DEF0000337MA - Druckfüllbleistift - Google Patents

Druckfüllbleistift

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DEF0000337MA
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clamp
clamping ring
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Gebr. Fend, Pforzheim
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Description

Es sind Druckfüllbleistifte mit einer gegen Federwirkung zwangsläufig verschiebbaren, mit einem durch Anschläge gesteuerten beweglichen Klemmring zusammenwirkenden hinteren Förderklemme und mit einer ebenfalls gegen Federdruck verschiebbaren Spitzenklemme bekannt, bei denen beim Vorschub außer der Förderklemme auch die Spitzenklemme vorgeschoben und dadurch gelöst wird. Beim Rückgang der Teile geht die Spitzenklemme als letzter Teil zurück und schiebt auf diese Weise ein etwa vorhandenes Restminenstück an die von der Förderklemme gehaltene folgende Mine heran. Derartige Druckfüllbleistifte gewährleisten sowohl einen sicheren Vorschub, als auch einen festen Stand der Mine, auch wenn diese abgeschrieben ist. Ihr einziger Nachteil besteht darin, daß sie eine größere Anzahl von Teilen aufweisen, recht verwickelt aufgebaut und infolgedessen teuer in der Herstellung sind. Durch die Erfindung soll dieser Nachteil beseitigt werden, indem ein Druckfüllbleistift geschaffen wird, der die vorteilhaften Eigenschaften der bekannten Stifte mit einer einfacheren Bauart verbindet. Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Klemmring in einer starr mit der Spitzenklemme verbundenen Hülse angeordnet ist, die das vordere Widerlager für die eine auf die Förderklemme wirkende Feder bildet. Im besonderen kann die den Klemmring führende Hülse eine Ausdrehung aufweisen, deren Hinterrand den Hinteranschlag für den Klemmring bildet, wobei außerdem in das Vorderende der Hülse die Spitzenklemme so eingeschraubt ist, daß ihr Hinterrand den Vorderanschlag für den Klemmring bildet. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, daß ein auf der Außenfläche des die Förderklemme tragenden Minenführungsrohres angeordneter Absatz und das Hinterende der Hülse als Anschläge zusammenwirken, die die Vorschubbewegung der Förderklemme gegen die Spitzenklemme begrenzen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in einem Längsschnitt bei verschiedener Stellung der beweglichen Teile dargestellt.
Der erfindungsgemäße Druckfüllbleistift weist eine Führungshülse auf, in deren mit einem Innengewinde versehenen Vorderende ein kegeliger Spitzenkörper 2 eingeschraubt ist. Auf die Führungshülse 1 ist eine Mantelhülse 3 gelötet, die in bekannter Weise eine Halteklammer 4 trägt. In der Führungshülse 1 ist eine Sicke eingedrückt, die einen Innenanschlag 4 bildet. Der Spitzenkörper 2 weist eine Bohrung 6 auf, die sich nach hinten mit einer kegeligen Stufe 7 erweitert. Der Hinterrand des Spitzenkörpers 2 bildet im Vorderende der Führungshülse 1 ein Widerlager 8. In der Bohrung des Spitzenkörpers 2 ist eine Spitzenklemme 9 mit kegeligen Klemmbacken 10 verschiebbar angeordnet. Die auf ihren Klemmflächen 11 zweckmäßig aufgerauhten Klemmbacken 10 legen sich mit leichtem Federdruck nach innen an eine eingeführte Mine 12. Auf das erweiterte Hinterende der Spitzenklemme 9 ist eine Hülse 13 aufgeschraubt, die eine Ausdrehung 14 mit Hinterrand 15 aufweist. Diese Ausdrehung wird nach vorn durch den Hinterrand 16 der eingeschraubten Spitzenklemme 9 begrenzt. In der Ausdrehung 14 liegt, zwischen den Anschlägen 15 und 116 verschiebbar, ein Klemmring 17. In der Hülse 13 ist eine Förderklemme 18 untergebracht, auf deren durch Schlitze gebildeten nach außen federnden kegeligen Klemmbacken 19 der Klemmring 17 sitzt. Die Förderklemme 18 ist im Vorderende eines in die Hülse 13 ragenden Minenführungsrohres 20 befestigt, dessen Hinterende als Mineneinlauftrichter 21 ausgebildet ist. Auf dem Hinterende des Minenführungsrohres 20 sitzt, durch eine in eine Ringnut eingepreßte Sicke 22 drehbar verbunden ein Minenbehälter 23, der durch eine auf sein Hinterende mit starker Reibung aufgeschobene Druckkappe 24 abgeschlossen ist. Die Druckkappe 24 führt sich im Hinterende der Führungshülse 1, aus der sie hinten herausragt. Auf dem Minenführungsrohr 20 ist ein Bund 25 angeordnet, der sich bei nicht mit einer Mine gefüllten Klemmen unter der Wirkung einer zwischen ihm und dem Widerlager 8 liegenden Druckfeder 26 an den Sicken-Anschlag 5 der Führungshülse 1 legt. Das Minenführungsrohr 20 weist außerdem zwei Absätze 27 und 28 auf. Zwischen dem Absatz 27 und einem Absatz 29 an der Hülse 13 ist eine Druckfeder 30 angeordnet, während der Absatz 28 als Vorschubbegrenzung für die Vorwärtsbewegung des Minenführungsrohres 20 gegen die Hülse 13 mit deren Hinterrand 31 zusammenwirkt.
Der Druckfüllbleistift arbeitet in folgender Weise:
In der in Fig. 1 gezeichneten Stellung der Innenteile, die der Schreibstellung bei abgeschriebener Mine entspricht, wird die vordere Mine 12 von der Spitzenklemme 9 und der Förderklemme 18 gehalten. Dabei ist durch die Wirkung der Federn die Spitzenklemme 9 in den durch den Spitzenkörper 2 gebildeten Sitz und die Förderklemme 18 in den Klemmring 17 hineingezogen, der am Hinterrand 15 der Ausdrehung 14 anliegt. Hinter der Vordermine 12 liegt eine weitere Mine 32. Durch Druck auf die Druckkappe 24 wird der Minenbehälter 23 samt dem Minenführungsrohr 20, der Förderklemme 18 und dem von ihr mitgeschleppten Klemmring 17 unter teilweisem Zusammendrücken der Feder 26 vorgeschoben. Diese Vorschubbewegung überträgt sich durch die Feder 30 auf die Hülse 13 und die Klemme 9, die dadurch aus ihrem Sitz gelöst wird. Diese Bewegung dauert so lange, bis durch Aufstoßen des verbreiterten Hinterteiles der Förderklemme 9 auf die kegelige Stufe 7 des Spitzenkörpers die in Fig. 2 dargestellte Stellung der Innenteile erreicht ist, deren gegenseitige Lage sich dabei nicht geändert hat. Beim weiteren Vordrücken der Druckkappe geht die Förderklemme 18 mit dem von ihr mitgeschleppten Klemmring 17 unter weiteren Zusammendrücken der Feder 26 und Zusammendrücken der Feder 30 so weit nach vorn, bis der Klemmring 17 an den Anschlag 16 stößt. Dabei wird die Mine 12 unter Überwindung der leichten Reibung in der Bohrung 11 der Spitzenklemme 9 durch die Spitzenklemme in die in Fig. 3 gezeichnete Stellung hindurchgeschoben. Beim weiteren vordrücken, das solange fortgesetzt werden kann, bis der Ansatz 28 des Minenführungsrohres 20 auf den Hinterrand 31 der Hülse stößt, löst sich die Förderklemme aus dem Klemmring 17, ihre Klemmbacken 19 spreizen sich auseinander und geben die Mine 12 frei, die von der Spitzenklemme 9 gehalten bleibt. Fig. 4 zeigt die erreichte Stellung, in der der Minenvorschub beendet ist.
Beim Freigeben der Druckkappe 24 bewegen sich zunächst unter Wirkung der Feder 26 der Minenbehälter 23, das Minenführungsrohr 20 und die Förderklemme 18 mit dem lose auf ihren Klemmbacken 19 sitzenden Klemmring, ohne die Mine zu fassen, soweit zurück, bis der Klemmring 17 an den Hinter- rand 15 der Ausdrehung in der Hülse 13 stößt. Fig. 5 zeigt diese Stellung. Die Federn 26 und 30 sind so aufeinander abgestimmt, daß bei weiterem Rückgang der ebengenannten Teile die Spitzenklemme zunächst in ihrer vorgeschobenen Stellung verharrt, während sich die Klemmbacken 19 der Förderklemme 18 in den feststehenden Klemmring 17 hineinziehen und die Mine fest fassen. Erst beim weiteren Rückgang nimmt auch die Spitzenklemme 9 an der Bewegung teil und zieht sich fest in den durch den Spitzenkörper 2 gebildeten Sitz.
In der Schlußstellung, die hinsichtlich der Innenteile der Stellung nach Fig. 1 entspricht, sitzt die Mine 12 in der vorgeschobenen Stellung nach Fig. 5. Die Mine wird auch dann von der Spitzenklemme undrehbar und unverschiebbar gehalten, wenn sie nicht mehr in die Förderklemme hineinragt, da die Spitzenklemme voll unter der Wirkung der Feder 26 steht.

Claims (3)

1.) Druckfüllbleistift mit einer gegen Federwirkung zwangsläufig verschiebbaren, mit einem durch Anschläge gesteuerten beweglichen Klemmring zusammenwirkenden hinteren Förderklemme und mit einer ebenfalls gegen Federdruck verschiebbaren Spitzenklemme, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmring (17) in einer starr mit der Spitzenklemme (9) verbundenen Hülse (13) angeordnet ist, die das vordere Widerlager (29) für die eine auf die Förderklemme (18) wirkende Feder (30) bildet.
2.) Druckfüllbleistift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Klemmring (17) führende Hülse (13) eine Ausdrehung (14) aufweist, deren Hinterrand (15) den Hinteranschlag für den Klemmring bildet, und in das Vorderende der Hülse (13) die Spitzenklemme (9) so eingeschraubt ist, daß ihr Hinterrand (16) den Vorderanschlag für den Klemmring bildet.
3.) Druckfüllbleistift nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Außenfläche des die Förderklemme (18) tragenden Minenführungsrohres (20) angeordneter Absatz (28) und das Hinterende (31) der Hülse (13) Anschläge bilden derart, daß sie die Vorschubbewegung der Förderklemme (18) gegen die Spitzenklemme (9) begrenzen.

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