DEF0001439MA - Geschwindigkeitsmesser für Wasserfahrzeuge, insbesondere für Motor- und Segelboote - Google Patents
Geschwindigkeitsmesser für Wasserfahrzeuge, insbesondere für Motor- und SegelbooteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Geschwindigkeitsmesser für Wasserfahrzeuge, insbesondere Motor- und Segelboote, bei dem die Geschwindigkeit aus dem Staudruck des Wassers auf eine in Fahrtrichtung offene Düsenbohrung an einem Manometer direkt als Geschwindigkeit abzulesen ist.
Das Prinzip der Staudruckmessung ist bekannt. Neu ist eine Anordnung, bei der sich die Düsenbohrung in einem stromlinienförmig als Treibgut-abweisende Flosse ausgebildeten Düsenträger befindet, der am Bootsboden so befestigt ist, daß die Düsenbohrung in das durch die Fortbewegung nicht gestörte Wasser eintaucht. Die Anordnung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenbohrung in einer Düsennabe auf dem als stromlinienförmige Treibgut abweisende Flosse ausgebildeten Düsenträger in einem Abstand von mindestens 1/60 der Länge der Konstruktionswasserlinie des Bootes angebracht ist und eine als Hohlschraube ausgebildete Befestigungsschraube des Düsenträgers einen Teil der Staudruckmessleitung darstellt, welche die Düsenbohrung mit dem Manometer verbindet.
Eine einfache Ausführung zeigt Abb. I. Ein Manometer 1 dessen Skala den Staudruck nach einer vorgenommenen Eichung als Geschwindigkeit angibt, ist vor dem Stand oder Sitz 2 des Bootsführers in Sichtnähe angeordnet. Die Staudruckmessdüse ist eine Düsenbohrung 3, die in einer Düsennabe 4 auf dem als Treibgut abweisende stromlinienförmige Flosse ausgebildeten Düsenträger 5 angebracht ist. Sie ist in einem Abstand gleich oder größer als
1/60 der Länge der Konstruktionswasserlinie CWL des Bootes vom Bootsboden 6 angebracht. Die Entfernung der Düsenbohrung 3 vom Bug des Bootes beträgt mindestens 1/2 und nicht mehr als 2/3 der Länge der Konstruktionswasserlinie CWL. Durch diese Lagebestimmung ist Gewähr dafür gegeben, daß die Düsenbohrung 3 im ungestörten Wasser und an einer Stelle liegt, bei der Höhenveränderung der Meßwassersäule durch Zuladung oder Trimmlage ausreichend klein bleibt, um bei der Ablesung im Rahmen der geforderten Meßgenauigkeit unberücksichtigt bleiben zu können. Der Düsenträger 5 ist am Bootsboden 6 angeschraubt, wobei eine als Hohlschraube 7 ausgebildete Befestigungsschraube einen Teil der Staudruckmeßleitung 8 bildet.
Eine Ausführung desselben Erfindungsgegenstandes für größere Meßgenauigkeit auch bei kleinen Geschwindigkeiten ist in Abb. II dargestellt. Die Gesamtanordnung ist die gleiche, wie nach Abb. I. Zum Anzeigen dient ein Differenzdruckmanometer 9. In dem Düsenträger 5 ist in gleicher Höhe mit der Düsenbohrung 3 hinter dieser eine Querbohrung 10 in der Düsennabe 4 angebracht und durch eine Meßleitung 11 mit dem Differenzdruckmanometer 9 zusätzlich verbunden. Dabei bildet eine zweite als Hohlschraube 12 ausgebildete Befestigungsschraube einen Teil der Meßleitung 11. Durch diese Anordnung werden die Einflüsse der Höhenverschiebung des Nullspiegels der Meßwassersäule in der Staudruckmeßleitung 8 durch den statischen Druck ausgeglichen.
In Abb. III ist der Düsenträger gezeigt. Er besteht aus einer stromlinienförmigen Flosse 13 und der ebenfalls nach hinten stromlinienförmig verjüngten Düsennabe 4, welche auf der
Flosse 13 parallel zum Bootsboden 6 in einem Abstand kleiner/gleich 1/60 CWL der Länge der Konstruktionswasserlinie CWL des Bootes angebracht ist. Das Profil der an den Kanten abgerundeten Düsennabe 4 besteht aus zwei, durch Gerade oder flache Bögen, verbundene Kreisbögen, deren Mittelpunkte auf der Mittelsenkrechten des Flossenquerschnittes in einem Abstand a liegen, der mindestens das 1,2fache des Halbmessers r' des unteren Kreisbogens ist. Der Halbmesser r'' des oberen Kreisbogens ist größer als der des unteren Halbmessers r'. Der obere Kreisbogen läuft in eine Schneide mit einem Winkel (Beta) kleiner als 30° beiderseits der Profilmitte aus. Die Vorderkante 14 der Flosse 13 ist um einen Winkel (Alpha) mindestens 15° von der Senkrechten nach hinten geneigt und schneidet die Stirnseite der Düsennabe 4 zwischen der Oberkante der Düsenbohrung 3, die sich im Mittelpunkt des unteren Kreisbogens befindet, an einer unterhalb des Mittelpunktes des oberen Kreisbogens liegenden Stelle 15. Durch den Staudruck wird Treibgut an der Vorderkante 14 hinuntergedrückt, und über die Düsennabe 4 hinweggeschoben.
Claims (4)
1. Geschwindigkeitsmesser für Wasserfahrzeuge, insbesondere für Motor- und Segelboote, bei dem der Staudruck des Wassers bei Fahrt an einem dafür geeichten Manometer als Geschwindikgeit abgelesen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenbohrung (3) in einer Düsennabe (4) auf dem als stromlinienförmige, Treibgut abweisende Flosse (5, 13) ausgebildeten Düsenträger in einem Abstand von mindestens 1/60 der Länge der Konstruktionswasserlinie des Bootes angebracht ist, und eine als Hohlschraube (7)
ausgebildete Befestigungsschraube des Düsenträgers (5) einen Teil der Staudruckmeßleitung (8) darstellt, welche die Düsenbohrung (3) mit dem Manometer (1) verbindet.
2. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenträger (5, 13) in einer Entfernung von mindestens 1/2 und höchsten 2/3 der Länge der Konstruktionswasserlinie des Bootes vom Bug bis zur Stirnseite der Düsennabe (4) angebracht ist.
3. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 1, dadruch gekennzeichnet, daß eine Meßleitung (11) für den statischen Druck vorgesehen ist, der durch eine Querbohrung (10) in der Düsennabe (4) hinter der Düsenbohrung (3) über die Meßleitung (11) auf das als Differenzdruckmanometer (9) ausgebildete Manometer wirkt, während eine Befestigungsschraube (12) des Düsenträgers (13) als Hohlschraube einen Teil der Meßleitung (11) bildet.
4. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsennabe (4) auf der stromlinienförmigen Flosse des Düsenträgers (5, 13) einen Querschnitt hat, welcher durch zwei mit Geraden oder flache Bögen verbundene Kreisbögen gebildet ist, deren Mittelpunkte sich auf der Mittelsenkrechten in einem Abstand (a) befinden, der mindestens das 1,2fache des Halbmessers (r') des unteren Kreisbogens ist, und der obere Kreisbogen einen größeren Halbmesser (r''), als der untere Kreisbogen hat, und in eine Schneide mit einem Winkel kleiner als 30° beiderseitig der Profilmitte anläuft, während die um mindestens 15° von der Mittelsenkrechten nach hinten unten geneigte Vorderkante (14) der Flosse (5, 13) die Stirnseite der Düsennabe (4), in der sich die Düsenbohrung (3) im Mittelpunkt
des unteren Kreisbogens befindet, an einer Stelle (15) oberhalb der Oberkante der Düsenbohrung (3) und unterhalb des Mittelpunktes des oberen Kreisbogens schneidet.
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