DE99863C - - Google Patents
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- DE99863C DE99863C DENDAT99863D DE99863DA DE99863C DE 99863 C DE99863 C DE 99863C DE NDAT99863 D DENDAT99863 D DE NDAT99863D DE 99863D A DE99863D A DE 99863DA DE 99863 C DE99863 C DE 99863C
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- 238000005553 drilling Methods 0.000 claims description 2
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- 238000005065 mining Methods 0.000 description 1
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B1/00—Percussion drilling
- E21B1/12—Percussion drilling with a reciprocating impulse member
- E21B1/24—Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure
- E21B1/30—Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure by air, steam or gas pressure
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 5:1 Bergbau, if
Gegenstand der Erfindung ist eine Steuerung für direct wirkende Maschinen, besonders Gesteinsbohrtnaschinen
mit selbsttätig wirkendem UrnsteUhebel. Steuerungen ähnlicher Art
sind durch die amerikanischen Patentschriften Nr. 165614 und 575970 bekannt geworden.
Bei diesen Einrichtungen geht ein beträchtlicher Theil des Dampfüberdruckes durch die
Länge und scharfen Knickungen der Einlafskanäle bezw. die Umsteuerung des Ventils
verloren. Diese Uebelstände werden gemäfs der vorliegenden Erfindung durch die Anordnung
getrennter Auspuffkanäle und eine dieser Anordnung entsprechende Einrichtung des
Steuerschiebers und dessen Bewegungsweise vermieden.
Fig. ι ist eine Ansicht der Maschine, bei welcher die Auspufföffnungen durch Stöpsel
verschlossen sind.
Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt durch den Cylinder nach der Linie d-d in Fig. 1; aus
dieser Figur sind die Luftkanäle und das Schlitzloch für die Schieberspindel, sowie die
Lage der Auspuffe ersichtlich,
Fig. 3 ein Längsschnitt durch den Cylinder,
Fig. 4 ein Querschnitt nach der Linie e-e von Fig. 3,
Fig. 5 ein Längsschnitt,
Fig. 6 ein Querschnitt durch den Schieber und den Cylinder,
Fig. 7 ein Längsschnitt, aus welchem die Wirkung des Kolbens, des Schiebers und der
Schieberspindel am Ende des Hubes nach aufsen hervorgeht,
Fig. 8 ein Längsschnitt bei entgegengesetztem Kolbenhube.
Fig. 9 zeigt den Schieber im Einzelnen.
A bezeichnet den Haupttheil der Maschine mit innerem Cylinder B, in welchem ein Kolben
C läuft. Der Cylinder B ist mit zwei Auspufföffnungen B1 B- (Fig. 3 und 5) versehen.
An jedem Ende des Cylinders B sind Luftkanäle D D1 (Fig. 3 und 5) vorgesehen,
die von dem Cylinder B nach der Einlafsschieberkammer A'2 des Theiles A1 der Maschine
führen. Diese Kammer A'2 (Fig. 3 und 4) ist cylindrisch und an den Enden mit abnehmbarem
Deckel Ae (Fig. 6) versehen. Der Einlafsschieber
E führt in der Kammer A'2 eine Theildrehung aus, wobei die Luft aus dem
Schieber zuerst in den einen und dann in den anderen der Kanäle DD1 treten kann. Die
Einzelheiten des Drehschiebers E, der aus einem an den Enden offenen Rohrstück besteht,
sind aus Fig. 9 ersichtlich.
Die Prefsluft wird aus einem Luftcompressor in den Drehschieber E durch den Kanal A3
seitlich im Gehäuse A1 eingeführt. Ein ähnlicher,
durch einen Deckel A6 geschlossener Kanal A* ist am anderen Ende der Schieberkammer
A2 vorgesehen, so dafs die Prefsluft auf der einen oder anderen Seite eingeführt
werden kann. Der Kopf der Maschine bei A1 ist mit einer runden Oeffnung versehen, welche
durch einen abnehmbaren Deckel A7 geschlossen wird, um das Innere des Schiebers E
zugänglich zu machen; ebenso ist die Schieberspindel F durch die Oeffnung E1 (Fig. 9) zugänglich.
Die Prefsluft, welche in den Schieber E durch einen der Kanäle A3 oder A1 gelangt,
tritt durch die Oeffnung E'2 oder E3 in dem unteren Theile des Schiebers in einen der
Kanäle D oder D1, mit denen die Oeffnungen E'2 E3 übereinstimmen. Um auf den Drehschieber
E eine Schwingbewegung selbsttätig zu übertragen, so dafs abwechselnd die Oeffnung
E2 dem Kanal D und die Oeffnung E3
dem Kanal D1 gegenüber gebracht wird, und um die Prefsluft wechselweise dem einen oder
anderen Kanal zuzuführen, wird der Schieber E vom Kolben C durch eine Spindel F am
Schieber bewegt. Diese Spindel wird in das Loch i?4 des Schiebers E eingeschraubt; eine
Unteiiagsscheibe und Schraubenmutter verhindert dabei jeden Austritt von Prefsluft. Die
Schieberspindel F tritt nach unten in den Cylinder B durch einen Schlitz A5 (Fig. 6, 7, 8
und 9), um durch den Kolben C bewegt zu werden.
Der Kolben C mit den Köpfen C1 C2 ist
mit Liderung versehen, während der Kolbenkörper zwischen den Köpfen C1 C2 ausgespart
ist, um für die Spindel F Raum zu schaffen. Die Prefsluft, welche durch einen der Kanäle
A3A* in den Schieber E gelangt, tritt durch
die Schieberöffnung E'2 durch den Kanal D in das hintere Ende des Cylinders B und
treibt den Kolben C nach vorn, bis der KopfC desselben an dem Auspuff B1 vorbeigetreten
ist, aus dem die Luft dann entweicht. Gleichzeitig ist der Kopf C1 des Kolbens,
welcher gegen -die Schieberspindel F drückt, Veranlassung, dafs der Schieber eine Theildrehung
ausführt, wobei der Kanal D geschlossen und der Kanal D1 dadurch geöffnet
wird, dafs die Schieberöffnung E3 demselben gegenüber gelangt. Die Prefsluft tritt alsdann
in das vordere Ende des Cylinders B, und durch den Druck auf den Kolbenkopf C2 wird
der Kolben zurückgeführt, bis der zweite von B1 getrennte Auspuff B- geöffnet ist, wodurch
die Luft wieder entweichen kann. Inzwischen ist der Kopf C2, der in ähnlicher Weise mit
der Schieberspindel F in Eingriff gelangt, wiederum Veranlassung, dafs der Schieber eine
Theildrehung ausführt, den Kanal D1 schliefst und den Kanal D wiederum öffnet; auf diese
Weise wird der Kolben wechselweise nach rück- und vorwärts getrieben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Steuerung für Gesteinsbohrmaschinen mit Stofskolben, gekennzeichnet durch einen vermittels eines Armes (F) vom Stofskolben bewegten cylindrischen Drehschieber (E), welchem das Druckmittel von der einen oder anderen Kopfseile zugeführt wird, während das Mittel durch die eine oder die andere Mantelöffnung (E2E3) in die Kanäle (DD1) des Maschinengehäuses übertritt und nach seiner Wirkung auf den Stofskolben (C) durch besondere Auspufföffnungen (B1 B2) entweicht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99863C true DE99863C (de) |
Family
ID=370706
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99863D Active DE99863C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99863C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1026708B (de) * | 1953-09-17 | 1958-03-27 | Moenninghoff Maschf | Drehschlagbohrmaschine, bei der die Druckluftzufuhr zu dem ebenfalls druckluftbetaetigten Schlagkolben abhaengig von der Bohrerdrehzahl durch einen vom Drehmotor angetriebenen Drehschieber steuerbar ist |
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- DE DENDAT99863D patent/DE99863C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1026708B (de) * | 1953-09-17 | 1958-03-27 | Moenninghoff Maschf | Drehschlagbohrmaschine, bei der die Druckluftzufuhr zu dem ebenfalls druckluftbetaetigten Schlagkolben abhaengig von der Bohrerdrehzahl durch einen vom Drehmotor angetriebenen Drehschieber steuerbar ist |
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