DE708010C - Praegematrize fuer Bueromaschinen - Google Patents

Praegematrize fuer Bueromaschinen

Info

Publication number
DE708010C
DE708010C DED79140D DED0079140D DE708010C DE 708010 C DE708010 C DE 708010C DE D79140 D DED79140 D DE D79140D DE D0079140 D DED0079140 D DE D0079140D DE 708010 C DE708010 C DE 708010C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
embossing
line
address
die
text
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED79140D
Other languages
English (en)
Inventor
Ewald Friedrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DED79140D priority Critical patent/DE708010C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE708010C publication Critical patent/DE708010C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/38Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for embossing, e.g. for making matrices for stereotypes

Landscapes

  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

  • Prägematrize für Büromaschinen Beim Prägen von Adressen- und Textdruckplatten, welche zum Drucken von Adressen und Werbetexten mittels Bürodruckmaschinen nach bekanntem Verfahren dienen, hatte man bisher mit der Schwierigkeit zu kämpfen, die Unterstreichung von einzelnen Worten oder Textteilen derart auf die Adressen- und Textdruckplatten zu prägen, daß ein geschlossenes Schriftbild entstand, wie es von der Schreibmaschine her bekannt ist. Die Matrize für das Prägen der Unterstreichung war so ausgebildet, daß über und unter dem zu prägenden Strich auf der Matrize die anliegenden Fußflächen als erhöhte Randleiste parallel zum Prägestrich angeordnet waren, um sie vor unerwünschter Verformung zu schützen. Durch Anordnung dieser. Randleisten war man gezwungen, für die Unterstreichung auch nur eines Wortes eine besondere Zeile in Anspruch zu nehmen, wenn man die Unterstreichung auf der gleichen Adressen- undTextdruckplatte unterbringen wollte, ohne die vorhergeprägte Zeile zu beschädigen. Es entstand dadurch zwischen den einzelnen Schriftzeilen ein auf das Doppelte vergrößerter Zwischenraum, durch .den die Adresse bzw._ der Text auseinandergerissen wurde. Der .Zweck des Vervielfältigungsverfahrens, nämlich ein Schriftbild zu erreichen, wie es bei der Schreibmaschine entsteht, wurde dadurch verfehlt.
  • Um diesen Mißstand zu beseitigen, war man bisher auf zwei behelfsmäßige, kostspielige und zeitraubende Verfahren beim Brieftextdruck angewiesen. Man mußte zunächst die Unterstreichungen auf gesonderte Textdruckplatten aufprägen und diese auf ein verhältnismäßig teures Hilfsdruckwerk aufspannen und im gleichen Arbeitsgang mit dem Bedrucken des Bogens mit der Schrift; die Unterstreichung mittels Farbe auf e%n Bogen aufdrucken. Dieses Verfahren ist auch räumlich begrenzt, da an der benötigten Stelle ein zweites Hilfsdruckwerk für die Unterschrift den Raum in Anspruch nimmt. Waren diese Voraussetzungen nicht gegeben, so mußte man die Unterstreichungen in einem separaten Arbeitsgang auf die bereits gedruckten Briefbogen aufdrucken. Diese beiden Verfahren hatten außer zusätzlicher Präge- und Zurichtearbeit, Materialverschwendung und verlorener Arbeitszeit den Nachteil, daß die Einzelstriche der Unterstreichung beim Drucken nicht immer genau unter die einzelnen Buchstaben zu liegen kommen, wie dies bei der Schreibmaschine der Fall ist. Die Sauberkeit des Schriftbildes wurde also auch bei diesem Verfahren gefährdet, zumal dabei gleichzeitig eine Verschiebung der Unterstreichung vor den Anfang bzw. Tiber das Ende des unterstrichenen Wortes hinaus stattfand.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird das seither durch kostspielige Vorrichtungen und in keinem Verhältnis zur Wirkung stehende langwierige Arbeiten angestrebte Ziel durch die Verwendung einer besonders konstruierten Matrize erreicht. Wie bereits erwähnt, a-areri bei den bisher üblichen, für Unterstreichungen verwendeten Matrizen, insbesondere die über und unter dein zu prägenden Strich auf der Matrize befindlichen Randleisten äußerst störend, da es durch sie unmöglich war, die Unterstreichung in den normalen Zeilenabstand hineinzuprägen, ohne die vorher hergestellten Zeilen zu beschädigen. Andererseits glaubte man, auf diese Anordnung der Randleisten nicht verzichten zu können, weil dann wiederum die bereits geprägten Zeilen verzogen worden wären. Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, daß bei der Matrize des Strichprägestempels die Randleisten, welche die benachbarten Teile der Schablone vor unerwünschter Verformung durch den Druck der Patrize schützen sollen, nicht, wie bisher, über und unter dein zu prägenden Strich, sondern daß die an der Platte anliegenden Fußflächen der Matrize als erhöhte Randleiste a, die Strichfolge unterbrechend, quer zur Richtung des Prägestriches gelegt sind. Überraselienderweisehat sich gezeigt, daß bei dieser Anordnung der Randleisten die oben-und untenliegendeBuchstabenprägung auf der Adreß- bzw. Textdruckplatte, obwohl sie nicht durch direkte Abgrenzung geschützt ist, in keiner Weise nachteilig verändert wird, so daß ein sauberes, einwandfreies Schriftbild gewährleistet ist, welches in Form und Aussehen in jeder Beziehung einem solchen gleicht, wie es bei einer, Schreibmaschine entsteht.
  • Die Abb. I zeigt die Matrize in der Vorderalisicht; seitlich von der Strichprägeform f 'sind die erhöhten Randleisten a angeordnet. Abb. 11 zeigt die Matrize in der Seitenansicht und Abb. III in der Draufsicht.
  • Um mit dem erfindungsgemäß konstruierten Stempel ein bereits geprägtes Wort in der Prägemaschine zu unterstreichen, muß die Adreß- oder Textdruckplatte durch' Drehung des in Abb.IV mit h bezeichneten Kordelknopfes um eine halbe Zeile verschoben werden. Der Zapfen des Rastenhebels c wird also aus einer Rast herausgehoben, ohne bei der bisherigen Konstruktion des Kordelknopfes durch die Feder e in eine neue Rast gezogen zu werden. Um nun die Lage der Adreß- bzw. Textdruckplatte zu sichern, wäre es durchaus naheliegend, an den Stellen, an denen der Zapfen des Rastenhebels bei Verstellung um halbe Zeilen aufzuliegen kommt, neue Rasten einzuarbeiten. Es hat sich jedoch gezeigt, daß diese Anordnung die Gefahr in sich lyrgt, daß die Bedienung der Prägemaschine sehr leicht dazu neigt, nur um eine Rast weiterzudrehen, zumal sie dies bisher als richtig gewohnt war. Die Folge wäre erneuter Schaden durch verdorbene Adressen- bzw. Textdruckplatten und verlorene Arbeitszejt.
  • Utn alle diese Nachteile zu vermeiden, wird erfi ndungsgeniäß ein zweiter Rastenhebel d angebracht, welcher sich uni die gleiche Achse dreht, wie Rastenliebel c. Der Zapfen des Rastenliebels cl ist so angeordnet, daß er beim Weiterdrehen des Kordelknopfes um eine Halbzeile in eine der wie bisher angeordneten Rasten im Kordelknopf l) einspringt und so eine sichere Lage der Adreß- bzw. Textdruckplatte in der Strichprägestellung gewährleistet. Außerdem wird ein dem auch bei der bisherigen Konstruktion vorhandenen Auslöseheliel c' für den Rastenhebel c entsprechender Auslöseliebel <l' für den Rastenhebel d angebracht, der um die gleiche Achse drehbar ist, wie der Auslöseliebel c'. Die beiden Rastenliehel können so unabhängig voneinander ausgeschaltet werden. Wenn also ein Text ohne Unterstreichung zu prägen ist, braucht man nur den Rastenliebel d vermittels des Auslösehebels d' auszulösen, wodurch jeder Irrtum etwa durch Einstellen der Halbzeilen beim Prägen der Schriftzeilen ausgeschlossen ist. Auf die gleiche Weise kann beim Prägen der Unterstreichung durch Ausschalten des Rastenliebels c mittels des Auslöseliebels c' ein irrtümliches Verletzen der geprägten Schriftzeilen von vornherein vermieden werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Matrize zum Prägen von Unterstreichungen auf Adressen- und Textdruckplatten für Büromaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Platte anliegenden Fußflächen der Matrize als erhöhte Randleisten (a), die Strichfolge unterbrechend, quer zur Richtung des Prägestriches gelegt sind.
  2. 2. Vorrichtung zum Prägen von Adressen- und Textdruckplatten nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß dem Hauptrastenhebel, (c) ein zweiter davon unabhängiger Rastenhebel (d) mit einem in Halbzeilenabstand in die Kordelknopfrast eingreifenden Zapfen beigeordnet ist.
DED79140D 1938-10-28 1938-10-28 Praegematrize fuer Bueromaschinen Expired DE708010C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED79140D DE708010C (de) 1938-10-28 1938-10-28 Praegematrize fuer Bueromaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED79140D DE708010C (de) 1938-10-28 1938-10-28 Praegematrize fuer Bueromaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE708010C true DE708010C (de) 1941-07-10

Family

ID=7062911

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED79140D Expired DE708010C (de) 1938-10-28 1938-10-28 Praegematrize fuer Bueromaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE708010C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE915089C (de) * 1941-08-15 1954-07-15 Adrema Werke Ges Mit Beschraen Matrize zum Praegen von Unterstreichungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE915089C (de) * 1941-08-15 1954-07-15 Adrema Werke Ges Mit Beschraen Matrize zum Praegen von Unterstreichungen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2016917C3 (de) Punktschreiber
DE1502721B2 (de) Vorrichtung zur Auswahl von Stanzstempeln in Stanzmaschinen
DE1251058B (de) Seriendruckwerk
DE1073006B (de) Typenhebelantriebsvorrichtung für kraftangetriebene Schreibmaschinen
DE708010C (de) Praegematrize fuer Bueromaschinen
DE1288096B (de) Einrichtung an kraftangetriebenen Schreib- und ähnlichen Maschinen zum tastensteuerbaren, selbsttätigen Abdruck von Zeichenfolgen
DE1270857B (de) Druckwerk
DE2260329A1 (de) Druckvorrichtung
DE1088071B (de) Tabuliereinrichtung an Schreibmaschinen
DE582391C (de) Schreibmaschine, bei der ein Teil der Typenhebel nur ein und der andere Teil der Typenhebel zwei Schriftzeichen traegt
DE721382C (de) Typendruckmaschine mit einer Anzahl von den verschieden breiten Typen angepassten Papierschlittenschaltvorrichtungen
DE12407C (de) Matrizensetz- und Typendruck- resp. Schreibmaschine
DE380070C (de) Einrichtung zur Zeileneinstellung beim Bedrucken von losen Blaettern in Registrierkassen und aehnlichen Maschinen
DE748410C (de) Druckwerk fuer Buchungsmaschinen, Registrierkassen o. dgl.
DE759494C (de) Telegrafengeraet, bei dem auf einem einzigen Aufzeichnungsstreifen ein Abdruck des Buchstabens und im gleichen Feld des Lochstreifens eine Lochung des zugeordneten Kombinationsbildes erfolgt
DE551341C (de) Zeilendruckvorrichtung fuer Buchhaltungszwecke
DE608112C (de) Lesevorrichtung fuer Unterrichtszwecke
DE483249C (de) Druckwerk fuer Rechenmaschinen
DE736193C (de) Reiter mit Klemmschenkeln fuer Karteien u. dgl.
DE380921C (de) Einrichtung zum Tabellensetzen an Registerstreifen-Lochmaschinen fuer Einzelletterngiessmaschinen
DE493488C (de) Schablonendruckvorrichtung, bei der mit Unterlagsbogen versehene Schablonen verwendet werden
DE728118C (de) Als Schreib- und Lesevorrichtung fuer Blinde verwendbare Setz- und Praegevorrichtung
DE84608C (de)
DE833966C (de) Vorrichtung zum genauen Untereinanderschreiben auf der Schreibmaschine
DE93206C (de)