DE99672C - - Google Patents

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DE99672C
DE99672C DENDAT99672D DE99672DA DE99672C DE 99672 C DE99672 C DE 99672C DE NDAT99672 D DENDAT99672 D DE NDAT99672D DE 99672D A DE99672D A DE 99672DA DE 99672 C DE99672 C DE 99672C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/24Feed or discharge mechanisms for settling tanks
    • B01D21/2427The feed or discharge opening located at a distant position from the side walls

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRI
KLASSE 1: Aufbereitung.
Bei dem vorliegenden Wasserabflufs für Trockenthürme bezweckt der Erfinder, das Ausströmen des in dem Material enthaltenen Wassers gemäfs seiner natürlichen Druckhöhe dadurch zu erleichtern, dafs man das Wasser nach einem Behälter fliefsen läfst, welcher auf der einen Seite nach oben mit der Atmosphäre oder mit einer Luftpumpe in Verbindung gesetzt werden kann, während das Wasser in demselben nur Zutritt erhält durch fallende und steigende, also wiederholt abgelenkte Zickzackwege, so dafs etwa mitgeführter Schlamm Gelegenheit hat, sich an solcher Stelle abzusetzen, die aufserhalb der Wasserströmung sich befindet, wobei zugleich gröfsere Kohlen- oder Erzstücke an den Eintrittsöffnungen ein natürliches Filter bilden können.
Der Apparat wird nach Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung an einer thunlichst tiefsten Stelle des Trockenthurmes eingebaut, mit einem Abflufsrohr nach unten und einem nach oben führenden Rohr versehen, welches ins Freie führen oder an eine Luftpumpe angeschlossen sein kann. Er ist aus Blech oder aus Gufs "hergestellt in tonnenartiger Gestalt, mit unten offenem Stützmantel, innerhalb dessen sich ein nach unten gerichteter, offener Kegelstumpfmantel befindet, der einen wieder in ihn hineinreichenden Trichter umgiebt, an den sich das Abflufsrohr anschliefst.
Fig. 2 der Zeichnung zeigt die Vorrichtung in gröfserem Mafsstabe. A ist der cylindrische Stützmantel mit den grofsen, fast den ganzen unteren Rand einnehmenden Oeffnungen B; nach oben ist der Mantel durch den Hohlkegel C, an dessen Spitze sich das Rohr D anschliefst, abgeschlossen. Der Stützmantel steht auf einem flach konischen Boden E, dessen Spitze in das Abflufsrohr F übergeht. Nahe vom oberen Rande des Stützmantels ausgehend, reicht im Innern desselben der Kegelstumpfmantel G nach abwärts bis fast auf den Boden E, und von diesem aufsteigend, in den Kegelmantel G hineinreichend, von etwas spitzerem Winkel als dieser und in das Rohr F übergehend, ist der Trichter H angeordnet, bis etwa zu halber oder zwei Drittel der Höhe des Kegelmantels G hinaufreichend, jedenfalls aber bis über die Oberkante der Oeffnungen B.
Es werden also innerhalb des Mantels A und des ihn überdeckenden Kegels C verschiedene Räume gebildet, ein ä'ufserer zwischen A und G, kreiskeilförmig, zu dem Zutritt durch die grofsen Oeffnungen B geschaffen ist; ein ringkeilförmiger zwischen G und H, der Verbindung zwischen dem erstgenannten, kreiskeilförmigen Raum und dem Innenraum herstellt, und dieser letztere selbst, der oben durch das Rohr D Verbindung mit der Atmosphäre oder mit einem Exhaustor, einer Luftpumpe oder dergl. erhält und durch das Rohr F mit einem Aufnahmebehälter für das abfliefsende Wasser communicirt. Endlich kann als vierter Raum genannt werden derjenige Theil zwischen dem Trichter H und dem Boden E, welcher einestheils den Durchgangsweg vom ersten zum zweiten genannten Raum bildet, namentlich aber zur Aufnahme etwa mitgerissenen und niedersinkenden Schlammes
bestimmt ist, so dafs eine Verstopfung der Wasserwege nicht stattfinden kann.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Apparates ist nun folgende: Der Apparat wird, wie Fig. ι zeigt, in den Trockenthurm eingebaut, das Rohr D nach oben durchgeführt; Rohr F wird nach unten fortgesetzt und führt nach irgend einem Wasseraufnahmebehälter. Durch die Oeffnungen B wird das Wasser in den Ringraum zwischen A und G eindringen, und wegen des darüber stehenden Druckes wird das Wasser durch den Ringraum zwischen A und G nach oben steigen und über den Rand von H in den Innenraum von C gelangen, um von da einen Ausweg durch Rohr F zu finden. Gesteigert kann nun dieser WTassereinlauf dadurch werden, dafs eine Luftpumpe über D in Thätigkeit gesetzt und so gewaltsames Nachströmen des Wassers aus dem den Apparat umgebenden Material erzielt wird. Etwa mitgerissene Feinkohlen und Schlamm sinken in dem Ringraum zwischen G und H nieder und setzen sich in dem Raum zwischen H und E unterhalb des Unterrandes von G, also aufserhalb des Stromes ab. Dabei wird das Niedersinken des Schlammes durch die wiederholte Ablenkung des Wasserstromes befördert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wasserabflufs für Trockenthürme, gekennzeichnet durch ein tonnenartiges Gefä'fs, dessen Obertheil aus einem Kegelmantel (C) mit Luftrohr (D) besteht, dessen Untertheil (A) durch einen kegelförmigen Boden (E) mit Wasserabflufsrohr (F) abgeschlossen ist, während vom (cylindrischen) Mantel (A) des Untertheiles, in dem sich grofse Eintrittsöffnungen (B) befinden, im Innern ein unten offener Kegelstumpfmantel (G) bis nahezu zum Boden (E) herabreicht, in den, von der Mündung des Abflufsrohres ausgehend, ein Trichter (H) hineinreicht, so dafs zwischen dem Boden E und dem Kegelstumpf (G) ein Raum gebildet wird, in dem sich niederfallender Schlamm absetzen kann, aufserhalb des durch die Oeffnungen (B) eintretenden, von G abgelenkten und zwischen G und H aufsteigenden Wasserstromes.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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