DE99147C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE99147C DE99147C DENDAT99147D DE99147DA DE99147C DE 99147 C DE99147 C DE 99147C DE NDAT99147 D DENDAT99147 D DE NDAT99147D DE 99147D A DE99147D A DE 99147DA DE 99147 C DE99147 C DE 99147C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller
- fruit
- fruits
- needles
- spiked
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 235000013399 edible fruits Nutrition 0.000 claims description 30
- 240000006365 Vitis vinifera Species 0.000 description 4
- 235000014787 Vitis vinifera Nutrition 0.000 description 4
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 3
- 239000002356 single layer Substances 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 244000183995 Grewia hexamita Species 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 1
- 238000012856 packing Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23N—MACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
- A23N4/00—Machines for stoning fruit or removing seed-containing sections from fruit, characterised by their stoning or removing device
- A23N4/02—Machines for stoning fruit or removing seed-containing sections from fruit, characterised by their stoning or removing device for stoning fruit
- A23N4/10—Machines for stoning fruit or removing seed-containing sections from fruit, characterised by their stoning or removing device for stoning fruit for fruit with very small pips, e.g. raisins
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entkernen von Früchten,- besonders
Rosinen, mittels Stachelwalzen und bezweckt die Uebelstände zu vermeiden, welche
den bisherigen Einrichtungen dieser Art anhaften. Es ist nämlich beobachtet worden,
dafs die auf den bekannten Vorrichtungen mit Stachelwalzen entkernten Früchte (z. B. Rosinen)
zerrissen und zerstückelt wurden. Das lag im wesentlichen daran, dafs die Gegenlage,
gegen welche die Früchte gelegt wurden, nicht nachgiebig genug war, um sich der Gestalt
der Früchte völlig anzupassen.
Bei der vorliegenden Maschine wird dieser Nachtheil dadurch vermieden, dafs die Früchte
auf die Stachelwalze mit Hülfe einer gekrümmten elastischen Fläche aufgespiefst werden,
welche ihre concave Seite den Stacheln zukehrt. Zweckmäfsig kann das Zuführband
als Druckfläche benutzt werden.
Diese Anordnung hat den Vortheil, dafs die Früchte sich in die vorhandene Krümmung
einlegen können und beim Aufspiefsen auf die Stacheln weder gedrückt noch zerrissen werden.
Fig. ι zeigt die Maschine im Aufrifs,
Fig. 2 im Grundrifs,
Fig. 3 bis 5 zeigen Einzelheiten, auf welche besonders hingewiesen werden wird.
Es ist zweckmäfsig, als elastische Fläche das Förderband zu benutzen, welches die Früchte
der Stachelwalze zuführt. Das Förderband wird dann in diesem Falle dicht vor der
Stachelwalze so über Rollen geführt, dafs der Abstand der concaven Fläche von dem Umfange
überall gleich ist, also das Band an dieser Stelle eine Aequidistante zur Stachelwalze
bildet.
In dem Gestell A ist eine Walze B gelagert, welche mit Nadeln b dicht besetzt ist (Fig. 3).
Auf die Nadeln b werden die Früchte aufgespiefst, um die Samenkerne zu entfernen. Ein
endloses Band C aus Gummi oder einem anderen elastischen Stoff führt die Früchte von
der Schüttelrinne D zu der Walze B und preist sie auf die Nadeln. Das Band C wird über
Leitrollen c geführt, welche durch eine Stellvorrichtung C1 verstellt werden können, um
die Spannung des Bandes zu regeln.
Die Schüttelrinne D ist an den Armen E aufgehängt (Fig. 1) und wird durch die Kurbelstange
F bewegt, welche an den Kröpfungen/ (Fig. 2) der von der Riemscheibe F2 getriebenen
Welle F1 angreifen. Infolge der Schüttelbewegung
der Rinne D werden die Früchte auf das Band C in einer einzigen Schicht aufgebracht.
Die Walze B besteht aus einem hohlen Cy-'linder
(Fig. 3) und ist an dem Umfange mit Nadeln besetzt, deren Abstand von einander
geringer als der Durchschnittsdurchmesser der Samenkerne ist, so dafs diese nicht zwischen
die Nadeln gelangen können und mit Sicherheit aus dem Fruchtfleisch entfernt werden.
Die Nadeln sind aus sehr dünnem Stahldraht gemacht, um nur ganz feine Löcher in
die Fruchthaut zu stechen, und an der Spitze abgestumpft, damit sie in· die Samenkerne nicht
eindringen können,, sondern nur durch die Haut hindurch dieselben aus der Frucht
stofsen.
Die Walze kann aus mehreren Theilen zusammengesetzt werden, damit ein Theil, in
welchem etwa die Nadeln abbrechen, entfernt und durch einen anderen bereitgehaltenen
Walzenabschnitt ersetzt werden kann.
Das endlose Band C ist so angeordnet, dafs es auf ein kurzes Stück sich an die Krümmung
der Walze B anschliefst. Infolge dessen wirkt das Band an dieser Stelle als ein federnder
Presser, welcher die Früchte auf die Nadeln aufschiebt. Die Haut und das Fruchtfleisch
werden daher auf die Nadeln aufgespiefst, und die harten Samenkerne oder Steine werden
beim Auftreffen auf die Nadeln aus dem Innern durch die Haut gestofsen und vollständig aus
der Frucht entfernt. Die Frucht ist dabei zwischen der Walze und dem endlosen Bande
festgelegt, und die Kerne hängen nach Entfernung aus der Frucht an den Nadelspitzen.
Dafs das Band C weich und nachgiebig ist, ist ein wichtiger Umstand, welchem nur zu
verdanken ist, dafs die Frucht nach dem Entfernen unzerrissen und unverstümmelt bleibt
und ihre natürliche Gestalt beibehält.
Unterhalb der Walze B ist in Lagern / eine Walze H gelagert, welche auf dem Umfange
mit spiralförmigen Klingen versehen ist und etwa mit der sechsfachen Geschwindigkeit angetrieben
wird wie die Walze B. Die Walze H hat den Zweck, die an den Nadelenden hängenden
Samenkerne abzustreifen und auf den Boden fallen zu lassen.
Unterhalb der Walze H dreht sich eine Bürstenwalze K in einem Troge J, der mit
heifsem Wasser gefüllt ist. Die Bürsten reinigen die Klingen der Walze H, während in
den Bürsten selbst die Ansammlung von zuckerhaltigen Stoffen und dergl. durch das
heifse Wasser verhindert wird. Der Trog / ruht in senkrechten Führungen K1 und wird
in der gewünschten Höhe durch das Curvenstück K2, das durch den Handgriff i£3 gedreht
wird, gestützt. Durch Drehen an dem Handgriff kann der Trog gehoben oder gesenkt und
daher leicht gereinigt werden.
Auf einer Welle m oberhalb seitlich der Walze A ist eine Kurbel M (Fig. 5) einstellbar
angebracht, welche einen Kamm L trägt. Die Zinken dieses Kammes passen zwischen die
Nadeln b der Walze B und ruhen auf der Oberfläche der letzteren, und zwar so, dafs der
Kamm tangential zu der Walze liegt. Durch den Kamm werden die entkernten Früchte aus
den Nadeln entfernt und fallen durch die Fallrinne N auf ein Band O, welches sie nach
dem Packraum führt.
Zur Reinigung kann der Kamm L aus den Nadeln b entfernt werden, indem man an dem
Handgriff L1 dreht, und kann in oder aufser Eingriff mit den Nadeln festgestellt werden,
indem man die Mutter L2 löst, welche den Quandranten Ls in der gewünschten Stellung
hält.
Die Fallrinne N kann ebenfalls um einen Bolzen gedreht werden, um leichter zu dem
Troge J gelangen zu können.
Der Behälter P dient zur Aufnahme einer Flüssigkeit, um die Früchte zu reinigen.
Q. ist ein Gefäfs aus Drahtgewebe oder mit durchlochten Wandungen, in welchem die
noch nicht entkernten, aber von ihren Stengeln befreiten Früchte sich befinden. R ist eine
Scheibe mit einem Handgriff r, um das Gefäfs Q. zu heben oder zu senken, wobei es in
einer Führung S1 gleitet.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Sollen z. B. Rosinen entkernt werden, so wird die bestimmte Menge derselben in das
Gefäfs Q. gebracht und dieses durch Drehen am Handgriff r in den Behälter P gesenkt,
wobei die in P enthaltene Flüssigkeit in das Gefäfs Q durch dessen durchlochte Wandungen
eindringt. Nach einigen Secunden wird das Gefäfs Q. wieder gehoben, man läfst die
Flüssigkeit abtropfen und die Früchte werden von Hand auf die Schüttelrinne D gebracht.
Von dieser gelangen die Früchte auf das endlose Band C und zwischen dieses und die
Nadelwalze B, gegen welche sie in einer einzigen Schicht durch das Band geprefst und
auf die Nadel aufgespiefst werden. Da die Samenkerne hart sind, werden sie nicht aufgespiefst,
sondern von dem Fleische getrennt und durch die Haut hindurchgestofsen, wobei
die von den Kernen befreite Frucht auf den Nadeln stecken bleibt, während die Kerne an
den Nadelspitzen hängen. An den Stellen, wo die Kerne aus der Frucht ausgestofsen werden,
liegen die Rosinen an dem nachgiebigen Bande C, wodurch die schädliche Spannung
der Haut und ein Zerreifsen der Frucht vermieden wird, so dafs die letztere ihre natürliche
Gestalt beibehält. Die Nadelwalze B bringt bei der weiteren Drehung die Samenkerne
vor die mit Klingen besetzte Walze H, welche die Kerne abstreift, während die entkernten
Rosinen auf der Walze B bleiben, bis sie unter den Kamm L kommen, von diesem
durch die Nadeln abgestreift werden und auf das Förderband O gelangen.
Der Antrieb der Maschine erfolgt von der Riemscheibe F2, welche die Welle F1 treibt.
Auf der Welle F1 sitzt das Zahnrad R1, welches
durch .Zahnräder S1 T U die Führungsrollen c und durch die Zahnräder V W die,
Walze B treibt. Die Walze H empfängt ihre Drehung durch das Rad X von dem Rade U,
welches auch das Rad Y für den Antrieb des Förderbandes O bewegt, während das Rad F1
durch das Zahnrad Z die Bürstenwalze K treibt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Vorrichtung zum Entkernen von Früchten mittels Stachelwalzen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Früchte auf die Stacheln von einer entsprechend der Stachelwalze gekrümmten elastischen Fläche aufgedrückt werden, welche ihre concave Seite den Stacheln zukehrt.Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die elastische Fläche, welche die Früchte auf die Stacheln aufdrückt, von dem Transportbande gebildet wird, welches die Früchte zu der Stachelwalze führt.Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs das Transportband dicht vor der Stachelwalze über Rollen (c) geführt wird, welche in einem solchen Abstande zu einander stehen, dafs der zwischen diesen Rollen geführte Theil des Transportbandes, gegen welchen die Früchte angedrückt werden, eine Aequidistante zum Umfange der Stachelwalze bildet.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99147C true DE99147C (de) |
Family
ID=370046
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99147D Active DE99147C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99147C (de) |
-
0
- DE DENDAT99147D patent/DE99147C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2246519C2 (de) | Vorrichtung zum Schälen von Gemüse oder Früchten | |
| DE2823249C2 (de) | "Verfahren und Vorrichtung zum Lösen des restlichen Fleisches von Fischskeletten" | |
| DE99147C (de) | ||
| DE2834985A1 (de) | Entsteinmaschine fuer datteln | |
| DE1757697B1 (de) | Vorrichtung zum Trennen von Rueben und Steinen auf trockenem Wege | |
| DE1176581B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Sortieren, insbesondere von mineralischem Material | |
| DE2235066A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur maschinellen gewinnung von garnelenfleisch, insbesondere von gekochten nordseegarnelen und dergl. krebstieren | |
| DE1532219A1 (de) | Vorrichtung zum Wiedergewinnen von Tabak aus fehlerhaften Zigaretten | |
| DE644430C (de) | Verfahren zum Herstellen eines Tabakvliesses | |
| DE215709C (de) | ||
| DE144684C (de) | ||
| DE2510025C3 (de) | Maschine zum Köpfen von Hackfrüchten | |
| DE253243C (de) | ||
| AT44156B (de) | Maschine zur Fasergewinnung aus Flachs, Hanf und anderen faserhaltigen Pflanzen. | |
| AT109273B (de) | Verfahren und Maschine zum Vorreinigen von Flachs, Hanf u. dgl. | |
| DE1179413B (de) | Dreschmaschine fuer Huelsenfruechte | |
| EP0199726A1 (de) | Vorrichtung zum roden von wurzelfrüchten. | |
| DE1161074B (de) | Vorrichtung zum Entlieschen von Maiskolben | |
| DE26268C (de) | Reifswolf | |
| AT73161B (de) | Vorrichtung zum Bearbeiten von Fischen. | |
| US615615A (en) | gibson | |
| DE62195C (de) | Cigarettenmaschine | |
| DE464100C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zerschneiden von Fischen | |
| DE319014C (de) | Verfahren und Maschine zum Entblaettern und Entsaften von Nesselstauden u. dgl. | |
| DE171544C (de) |