DE99981C - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B43/00—Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
- F04B43/02—Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having plate-like flexible members, e.g. diaphragms
- F04B43/023—Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having plate-like flexible members, e.g. diaphragms double acting plate-like flexible member
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59: Pumpen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1898 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Pumpen, und es besteht das Neue und Eigenartige
in der Anordnung eines auf- und abbeweglichen Pumpengehäuses, durch dessen Auf- bezw. Abwärtsbewegung ein Ansaugen
und Herausfördern der Flüssigkeit bewirkt wird.
Auf beiliegender Zeichnung stellen dar:
Fig. ι ein Pumpengehäuse in Seitenansicht,
Fig. 2 dasselbe in theilweiser Ansicht und theilweisem Querschnitt,
Fig. 3 eine perspectivische Ansicht des oberen Kolbentheiles, von unten gesehen,
Fig. 4 eine perspectivische Ansicht des mittleren Kolbentheiles, von oben gesehen,
Fig. 5 eine perspectivische Ansicht des mittleren Kolbentheiles, von unten gesehen,
Fig. 6 eine' perspectivische Ansicht des unteren Kolbentheiles, von oben gesehen;
Fig. 7 ist eine Vorderansicht des mittleren Kolbentheiles, bei welcher die Ventile weggelassen
sind.
Mit ι und 2 ist das obere bezw. das untere
Pumpenrohr bezeichnet, die durch einen feststehenden Kolben mit einander verbunden sind.
An dem oberen Ende der Röhre 1 ist ein Sammelraum 3 angebracht, an welchen sich
ein Ausgufshahn 4 anschliefst, der durch einen Abstellhahn 5 abgeschlossen werden kann. 6 ist
ein an den Hahn 5 sich anschliefsender kurzer Stutzen, an welchem der Schlauch 7 befestigt
ist. Je nach Umstellen des Hahnes 5 kann die Flüssigkeit entweder durch den Ausgufshahn
4 oder durch den Schlauch 7 abgelassen werden.
Mit dem auf der Röhre 1 befestigten Theil 8 ist eine Stange 9 gelenkig verbunden, die mit
einem Handgriff 10 ausgestattet ist, und greift an der Stange 9 eine Verbindungsstange 12
an, die an den Vorsprüngen 13 des oberen
Gehäusetheils 14 gelenkig befestigt ist. Das Gehäuse besteht aus den beiden Theilen 14
und I4a, welche im vorliegenden Falle als
halbe Hohlkugeln ausgebildet sind und welche mit je einer Oeffnung versehen sind, durch die
die Röhre 1 bezw. 2 hindurchgeht. Beide Theile sind durch Schraubenbolzen /5 mit
einander verbunden. Zur Abdichtung dieser Theile 14, i4a gegen die Röhre 1 bezw. 2 sind
die Stopfbüchsen 17, 17 vorgesehen.
18 ist der untere Theil eines aus mehreren Theilen bestehenden Kolbens, der mit Flüssigkeitsdurchlafskanälen
und Ventilen ausgestattet ist. Dieser Theil 18 besteht aus einer kreisrunden
Platte, die an dem oberen Ende der Röhre 2 befestigt ist; dieselbe besitzt zwei Oeffnungen 19 und 20. 21 ist der mittlere
Theil des Kolbens und 22 der obere Theil, welcher an dem unteren Ende des Rohres 1
angebracht ist. Die drei Theile werden durch Schraubenbolzen 23 zusammengehalten. Der
Theil 21 besitzt auf seiner Unterseite eine Aushöhlung
24, welche einen Kanal für den Flüssigkeitsdurchtritt bildet; an dem einen Ende dieses Kanals befindet sich eine Oeffnung
25. An dem anderen Ende desselben ist eine Oeffnung 26 (Fig. 7) gebildet, die in
Verbindung mit dem einen Ende des Kanals 27 gebracht ist. Dieser Theil wird durch das
nach oben hin sich öffnende Ventil 28 abge-
schlossen. Der Kanal 27 besitzt ferner einen Durchgangskanal iga, der mit der OefFnung ig
in Verbindung steht. 29 ist eine Aushöhlung in dem Theil 21, die eine OefFnung 30 ari
dem einen Ende und eine OefFnung 31 an dem anderen Ende besitzt, welch letztere mit
der Aushöhlung 32 in Verbindung gebracht ist.
Die Oeffnung 31 ist durch das nach oben hin sich öffnende Ventil 34 abgeschlossen, und
an dem anderen Ende des Kanals 32 ist eine Oeffnung 35 angebracht, die durch ein gleiches
Ventil 36 abgeschlossen wird. Oeffnung 35 steht mit der Oeffnung 20 in Verbindung. Der
Theil 22 besitzt ferner eine Oeffnung 37, welche sich an die Oeffnung 30 anschliefst, und eine
Oeffnung 38, die mit der Oeffnung 25 in Verbindung steht. Die Oeffnung 38 wird durch
ein nach oben sich öffnendes Ventil 39 abgeschlossen. Beide Röhren 1 und 2 münden in
die winkelförmig hergestellte Aushöhlung 32 bezw. 24 an der Ober- bezw. Unterseite des
Theiles 21.
40 ist eine kappenartig ausgebildete Scheidewand,, aus Leder oder anderem biegsamen Material
bestehend, deren" äufserer Rand zwischen den Flantschen der Theile 14 und 14s eingeklemmt
ist, und die in der Mitte zwischen den oberen und mittleren Theil des Kolbens eingelegt
und mit Oeffnungen versehen ist, die den Oeffnungen der genannten Theile 14, 14s
entsprechen. Eine aus Leder oder anderem Material bestehende Unterlagscheibe 41 ist ferner
zwischen den mittleren und unteren Theil des Kolbens eingelegt und mit entsprechenden , in
diesen Theilen vorgesehenen Oeffnungen ausgestattet.
Beim Gebrauch der Pumpe wird das mit dem Pumpenschwengel 9, 10 in Verbindung stehende,
aus den Theilen 14 und i4a bestehende Gehäuse
auf- und abbewegt. Beim Niedergang des Gehäuses wird die Flüssigkeit aus dem unteren Rohre 2 angesaugt und gelangt durch
den Kanal 24 und durch Oeffnungen 26 (Ventil 28 ist offen) nach dem Kanal 27 und durch
OefFnung 1ga und 1 g nach dem Gehäusetheil
i4a. Während dieses Vorganges wird
die in derü Gehäusetheil 14 befindliche Flüssigkeit durch die OefFnungen 37 und 30 nach
dem Kanal 29 und der OefFnung 31 und von
hier aus durch den Kanal 32 (Ventil 34 ist offen) nach dem Rohre 1 getrieben, durch
welches dieselbe dann abgeführt wird.
Beim Aufwärtsgang des Gehäuses wird die Flüssigkeit in dem unteren' Gehäusetheil i4a
durch Oeffnungen 20 und 35 (Ventil 36 ist offen) nach dem Kanal 32 und dem Rohr 1
gedrückt. Zu gleicher Zeit wird die Flüssigkeit infolge der Saugwirkung in den Gehäusetheil
14 eindringen , und zwar ihren Lauf durch den Kanal 24, OefFnung 25 und Oeffnung
38 (Ventil 39 ist ofFen) nehmen.
Wie aus Vorstehendem ersichtlich, ist die Pumpe eine doppeltwirkende, so dafs also bei
jedem Auf- und Niedergang des Gehäuses die Flüssigkeit aus dem unteren Rohre 2 angesaugt
und durch das Rohr 1 nach aufsen befördert wird.
Claims (2)
1. Eine doppeltwirkende Membranpumpe, gekennzeichnet
durch einen zwischen das Saugrohr (2) und das Druckrohr (1) eingeschalteten
feststehenden, mit Ventilen und Flüssigkeitsdurchlafskanälen ausgestatteten mehrtheiligen kolbenförmigen Körper (18,'
21, 22), um welchen ein auf dem Saug- und Druckrohr verschiebbares Gehäuse
(14, 14s) angeordnet ist, welches durch
eine mit dem kolbenförmigen Körper in Verbindung stehende elastische Zwischenwand
(40) so in zwei Räume zerlegt ist, dafs bei Auf- bezw. Abwärtsbewegung des Gehäuses die beiden Gehäuseabtheilungen
sowohl als Druckraum als auch als Saugraum in Thätigkeit treten.
2. Eine Pumpe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung des mittleren
Theiles (21). des kolbenförmigen Körpers, in welchem die Flüssigkeitsdurchlafskanäle
und Ventile so angeordnet sind, dafs die . beiden Gehäuseabtheilungen abwechselnd
als Druckraum und als Saugraum wirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99981C true DE99981C (de) |
Family
ID=370815
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99981D Active DE99981C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99981C (de) |
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