DE99113C - - Google Patents

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DE99113C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H3/00Grates with hollow bars
    • F23H3/02Grates with hollow bars internally cooled

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Juli 1897 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Wasserröhrenrost, welcher sich den bisher bekannten Kühlrosten gegenüber dadurch auszeichnet, dafs er während des Betriebes behufs Abscheidung von Schlamm und Kesselstein innerhalb der Wasserröhren ausgeblasen und dafs die ganze Rohrgruppe während des Betriebes durch durchströmendes Wasser gereinigt werden kann.
Fig. ι ist die Vorderansicht eines mit dem Erfindungsgegenstand ausgestatteten Zweiflammrohrkessels,
Fig. 2 ein Längsschnitt durch ein Flammrohr,
Fig. 3 ein waagerechter Schnitt durch die beiden Flammrohre mit dem Rost in Ansicht,
Fig. 4 ein Querschnitt durch den Kessel hinter der Feuerplatte D-, wobei in jedem der beiden Flammrohre die Wasserbrücke verschiedene Bauarten zeigt, und
Fig. 5 ein Schnitt durch eine Wasserbrücke.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, besteht die Vorrichtung aus den von Röhren T gebildeten Roststäben, welche an ihrem hinteren Ende mit der Wasserbrücke A in Verbindung stehen und deren vordere Enden in die hohle Rostplatte D führen. Die ganze Vorrichtung ist auf den Rohrstutzen S S1 in der Längsrichtung verschiebbar aufgelegt, um den Längen-Veränderungen durch die Temperatur Rechnung zu tragen. Die vermittelst der Oeffnungen a2 (Fig. 5) mit dem Kessel verbundene Wasserbrücke führt das Wasser durch die Röhren a1 a6 in die Roststäbe T und von dort in die unmittelbar am Vorderende der Rostplatte D angesetzten Rohre i»2 v3, welche mit den in dem Vorderende des Kessels ausmündenden Zweigröhren v4 v5 in Verbindung stehen. Die Röhren v4 v5 tragen die Hähne * V V1 und münden in das in der Mitte befindliche , nach abwärts reichende Rohr wx (Fig. 1), welches durch den Hahn W abgeschlossen werden kann. Ist der Hahn W geschlossen und die Hähne VV1 geöffnet, so findet ein ständiger Kreislauf des Wassers von dem Kessel durch die Röhren a1 und von dort durch die Roststäbe und die Röhren v4 v5 nach dem Kessel statt. Wird dagegen der Hahn W geöffnet und die Hähne V V1 geschlossen, so können die Rostplatte D und die Roststäbe T, sowie die Brücke A durch das durchströmende Wasser von etwa anhaftendem Kesselstein und Schmutz gereinigt werden, wobei das Wasser durch das Abflufsrohr JP1 abfliefst. Der Inhalt der Röhren vi v5 ist so abzumessen, dafs derselbe der Summe des Rauminhaltes sämmtlicher Röhren T ungefähr gleich ist. Um die Verschiebung der Platten D infolge der Längenausdehnung der Roströhren T zu ermöglichen, besitzen die aus Kupfer hergestellten Verbindungsrohre vi Vs entsprechende Biegungen oder biegsame Gelenke. Die ganze Gruppe ist aufserdem auf den Auflagestutzen 5 S1 verschiebbar.
Die vorliegende Anordnung zeichnet sich noch dadurch aus, dafs das Entstehen von Kesselstein innerhalb der Roströhren nach Möglichkeit vermieden wird, indem das zum Umlauf benutzte Wasser im Kessel bereits vorgewärmt ist und, des gröfsten Theiles seiner Kohlensäure beraubt, die Hauptmenge des Kalkes abgesetzt hat, bevor es in die Wasser-
brücke A eintritt. Etwa noch darin enthaltene Verunreinigungen setzen sich in dem von der Stichflamme nicht berührten Wassersack ae ab, so dafs in den Röhren T sich überhaupt nur eine geringe Menge von Stein bilden kann, der aber durch den steten Umlauf leicht entfernt wird.
Um die eintretende Luft zu zwingen, durch den Brennstoff in der in Fig. 2 verdeutlichten Weise nach unten zu strömen, so dafs die Stichflamme nicht an die Wasserbrücke schlägt, werden Platten K, die entweder fest oder beweglich oder auch auswechselbar angebracht sein können, vorn an den Flammrohren angeordnet. Die Wasserbrücke A kann entweder frei liegen oder mittelst feuerfester Ziegel in den Flammrohren eingemauert sein. Die Röhren T selbst sind an der Brücke A und der Rostvorplatte D wasserdicht befestigt und bestehen aus nahtlosem Stahl. Die Verbindungsstücke der Röhren stellt man zweckmä'fsigerweise aus Kupfer her, um eine freiere Beweglichkeit der einzelnen Theile der Gruppe zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wasserröhrenrost, dessen Röhren mit einer hohlen und in der Längsrichtung beweglichen Rostplatte (D) und einer hinteren, unmittelbar an den Kesselinnenraum angeschlossenen Wasserbrücke (A) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dafs das dieVerbindung des Kesselinnenraumes mit Rostplatte (D) herstellende, aufserhalb des Kessels angebrachte Rohr (ν* bezw. vs) absperrbar ist und mit einem ebenfalls( absperrbaren Abflufsrohr (W) versehen ist, izum Zweck, bei abgesperrtem Rohr (ν* bezw. vs) und geöffnetem Rohr (W) zur Reinigung der Roströhren und der Wasserbrücke (A) Wasser unter Kesseldruck durchströmen zu lassen, ohne dafs eine Unterbrechung des Betriebes nothwendig ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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