DEC0007942MA - - Google Patents

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DEC0007942MA
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Germany
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tetrahydrofurfuryl
general formula
benzene
tetrahydrofurfuryl alcohol
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 24. Juli 1953 Bekanntgemacfat am 24. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTANMELDUNG
KLASSE 12q GRUPPE 24
C 7942 IYbIUq
Dr. Josef Riedmair und Dr. Horst Kindler, Frankfurt/M.-Fechenheim
sind als Erfinder genannt worden
Cassella Farbwerke Mainkur Aktiengesellschaft, Frankfurt/M.-Fechenheim
Verfahren zur Herstellung von Tetrahydrofurfurylalkoholcarbaminsäureestern
Es wurde gefunden, daß man eine neue Gruppe von substituierten Carbaminsäureester!! erhält, die sich gut zur Abwehr von Insekten eignen, wenn man a) entweder Tetrahydrofurfurylalkohol durch Behandlung mit Phosgen in den Tetrahydrofurfuryl-chlorameisensäureester umwandelt und diesen mit Aminen der allgemeinen Formel
HN
umsetzt oder wenn. man b) Tetrahydrofurfurylalkohol mit Carbaminsäurechloriden der allge- 15 meinen Formel
Cl-CO-N
verestert, wobei R1 und R2 Alkyl-, Aralkyl- oder Cycloalkylreste bedeuten und auch zu einem gegebenenfalls noch Heteroatome enthaltenden Ring 25 verbunden sein können.
Diese Reaktionsprodukte entsprechen der allgemeinen Formel
609 527/533
C 7942 IVbIUq
Hr
H2G
CH-CH,.—<θ —CO —N
R,
worin R1 und R2 die obige Bedeutung haben. Sie sind meist leicht viskose, farblose Flüssigkeiten, die praktisch geruchlos sind oder einen schwachen, angenehmen Geruch aufweisen und in den gebräuchlichen Lösungsmitteln und Ölen leicht löslich sind.
Sie werden im allgemeinen mit Trägern gemischt, gelöst oder emulgiert zur Anwendung
gebracht. Ό '. .
Be is ρ ie 1 ι
In 204 Teile Tetrahydrofurfurylalkohol werden unter Kühlung und Rühren bei 400 198 Teile Phosgen eingeleitet. Bei der nachfolgenden Destillation erhält man 284 Teile Tetrahydrofurfury'lchlorameisensäureester vom Kp.8 84 bis 900.
41 Teile des so erhaltenen Tetrahydrofuriuryl·: cblorameisensäureesters werden in 150 Teilen Benzol gelöst und bei 20 bis 25 ° unter Kühlung mit nog 23%iger wäßriger Dimethylaminlösung versetzt. Nach iostündigem Rühren bei Zimmertemperatur wird die wäßrige Schicht abgetrennt und die Benzolschicht nach Abdestillieren des Lösungsmittels im Vakuum destilliert. Man erhält 35 Teile Dimethylcarbaminsäuretetrahydrofurfurylestervom Kp.10 118 bis 1240.
Beispiel 2
41 Teile des nach Beispiel !,Absatz 1, erhaltenen Chlorameisensäuretetrahydrofurfurylesters werden in 200 Teilen Benzol gelöst; Unter Rühren bei 250 wird eine Lösung von 75 Teilen Dibutylamin in 100 Teilen Benzol zugesetzt. Nach iostündigem Rühren bei Zimmertemperatur hat sich ein dicker Kristallbrei abgeschieden, der durch Zusatz, von Wasser gelöst wird. Nach Abtrennen der Benzolschicht und nachfolgender !Destillation erhält man 55 Teile Dibutylcarbaminsäuretetrahydrofurfurylester vom Kp.1>5 113° als fast geruchlose
Flüssigkeit. _ . ,
Beispiel 3
41 Teile des nach Beispiel 1, Absatz 1, erhaltenen Chlorameisensäuretetrahydrofurfurylesters werden in 200 Teilen Benzol, gelöst und unter Kühlung bei 20 bis 300 mit 60 Teilen Piperidin versetzt. Nach Sstündigem Rühren bei Zimmertemperatur wird mit 150 Teilen Wasser versetzt, die Benzolschicht abgetrennt und im Vakuum destilliert. Man erhält 40 Teile einer bei Kp.03, 109 bis iio° siedenden farblosen Flüssigkeit von schwachem, angenehmem Geruch und folgender;Konstitution:
CH, — 0— CO — N H
Auf analoge Weise werden folgende Verbindungen erhalten:
-CH9-O-CO-N
Ό' \/ H
Farbloses, geruchloses Öl. Kp.0>7 172 bis 1750.
-CH9-O-CO-N H
CH,
Gelbes Öl. Kp.li5j8o bis 185°.
Beispiel 4
51 Teile Tetrahydrofurfurylalkohol werden in Teilen trocknem Benzol gelöst. Sodann tropft man nach Zusatz von 10 Teilen geglühter Pottasche 55 Teile Dimethylcarbaminsäurechlorid langsam zu. Die Reaktionsmischung wird nun unter Rühren 12 Stunden am Rückfluß gekocht und mit Wasser versetzt. Nach Abtrennen der Benzolschicht im Scheidetrichter und anschließender Destillation erhält man Dimethylcarbaminsäuretetrahydrofurfurylester vom Kp.7 108 bis 1150Jn guter Ausbeute. Das Präparat ist mit dem nach Beispiel 1 erhaltenen identisch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Verfahren zur Herstellung von Tetrahydro-, furfurylalkoholcarbamirtsäureestern, dadurch gekennzeichnet, daß man a) entweder Tetrahydrofurfurylalkohol durch Behandlung mit Phosgen in den Tetrahydrofurfuryl-chlorameisensäureester umwandelt und diesen mit Aminen der allgemeinen Formel
    R1
    umsetzt oder daß man b) Tetrahydrofurfurylalkohol mit Carbaminsäurechloriden der allgemeinen Formel
    Cl-CO-N
    . verestert, wobei R1 und R2 Alkyl-, Aralkyl- oder Cycloalkylreste bedeuten und auch zu einem gegebenenfalls noch Heteroatome enthaltenden Ring verbunden sein können.
    Angezogene Druckschriften:
    Beilsteins Handbuch der organischen Chemie, 4. Auflage, 2. ErgänzungS'werk, Bd. 17, S. 107; "'
    britische Patentschrift Nr. 681 376;
    ÜSA.-Patentschrift Nr. 2 591 588. :

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