemäß Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß als Aralkylchlorid Benzotrichlorid verwendet wird.
    © 609 550/502 7.5«
DE1955F0016630 1955-01-22 Expired DEF0016630MA (de)

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DEF0016630MA true DEF0016630MA (de) 1956-07-19

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