DE98239C - - Google Patents

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DE98239C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q7/00Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting
    • B23Q7/12Sorting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Herstellung von Kugeln aus Metall ist es selbst bei der genauesten Fabrikationsweise und mit den genauest arbeitenden Maschinen nicht immer ganz zu erreichen, dafs die einzelnen Kugeln einander vollkommen gleich sind.
Durch das Abschleifen der Schneidstähle und darauf folgendes Wiederanschleifen bezw. Neueinsetzen, durch Lä'ngendifferenzen der Maschinentheile bei Warmlaufen u. s. w. entstehen Differenzen im Durchmesser der einzelnen Kugeln, die, wenn sie auch absolut noch so gering sind, dennoch die Anwendung der Kugeln in der. Praxis schwierig und unrationell machen. Es ist daher von weitgehendstem Interesse für die Praxis,' diese bei der Herstellung der Kugeln unvermeidlichen kleinen Abweichungen in der Weise für die Praxis unschädlich zu machen, dafs man die Kugeln den einzelnen Gröfsen entsprechend sortirt und zu einem und demselben Verwendungszweck nur Kugeln anwendet, welche nahezu theoretisch von gleichem Durchmesser sind.
Da jedoch das Messen bezw. Sortiren der Kugeln von Hand ungemein zeitraubend wäre, und ferner auch für eine gänzlich exacte Arbeit wegen der vorhandenen, sehr geringen Differenzen keine Gewähr geben würde, so ist es wünschenswerth, diese Arbeit des Sortirens auf maschinellem Wege auszuführen und so das Sortiren der Kugeln mit fast absoluter Genauigkeit und dennoch zu verhältnifsmäfsig billigem Preise zu bewerkstelligen.
Eine Maschine zu diesem Zwecke bildet den Gegenstand der vorliegenden Erfindung und ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt worden.
Fig. ι stellt die Maschine in der Vorderansicht, ;.
Fig. 2 in der Seitenansicht dar.
Die Maschine besteht aus einem soliden Gufseisenrahmen a, welcher in der Mitte einen Vorsprung a1 hat und mittelst des in diesem befestigten Lagers a? die Hauptwelle b trägt. Dieselbe ist dicht an beiden Seiten des einen Lagers gekröpft und trägt an dem freien Ende eine feste und eine lose Scheibe / bezw. m, welche zum Betriebe bezw. zum Aufserbetriebsetzen der Maschine dienen.
An den beiden krummen Zapfen η und 0 der Welle b sind Pleuelstangen h angebracht, welche ihrerseits die um c schwingenden Doppelhebel f in Bewegung setzen. Auf den kurzen Armen der Hebel ^ruht ein Rahmen d, welcher senkrecht in der Maschine geführt ist, und welcher nach oben herausragende, in ihrer Neigung zu dem Rahmen verstellbare Messer g trägt.
Die Oberkante des Gestelles α liegt in einer schiefen Ebene, deren Neigung etwa 4 pCt. beträgt. Auf der Oberkante des Rahmens sind in bestimmten Entfernungen von einander die ganz genau gerade abgeschliffenen Stahlschienen e befestigt. Dieselben sind an ihren unteren Ecken etwas gebrochen und können mittelst Stellvorrichtungen so eingestellt werden, dafs die Zwischenräume zwischen ihnen nach
der ansteigenden Seite immer genau um ein ganz kleines Intervall, z. B. Y100 mm zunehmen:
Die Entfernung der Messer bezw. Lineale g von einander entspricht den Entfernungen der durch die Leisten e gebildeten Querschlitze, und ist die Länge dieser Messer gleich der Länge . der gebildeten Schlitze. Nach den Seiten hin ist die Maschine durch Leisten ρ abgeschlossen, so dafs ein Herabrollen der Kugeln nicht stattfinden kann. Unter den Schlitzen sind Sortirkasten k aufgestellt, und an beiden Seiten der Maschine befindet sich je ein weiterer Kasten, von denen der an der höher gelegenen Seite q die zu sortirenden Kugeln aufnimmt, während der an der geneigten Seite angebrachte r diejenigen Kugeln empfängt, welche immer noch etwas gröfser a.ls der weiteste Schlitz in der Maschine sind.
Beim Arbeiten hebt sich, wie aus der Zeichnung und Beschreibung hervorgeht, der Rahmen d und mit ihm die Messer oder Lineale g in die Höhe und treten mit ihren nach der herabhängenden Maschinenseite zu etwas abgeschrägten oberen Seiten um eine Kleinigkeit aus den Schlitzen heraus. Dabei tritt das erste Messer durch denjenigen Kasten q, welcher zur Aufnahme der zu sortirenden Kugeln dient, und nimmt dabei, da sich infolge der etwas geneigten Ebene auf die Oberkante des Messers eine Reihe Kugeln, der Maschinenbreite entsprechend, auflegt, diese Kugeln mit nach oben und bringt sie auf die obere Fläche der ersten Schiene. Infolge der Neigung rollt nun diese Kugelreihe auf der ersten Schiene entlang bis zur zweiten Rille. Diejenigen Kugeln, welche dieser Rillenweite entsprechen, fallen hindurch, dagegen bleiben diejenigen, welche nur um ein Geringes gröfser sind, in der Rille liegen. Beim zweiten Hub der Kurbeln nimmt das erste Messer wieder eine Reihe Kugeln aus dem Kasten auf und führt sie auf die Arbeitsfläche der Sortirmaschine. Zugleich aber veranlafst das gleichfalls gehobene zweite Messer das Herausnehmen der vom ersten Hub in der ersten Rille liegen gebliebenen Kugeln, welche nun gleichzeitig mit den neuen Kugeln die geneigte Ebene hinabrollen. Nach Beendigung dieses Laufes befinden sich also in der ersten Rille wiederum nur Kugeln, welche gröfser sind als diese, in. der zweiten nur Kugeln, welche gröfser sind als die ersten und zweiten, z. B. in der ersten solche, die um Y100 mm gröfser sind, als diese Rille, weit ist, in der' zweiten Rille solche, die um Y100 mm gröfser sind als die erste Rille.
Bei Weiterarbeiten der Maschine füllt sich allmälig jede Rille mit Kugeln, und der Kasten r, welcher an dem tiefer gelegenen Theile der Maschine sich befindet, nimmt alle Kugeln auf, welche gröfser sind als der gröfste auf der Maschine befindliche Schlitz.
Die sä'mmtlichen Kugeln, welche etwas kleiner sind bezw. welche in irgend einen der Schlitze pafsten, sind hindurchgefallen und befinden sich nun in den untergestellten Kasten, aus welchen sie nach ihrer Gröfse herausgenommen werden können.
Man kann nun eine ebenso gebaute Maschine direct an diese heransetzen und die zu grofsen Kugeln in entsprechender Weise weiter sortiren, oder man kann die Kugeln auch in den Sammelkasten der zweiten Maschine bringen und die Kugeln so weiter behandeln.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zum Sortiren von Stahlkugeln, dadurch gekennzeichnet, dafs auf einem geneigten Tisch quer zur Laufrichtung der zu sortirenden Kugeln liegende Schienen (e) mit regulirbaren Schlitzen angeordnet sind, durch welche periodisch Messer (g) hindurchtreten,' von denen das erste Messer das Heben der Kugeln aus dem Vorrathsbehälter (q) auf die erste Leiste besorgt, während die übrigen die Weiterbeförderung derjenigen Kugeln von einer zur anderen bewirken,- welche zu grofs waren, um durch den Schlitz, durch welchen das Messer tritt, hindurchzufallen, so dafs die Kugeln nach ihrer Gröfse in einzelne unter die Schienerizwischenrä'ume gestellte Behälter gesondert werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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