DE99549C - - Google Patents
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- DE99549C DE99549C DENDAT99549D DE99549DA DE99549C DE 99549 C DE99549 C DE 99549C DE NDAT99549 D DENDAT99549 D DE NDAT99549D DE 99549D A DE99549D A DE 99549DA DE 99549 C DE99549 C DE 99549C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B51/00—Tools for drilling machines
- B23B51/02—Twist drills
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B2251/00—Details of tools for drilling machines
- B23B2251/08—Side or plan views of cutting edges
- B23B2251/087—Cutting edges with a wave form
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B23B—TURNING; BORING
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- B23B2251/48—Chip breakers
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Drilling Tools (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um einem Verlaufen der Metallbohrer vorzubeugen , werden bisher zwei Mittel angewendet,
und zwar wird entweder der Bohrschaft mit einer Anzahl Führungsrippen versehen,
wie dies im Patent Nr. 79637 vorgesehen ist, oder es wird der Bohrer so gestaltet, dafs
der mittlere Theil seiner Schneide als Vorbohrer zur Wirkung kommt. Die erstere Art
der Bohrer erfordert ein besonderes Nachschleifen der Führungsrippen und ist infolge
dessen zu umständlich für den praktischen Gebrauch. Für die letztere Art der Bohrer
kommen in Betracht: einmal diejenigen Bohrer, bei denen der Hauptbohrer mit einer hohlen
Seele versehen ist, durch welche ein centraler Vorbohrer hindurchgeführt werden kann, und
dann Bohrer, bei welchen ein Bohrer von geringerem Durchmesser mit seinem cylindrischen
Mantel über die Schneidkanten des ä'ufseren Bohrers hinausragt. Der letztgenannte
Bohrer hat den Nachtheil, dafs der Vorbohrer und der Nachbohrer jeder für sich nachgeschliffen
werden müssen. Reicht aber die cylindrische Mantelfläche des Vorbohrers nicht über die Schneidkanten des Nachbohrers hinaus,
wie dies bei Patent Nr. 83531 der Fall ist, dann kann zwar Vorbohrer und Nachbohrer
durch ein einfaches Nachschleifen des Bohrers gleichzeitig hergestellt werden; es wird indessen
bei dieser Art von Bohrern die Führung des Vorbohrers auf der Grundfläche des Bohrloches
eine verschwindend kleine, die Schneidkanten sowohl des Vorbohrers wie des Nachbohrers
arbeiten unter einem dauernd veränderlichen Schneidwinkel, und es liegen die Schneiden des Vorbohrers und des Nachbohrers
unter verschiedenen Winkeln zur Achse.
Auch für das Zusatz-Patent Nr. 84413 hat
das soeben Gesagte Gültigkeit. Bei diesem Bohrer sind zwar mehrere Stegrippen vorgesehen;
durch einfaches Nachschleifen der Schneidkanten werden aber auch hierbei die für diese Bohrerart eigenthUmlichen Schneidflächen
gebildet, welche unter verschiedenen Winkeln zu einander stehen.
Mit dem Bohrer vorliegender Erfindung werden alle diese Uebelstände dadurch vermieden,
dafs man mit gerade verlaufenden Schneidkanten — also stets unter demselben
Schneidwinkel — den Bohrer arbeiten läfst und dafs man seine Schneide mit einer oder
mehreren Auskehlungen versieht, so dafs sich über dem Bohrlochgrunde kreisförmige Ringe
einschneiden, welche dem freien Ende des Bohrers eine derartige Führung geben, dafs
seinen Schwankungen wirksam vorgebeugt werden kann.
Fig. ι stellt einen geraden Bohrer B mit cylindrischer Mantelfläche dar, welcher seine
Unterlage A angebohrt hat. Durch die Hohlkehlen C1 und C2, welche für gewöhnlich
correspondirend angelegt sind und von beliebiger Form sein können, bilden sich auf
dem Grunde des Bohrloches die beiden kreisförmigen Kämme Kl bezw. IO (Fig. 1 und 2),
welche das Ausweichen des Bohrers verhindern, sobald er so weit eingedrungen ist, dafs seine
gerade Schneidkante zur Anlage kommt.
Fig. 2 stellt einen gewundenen cylindrischen Bohrer B dar, welcher mit je einer Nuth C1
und C2 auf jeder der beiden Flächen, an denen die gerade Schneidkante S1 und S2 sich
bildet, versehen ist. Diese Nuthen können correspondirend angeordnet sein, so dafs sich
auf dem Grunde des Bohrloches ein kreisförmiger Führungskamm bildet. Fig. 4 zeigt
den Grundrifs des Bohrers. Die gerade schneidenden Kanten S1 und S2 verlaufen fast
radial (Fig. 4). Entsprechend den Auskehlungen C1 und C2 und der gröfseren Inanspruchnahme
nach dem Umfang hin ist der Querschnitt nach hinten verstärkt, und zwar von der Seele nach dem Umfang hin stärker verlaufend.
Durch die Ausbildung von Führungsringen auf dem Grunde des Bohrloches ist man in
der Lage, den Bohrer in der Mitte so schwach zu machen, wie dies bei keinem der bisherigen
Bohrer zulässig war, weil man durch die Führungsringe auf dem Grunde des Bohrloches
die Inanspruchnahme der voreilenden Schneide an der Spitze — welche ein um
so gröfseres Bestreben hat, auszuweichen, je breiter sie ist —· um ein Wesentliches verringert.
Die Schneide an der Spitze ist es aber, welche die Schwankungen des Bohrers veranlafst, und während die Einrichtung von
Führungsnuthen die Benutzung einer schmaleren Schneide an der Spitze zuläfst, wird dann
rückwirkend die schmalere Schneide an der Spitze einen ruhigeren Gang des Bohrers zur
Folge haben müssen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bohrer aus Profilstahl, dadurch gekennzeichnet, dafs auf seinen in die Schneidkanten auslaufenden Flächen ihrer Länge nach Hohlkehlen (C1 C2) so eingeschnitten sind, dafs beim Schleifen des Bohrers Auskehlungen in den Schneidkanten entstehen, welche ringförmige Erhöhungen ('Rippen K1 bezw. K'2) auf dem Bohrgrund entstehen lassen, gegen welche sich die Auskehlungen stützen, und die so dem Bohrer Führung geben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99549C true DE99549C (de) |
Family
ID=370419
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99549D Active DE99549C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99549C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1989002328A1 (fr) * | 1987-09-10 | 1989-03-23 | Mca Micro Crystal Ag | Outil coupant, notamment foret et/ou fraise, et son procede de production |
| DE3730377A1 (de) * | 1987-09-10 | 1989-03-30 | Micro Crystal Ag | Spanabhebendes bearbeitungswerkzeug |
| DE29601653U1 (de) * | 1995-03-30 | 1996-08-01 | Gühring, Jörg, Dr., 72458 Albstadt | Schneidwerkzeug |
| US6213692B1 (en) | 1995-03-30 | 2001-04-10 | Vilab Ag | Cutting tool |
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- DE DENDAT99549D patent/DE99549C/de active Active
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1989002328A1 (fr) * | 1987-09-10 | 1989-03-23 | Mca Micro Crystal Ag | Outil coupant, notamment foret et/ou fraise, et son procede de production |
| DE3730378A1 (de) * | 1987-09-10 | 1989-03-23 | Micro Crystal Ag | Schneidwerkzeug, insbesondere bohrer und/oder fraeser |
| DE3730377A1 (de) * | 1987-09-10 | 1989-03-30 | Micro Crystal Ag | Spanabhebendes bearbeitungswerkzeug |
| DE29601653U1 (de) * | 1995-03-30 | 1996-08-01 | Gühring, Jörg, Dr., 72458 Albstadt | Schneidwerkzeug |
| US6213692B1 (en) | 1995-03-30 | 2001-04-10 | Vilab Ag | Cutting tool |
| EP1127645A3 (de) * | 1995-03-30 | 2002-11-27 | Jörg Dr. Gühring | Schneidwerkzeug |
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