DED0014145MA - - Google Patents

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DED0014145MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 21. Januar 1953 Bekanntgemaclit am 26, Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Bei Rechen- oder ähnlichen Maschinen mit Druckwerk waren bisher Drucktypen mit Interpunktionszeichen vorgesehen, die beim Wertabdruck an einer Stelle ein Komma und gegebenenfalls zum leichteren Ablesen der gedruckten Zahl an jeder dritten Stelle vor dem Komma Punkte registrierten. Der Nachteil war dabei, daß diese Interpunktionszeichen stets nur an den gleichen Stellen erschienen, so daß ein Setzen des Kommas an beliebiger Stelle nicht möglich war.
Es wurden außerdem Einrichtungen bekannt, bei denen jeweils nur eine gewählte von einer Mehrzahl von vorhandenen Kommatypen zum Anschlag freigegeben wurde. Diese Einrichtungen sind aber kompliziert im Aufbau .und lassen nicht zu, die übrigen der Erleichterung der Ablesbarkeit dienenden Interpunktionszeichen zugleich mit abzudrucken.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und schafft die Möglichkeit, mit einfachsten' Mitteln die Interpunktionszeichen innerhalb des gesamten Druckbereichs an beliebiger Stelle dadurch zu setzen, daß von gemeinsam angeschlagenen Kommatypen jeweils nur einzelne, die stellenmäßig wahlweise vorbestimmbar sind, wirksam werden, indem zwischen den Kommatypen und der Druckwalze eine lageveränderbare Abdeckblende angeordnet ist, die Durchlässe nur für einzelne Kommatypen auf-
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weist. Diese Abdeckblende ist bei einer bevorzugten - Ausführungsform in Richtung der Druckwalzenlängsachse wahlweise verschiebbar angeordnet,
Zweckmäßigerweise ist an der Blende eine An-Zeigevorrichtung, z. B. ein Kommazeiger, vorgesehen.
Die Interpunktionszeichen können statt der Kommas selbstverständlich auch Punkte oder andere sein, ohne daß dadurch von dem Erfmdungsgedanken abgewichen wird.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
In dem Druckwerk nach Fig. ι sind zu zehn Werttypenträgern 1 neun Komma- bzw. Punkttypenträger 2 vorgesehen, die zwischen je zwei Typenträgern 1 angeordnet sind. Wie Fig. 2 zeigt, sorgen Druckhämmer 3 für den Abdruck der mit den Typenträgern 1 eingestellten Werte. Jeder
ao Hammer 3 ist dabei derart ausgebildet, daß er den rechts von dem beeinflußten Werttypenträger 1 liegenden Kommatypenträger 2 mit anschlägt. Dadurch wird erreicht, daß keine besonderen Hämmer für den Abdruck von Kommas benötigt werden und daß oberhalb der höchsten eingestellten Ziffer, also in den Stellen, die durch die Anordnung an sich bekannter Sperrmittel nicht mitgedruckt werden, zugleich und ohne zusätzliche Mittel der Interpunktionszeichendruck unterbleibt.
Zwischen den Typenträgern 1 und 2 und der Druckwalze 4 ist eine Abdeckblende 5 angeordnet, die den Zifferndruck nicht beeinflußt. In der Blende 5 ist ein Schlitz 5ß vorgesehen, durch den einer der Kommatypenträger 2 hindurch zum Abdruck an die Walze 4 gelangen kann, während gleichzeitig die übrigen Träger 2 durch Anschlagen ihrer Nasen 2a an die Kante 10 der Blende 5 am Abdruck ihres Zeichens gehindert werden.
Die Blende S kann vorzugsweise manuell vom Bedienenden durch geeignete, Seitenverschiebung zulassende Lagerung 6 in den Pfeilxichtungen verschoben werden und ist mit in bekannter Weise auszubildenden Rasteinrichtungen versehen, die aus einer mit Vertiefungen 7 versehenen Raststange 8 und einer in diese einfallenden Feder 9 bestehen und gewährleisten, daß der Blendenschlitz 5„ nach erfolgter Verstellung genau vor einer der Kommatypen 2 steht. Zugleich ist an der Blende 5 ein Kommazeiger 5 ö vorgesehen, der dem Bedienenden die zum Abdruck kommende Kommastelle anzeigt.
Nachdem der Schlitz 5ß der Kommablende 5 an die gewünschte Stelle gebracht ist und die Typenträger ι auf den entsprechenden Wert eingestellt sind, kann der Wertdruck mit Komma ausgeführt werden. Dabei schlagen die die Typenträger 1 anschlagenden Hammer 3, mit Ausnahme des Hammers 3fl für die niedrigste Dekade des Druckwerks, zugleich die zugehörigen Kommatypen 2 an, von denen jedoch nur die hinter, dem Schlitz 50 stehende zum Abdruck'kommt, während die übrigen, kurz · bevor sie das Papier erreichen, mit ihrer Nase 2a an der Kante 10 der Blende 5 abprallen. Sofern Kommadruck nicht erwünscht ist, muß die Blende 5 in eine Stellung verbracht, also so weit nach links oder nach rechts verschoben werden, daß der Schlitz sfl außerhalb der Bewegungsbahn irgendeines der Kommatypenträger 2 liegt. Sämtliche angeschlagenen Kommatypen 2 werden dabei durch Anschlagen an die Kante 10 der Blende 5 am Abdruck gehindert.
Besonders bei vierteiligen Werten, wobei die Vielzahl der Stellen vor dem Komma gemeint ist, ist es oft erwünscht, zur besseren Lesbarkeit eine Unterteilung der Werte durch Interpunktionszeichen, z. B. an jeder dritten Stelle vom. Komma ab gerechnet, vorzunehmen. In diesem Fall sind in der Blende 5 entsprechende Schlitze 5a vorgesehen. Es ergibt sich dabei der Vorteil, daß die Wertunterteilungszeichen zwangläufig mit dem Hauptkomma verstellt werden, ohne daß es dazu besonderer komplizierter Einrichtungen bedarf.

Claims (6)

PAT E N TAN S P KÜCHE:
1. Kommadruckeinrichtung für Rechen- oder ähnliche Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß von gemeinsam angeschlagenen Kommatypen jeweils nur einzelne, die stellenmäßig wahlweise vorbestimmbar sind, wirksam werden, indem zwischen den Kommatypen (2) und der Druckwalze (4) eine lageveränderbare Abdeckblende (5) angeordnet ist, die Durchlässe .(5a) nur für einzelne Kommatypen (2) aufweist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckblende (5) in Richtung der Druckwalzenlängsiachse wahlweise verschiebbar angeordnet ist.
. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Abdeckblende (5) eine Anzeigevorrichtung, z. B. ein Kommazeiger (5&), vorgesehen ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckblende (5) mit Rastgliedern (8, 9) versehen und manuell betätigbar ausgebildet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 und den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlässe (5J für Kommatypen (2) derart angeordnet sind, daß jede Zahl absatzweise, z. B. durch Drucken von Kommas an jeder drittem Stelle vor dem Hauptkomma, unterteilt wird und daß diese Unterteilung zwangläufig mit dem Hauptkomma verstellbar ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 und den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zifferntypenträger (1) beeinflussende Druckhämmer (3) derart ausgebildet, z.B. verbreitert, sind, daß sie Kommatypenträger (2) mit anschlagen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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