DE98929C - - Google Patents

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DE98929C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D13/00Making of soap or soap solutions in general; Apparatus therefor

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es handelt sich um die Herstellung von Seifenstücken, welche einen — massiven oder durchbohrten —· Einsatzkörper einschliefsen, welcher entweder das Seifenstück schwimmfähig machen soll und dann aus Kork oder einem anderen in Wasser unlöslichen, specifisch leichten Stoff besteht, oder (im Verlauf einer das Seifenstück durchsetzenden Bohrung durchbohrt) das Aufstecken oder Befestigen der Seifenstücke auf einem Dorn ermöglichen oder auch beiden Zwecken zugleich dienen soll.
Das Einbringen des Einsatzkörpers geschieht beim Pressen des Seifenstückes vermittelst eines am Oberstempel angebrachten abgesetzten Domes in der Weise, dafs der Einsatzkörper selbst gewissermafsen als Dorn wirkt und beim Niedertreiben des Stempels die Seifenmasse verdrängt, während beim Emporheben des Stempels vermöge der Reibung zwischen Seifenmasse und Einsatzkörper der letztere im Seifenstück zurückbleibt.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt
Fig. ι das Einbringen eines durchbohrten Einsatzkörpers,
Fig. 2 das Einbringen eines durchbohrten Seifenstopfens, welcher den Einsatzkörper nach oben hält und verdeckt,
Fig. 3 das Ausstofsen des fertigen Seifenstückes;
Fig. 4 ist ein Querschnitt durch Prefsform und Werkstück nach Linie 4-4 der Fig. 2.
Es bezeichnet A die Platte der Presse (Balancier), B die Prefsform, C den (beim Pressen" ruhenden) Unterstempel, D den Oberstempel, E den hier röhrenförmigen Ausstofser, W das Werkstück.
In den Oberstempel D ist centrisch der abgesetzte Dorn F hineingeschraubt. Da das Seifenstück hier eine durchgehende Bohrung erhalten soll, so ragt der durch Absetzen verjüngte Theil/ vom Dorn gehörig weit vor, um durch das Werkstück W und ein passendes Loch im Unterstempel C hindurchzugehen. Auf f wird bei erhobenem Oberstempel der durchbohrte, also ringförmige Einsatzkörper G lose aufgesteckt; G wird durch die Reibung genügend gehalten und stützt sich gegen den Absatz von F-f.
Beim Niedertreiben des Oberstempels stanzt zunächst Theil f ein vergleichsweise enges Loch in W, das beim weiteren Niedergang durch den Einsatzkörper G erweitert wird, indem dieser in das Seifenstück ein- und bis etwa zur Mitte vordringt. Inzwischen drückt aber auch der Oberstempel D auf W und es erfolgt ein Zusammenpressen und Verdichten der Seifenmasse, welches neben der Formgebung bewirkt, dafs G in W fest eingebettet wird. Wird nun Oberstempel D gehoben, so ist die Reibung des glatten Stempels in W und G geringer als die zwischen Einsatz und Seifenstück; der Dorn geht aus W heraus, aber G bleibt fest darin sitzen. Hiernach treibt laut Fig. 3 (in welcher der Seifenstopfen über G noch wegzudenken ist) der Ausstofser E den Unterstempel C sammt dem Werkstück W empor.
Die Ausführung des Verfahrens bei Verarbeitung massiver Einsalzkörper ist hiernach unschwer zu verstehen: Der gezeichnete Dorn wird durch einen solchen ersetzt, dessen Theil f erheblich kürzer und dünner, mehr pfriemen- oder nadelartig gestaltet ist.

Claims (1)

  1. Ist der Einsatzkörper so hoch, oder wird derselbe nur so flach eingetrieben, dafs seine obere Fläche mit der des Seifenstückes nahezu bündig liegt, so bewendet es bei dem bis hierher beschriebenen Verfahren. Aber schon die Rücksicht auf die von allen Seiten her gleichmäfsige Abnutzung des Seifenstückes Iä'fst es angebracht erscheinen, den Einsatzkörper bis in die Mitte des Seifenstückes einzutreiben und die darüber verbleibende Vertiefung in einer zweiten Prefsoperation mit einem Seifenstopfen zu verschliefsen. Hiermit wird auch der Gefahr vorgebeugt, dafs das Wasser im Lauf der Zeit durch Auswaschen der Seifenmasse den Einsatzkörper lockert, und das wiederholte Pressen ist auch der Dichte und Formvollendung des Seifenstückes durchaus günstig.
    Zu gedachtem Zweck wird Dorn F-f durch einen Dorn F1-/1 (Fig. 2) ersetzt, dessen oberer dickerer Theil F1 um die Höhe des Seifenstopfens H kürzer ist als F. H, wird auf f1 gesteckt und nun wie vordem verfahren. Fig. 3 Iä'fst das fertige Seifenstück mit G und H erkennen.
    Stopfen H ist durchbohrt, wenn eine Bohrung durch das Ganze hindurchgehen soll. Ist G massiv, so kann es auch H sein; für den in diesem Fall an Stelle von F1-/1 anzuwendenden Dorn gilt dann dasselbe, wie oben mit Bezug auf den Ersatz des Domes F-f durch einen zum Eintreiben massiver Einsätze geeigneten Dorn gesagt.
    Die Röhrengestalt des Ausstofsers E hat den Zweck, das Hindurchfallen der vom Dorntheiiy herausgestanzten Seifenputzen zu ermöglichen.
    Das Verfahren kann auch von besonders vorgeformten Werkstücken ausgehen, nämlich hohlcylindrischen Stücken mit überall gleich weiter Bohrung, welche in Form eines Stranges die Peloteuse liefert, wenn ein Mundstück mit Kern verwendet wird. Die Form eines solchen Werkstückes ist in Fig. 1 durch punktirte Linien i-i angedeutet; es wird etwas höher genommen, als das fertige Seifenstück werden soll. Der Dorn F-f bleibt derselbe. Wird der Oberstempel niedergetrieben, so wird die Wandung des Werkstückes gestaucht und unten zusammengetrieben, so dafs die Seifenmasse f und G dicht umschliefst. Das Ergebnifs ist dasselbe wie bei vorbeschriebener Ausführung des Verfahrens. Eine Verdrängung der Seifenmasse durch G 6ndet auch hier statt, insoweit nämlich die Seife beim Niedergang des Stempels dem Einsatz entgegenquillt; doch braucht eine seitliche Erweiterung der im Werkstück vorhandenen Bohrung nicht und insbesondere dann nicht stattzufinden, wenn Dorntheil F um ein Geringes schwächer ist als G. Vortheilhaft für die Dichte der Seifenstücke ist in diesem Fall übrigens, dafs die Werkstücke in Richtung der von der Peloteuse erzeugten Fasern geprefst werden.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R 0 c η ε :
    Ein Verfahren zur Herstellung von Seifenstücken mit massivem oder durchbohrtem Einsatzkörper, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Pressen der Seifenstücke in Formen der Einsatzkörper auf einen am Oberstempel sitzenden abgesetzten Dorn gesteckt und beim Niedertreiben des Stempels unter Verdrängung der Seifenmasse, in das Seifenstück eingetrieben wird, in dem er infolge der Reibung beim Emporgehen des Stempels sitzen bleibt.
    Eine Abart des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs hohlcylindrische Seifenstücke mit überall gleich weiter Bohrung durch das Niedertreiben des Oberstempels mit Dorn und Einsatzkörper gestaucht und mit dem unteren Theil ihrer ' Wandung unter dem eindringenden Einsatzkörper zusammengetrieben werden.
    Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, darin bestehend, dafs in einer zweiten Prefsoperation ein massives oder durchbohrtes Seifenstückchen als Stopfen über dem Einsatzkörper in das Seifenstück eingeprefst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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