DE475706C - Verfahren zum Fraesen gratloser Zaehne an Saegen und Feilen mittels eines konischen oder zylindrischen Walzenfraesers - Google Patents

Verfahren zum Fraesen gratloser Zaehne an Saegen und Feilen mittels eines konischen oder zylindrischen Walzenfraesers

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DE475706C
DE475706C DEL68065D DEL0068065D DE475706C DE 475706 C DE475706 C DE 475706C DE L68065 D DEL68065 D DE L68065D DE L0068065 D DEL0068065 D DE L0068065D DE 475706 C DE475706 C DE 475706C
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teeth
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milling
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DEL68065D
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Loos & Kinkel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D65/00Making tools for sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material
    • B23D65/04Making saw teeth by milling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

Zweck der vorliegenden Erfindung ist,
gratlose, scharfe Schneiden an Säge- und Feilzähnen ohne Anwendung besonderer, die Fabrikation verteuernder Hilfsmittel und Maschinen herzustellen.
Die Erfindimg besteht darin, daß der Fräser über das Werkstück hin und zurück geführt wird, und zwar in der Weise, daß heim Hingang des Fräsers an sämtlichen Zähnen
ίο Zahnbrust und Zahnrücken geschnitten wird, während vor dem Rückgang eine solche relative Verschiebung zwischen Werkstück und Werkzeug erfolgt, daß die Zähne beim Rückgang des Fräsers entweder nur am Zskux· rücken oder an der Zahnbrust nachgeschnitten werden.
Zur Herstellung gefräster Säge- und Feilzähne mit senkrechter Zahnbrust wurden bisher zwei Arten von Fräsern benutzt. Bei der ersten Art nach Abb. 2 besteht der Fräser aus einer Anzahl von auf dem Umfang des Fräserkerns angieordneten aufeinanderfolgenden Zahnreihen, von denen jede dem Zahnliückenprofil des Werkstücks entspricht.
Die entsprechende Zahnform des herzustellenden Werkzeugs, eine Säge oder eine Feile, ist in Abb. 3 dargestellt. Der Frästerzahngrand schneidet hier die Spitze oder Schneide des Säge- oder Eeilzahns heraus. Nach umverhältnismäßig kurzer Zeit wird der hochbeanspruchte Fräserzahngrund stumpf und erzeugt nun eine stumpfe, unbrauchbare Schneide des. Säge- oder Feilzahns.
Bei der zweiten zur Anwendung gelangten Fräserart nach Abb. 1 läßt man auf jeder Fräserzahnreihe jeden zweiten Zahn fort und versetzt die Zähne der einen Reihe gegen die der anderen so, daß jeder Zahn der folgenden Reihe hinter einer Lücke der vorhergehenden steht. Auch bei dieser Fräserart entspricht der Fräserzahn genau dem Profil der Zahnlücke des gefrästen Gegenstandes. Im übrigen entsteht hier als Fortschritt die Schneide des Säge- oder Feilenzahns als Schnittpunkt der aufeinanderfolgenden, also nie gleichzeitig schneidenden Flanken mehrerer Fräserzähne. Auch bei Benutzung dieser Fräserart zeigt sich nach kurzer Zeit an der entstandenen gefrästen Zahnspitze ein krüLüger, der Feil- und Sägerichtung entgegenstehender Grat, in Abb. 4 mit a bezeichnet, der die Schneid wirkung des Werkzeugs erheblich beeinträchtigt. Das an der Schneide beim nicht haarscharfen Fräser ausweichende Material entzieht sich infolge Elastizität der Schneidwirkung und krüllt sich zusammen. Die Horizontalkomponente b in Abb. 5 bewirkt im Verein mit der Vertikalkomponente c und der Elastizität der Fräserwelle ein fortwährendes Aufundabsitzen des Fräsers in Richtung der Normalen d, was sich auf der gefrästen Fläche durch
feine wellenförmige, parallel zur Längsachse laufende Rillen nachweisen läßt.
Das in Richtung des Pfeiles in Abb. S herausgepreßte Material legt sich um die Feilenzahnspitze. Der nachfolgende Fräserzahn., welcher die Schräge e fräst, läßt den entstandenen krülligen Grat infolge der beschriebenen Federwirkung der Fräserwelle stehen. Der Beseitigung des die Schärfe und Leistungsfähigkeit der Werkzeuge wesentlich beeinträchtigenden Grates kommt besondere Bedeutung zu. Um nun diesen Grat zu beseitigen, sind kostspielige Verfahren mit besonderen Anlagen und Maschinen bekannt, so mittels Sandstrahlgebläsen und Schleifmaschinen. In Amerika wird neuerdings eine Spezialfeilmaschine sowohl für gefräste FeLL-zähne mit gerader als. auch für solche mit unterschrittener Brust zur Entfernung des Grates benutzt.
Der erforderliche Freischnitt zur Beseitigung des Grates wird erfindungsgemäß bei den bekannten Fräsern durch Verschieben des Fräsers gemäß Abb. S nach dem ersten Durchgang im Sinne des Pfeiles nach Abb. 7 und nochmaligem Durchgang des Fräsers im Rückwärtsgang des Arbeitsschlittens erzielt werden. Die senkrechte Brustschneide der Fräserzähne wird beim Rückwärtsgang frei. Ein Würgen ist ausgeschlossen. Der vom schrägen Rücken des Säge- oder Feüenzahns abgenommene dünne Span verkleinert die Brust bzw. die Tiefe der gefrästen Zähne, so daß bei den hier in Frage kommenden kleinen Zahnabmessungen die Fräserzähne, besonders den Werkzeuggrößen entsprechend, bemessen werden müssen. Die Zahnlücken der Säge oder Feile erhalten also bei Anwendung des Verfahrens der Erfindung eine von den Fräserzähnen abweichende Größe oder Form.
Ein Freischnitt des Fräsers kann auch durch Verschieben des Fräsers entgegen der in Abb. 7 angedeuteten Pfeilaichtung oder durch Verstellen in hierzu senkrechter Riehtung erzielt werden.
Abb. 6 stellt den Bearbeitungsgegenstand nach dem Fräservorwärtsgang dar. In Abb. 7 ist die Stellung des Fräsers strichpunktiert beim Rückwärtsgang angedeutet, wie norma- !erweise zur Erzielung einer messerscharfen Schneide verfahren wird.
Das Verfahren kann auch durch mehrmaligen Durchgang des Fräsers allerdings in unrentabeler und unvollkommener Weise ausgeübt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Fräsen gratloser Zähne an Sägen und Feilen mittels eines konischen oder zylindrischen Walzenfräsers, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräser über das Werkstück hin und zurück geführt wird, und zwar in der Weise, daß beim Hingang des Fräsers an sämtlichen Zähnen Zahnbrust und Zahnrücken geschnitten wird, während vor dem Rückgang -eine solche relative Verschiebung zwischen Werkstück und Werkzeug erfoligt, daß die Zähne beim Rückgang des Fräsers entweder nur am Zahnrükken oder an der Zahnbrust nachgeschnitten werden, um den vom ersten Arbeitsgang zurückgebliebenen Grat an der Zahnspitze zu 'entfernen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL68065D 1927-03-01 1927-03-01 Verfahren zum Fraesen gratloser Zaehne an Saegen und Feilen mittels eines konischen oder zylindrischen Walzenfraesers Expired DE475706C (de)

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