DEC0000218MA - Schädlingsbekämpfungsmittel - Google Patents

Schädlingsbekämpfungsmittel

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DEC0000218MA
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DE
Germany
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weight
pentachlorophenol
chlorophenols
pesticides
water
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Marcel Lyon Degeorges
André Le Petit Clos Rhône Thizy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie de Produits Chimiques et Electrometallurgiques Alais Froges et Camargue
Original Assignee
Compagnie de Produits Chimiques et Electrometallurgiques Alais Froges et Camargue
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Description

Die antikryptogamen Eigenschaften der Phenole und ihrer Chlorderivate, insbesondere des Pentachlorphenols, sind bekannt.
Diese Derivate werden zur Schutzbehandlung von Holz oder Zelluloseabfällen gegen Schimmel benutzt. Ein solches Produkt kann in gleicher Weise für die Winterbehandlung von Obstbäumen benutzt werden. Für diesen Zweck wurden Natriumsalze von Chlorphenolen in wässrigen Lösungen oder Lösungen von Chlorphenolen in organischen Lösungsmitteln benutzt, nachdem sie vorher eventuell mit Harzen geschmolzen wurden, um den Gebrauch von wenig kostspieligen Lösungsmitteln zu ermöglichen.
Wenn Chlorphenole in Lösung in einem organischen Lösungsmittel benutzt werden, ist diese Behandlungsweise sehr wirksam, denn das Phenol kann nicht mehr in Lösung gehen, ist also nicht abwaschbar. Jedoch ist in diesem Falle die Behandlung sehr beschwerlich. Im Gegensatz hierzu ist die Behandlung mit wässrigen Lösungen von Chlorphenolen wenig kostspielig, aber das Eindringen solcher Lösungen und die Schutzwirkung sind weniger gut.
Es wurde nun befunden, dass verhältnismäßig konzentrierte Lösungen von Chlorphenolen und insbesondere von Pentachlorphenol in organischen Lösungsmitteln durch Hinzufügen eines geeigneten Emulsionsmittels in ein wenig Wasser emulgierbar erhalten werden können; die enthaltenen beständigen Emulsionen können im Augenblick des Gebrauchs im Wasser gelöst werden. Es wird derart eine erhebliche Ersparnis an organischen Lösungsmitteln erreicht.
Nachstehend werden nur als Hinweis einige Ausführungsbeispiele der Erfindung genannt:
Beispiel 1:
Die folgende Mischung wird in einer Kolloidmühle bereitet:
Pentachlorphenol 5 - 15 Gewichts-%
Anthrazenöl 40 - 60 Gewichts-%
Wasser 10 - 50 Gewichts-%
Ammoniumsalz von Lignin-
sulfonsäure in Pulverform 5 - 10 Gewichts-%
Es wird eine beständige Paste erhalten, die sich vollständig in Wasser löst. Wässrige Lösungen, die 5-20% dieser Paste enthalten, werden auf das zu schützende Holz (Rüstholz oder dgl.) aufgestäubt. Das Holz wird hierdurch gut imprägniert und gegen den Schwamm ebenso wirksam geschützt, wie beim Gebrauch der viel teureren Lösungen von Pentachlorphenol in organischen Lösungsmitteln.
Beispiel 2:
Pentachlorphenol 5 Gewichts-%
Anthrazenöl 25 Gewichts-%
Natrium-Abietat 10 Gewichts-%
Abietinsäure 20 Gewichts-%
Wasser 40 Gewichts-%
werden mit Hilfe eines guten Rührwerks gemischt.
Beispiel 3:
Pentachlorphenol 15 Gewichts-%
Anthrazenöl 67 Gewichts-%
Kondensationsprodukt von
Äthylenoxyd mit Rizinol-
säure 20 Gewichts-%
werden durch einfaches Rühren gemischt.
Das in den vorstehenden Beispielen verwendete Anthrazenöl kann durch andere organische Produkte, die Chlorphenole lösen und nicht mit ihnen reagieren, ersetzt werden, z.B. Kreosotöl, Monochlornaphtalin oder Orthodichlorbenzol. In gleicher Weise kann man der Emulsion andere Schädlingsbekämpfungsmittel zusetzen, welche die Wirkung des Chorphenols vervollständigen, z.B. Hexachlorcyklohexan.
Es können auch andere Emulsionsmittel und insbesondere auch Harzsäuresalze verwendet werden, als sie in diesen Beispielen aufgeführt sind.
Allgemein kann das Emulsionsmittel unter den Stoffen gewählt werden, welche die Phenolwirkung nicht neutralisiert.

Claims (1)

  1. Schädlingsbekämpfungsmittel zum Schutze von Holz oder anderen zellulosehaltigen Substanzen und für die Winterbehandlung von Obstbäumen, bestehend aus einer Lösung von Chlorphenol, wie Pentachlorphenol, in einem organischen Lösungsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass die Lösung durch Zusatz eines geeigneten Emulgiermittels, dass die Phenolwirkung nicht neutralisiert, in Wasser emulgierbar gemacht ist.

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