DE54964C - Vorrichtung zur Extraction der Edelmetalle aus Erzen, Concentrationssteinen und anderem ähnlichen Material - Google Patents

Vorrichtung zur Extraction der Edelmetalle aus Erzen, Concentrationssteinen und anderem ähnlichen Material

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DE54964C
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R. E. SHILL in East Dulwich, 37 Worlingham Road, Grfsch. Surrey, England
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B11/00Obtaining noble metals
    • C22B11/10Obtaining noble metals by amalgamating

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 40: Hüttenwesen.
ähnlichen Material.
Die den Gegenstand dieser Erfindung bildende Vorrichtung zum Extrahiren der Edelmetalle aus Erzen, Concentrationssteinen oder anderem edlen Material ist dadurch gekennzeichnet, dafs das zu Pulver zerkleinerte Erz u. s. w. in einer gröfseren Anzahl von dünnen Strahlen mittelst Wasser von oben her in ein Quecksilberbad eingetrieben wird, wobei durch das Aufsteigen des Wassers an die Quecksilberoberfläche in der letzteren eine grofse Anzahl von Wirbelungen entstehen, infolge dessen einerseits den schweren gediegenen Theilchen das Niedersinken erleichtert ist und die Schwefelmetalltheilchen über den Rand der Quecksilberwanne geschwemmt werden, während andererseils die leichten, tauben Theilchen vom Wasser nach' oben mitgerissen und so wieder aus dem . Quecksilber und dem Apparat entfernt werden. Die aus letzterem abfliefsende Trübe kann man dann zur Gewinnung etwa mitgerissener winziger Goldflitterchen durch einen zweiten Extractionsapparat passiren lassen.
Die Vorrichtung bietet den bekannten gegenüber den Vortheil, dafs auch die allerkleinsten edlen Theilchen mit dem Quecksilber in Berührung gebracht werden und das Quecksilber viel freier von mineralischen Verunreinigungen bleibt.
Die Vorrichtung ist auf den beiliegenden Zeichnungen im Verticalschnitt mit zwei Varianten eines Nebenextractors für die Trübe dargestellt.
Das fein gepochte oder gemahlene Erz (Con-, centrationsstein oder andere Material) wird mit Wasser durch die schräge Rinne A in ein längeres, oben mit Trichter B1 versehenes Fallrohr B gespült, welches sich unten zu einem zweckmäfsig konischen Hohlkörper D erweitert. Vom Boden des letzteren fauchen eine gröfsere Anzahl enger Fallröhren d (siehe auch die Unteransicht Fig. 3) in die mit Quecksilber gefüllte Wanne E, · an die sich ringsherum ein ringförmiger Trog F anschliefst. Der Körper D ist von einem weiteren, entsprechend gestalteten Mantel G umschlossen, der zugleich auch mit seinem unteren Flantsch den Deckel für den Trog F abgiebt. Oben geht vom Mantel seitlich ein Rohr g ab. Im Trog .F liegt oben, möglichst nahe an die Innenfläche herangerückt, ein mit zahlreichen gegen die Wannenwand gerichteten Löchern versehenes Kreisrohr /, in welches eine Druckwasserleitung k mündet.
Der durch das Fallrohr B in den Körper D gespülte dünne Erzschlamm oder Brei fällt durch die Röhren d in zahlreichen dünnen Strahlen in das Quecksilberbad ein, wo die schweren, edlen Theile nach unten sinken, während die weniger schweren Schwefelmetalltheilchen und die leichten, tauben Theilchen vom Wasser unterstützt nach oben gehen. Durch das Aufsteigen des Wassers werden in der Quecksilberoberfläche zahlreiche Wirbelungen erzeugt, welche zur Folge haben, dafs die Schwefelmetalltheilchen über den Rand der Wanne weg in den Trog F geschwemmt werden, während das Wasser die leichten, tauben " Theilchen mit in den Mantelraum G reifst, aus
welchem oben die Trübe durch g abfliefst. Etwa mit in den Trog F geschwemmte taube Theilchen werden von den aus / ausspritzenden Wasserstrahlen in den Glockenraum hineingewirbelt.
Nach der Abstellung des Apparates wird die über dem Quecksilber stehen gebliebene Trübe durch das Rohr m abgezogen und die Quecksilberwanne mittelst des Rohres η entleert. Dann löst . man die Verbindung zwischen G und F und hebt nun entweder das Rohr B mitsammt Körper D und Mantel G hoch oder zieht die Wanne sammt Trog, die dann zweckmäfsig aus einem Stück gemacht werden, unter D weg, um die in F angesammelten Schwefelmetalle und in E verbliebenen Rückstände auszuräumen.
Man kann den Körper D auch drehbar anordnen und ihn mittelst Motors in Drehung versetzen oder mit einer Antriebsvorkehrung versehen, welche durch das einfallende Gut in "Bewegung gesetzt wird. Ferner kann man auch zwischen den Röhren d noch amalgamirte Platten anordnen, um vom Wasser mitgerissene edle Theilchen abzufangen. ,
Um aus der ablaufenden Trübe etwa nochvorhandene edle Theilchen zu gewinnen, kann man dieselbe durch einen zweiten, wie beschrieben eingerichteten und an den Abflufs angeschlossenen Apparat pa.ssiren lassen (s. Fig. 4) oder aus g durch zahlreiche enge Oeffnungen h in eine Quecksilberwanne H (s. Fig. 1 und 2) einführen, in welcher, auf dem Quecksilber schwimmend, dicht vor den Oeffnungen h eine kupferne Trommel V rotirt. Die durch das Quecksilber aufsteigende Trübe trifft gegen die in der Pfeilrichtung sich drehende Trommel, so dafs die schweren edlen Theilchen sich an dieser hemmen und von derselben in das Quecksilber zurückgeführt werden. Die erschöpfte Trübe fliefst durch ρ ab. q ist ein Rohr zum Abziehen des Quecksilbers. · Die Rotation der Trommel/ kann man zur Ersparung besonderer motorischer Kraft mittelst des Gutes, so bewirken, dafs man dasselbe im Trichter B1 gegen ein Zellen- oder Schaufelrad anschlagen läfst, welches durch Riemen mit zwei gegen die Trommel J wirkenden Frictionsrollen ii verbunden ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Vorrichtung zum Extrahiren von edlen Metallen aus Erzen, Concentrationssteinen und anderem edlen Gut, dadurch gekennzeichnet, dafs das durch ein Fallrohr (B) in fein zertheiltem Zustande eingespülte Gut in vielen dünnen Strahlen unterhalb der Oberfläche eines Quecksilberbades (E) einfällt, um durch den Auftrieb neben guter Berührung mit dem Quecksilber zugleich in der Oberfläche des letzteren solche Bewegung zu erzeugen, dafs die nach oben gelangenden schweren Theilchen in einen äufseren Trog (F) gespült werden und das Quecksilber durch Förderung der leichten, tauben Theilchen in einen, oberen, mit Abflufs (g) versehenen Mantelraum (G) möglichst reinzuhalten (Fig. 1 und 4).
  2. 2. In Verbindung mit der Vorrichtung zu 1. eine Nebenvorrichtung zur Erschöpfung der aus genanntem Mantelraum (G) abfliefsenden Trübe, bestehend aus einer mit engen Oeffnungen h an den Ausflufs (g) unterhalb des Quecksilberspiegels angeschlossenen Quecksilberwanne H in Verbindung mit einer auf dem Quecksilber schwimmenden Trommel J, welche dicht vor den Oeffnungen h rotirt (Fig. !).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
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