DEF0000405MA - Webschaft für Webstühle - Google Patents
Webschaft für WebstühleInfo
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Description
Bei den bisher bekannten Webschäften für Webstühle, deren Tragstäbe aus profilierten Stahl- oder Leichtmetall-Schienen gebildet sind, hat sich der Nachteil gezeigt, dass durch das Aneinanderschlagen der Tragstäbe während des Webprozesses und die dabei entstehende Schlag- bzw. Scheuerwirkung, die aus Gewichtsgründen dünnwandig gehaltenen Tragstabprofile schon nach verhältnismässig kurzem Gebrauch an den stark beanspruchten Stellen durchscheuert werden, was dann häufig zu Tragstabbrücken führt und mindestens eine vorzeitige Auswechslung der Tragstäbe erforderlich macht. Man hat versucht, diesem Uebelstand dadurch zu begegnen, dass man die Seitenverbindungsstützen aus Holz hergestellt und aufgesetzte Führungen in der Mitte des oberen und unteren Tragstabes angebracht hat. Diese Ausführungsform befriedigte aber nicht vollständig, insbesondere dann nicht, wenn die Webschäfte für Webstühle mit grosser Webbreite, beispielsweise von 170 cm und mehr, oder ferner bei solchen Webstühlen
verwendet werden mussten, die mit Schaftmaschinen ausgerüstet sind und deren Teilung nur 10 mm beträgt, wobei die maximale Dicke des Webschaftes also höchstens 9.8 mm betragen darf.
Diesen Uebelständen soll durch die vorliegende Erfindung abgeholfen werden. Dieselbe bezieht sich auf einen Webschaft für Webstühle, dessen Rahmen aus Leichtmetall gebildet ist und zwar zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, dass zum Schutze der durch Schlag- oder Scheuerwirkung beanspruchten Teile ein Belag aus nichtmetallischem Material vorgesehen ist.
Auf beiliegender Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt und zwar zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht des Webschaftes gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 einen entsprechenden Querschnitt durch den oberen Tragstab und
Fig. 3 einen Querschnitt durch den oberen Tragstab gemäss dem zweiten Ausführungsbeispiel.
Mit 1 und 2 sind die beiden Tragstäbe und mit 3 und 4 die beiden Seitenstützen des Webschaftes
(Fig. 1) bezeichnet. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, bestehen die Tragstäbe 1 und 2 aus einem Hohlprofil, vorzugsweise aus Leichtmetall, welches Profil in bekannter Weise auf der einen Längsseite mit einer T-förmigen Schiene 7 zur Aufnahme der Schiebereiter ausgerüstet. Die eine Aussenwand des Tragstabes ist mit einem Schutzbelag 5, z.B. aus Kunststoff, Kunstglasmasse etc. versehen, der sich über die ganze Länge des Tragstabes erstreckt und der die beim Webprozess auftretenden Schläge aufnimmt, sodass das Metallprofil geschont wird.
Statt wie in Fig. 2 dargestellt, könnte der Schutzbelag wie aus Fig. 3 ersichtlich aus in Abständen voneinander angeordneten Längsstreifen 6 bestehen. Es ist auch eine Ausführungsform denkbar, gemäss welcher der Schutzbelag aus in Abständen voneinander über die eine Seitenwandung des Metallprofils verteilten Rondellen aus Kunststoff, Kunstglasmasse etc. besteht.
Um eine gute Haftung des Schutzbelages auf der Unterlage zu erzielen, kann die Unterlage mit Verankerungen versehen sein. In vielen Fällen wird es aber genügen, wenn die Unterlage vor dem Aufbringen des Schutzbelages aufgerauht worden ist, damit eine innige Verbindung zwischen Unterlage und Schutzbelag erfolgt.
Es ist auch eine Ausführungsform denkbar, gemäss welcher der Schutzbelag auswechselbar an der Seitenwand des Hohlprofiles angeordnet ist, sodass er bei Abnützung ausgewechselt werden kann.
Das Aufbringen des Schutzbelages kann bei Verwendung von Kunststoff oder Kunstglasmasse durch Aufspritzen erfolgen.
Der beschriebene Webschaft besitzt den Vorteil, dass er gegen Schlag- und Scheuerwirkung unempfindlich ist, dass er ferner in Dimensionen gehalten werden kann, die den praktischen Erfordernissen entsprechen.
Selbstredend können nicht nur die beiden Tragstäbe 1 und 2, sondern auch die Seitenstützen 3 und 4 mit einem Schutzbelag der beschriebenen Art versehen sein, sodass auch diese weitgehend geschont werden können.
Normalerweise wird es genügen, wenn die eine Seitenfläche des Tragstabprofiles und ferner die eine Seitenfläche der Seitenstützen mit dem Belag versehen wird und zwar so, dass bei der Aneinanderreihung der Webschäfte jeweils eine mit Belag versehene Fläche mit einer ohne Belag versehenen Fläche des benachbarten Webschaftes zusammenwirkt.
Claims (10)
1.) Webschaft für Webstühle, dessen Rahmen aus Leichtmetall gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zum Schutze der durch Schlag- oder Scheuerwirkung beanspruchten Teile ein Belag aus nichtmetallischem Material vorgesehen ist.
2.) Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die eine Seitenfläche der Rahmenteile mindestens teilweise mit einem Schutzbelag versehen ist.
3.) Webschaft nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beanspruchten Teile desselben mit einem aus Kunststoff bestehenden Belag versehen sind.
4.) Webschaft nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beanspruchten Teile desselben mit einem aus Kunstglasmasse bestehenden Belag versehen sind.
5.) Webschaft nach Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzbelag in Streifenform aufgebracht ist.
6.) Webschaft nach Ansprüchen 1 - 4, dadurch
gekennzeichnet, dass der Schutzbelag aus in Abständen voneinander aufgebrachten Teilbelägen besteht.
7.) Webschaft nach Ansprüchen 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzbelag auf der Unterlage verankert ist.
8.) Webschaft nach Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzbelag aus Rondellen gebildet ist.
9.) Webschaft nach Ansprüchen 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzbelag auswechselbar angeordnet ist.
10.) Webschaft nach Ansprüchen 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzbelag durch Aufspritzen aufgebracht ist.
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