DEC0001312MA - Vorrichtung zum Runderneuern abgefahrener Laufflächen an Kautschukluftreifen - Google Patents
Vorrichtung zum Runderneuern abgefahrener Laufflächen an KautschukluftreifenInfo
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- DEC0001312MA DEC0001312MA DEC0001312MA DE C0001312M A DEC0001312M A DE C0001312MA DE C0001312M A DEC0001312M A DE C0001312MA
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- die segments
- heating chamber
- segments
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Description
DR. M. FINCKE
fZT"™ *' *B"tßr 1951
FERNRUF: 24341
BANKVERBINDUNG.
BAYERISCHE HYPOTHEKEN-UND WECHSEL-BANK
KONTO TL 4731 MÜNCHEN
SBA Besc KT' e i b « η g
MAPPE No %m '
Äea lens Leze^HeiJaan Cohen« ^JÄterda.% Holland,
?©rriebtaag sea Saaftemeeers abgefahrener Laafflächen &a
Kaateefeaklaflfe reifes»"
Prlor-itat ;
Me Srfiiidong feetrifft ei» Yorrichtang si IteSemsiiera abgefahrener J^ffMeh©» a XatttsehaklaftÄif^a^iaÄessaäere für
Kraftwagan und !Krafträder.
Bei einer belciUiiteu Vorrichtung dieser Art ist eine ma sehreren Segmenten aufgebaute, gegossene SLttriae frei abliegend
as. Innenoafang einer ringförmig .n^gegoeeeaen Heizkaeaer aag^orÄtt&t, woh si. Iie Ifatri ssasegmeatd umfangreiche^ seihat tragende Körper Mlden,
Bie gesamte Vorrichtung ist Jedoch aseh wegen der gegossene» Heizkaamer so achwer, taS sie praktisch nur stationär m verwenden
ist« Ber asu behandelnde Seifea «aß daher ao. die Vorrichtung heraagehracht und in die Hafer!*© eisgelegt werden»
daneben sind Bunderneuerungsvoirichtungen leichter Baaart bekannt, hei denen eine Blechiaatrlze verwendet wird· Bei ei$er
bekannten Yorrichtung dieser Art -wird ζ·3. das LaoffIMchenprofil mittels eiaaelaer^ aaf eiiiea geaeißsasea hisgsaaea Träger aufgereihter
Formstücke erzielt, die aus Sleeh hergestellt und sit Foratei-Isn aur Bildung des Profils versehen sind und die mit Haltegliedern
Iber eise Siaabhiagiget ebenfalle aus Blech hergestellte, ,aus scharsierartig
aneiiiaadex angelenkten b ehe ^ren Hohlkörpern bestehende
Meislcaaia«r Mavfeggreife»* Μ© Zahl der Ärssstüelce IcaBa dabei sj,
fftef to ©tragen «
Bei einer änderen bekannt eil Runderneuerungsvorriclituiig IeieJater Baaart besteht die Matrize aas ©I»©» geschlossenen, au«
BleAh hergestellte]» Kingt ia den mx liliaiag des JAiafflSeIieaprofile
dienende Rippen hineingepresst sind* üe Matrize, dl© gleichseitig den Tragkörper der Vorrichtung bildet, ist
eine 'biegsame, s,B * tpxs eisern Kupferrohr besteh&nde Seisfcaaeer heraagelegt♦
Die Obener1Vahnteo Verrichtungen mit BlechmatriKe öiaQ
swar leiciit and bequem » handhab on aud können daher aach ohne weiteres .,n ti inen zu behänd: laden Reifen herangebracht und tua
fliesen heruragelegt werden. Jedoch ist die Herstellung der ia© iaafflächünprofil "bildenden lorateile mm Blech kostspielig und
das sit einer BXeehimtrrise erhiltene Profil nicht ao scharf und eauber, wie ea alt einer gegosaeattt M«.trise erreicht werden kann»
Gestalt eines geschlossenen Ringes aufweist, an deren Innenutafang mehrere gegessene Matrizensegmente an'-, die
zusammen einen Bing bilden und auf ihrer Innenfläche mit einem Gleitschutzprofil versehen sind. Die Erfindung hat den Zweck,
eine Vorrichtung dieser Type zu schaffen, die sehr einfach, leicht und bequem zu handhaben ist und trotzdem eine hinreichende
Stabilität aufweist, mit der sehr schnell gearbeitet werden kann und die eine besonders saubere Gestaltung der Lauffläche
ermöglicht.
Gemäss der Erfindung besteht die ringförmige Heiz-
kammer aus einem Blechkasten,auf dessen Innenseite wenigstens zwölf und vorzugsweise mehr als dreissig Matrizensegmente starr
befestigt sind.
Weil der Blechkasten der Gesamtvorrichtung eine hin-
reichende Festigkeit gibt, können die Matrizensegmente mit geringer Stärke aus einem Leichtmetall geringer Festigkeit,
beispielsweise aus Aluminium,gegossen werden, sodass die Vorrichtung leicht und gutjhantierbar bleibt. Durch die Anwendung
einer grossen Segmentenzahl (wenigstens zwölf) wird erreicht, dass die Heizkammer sich unabhängig von den Segmenten deformieren
lässt und daher die beim Vulkanisieren auftretenden Kräfte aufnehmen kann. weil weiterhin die Entlüftung wegen der grossen
Segmentenzaiil durch die zw i sehenlieg end en Schlitze stattfinden kann, erübrigen sich besondere Massnahmen^ um die Luft während
des Verfahrens aus der Matrize entweichen zu lassen.
Die Erfindung wird an Hand der beiliegenden Zeichnung
näher erläutert ^ \iM*/ ^cfr'.
Die"Pig. 1 zgigli einen Längsschnitt einer erfindungsgemässen Vorrichtung^
Die Pig. 2 zgigli eine Obenansicht derselben Vorrichtung^
Hper Fig. 3 ze>gf in vergrössertem Masstab eine Ansieht der Innenseite eines Matrizensegiaentes, in der Pfeilrichtung
gemäss der Fig. 2 gesehen^
Jjie fig. 4 ze>gi; einen Querschnitt gemäss der linie IV-IV in Fig. 3^
Pärg Fig. 5 zaigi einen Querschnitt in vergrössertem Masstab einer Variante des Ausführungsbeispieles nach Fig. ~Lj
DkG Fig. 6 zeifg^ einen entsprechenden Querschnitt einer für Keifen grösseren Durchmessers geeigneten Vorrichtung
.
Die Heizkammer besteht aus einer ringförmig gekrümmten, dünnen Metallplatte 1, auf der eine ringförmige
Platte 2 mit stehenden Seitenrändern 3 z.B. durch Schweiseen befestigt ist, sodass ein kastenförmiger Saum 4 gebildet ist,
durch den Dampf oder heisse Gase hindurchgeleitet werden können oder in dem elektrische oder andere Heizkörper angeordnet
werden können. Die erzeugte Wärme wird auf die Katrizensegmente 5 übertragen, die zusammen einen geschlossenen Ring
bilden und die mittels Nieten 6 an der Heizkammer 4 befestigt sind. Die Matrizensegmente bestehen vorzugsweise aus Alumiumguss
und sind auf der Innenseite mit einem Gleitschützprofil versehen. In dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwölf untereinander gleiche Segmente vorgesehen.
Uq den Austritt der beim Yalkanisieren ausgetriebenen luft in hinreichendem Masse zu ermöglichen^ist es oft zweckmässi g,e ine
grössere Segmentenzahl5 z.B. dreissig Segmente;!, anzuwenden.
Die Matrizensegmente sind in radialer Sichtung verhältnismässig dünn, d.h. die Differenz zwischen dem Aussendurchmesser
des G-Ieitschutzprofils und dem Innendurchmesser der Heizkammer ist kleiner als die Differenz zwischen Aussen-
und Innendurchmesser des Gleitschutzprofils.
Die Eatrx7.ensegmente werden im allgemeinen getrennt gegossen. Sie können aber auch dadurch erhalten werdens dass
zunächst ein vollständiger Ring gegossen wird, der nachher in Segmente zerlegt wird. Wie aus der pig. 1 hervorgeht, entspricht
die Breite der Segment© 5 der grßssten Breite des zu behandelnden Eeifens 7» Die Profilierung besteht beim dargestellten
Ausfuhrungsbeispiel aus in der Längenrichtung verlaufenden Zickzackprofile 8, die sich nach innen verschmälern
4r*9Vgß?. (<üe Pig. 3 und 4)/ um den Seifen nach dem Vulkanisieren
leicht aus der Joxni lesen zu können. Die erhöhten SeitenrSnder 9 der Segmente 5 sind zum gleichen Zweck auf der Innenseite
profiliert. Diese Ränder 9 dienen als AbschlußSwande9 die^ wie aus der Iig, 1 hervorgeht, das Abfliessen des auf den Reifen
7 zu vulkanisierenden plastischen Gummistreifens 10 während des Yerfahrens verhindern. Statt eines Zickzackprofils kann
natürlich auch ein anderes Gleitschutzprofil, z.B. ein Eauten- oder Sternprofil,angewendet werden.
Die luft, die sich zwischen der Innenseite der Segmente 5 und dem Gummistreifen lü befindet und die sich während
des Verfahrens einen Weg nach aussen bahnen will, kann durch
die Schlitze 11 (Pig. 2) zwischen benachbarten Segmenten leicht entpichen. In dieser weise wird eine säubertest al te te Lauffläche
erzielt. Die Breite der Schlitze muss dabei jedoch stets derart gewählt sein, dass das Gummi nicht durch die Schlitze
hinaustreten kann.
Haehdem um den auf der Felge 12 angeordneten Reifen 7 mit dem darauf zu vulkanisierenden Gummistreifen lo die Heizkammer
4 mit den darauf angeordneten Matrizensegmenten 5 angeordnet ist, wird das Ganze in eine gezei^iete^an sich bekannte
Klemmvorrichtung eingeklemmt, sojiass eine radiale oder tangentielle Verschiebung ausgeschlossen ist. In der Pig. 1 sind gestrichelt
zwei Elemmscheiben angegeben, die in beliebiger geeigneter Weise aneinander gezogen werden können.
Statt der dargestellten Verbindung zwischen den Platten 1 und 2 mittels der stehenden Ränder 3 der Platte 2 kann die
Heizkammer auch in anderer Weise gebildet werden, z.B. durch Anwendung ringförmiger Platten 1 und 2, zwischen denen längs
der Ränder der Platte 2 ringförmig© Metallstreifen eingelegt sind, an denen die beiden Platten angeschweisst werden.
In den Pig. 5 und 6 ist ein anderes Ausführungsbeispiel dargestellt. Die mit stehenden Rändern 3 versehene dünne
Platte 2 ist hier an den Innenumfang der den Aussenring bildenden Platte 1 angeschweisst, sojäass wieder eine Heizkammer 4 gebildet
wird. Die Matrizensegmente 5 sind mit derselben Profilierung 8 wie in den Pig. 1-4 versehen. Jedoch sind die erhöhten Seitenränder
9 hier mittels Nieten 6 an dem Aussenring 1 der Heizkammer befestigt. Um eine einwandfreie Einklemmung des Ganz en
in der Klemmvorrichtung zu erzielen und ein Abflieseen des plas-
tischen ffumais auf den Seiten während des Verfahrens zu verhindern, werden Klemmringe 13 zwischen die scheiben der (in
Fig. 1 angegebenen) Klemmvorrichtung eingelegt.
Hierzu sind die Matrizensegmente 5 auf den Aussen-Seiten bei 14 abgeschrägt mit einem Gefälle, dass der radialen
Abbchrägung des Eeifens 7 entspricht. Die Elemmringe 13 sind auf ihrer Innenseite derart konisch ausgebildet, dass sie sieh
einerseits mit richtiger Klemmung an den Eeifen anlegen, andererseits aber den Austritt der Luft zwischen den Matrizenseg-Bienten
5 und dem plastischen Gummi 10 nicht verhindern. Gleichseitig ist es bei geeigneter Bemessung der Hinge 13, welche
erwünschtenfalls geteilt sein können, möglich, diese sowohl beim Tulkanisieren grosser Reifen als auch für kleine^ Eeifen
aus uw end en.
Bei Betrachtung der Fig. 5 und 6 ist ersichtlich, dass der Eeifen 7 in der Fig. β grössere Abmessungen als in dar
Fig. 5 aufweist. frotzdem werden in beiden Fällen dieselben Klemiaringc 13 verwendet, die aber in Besug auf die Heizkammer
4 in radialer Richtung verschoben sind, sodass sie in der Fig. 6 einen grösseren Bauua für den zu behandelnden Reifen freilassen
.
Es wird noch bemerkt, dass die Heiskaamer bei sämtlichen dargestellten Ausführungsbeispiele auch aus zwei oder
drei gelenkig miteinander verbundenen Teile bestehen kann, so/dass sie sum Einführen des Reifens in radialer Sichtung geöffnet
werden kann.
Claims (9)
- Patentansprüche. 1. Vorrichtung zus^ -er-ete»:, die mit einer Heizkammer in der Gestalt eines geschlossenen Einges und mit mehreren an dem Innenumfang der Heizfcammer angeordneten gegossenen Matrizensegmenten versehen ist, die zusammen einen Hing bilden und auf ihrer Innenfläche ein Grleitechutzprofil aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Heizkammer aus einem Blechkasten besteht, auf dessen Innenseite wenigstens zwölf und vorzugsweise mehr als dreisßig Matrizensegmente starr befestigt sind,
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizkammer aus einer ringförmig gekrümmten dünnen Platte besteht, auf der eine zweite ringförmige platte in> Abstand aufgeschweisst ist,
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Matrizensegmente der Breite des zu behandelnden Reifens entspricht und dass die Matrizensegmente erhöhte Seitenränder aufweisen, die das AbfJisssen des plastischen GrUmmis während des Verfahrens verhindern.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , dass die Matrizensegmente aus Aluminiumguss hergestellt sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizkammer durch die nach aussen hin vorragenden erhöhten Seitenränder der Matrizensegmente umfasst wird und dass der seitliche Abschluss für den Reifen durch gesonderte Klemmringe erzielt wird.
- 6. Vorrichtung nach Anspr ueh 5> dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenseiten der Matrizensegmente entsprechend der
radialen Abschrägung des Eeifens abgeschrägt sinds und dass die Elemmringe entsprechend konisch ausgebildet und derart bemessen sind? dass Seifen mit grösserem und kleinerem Surehmesser eingeklemmt werden können» - 7. vorrichtung nach einem der vorhergehenden Anspruches dadurch gekennzeichnet, dass die latrisensegmente mittels ITieten an der Heiakammer befestigt sind.
- 8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Differenz zwischen dem Auseendurchmesser des Gleitschutzprofils und dem Innendurch-messer der Heizkammer kleiner als die Differenz zwischen Aussen— und Innendurchmesser des Gleitschutzprofils ist.
- 9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Matrizensegmente und die Breite der zwischenliegenden Schlitze derart gewählt sind, dass beim Vulkanisleren die Luft durch die Schlitze aus der Matrize austreten kann ,ohne dass das Gummi hinaustritt.H. FINCKE
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