DE99103C - - Google Patents

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DE99103C
DE99103C DENDAT99103D DE99103DA DE99103C DE 99103 C DE99103 C DE 99103C DE NDAT99103 D DENDAT99103 D DE NDAT99103D DE 99103D A DE99103D A DE 99103DA DE 99103 C DE99103 C DE 99103C
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sieve
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/20Vibrating the filters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/28Strainers not provided for elsewhere

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1: Aufbereitung.
'- ;l
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Dezember 1897 ab.
Die Sieb- oder Filterflä'chen, die den Boden eines Behälters bilden, in dem sich mit Wasser gesättigte schlammhaltige Materialien befinden, verstopfen sich bald infolge des vom abtröpfelnden Wasser mitgeführten Schlammes, der sich an den Kanten der Sieböffnungen ansetzt und diese nach und nach schliefst. Es kann sich so bald eine dichte Schicht bilden, so dafs die Siebe oder Filter ihren Dienst als Ableitungsmittel für das Wasser gänzlich versagen. f
Die Verhütung eines solchen Zustandes ist der Zweck der den Gegenstand dieses Patentes bildenden Vorrichtung. Der Zweck wird dadurch erreicht, dafs das Sieb, auf dem das zu entwässernde Gut liegt, stetig oder intermittirend bewegt wird, sei es geradlinig hin- und hergehend , sei es im Kreise rotirend oder hin- und herschwingend. Unterstützt kann diese Thätigkeit werden bezw. die Bildung von freien Kanälen durch zeitweiliges Hindurchtreiben eines Stromes unter Druck stehender, mit Gewalt ausströmender Gase.
Die Vorrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung in zwei Ausführungsarten dargestellt, für ein im Kreis und ein geradlinig bewegtes Sieb, jeweils in centralem Verticalschnitt.
An dem Boden des Behälters A (Fig. 1) ist ein der Hauptsache nach glockenförmig gestaltetes Gehäuse B geeignet befestigt, das nach unten in eine Stopfbüchse C übergeht und seitlich mit einem Abflufsrohrstutzen D versehen ist. Durch die Stopfbüchse hindurch tritt von aufsen ein Drehzapfen E ins Innere des Gehäuses, auf dessen daraus hervorstehendem Ende ein Arm F oder irgend ein anderes Organ aufgesetzt ist, mittelst dessen der Zapfen bewegt werden kann.
Auf den Kopf E' des Zapfens ist ein Radkranz G aufgekeilt, mit tief in den Hohlraum des Gehäuses ragenden Rippen G', welche Ansammlung von Schlamm verhindern. Der Radkranz G" ruht auf und zwischen einem ihm entsprechend ausgedrehten Absatz H im Gehäuse B, während jener selbst als Tisch oder Auflager für das Sieb / dient, so dafs zwischen Nabe und Kranz des Radkranzes ein freier Raum verbleibt, in den das durch die Sieböffhungen hindurchtretende Wasser abfliefsen und zum Rohrstutzen D gelangen und von da weiter geleitet werden kann.
Wenn nun infolge längeren Betriebes sich Schlamm und backende Massen an die Kanten der Sieböffnungen gesetzt haben und diese ganz oder theilweise verstopft haben sollten, so werden durch Bewegung des Siebes von F aus diese Massen aufgerüttelt und lösen sich los und die Oeffhungen werden wieder freigegeben.
Die durch die Fig. 2 veranschaulichte Ausführung unterscheidet sich von der vorigen durch die Gestalt des Gehäuses b und die Bewegungsart des Siebes. Dieses ist hier für geradlinige horizontale Hin- und Herbewegung eingerichtet, daher auch die Stopfbüchse cv seitlich, wogegen das Abflufsrohr d unten angeordnet ist. Mittelst der Schubstange e am Griff f wird das Sieb i hin - und herbewegt.

Claims (1)

  1. Die Wirkung dieses Siebes ist dieselbe wie beim vorigen, durch Rütteln werden etwa verstopfte Sieböffnungen wieder frei.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur Verhütung der Verstopfung und Verschlammung der Durchlafsöffnungen von Sieb- oder Filterböden an Behältern für zu entwässerndes Gut, dadurch gekennzeichnet, dafs die Siebböden, auf denen das zu behandelnde Gut unmittelbar aufliegt, drehbar, hin- und herschiebbar, oder in anderer Weise beweglich eingerichtet sind und durch ihre Bewegung das daraufliegende Gut aufrütteln.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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