DE99476C - - Google Patents
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- DE99476C DE99476C DENDAT99476D DE99476DA DE99476C DE 99476 C DE99476 C DE 99476C DE NDAT99476 D DENDAT99476 D DE NDAT99476D DE 99476D A DE99476D A DE 99476DA DE 99476 C DE99476 C DE 99476C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K17/00—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
- F16K17/18—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on either side
- F16K17/19—Equalising valves predominantly for tanks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sampling And Sample Adjustment (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch die vorliegende Erfindung soll die in den Rohrleitungen, Apparaten etc. hydraulischer
Hoch- und Niederdruckanlagen sich ansammelnde Luft während des Betriebes selbstthätig
entfernt werden.
Das Entlüftungsventil besteht aus dem Cylinder C, in welchem ein offenes Gefä'fs G
untergebracht ist, welches an der oberen Seite mittels eines Winkelhebels W mit dem Ventil V
in Verbindung steht. Unterhalb des Gefäfses G ist eine im unteren Deckel D durch Schraube ä
regulirbare Feder F gelagert, die aufser der Ausbalancirung des Eigengewichtes des Gefäfses
G auch den Schlufs des Ventils V zu bewirken hat.
Durch ein am Boden des Gefäfses G in einer Rille untergebrachtes, mit einer Anzahl feiner
Löcher versehenes Kupferrohr R, welches mit dem Eintrittsstutzen St in Verbindung steht,
sollen die durch den letzteren in das Gefäfs eintretenden Luft- und Wassermengen zwecks
Vermeidung gefährlicher Wasserschläge oder sonstige Wirbelungen eine entsprechende Drosselung
erfahren.
Durch die Spindel s mit dem Handrädchen r kann die Wirkungsweise des Ventils jederzeit im
Betriebe geprüft werden, indem mittels derselben der Winkelhebel W niedergedrückt und das
Ventil V bethätigt bezw. geöffnet wird, wodurch am Ausfiufsstutzen des Ventilgehäuses H
festgestellt werden kann, ob Wasser oder Luft austritt.
Die Wirkungsweise des Entlüftungsventils ist folgende:
Bei der Inbetriebsetzung hält man zunächst das Ventil V durch Niederschrauben der Spindel
s so lange offen, bis Wasser aus dem Ausfiufsstutzen des Ventilgehäuses H austritt.
Der Cylinder C und zugleich das offene Gefäfs G sind also in diesem Zustande bis oben
hin mit Wasser gefüllt. Die Ventilspindel s wird dann mittels des Handrädchens r zurückgeschraubt,
wodurch mittels der Feder F der Ventilschlufs bewirkt wird. Die während des
Betriebes innerhalb des Cylinders C sich nun sehr bald ansammelnden Luftmengen werden
schliefslich das aufserhalb des Gefäfses G befindliche Wasser vollständig aus dem Cylinder
C verdrängen. Sobald dieses geschehen ist, kommt das ganze Gewicht des mit Wasser
gefüllten Gefäfses minus der kleinen durch die Feder F erzeugten Gegenkraft auf den Winkel
W zur Wirkung, wodurch bei dem dem Ventilquerschnitt und Arbeitsdruck entsprechend
gewählten Hebelübersetzungsverhältnifs das Oeffnen des Ventils V bewirkt wird. Die angesammelte
Luft kann nun ausströmen. /
Mit dem Ausströmen der Luft tritt auch das Wasser wieder in den Cylinder ein und füllt
denselben bis oben hin. Infolge des dadurch hervorgerufenen Auftriebes des Wassers auf
das Gefäfs G wird die vorher auf den Winkelhebel W einwirkende Kraft aufgehoben und
der Schlufs des Ventils durch die Feder F, welche aufser der Ausgleichung des Gefäfseigengewichtes
eine geringe überschüssige Kraft zu äufsern hat, geschlossen.
An Stelle des offenen Gefäfses G kann auch ein beliebig fester Körper, welcher den jeweiligen
Betriebsdruck auszuhallen vermag, Verwendung finden, wobei natürlich die Feder F
stets das Eigengewicht eines solchen Körpers
übernehmen und eine kleine überschüssige Kraft zum Schlufs des Ventils V besitzen muls.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein durch den Auftrieb unter Mitwirkung einer Feder sich schliefsendes, bei Entleerung der Leitung durch die Schwere eines gefüllt bleibenden Gefä'fses oder vollen Körpers selbstthä'tig sich öffnendes Luftein- und -auslafsventil für Wasserleitungen, dadurch gekennzeichnet, dafs das Gefä'fs oder der Körper G durch eine Niederschraubspindel s von aufsen zur Prüfung der Wirkungsweise des Ventils niedergedrückt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99476C true DE99476C (de) |
Family
ID=370353
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99476D Active DE99476C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99476C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1031228B (de) * | 1954-09-29 | 1958-05-29 | Sulzer Ag | Ausgleichbehaelter bei Wasserdruckrohrleitungen |
-
0
- DE DENDAT99476D patent/DE99476C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1031228B (de) * | 1954-09-29 | 1958-05-29 | Sulzer Ag | Ausgleichbehaelter bei Wasserdruckrohrleitungen |
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