DEF0014207MA - - Google Patents

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DEF0014207MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 18. März 1954 Bekanntgeniacht am 22. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Haltegriffen für Fahrzeuge, z. B. Straßenbahnen, Omnibusse u. dgl.
Es sind Haltegriffe für Straßenbahnen bekannt, die aus einem längs des Fahrzeugs verlaufenden Stützrohr bestehen, an welches eine oder mehrere Gehäuse mit Griffen vorgesehen sind. Es ist bekannt, diese bekannten Vorrichtungen so auszubilden, daß der Fahrgast beim Ergreifen des Haltebügels einen Mechanismus betätigt, durch den ein Reklameschild so gedreht wird, daß es den Fahrgästen sichtbar wird.
Die Erfindung bezweckt die Ausbildung eines Haltegriffes für Straßenbahnen, Omnibusse u. dgl., durch dessen Betätigung ein Lautsprecher bzw. ein Mikrophon ausgelöst wird, das über einen Sehalter mit einem Stromkreis verbunden ist, der in einem zentralen vom Wagenführer bedienten Apparat endet.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine besondere.Ausführungsform der Speisung des Mikrophons mit elektrischem Strom über einen Schalter, der von dem auf dem Handgriff ausgeübten Zuge geschlossen wird. Diese Vorrichtung besteht aus
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mit dem Handgriff fest verbundenen Kontakten, die längs eines Kontaktorgans gleiten können, das mit der elektrischen Stromzuführung und mit dem
.. ,„, .Handgriffträger -fest verbunden ist, wobei die Verft'S'"stellung"" zwischen den' 'Kontakten von Stützp," .··>. -flanschen;· begrenzt ..,und- durch Anbringung einer "Feder eingestellt wird, wobei die Feder die Kontakte in die Öffnungsstellung des Stromkreises zurückzubringen sucht, wenn der Handgriff freigelassen wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Abb. i zeigt einen Handgriff in Vorderansicht, mit teil weiser Darstellung im Schnitt;
Abb. 2 zeigt einen senkrechten Querschnitt;
Abb. 3 zeigt eine zweites Ausfuhrungsfgrm -des Handgriffes in teilweiserLim Schnitt .dargestellter. Vorderansicht;
Abb. 4 ist eine Seitenansicht der Abb. 3 mit teilweisem Schnitt.
Der Handgriff 1 ist in einem Gehäuse 2 federnd gelagert, das auf dem das ganze Fahrzeug durchlaufenden Stütz rohr 3 mittels einer Schelle 4 befestigt ist. Im Innern des Gehäuses 2 ist der Läüt-Sprecher 5 vorgesehen, dessen vorderer Teil zur vorderen offenen Seite des Gehäuses 2 hin gelegen ist und nur durch ein Netz bzw. einen Stoff 6, wie die gewöhnlichen Lautsprecher, geschützt ist.
Dieses Netz bzw. der Stoff kann .mit Reklame-Schriften bzw. Figuren versehen sein, wie dies in Abb. ι mit den Buchstaben A, B, C usw. versinnbildlicht ist.
Der Handgriff 1 weist an seinen beiden Seiten eine Verlängerung 7 von Stangenform auf. Diese tritt durch ein in dem Gehäuse vorgesehenes Loch und ist mit einer starken Unterlegscheibe 8 ver- sehen, die in einem auch erweiterten Raum 10 bewegbar ist und auf welcher sich eine Feder*·) stützt. Auf der Unterlegscheibe 8 ist in beliebiger Weise ein beweglicher Kontakt 11 befestigt, der mit einem auf der Wand des Gehäuses festen Kontakt 12 zusammenarbeitet. Von den zwei -Kontakten gehen die Drähte ii', 12' aus, die sich in dem Leiter 13, vereinigen (Abb. 2), welcher durch das Rohr .3. zu der Leitung 14 geführt ist. Bei seinem Austritt aus dem Gehäuse weist der Draht 13 Windungen auf für die Bewegungen des Gehäuses und eventuell notwendig werdende Verlängerungen, wobei die Austrittsstelle durch die Schelle 4 geschützt wird.
Die Leitung 14 geht sodann zum Zentralapparat, der in der Nähe des Wagenfühers bzw. Schaffners vorgesehen ist und.der je nach Wunsch sowohl Musik als auch Reklame aussenden kann. Selbst verständlich wird der Lautsprecher in der Weise
'55 eingestellt, daß die von, ihm ausgesandte Musik bzw. Reklame leise ist,. so daß nur derjenige'sie hören kann, der, sich in nächster. Nähe des Handgriffes befindet, so daß die anderen Fahrgäste bzw. der Wagenführer nicht gestört werden. Die Unter-
6Ό legscheibe 8 hat nur einen kleinen Vefstellweg, da die Stufe 10. als Anschlag dient,, spda'ß .das Gewicht desjenigen,; .der sich auf: dem' Händgrifi stützt, sich nicht: auf den leichten. Kontakt', auswirkt, sondern auf diesen Anschlag, der viel wider- ., standsfäh'iger''■■■ ist.' Die Feder·9 unterbricht den*% elektrischen Kontakt, sobald der auf dem Handgriff ausgeübte Zug aufhört ¥° >
Es können selbstverstän^lifÄauch Änderungen in der beschriebenen Vo^tecHffeig vorgesehen werden. So z. B, können die iSmtakte in anderer Weise als in den Abb. 1 und 2 dargestellt ausgeführt sein. Außerdem'könnte'däSiG.ehäuse 2 entsprechend dem Rohr 3 verstellbar sein, und der Schalter könnte außen, zwischen der Stange 3 und ■ dem Gehäuse 2, vorgesehen sein, in welchem Fall selbstverständlich die austretende Leitung 13 mehrere spiralartige Windungen aufweisen müßte, um sich elastisch verlängern bzw. verkürzen zu können. ■ 1 In, der abgeänderten Aüsführungsform nach Abb. 3:..und 4 besteht die Vorrichtung aus einem Handgriff, der ein Gehäuse 2 und ein unteres Grifforgan ι aufweist. Das Gehäuse zeigt eine seitliche Öffnung 20, die vermittels eines Gitters 21 geschlossen ist und einen Lautsprecher 40 enthält, der mit einer Schallquelle über die Leitern' und 12' in Verbindung ist.
Im oberen Teil ist die Schelle 4 an dem Stützrohr 3 vorgesehen. Zwischen der' Schelle 4 und dem Gehäuse 2 ist ein Schalter eingebaut, 4er ein Rohr._., 33 mit einem Flansch 37 und eine Befestigungsmutter 39 aufweist. Durch das Rohr 33 tritt der elektrische . Leiter 15 hindurch, der mit Isoliermaterial r6 überzogen ist und auf seinem unteren Ende den Kontaktzylinder 17 und auf dem oberen Ende die vom biegsamen Rohr 34 geschützte. .95., Spiralleitung 13 trägt. Das Gehäuse trägt oben einen inneren.,., ringartigen Vorsprung 36, in ~ welchem die Rückholfeder 38 vorgesehen ist und auf welchem die Halter 18 und 19 befestigt sind, deren gebogene Enden auf dem Kontakt 17 gleiten können,· ; um den elektrischen -Stromkreis zu schließen bzw. zu unterbrechen, je nachdem der Handgriff sich in der unteren niederen bzw. oberen Stellung befindet. Der Halter 19 ist mit einem Widerstand 50 versehen, der den Eintrittsstrom in dem Lautsprepherstromkreis. einstellt.
P,.as Gehäuse 2 ist mit einem Schlitz 22 versehen, der zur Einführung des mit einer Stufe 24 versehenen Gitters 21 dient, wodurch das Gitter festgelegt wird.
Die aus dem Gehäuse 2 und aus dem Griff 1 bestehende Einheit kann sich auf dem oberen Rohr 33 drehen. Das Rohr 33 wird seinerseits von der biegsamen Schelle 4, die um das waagerechte obere Rohr 3 gewickelt ist,, getragen. Bei Benutzung wird der Handgriff, nach unten gezogen, .bis -tier., ringartige Vorsprung 36 des Gehäuses 2 sich auf den unteren Flansch 37 des Rohres 33 auflegt, während die Feder 38, die zwischen dem Vorsprung 36 und -, dem Flansch 37 angeordnet ist, den. Handgriff nach öbjbn zurückführt, wenn dieser freigelassen .wird* Die einstellbare, auf dem Rohr 33 außerhalb des Gehäuses 2 aufgeschraubte Mutter-39 ,begrenzt, ,die Bewegung des Handgriffes1 nach. oben. Sie ist. zujf Regelung der Einstellung der Kontakte eins.tejlbars Def kleine Lautsprecher 40 wird 'über, die, Dräjxtg
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11' und 12' gespeist und tritt in Wirkung, wenn die Kontakte 18-17-19 geschlossen sind, was nur stattfindet, wenn der Handgriff gebraucht wird (untere Stellung), und zwar über die elektrische Leitung 13, die mit der im Innern des Rohres 3 laufenden Leitung 14 verbunden ist. Der leitende Zylinder 15 ragt unten über den Flansch 37 vor, und zwar mit seinem isolierten Teil 16, während sein Ende 17 frei ist und denselben Durchmesser wie Teil 16 aufweist, um das Gleiten der zwei Leiter 18 und 19 zu erlauben. Der Leiter 18 führt den Strom über den Draht ii' zum Lautsprecher 40, wenn der Handgriff nach unten verstellt wird, da sein Ende i8' (das in Ruhestellung auf den isolierten Teil 16 des Zylinders 15 gleitet) auf den nicht isolierten, leitenden Teil 17 gleitet.
Der in der Leitung 19 eingesetzte Widerstand 50 erlaubt die Einstellung sowohl für einen gleichzeitigen Gebrauch mehrerer Handgriffe als für den Gebrauch eines einzigen. Um ins Innere des Gehäuses 2 gelangen zu können, ist die Öffnung 20 vorgesehen. Hierzu wird das Gitter 21 abgenommen, das in dem oben vorgesehenen Schlitz 22 eingeführt wird und längs der seitlich im Gehäuse 2 vorgesehenen Leitschienen 23 verschoben wird, bis sein oberer Rand unter die Stufe 24 springt, die das Gitter 21 festlegt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Haltegriff für Straßenbahnen, Omnibusse u. dgl. mit einem an einem durch das Fahrzeug längs verlaufenden Stützrohr aufgehängten, den Handgriff tragenden Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse einen Lautsprecher (5, 40) enthält, der über einen Schalter (11, 12, 17, .18, 19) mit dem Stromkreis eines zentralen vom Wagenführer bedienten Sendeapparats verbunden ist, wobei die Kontakte des genannten Schalters durch die Zugwirkung des Handgriffs geschlossen werden, so daß der Lautsprecher von der den Handgriff (1) anfassenden Person eingeschaltet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. der mit einer starken Unterlegscheibe (8). versehene Handgriff (1) in der unteren Stellung sich auf einer Stufe des im Gehäuse (2) vorgesehenen Raumes (10) abstützt, so daß der für die Schließung des elekirischen Stromkreises notwendige Hub begrenzt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) auf einer Seite offen ist und die Öffnungen durch ein Netz bzw. Stoff (6) wie bei den üblichen Lautsprechern geschützt ist, wobei auf dem Netz od. dgl. Reklamefiguren bzw. -wörter vorgesehen sein können.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, 6a dadurch gekennzeichnet,, daß der Schalter zwei mit dem Handgriff (1) verbundene Kontakte (18, 19) aufweist, die längs eines festen, mit der elektrischen Leitung (14) und mit der Handgriffsstütze bzw. dem Gehäuse (2) verbundenen Kontakt (17) gleiten, wobei die Bewegung von Stützflanschen (36, 37) begrenzt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Speisestromkreis für die Laut-Sprecheranlage mindestens einen Nebenschlußwiderstand (50) aufweist, um eine von der Anzahl der eingeschalteten Lautsprecher möglichst unabhängige Stromentnahme und damit Lautstärke zu erzielen.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2), das den Lautsprecher enthält, eine Schallaustrittsöffnung (20) aufweist, die durch ein Gitter (21) geschlossen ist, welches durch einen Eintrittsschlitz (22) eingeführt wird und auf Gleitschienen (23) gleitet, die im Gehäuse vorgesehen sind und das eine Raste (24) für die Endstellung des Gitters trägt.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 409 489, 632 869, 114.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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