DE382789C - Zweifluegelige Drehbohrschneide - Google Patents

Zweifluegelige Drehbohrschneide

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DE382789C
DE382789C DEG56449D DEG0056449D DE382789C DE 382789 C DE382789 C DE 382789C DE G56449 D DEG56449 D DE G56449D DE G0056449 D DEG0056449 D DE G0056449D DE 382789 C DE382789 C DE 382789C
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Germany
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cutting
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double
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DEG56449D
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FRIEDRICH GRAEBER
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FRIEDRICH GRAEBER
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/44Bits with helical conveying portion, e.g. screw type bits; Augers with leading portion or with detachable parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
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  • Earth Drilling (AREA)

Description

(G 56449
Nach der vorliegenden Zusatzerfindung wird die zweiflügelige Bohrschneide nach Patent
382787 dadurch weiter ausgebildet, daß jeder der beiden Schneidflügel für sich durch die
S Neigung der Schneide und der zugehörigen Schlitzwand jeweils der Härte des Gesteins angepaßt wird.
Die Bohrschneide nach Patent 382787 ist
zum Bobren in sehr festem Gestein bestimmt.
Dieser Verwendung entspricht die massige und kräftige Form der beiden Schneidflügel und die geringe Breite des senkrechten, mit parallelen Wänden versehenen Schlitzes, der in besonderen Fällen noch aus der Mittellinie verschoben ist.
Die Bohrschneide nach Zusatzpatent
382788 eignet sich hingegen mehr für die Bohrarbeit in mildem Gestein. Mildes Gestein setzt dem weit ausladenden äußeren Schneidflügel mit scharfer Spitze bei dem Abbrechen des Bohrkerns, wie er sich infolge des unsymmetrisch zur Längsachse angeordneten, schiefen und spitzwinkligen Schlitzes bildet, und dem Ausbohren des Kreisringes keine besonderen Widerstände entgegen. Zwischen den sehr festen und den milden Gesteinen gibt es nun eine große Reihe fester und mittelfester Gesteine, die sich nicht vorteilhaft mit den angeführten Bohrschneiden bearbeiten lassen, und die von Fall zu Fall, ihrer Härte entsprechend, einer verbesserten Schneidform! benötigen, die geeignet ist, sich der Eigenart des zu durchbohrenden Gesteins voll und ganz anzupassen.
Diese Lücke soll durch den Gegenstand der vorliegenden Zusatzerfindung ausgefüllt werden, in der Weise, daß jeder der beiden Schneidflügel für sich durch eine unterschiedliche, von Fall zu Fall für jedes Gestein festzustellende Neigung der Schneide und der zugehörigen Schlitzwand so ausgebildet ist, daß beim Bohren die Höchstleistung bei dem geringsten Kraftverbrauch erzielt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in der Ansicht dargestellt.
Auf der Bohrstange α sitzen zu beiden Seiten des aus der Mitte verschobenen, un-S3fmmetrisch und schief angeordneten, spitzwinkligen Schlitzes b die beiden Schneidflügel c und c. Der Haupterfindung entsprechend ist die Schneide d des Schneidflügels, c nach außen und die Schneide d des Schneidflügels c nach innen abgeschrägt. Die Spitze g des Schneidflügels c wird gebildet durch die Schneide d und die zugehörige Schlitzwand e. Schneide d und Schlitzwand e sind gegen -den Horizont geneigt. Die Neigung der Schlitzwand e ist ausgedrückt durch den Winkel α und diejenige der Schneidet durch den Winkel/?. Durch den Winkel,
*) Früheres Zusatzpatent 582788,.
unter dem die Schneidet und die Schlitzwand e zusammenstoßen,. ist die Form der Spitze g bestimmt. Als stumpfwinklige Spitze eignet sie sich mehr zum Bohren in festem Gestein; umgekehrt wird eine spitzwinklige Spitze in milderem Gestein vorteilhaft zu verwenden sein. Der Spitzwinkel ist hiernach ein Mittel, um die Spitze dem zu durchbohrenden Gestein anzupassen. Durch
ίο die Neigung von Schneide und Schlitzwand zueinander wird auch der Abstand r der Spitze g von der Mittellinie A-B und damit der Radius des beim Bohren sich bildenden Bohrkerns festgelegt. Wird die Neigung α
is oder β in gewissen Grenzen nach irgendeiner Seite geändert, so hat das zur Folge, daß die Spitze g, der Durchmesser des Bohrkerns und die Form und Stärke des Schneidflügels c hierdurch beeinflußt werden, so daß sich da-
ao durch eine weitgehende Anpassungsfähigkeit ergibt.
Ähnliche Beziehungen ergeben sich bei dem äußeren Schneidflügel C1. Das über den Schneidflügel c Gesagte gilt auch hier, mit
as dem Unterschied, daß hier die Spitzen nicht durch das Zusammentreffen von Schlitzwand und Schneide, sondern durch die Schneide dt und die äußere Gewindekänte des schlangenförmigen Bohrers gebildet wird. Die äußere Gewindekante ist mit dem Bohrlochdurchmesser als feststehend anzusehen. Veränderlich sind aber auch bei dem Schneidflügel C1 die Schneide Ci1 und die Schlitzwand ex in bezug auf ihre Neigung zur Horizontalen.
Durch Änderung des Neigungswinkels Gt1 und des Winkels ßlt zusammen oder für sich, kann die Spitze/i, die Länge der Schneide^ sowie auch die Form und Stärke des Schneidflügels C1 dem zu durchbohrenden Gestein entsprechend gewählt werden. Wird beispielsweise der Neigungswinkel ax vergrößert, so erhält dadurch der Schneidflügel C1 eine kräftigere und gedrungenere Form mit verlängerter Schneide, die ihn befähigen, trotz der höheren Inanspruchnahme an sich einer gröfieren Gesteinshärte beim Bohren wirksam zu begegnen. Innerhalb der durch die Patente 382787 und 382788 gezogenen Grenzen lassen sich bei dem Schneidflügel C1 Verstärkungen und Verschwächungen durch Änderung des Neigungswinkels H1 und ßt ohne weiteres durchführen. Es brauchen bloß die beiden Neigungswinkel Ct1 und ß1 gegenseitig für ein bestimmtes Gestein in die richtige Übereinstimmung bzw. in das richtige Verhältnis gebracht zu werden. Die zweckmäßigste und vorteilhafteste Neigung von Schneide und Schlitzwand ist bei dem Schneidflügel c und C1 unschwer durch Bohrversuche zu ermitteln. Wird bei einer Bohrschneide bei dem geringsten Kraftverbrauch die höchste Bohrleistung erzielt, dann kann angenommen werden, daß für das betreffende Gestein die verschiedenen Neigungen a und O1, β und ß% richtig gewählt sind.
Voraussetzung für den dauernden Erfolg ist dann die Verwendung erstklassigen Stahls bei der Herstellung der Schneiden.
Auf die Vorschneidspitze ist bei der vorliegenden Zusatzerfindung kein Wert gelegt. Die Spitzeng1 und h sind gleich lang. Der Schneidflügel C1 soll auf diese WTeise in seiner Wirksamkeit unterstützt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zweiflügelige Drehbohrschneide nach Patent 382787, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Schneidflügel für sich durch die Neigung der Schneide und der zugehörigen Schlitzwand jeweils der Härte des Gesteins angepaßt ist.
DEG56449D 1922-04-30 1922-04-30 Zweifluegelige Drehbohrschneide Expired DE382789C (de)

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