DEC0000175MA - Elektrisch beheizte Matrize - Google Patents
Elektrisch beheizte MatrizeInfo
- Publication number
- DEC0000175MA DEC0000175MA DEC0000175MA DE C0000175M A DEC0000175M A DE C0000175MA DE C0000175M A DEC0000175M A DE C0000175MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- die
- bead
- plate
- punching
- exchangeable
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000011324 bead Substances 0.000 claims description 25
- 238000004049 embossing Methods 0.000 claims description 14
- 238000004080 punching Methods 0.000 claims description 14
- 238000005034 decoration Methods 0.000 claims description 12
- 239000010985 leather Substances 0.000 claims description 10
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 7
- 239000002699 waste material Substances 0.000 claims description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 4
- 210000004744 fore-foot Anatomy 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Description
Bei der Herstellung von Schuhwerk wird vielfach verlangt, das sogenannte Oberleder, das den vorderen Teil des Fusses umschliesst, mit einer Verzierung zu versehen. Diese kann aus Lochungen, Stanzungen, Prägungen usw. bestehen. Zum Beispiel ist es bekannt, in das Oberleder entsprechend der Form der Schuhspitze einen Wulst in Gestalt eines einseitig offenen Ovals einzuprägen. An dessen Stelle kann man auch Lochungen, Stanzungen oder Prägungen von Flächenmustern vorsehen. In jedem Falle ist dann aber bei den bisher bekannten Ausführungen von Matrizen, die meist elektrisch beheizt werden, ein besonderes Werkzeug zu beschaffen, um diese oder jene Form des Wulstes, der verzierenden Prägung, Stanzung usw. zu erzeugen. Das erfordert, um den Wünschen der Kundschaft Rechnung tragen zu können, eine Vielzahl von kostspieligen Werkzeugen und insofern einen hohen Zeitaufwand bei der Fertigung, da beim jedesmaligen Übergang von dem bisherigen Muster auf ein neues die ganze Matrize aus der Maschine aus- und eine neue eingespannt werden muss. Hinzu kommt, dass beim Wechsel der Matrize auch die elektrischen Heizleitungen ab- und an die neu eingesetzte Matrize wieder angeklemmt werden müssen. Wollte man bei Benutzung der bisher bekannten Werkzeuge am Oberleder sowohl einen verzierenden Wulst als auch innerhalb der von diesem umhüllten Fläche z.B. eine verzierende Prägung vorsehen, so mussten nicht nur zweierlei Werkzeuge, sondern auch zwei getrennte Arbeitsvorgänge in Kauf genommen werden. Das verteuert die Herstellung und bedingt einen erhöhten Zeitaufwand.
Die Erfindung betrifft eine elektrisch beheizte Matrize zum Anbringen von Verzierungen insbesondere am Oberleder vom Schuhwerk, die die
Möglichkeit bietet, die beliebigsten Verzierungen am Oberleder anzubringen, zahllose Zusammenstellungen von Wulsten mit sonstigen Prägungen, Stanzungen, Lochungen usw. vorzusehen, ohne dass es notwendig wäre, die Matrize beim Wechsel von der einen Verzierung auf die andere vom Maschinentisch zu lösen und durch eine andere zu ersetzen, Anschlüsse elektrischer Leitungen öffnen und wieder herstellen zu müssen. Erreicht wird dies nach der Erfindung dadurch, dass sowohl im Ober- wie im Unterteil der Matrize auswechselbar, z.B. durch Nut und Feder geführt, eine Platte angeordnet wird, die das Prägen eines der Schuhform angepassten, glatten, eingekerbten oder mit Einschnitten versehenen Wulsten in Form eines einseitig offenen Ovals gestattet. Diese auswechselbare Wulstplatte ermöglicht es, mit schnellem Griff von der einen auf die andere Form des Wulstes überzugehen. Dadurch verbilligt sich der Preis der Matrize und gibt dem Schuhfabrikanten die Möglichkeit, in kürzester Zeit von einem Dessin auf das andere überzugehen. Nach einem weiteren Vorschlage der Erfindung wird innerhalb der auswechselbaren Wulstplatte eine weitere auswechselbare Platte (Einsatzplatte) angeordnet, die das Prägen von Flächenmustern oder das Stanzen von Lochungen ermöglicht. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass man auch hinsichtlich solcher Prägungen oder Stanzungen einen schnellen Wechsel vornehmen, sondern einen besonderen Arbeitsgang ersparen kann, da sowohl das Prägen des beliebig gestalteten Wulstes als auch das Prägen oder Stanzen zusätzlicher Verzierungen in Einem erfolgt, was bei Verwendung der bisher bekannten Werkzeuge nicht möglich war. Die Anordnung der Heizkörper im Ober- und Unterteil der Matrize erfolgt nach der Erfindung derart, dass sie beiderseits eines zur Aufnahme und Fortleitung der Stanzabfälle dienenden Raumes im Grundkörper zu liegen kommen, denn dann ist es möglich, ein und dasselbe Werkzeug mit elektrischer Beheizung je nach Bedarf nur für Prägungen oder nur für Stanzungen oder für Prägungen und Stanzungen zu verwenden und stets für ordnungsgemässe Fortleitung der Stanzabfälle zu sorgen.
Die Zeichnung lässt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes erkennen. Die Abb. 1 und 2 sind Querschnitte durch den Ober- bzw. Unterteil der Matrize nach Linie A - A der Abb. 3, die eine Draufsicht auf den Unterteil erkennen lässt.
Das Werkzeug nach der Erfindung besteht, wie an sich üblich, aus einem Oberteil (Abb. 1) und einem Unterteil (Abb. 2). Jeder der beiden Werkzeugteile besteht aus einem Grundkörper a bzw. b, der die Heizkörper c bzw. d aufweist, beide Grundkörper a bzw. b werden fest in die Maschine eingespannt. Der Anschluss der elektrischen Heizleitungen erfolgt durch den Stutzen e. Jeder der Grundkörper a, b dient zur Aufnahme einer auswechselbaren Platte f bzw. g, die zur Prägung eines glatten oder mit Einkerbungen bzw. mit Einschnitten oder mit Einkerbungen und Einschnitten versehenen Wulstes h (Abb. 3) dient. Die Wulstplatten f, g sind entweder in Nutzen des Grundkörpers a bzw. b geführt oder an diesen mittels Schrauben, Stiften o.dgl. leicht lösbar befestigt. Wie Abb. 3 zeigt, kann die Wulstplatte g (das gleiche gilt für die Wulstplatte f) mittels eines Handgriffes i aus dem Grundkörper b herausgezogen und durch eine andere Wulstplatte ersetzt werden. Soll also das Oberleder mit einem anderen Wulst h als dargestellt versehen werden, so bedarf es lediglich der Herausnahme der dargestellten Wulstplatte g und des Einsetzens einer anderen, die Form des gewünschten Wulstes prägenden Platte. Der Grundkörper des Werkzeugs bleibt in die Maschine eingespannt. Es gilt dies sowohl für den Oberteil (Abb. 1) wie für den Unterteil (Abb. 2) der Matrize. Der Hersteller des Schuhwerks ist demnach in der Lage, mit schnellem Griff eine Umstellung bei der Fertigung der Wulstprägung von der einen auf eine andere Form, Gestaltung usw. vorzunehmen.
Innerhalb der von dem Wulst h umschlossenen Fläche ist in die Wulstplatte g eine Einsatzplatte k, gleichfalls durch Nut und Feder geführt, eingesetzt, die dazu dient, weitere Verzierungen n wie Lochungen, Stanzungen, Prägungen usw. am Oberleder anzubringen. Diese Einsatzplatte k ist gleichfalls leicht auswechselbar angeordnet. Beim Ausführungsbeispiel ist angenommen, dass ein verzierendes Flächenmuster eingeprägt werden soll. Wird ein anderes Muster, oder eine Stanzung, Lochung o.dgl. gewünscht, so lässt sich innerhalb kürzester Zeit die bisherige Einsatzplatte k durch eine entsprechend andere ersetzen. In dem Grundkörper b ist ein Raum m vorgesehen, in dem die Stanzabfälle gesammelt werden und aus dem sie leicht entfernt werden können. Die Heiz-
körper d sind daher so angeordnet, dass sie, im Querschnitt der Abb. 2 gesehen, seitlich neben der Einsatzplatte k liegen.
Mittels des Werkzeugs nach der Erfindung lassen sich mit einfachen Mitteln die verschiedensten Verzierungen am Oberleder anbringen. Die Grundkörper a, b bleiben stets eingespannt, ein kurzer Handgriff genügt, um einen Austausch vorzunehmen. Daher ist es erst möglich, die beliebigsten Zusammenstellungen von Verzierungen in Form von Wulsten mit oder ohne Einkerbung, mit oder ohne Einschnitten, dazu ferner noch weitere Verzierungen (Lochungen usw.) zu erzeugen. Selbstverständlich ist es möglich, die Platten f, g völlig glatt zu gestalten, sodass keine Wulste h, sondern nur Verzierungen n erzeugt werden, wie es umgekehrt möglich ist, die Einsatzplatten k so zu gestalten, dass nur Wulste h und keine weiteren Verzierungen n entstehen. Es ergibt sich auf diese Weise eine Vielzahl von Kombinationen, ohne dass es notwendig wäre, die Grundkörper a, b der Matrize zu ändern oder auszuwechseln.
Claims (3)
1. Elektrisch beheizte Matrize zum Anbringen von Verzierungen insbesondere am Oberleder von Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl am Ober- wie am Unterteil der Matrize (a, b) auswechselbar eine Platte (f, g) angeordnet ist, die das Prägen eines der Schuhform angepassten glatte oder mit Einschnitten versehenen Wulstes (h) in Form eines einseitig offenen Ovals ermöglicht.
2. Matrize nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der auswechselbaren Wulstplatte (f, g) eine weitere auswechselbare Platte (Einsatzplatte k) angeordnet ist, die das Prägen oder Stanzen von Verzierungen (n) im Oberleder, insbesondere innerhalb der von dem Wulst (h) umgrenzten Fläche ermöglicht.
3. Matrize nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Heizkörper (d) beiderseits eines zur Aufnahme der Stanzabfälle dienenden Raumes (m) im Grundkörper (b)
der Matrize angeordnet sind.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1100339B (de) | Elektrische Steckbrett-Schaltvorrichtung fuer Rechenmaschinen u. dgl. | |
| DE60208104T2 (de) | Brille mit veränderbarem Gestell | |
| DE202006011539U1 (de) | Ein Zusammenbau einer Gießform zum Stanzen von dünn ausgeführten Produkten | |
| DEC0000175MA (de) | Elektrisch beheizte Matrize | |
| DE1634615U (de) | Elektrisch beheizte matrize. | |
| EP0303128A1 (de) | Transport- und/oder Bearbeitungstisch mit Auflage für plattenförmige Gegenstände | |
| DE3807075A1 (de) | Werkzeugtraeger fuer eine stanzmaschine | |
| DE611280C (de) | Automatisch ausschaltbarer Einzelstempel in kombinierten Stanzwerkzeugen | |
| AT61479B (de) | Verfahren zur Herstellung von eingelegten Arbeiten. | |
| DE236834C (de) | ||
| DE714406C (de) | Verfahren zur Herstellung von Typen fuer Schreibmaschinen, Rechenmaschinen o. dgl. | |
| DE652584C (de) | Druckknopfmatrize | |
| DE750055C (de) | Stanzmatrize zum Formstanzen von Blechen bei Verwendung einer Streckziehpresse | |
| DE180920C (de) | ||
| DE508458C (de) | Zeichenblock | |
| DE10258951A1 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Schuheinlage | |
| DE4003918C1 (en) | Mfg. stamping or punch part from metal strip - shearing edges into slots and simultaneously lifting both sides to heap-up material | |
| DE4243300A1 (de) | Kombinierter Loch-Ös-Apparat | |
| DE2265494C2 (de) | Vorrichtung zum Einspannen und Lösen eines positiven Stempels in einer Prägevorrichtung, vorzugsweise für Schuhschäfte | |
| DE550742C (de) | Verfahren zur Herstellung von aus Blattmetall gepressten Zierfiguren, Zierbaendern o. dgl. | |
| DE649374C (de) | Patrize | |
| AT109045B (de) | Prägestanze für Papier, Papiermaché u. dgl. | |
| AT99425B (de) | Verfahren und Geräte zur Herstellung bunter Musterungen auf Leder. | |
| DE414431C (de) | Maschine zur Herstellung von Etiketten durch Tiefpraegung vermittels Buchstaben bzw. Zeichen | |
| DE1820304U (de) | Teigstanze fuer formgebaeck. |