DEC0000390MA - Niederdruck-Spritzpistole - Google Patents

Niederdruck-Spritzpistole

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Publication number
DEC0000390MA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exhaust pipe
spray gun
nozzle needle
pressure spray
low
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Erich Ruchser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chiron Werke GmbH and Co KG
Original Assignee
Chiron Werke GmbH and Co KG
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Niederdruck-Spritzpistole mit axialer, durch ein Ventil geregelter Zuführung des Spritzstoffes und auf dieser gelagertem, durch Luftflügel angetriebenem Verteilerrad und besteht im wesentlichen darin, daß die Düsennadel, die den Zufluß des Spritzstoffes zum Verteilerrad regelt, in der Achse des Ausblaserohres angelagert ist.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß alle Teile des Ventils innerhalb des Ausblaserohres angeordnet und dadurch vor Beschädigung geschützt sind. Durch die Erfindung erhält die Spritzpistole überdies ein gutes Aussehen. Darüber hinaus wird der Aufbau des Gerätes in vorteilhafter Weise vereinfacht, und die einzelnen Teile desselben können beim Reinigen der Spritzpistole mit Leichtigkeit aus- und eingebaut werden.
Zum Regeln der zu zerstäubenden Spritzstoffmengen kann in dem rückwärtigen Abschluß des Ausblaserohres zweckmäßig ein verstellbarer Anschlag für das stumpfe Ende der Düsennadel und zwischen beiden eine Druckfeder angeordnet sein. Dabei kann die Düsennadel mit dem Anschlag in vorteilhafter Weise dadurch eine gemeinsame Einrichtung bilden, die als Ganzes aus- und eingebaut werden kann, daß der Anschlag und die Druckfeder in einer in die Rückwand des Ausblaserohres eingeschraubten Hülse angeordnet sind und im Boden derselben ein auf der Düsennadel aufgesetzter, tellerartig verbreiterter Kopf geführt ist.
Durch die axiale Anordnung der Düsennadel kann gemäß der Erfindung auch die Anlenkung des Betätigungshebels vorteilhaft in das Ausblaserohr verlegt werden und zwar in der Weise, daß in diesem ein Betätigungshebel, der an einem verstellbaren Anschlag der Düsennadel anliegt, so angelenkt ist, daß er in der Schließstellung der Düsennadel etwa senkrecht zu dieser steht und mit seiner rückwärtigen Kante in einen Ausschnitt des Handgriffes ragt.
Das auf der Spritzstoff-Zuführung sitzender Verteilerrad kann dadurch mit Leichtigkeit aus- und eingebaut werden, daß in die Öffnung des Ausblaserohres ein durch Stege abgestütztes Lager für das Verteilerrad eingesetzt und durch eine abnehmbar auf die Öffnung aufgesetzte, z.B. durch eine Überwurfmutter mit dem Ausblaserohr verbundene konische Hülse gehalten ist. Dabei kann in vorteilhafter Weise ein scharf begrenzter Spritzkegel ohne Wirbel dadurch erreicht werden, daß am vorderen Ende des Verteilerrades über Öffnungen der Spritzstoff-Zuführung radiale, messerartige Rippen angeordnet sind, die nach den Luftflügeln zu durch das Verteilerrad abgedeckt sind. Dieses bildet so zusammen mit der konischen Hülse einen schmalen Ringspalt für die ausströmende Luft, in die der Spritzstoff infolge der Fliehkraft geschleudert wird, der durch die Messerrippen feinst verteilt wird, ohne vorher mit der Ausblaseluft in Berührung zu kommen. Mit dem Erfindungsgegenstand können daher in vorteilhafter Weise auch schnell trocknende Spritzstoffe einwandfrei verspritzt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes und zwar zeigt
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der neuen Spritzpistole und
Fig. 2 eine Vorderansicht der Ausblaseöffnung derselben.
Das Gehäuse der neuen Spritzpistole besteht aus einem zylindrischen Ausblaserohr 1 und einem am rückwärtigen Ende desselben winklig angesetzten, ebenfalls zylindrischen Handgriff 2, der durch einen nicht dargestellten Schlauch mit einem Gebläse verbunden ist. Auf dem vorderen Ende des Ausblaserohrs 1 sitzt ein Behälter 3 von beliebiger Gestalt, der den Spritzstoff in sich aufnimmt und dessen Innenraum durch eine am Deckel befestigte Schlauchleitung 4 mit dem Innern des Ausblaserohrs 1 verbunden ist. Von diesem Behälter 3 führt eine Leitung 5 zu einem in der Achse des Ausblaserohres 1 angeordneten Ventilgehäuse 6, an das sich nach vorne eine rohrförmige Leitung 7 anschließt. Diese ist vorne geschlossen und mit radialen Öffnungen 8 versehen.
Auf der Leitung 7 sitzt ein Flügelrad 9, das in einem mit Stegen 10 versehenen Lager gelagert ist. Auf die über dieses Lager vorstehende Nabe des Flügelrades 9 ist ein Verteilerrad 11 fest aufgeschoben, so daß es mit dem Flügelrad 9 umläuft. Der Durchmesser dieses Verteilerrades 11 nimmt nach vorne zu und über den Öffnungen 8 ist es mit messerartigen Rippen 12 versehen, deren scharfe Kanten der Leitung 7 zugekehrt sind und dicht über dieser liegen. Die Stege 10 des Verteilerradlagers sind zwischen der Öffnung des Ausblaserohres 1 und einer konischen Hülse 13 eingespannt, die durch eine Überwurfmutter 14 mit dem Ausblaserohr 1 verbunden ist.
In das rückwärtige geschlossene Ende des Ausblaserohres 1 ist eine Hülse 15 etwa zur Hälfte eingeschraubt, und ihr über das Ausblaserohr vorstehender Teil ist mit einer Rändelung versehen. Im Boden dieser Hülse 15 ist ein Bolzen 16 verschiebbar, der mit dem einen tellerartig verbreiterten Ende in die Hülse 15 ragt. Dieser Bolzen 16 ist auf das stumpfe Ende einer Düsennadel 17 aufgeschraubt, die mit ihrer Spitze in das Ventilgehäuse 6 ragt und in diesem die Mündung der Leitung 7 abschließt. Eine Dichtung 18 dichtet diese Düsennadel 17 gegenüber dem Ventilgehäuse 6 so ab, daß kein Spritzstoff austreten kann. In der Hülse 15 ist ein mit einem Schraubkopf 19 versehener Zapfen 20 verstellbar angeordnet, und zwischen dem Kopfbolzen 16 und dem Schraubkopf 19 ist eine Druckfeder 21 eingespannt.
Im Innern des Ausblaserohres 1 ist auf einem herausnehmbaren Gelenkbolzen 22 ein an seinem oberen Ende gabelförmig gestalteter Abzugshebel 23 so angelenkt, daß die Düsennadel 17 etwa senkrecht zu ihm in der Gabel liegt und diese an einem verstellbaren Anschlag 24 der Düsennadel, z.B. einer Mutter mit Gegenmutter anliegt. Mit seiner rückwärtigen Kante ragt der Abzugshebel 23 in einen Ausschnitt des Handgriffes 2. Oberhalb desselben ist auf dem Ausblaserohr 1 eine Aufhängeöse 25 angebracht.
Beim Spritzen mit der neuen Spritzpistole wird der Betätigungshebel 23 in den Handgriff 2 geschwenkt und hierbei die Düsennadel 17 soweit zurückgeschoben, bis der Kopfbolzen an dem freien Ende des Zapfens 20 anliegt. Durch die geöffnete Mündung der Leitung 7 strömt der in dem Behälter 3 unter Druck stehende Spritzstoff aus dem Ventilgehäuse 6 in die Leitung 7 und tritt aus den Öffnungen 8 aus. Der Zwischenraum zwischen dem Zapfen 20 und dem Kopfbolzen 16 bestimmt den Hub der Düsennadel 17 und damit die in die Leitung 7 strömende Menge des Spritzstoffes, die somit durch Verstellen des Zapfens 20 beliebig geregelt werden kann. Der aus den Öffnungen 8 austretende Spritzstoff wird von den Messerrippen 12 des Verteilerrades 11, das durch das Flügelrad 9 angetrieben ist, erfasst und in den Luftstrom geschleudert, der durch den Ringspalt zwischen dem Verteilerrad 11 und der konischen Hülse 13 aus dem Ausblaserohr 1 austritt. Wird der Abzugshebel 23 losgelassen, drückt die Feder 21 die Spitze der Düsennadel 17 in die Mündung der Leitung 7 und schließt diese ab, so daß kein Spritzstoff mehr aus dem Ventilgehäuse 6 austreten kann.
Beim Reinigen des neuen Gerätes wird die konische Hülse 13 nach Lösen der Überwurfmutter 14 abgenommen und der aus Verteilerrad, Flügelrad 9 und Lager mit Stegen 10 bestehende Spritzkopf kann ohne weiteres aus der Öffnung des
Ausblaserohres 1 herausgezogen und dann bequem gereinigt werden. Auf der anderen Seite kann die Hülse 15 mitsamt der Düsennadel 17, dem Anschlagzapfen 20 und der Feder 21 aus dem Gehäuse 1 herausgeschraubt werden. Schließlich kann noch der Gelenkbolzen 22 entfernt und der Abzugshebel 23 abgenommen werden, so daß nur noch das Ventilgehäuse 6 mit der Leitung 7 in dem Ausblaserohr 1 verbleibt und dieses daher leicht gereinigt werden kann.

Claims (6)

1. Niederdruck-Spritzpistole mit axialer durch ein Ventil geregelter Zuführung des Spritzstoffes und auf dieser gelagertem durch Luftflügel angetriebenem Verteilerrad, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsennadel (17), die den Zufluß des Spritzstoffes zu dem Verteilerrad (11, 12) regelt, in der Achse des Ausblaserohres (1) angeordnet und mittels eines Abzugshebels (23) bewegbar ist.
2. Niederdruck-Spritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem rückwärtigen Abschluß des Ausblaserohres (1) ein verstellbarer Anschlag (20) für das stumpfe Ende der Düsennadel (17) und zwischen beiden eine Druckfeder (21) angeordnet ist.
3. Niederdruck-Spritzpistole nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (20) und die Druckfeder (21) in einer in die Rückwand des Ausblaserohres (1) eingeschraubten Hülse (15) angeordnet sind und im Boden derselben ein auf die Düsennadel (17) aufgesetzter, tellerartig verbreiterter Kopf (16) geführt ist.
4. Niederdruck-Spritzpistole nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Ausblaserohr (1) ein Abzugshebel (23), der an einem verstellbaren Anschlag (24) der Düsennadel (17) anliegt, so angelenkt ist, daß er in der Schließstellung der Düsennadel (17) etwa senkrecht zuu dieser steht und mit seiner rückwärtigen Kante in einen Ausschnitt des Handgriffes 2 ragt.
5. Niederdruck-Spritzpistole nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Öffnung des Ausblaserohres (1) ein durch Stege (10) abgestütztes Lager für das Verteilerrad (11, 12) eingesetzt und durch eine abnehmbar auf die Öffnung aufgesetzte, z.B. durch eine Überwurfmutter (14) mit dem Ausblaserohr (1) verbundene konische Hülse (15) gehalten ist.
6. Niederdruck-Spritzpistole nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Ende des Verteilerrades (11) über Öffnungen (8) der Spritzstoff-Zuführung (7) radiale, messerartige Rippen (12) angeordnet sind, die nach den Luftflügeln zu durch das Verteilerrad (11) abgedeckt sind.

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