DE636586C - Formfraeser fuer teils parallelwandige und teils pilzfoermige Nuten - Google Patents
Formfraeser fuer teils parallelwandige und teils pilzfoermige NutenInfo
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- DE636586C DE636586C DEW93915D DEW0093915D DE636586C DE 636586 C DE636586 C DE 636586C DE W93915 D DEW93915 D DE W93915D DE W0093915 D DEW0093915 D DE W0093915D DE 636586 C DE636586 C DE 636586C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23C—MILLING
- B23C5/00—Milling-cutters
- B23C5/02—Milling-cutters characterised by the shape of the cutter
- B23C5/12—Cutters specially designed for producing particular profiles
- B23C5/14—Cutters specially designed for producing particular profiles essentially comprising curves
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Milling Processes (AREA)
Description
An Buchholtz-Schienenunterlagen sind, für die Einführung von Schraubenköpfen Schlitze
in volles Material einzuschneiden. Diese Schlitze sind, im Querschnitt symmetrisch,
haben oben parallele und unten pilzförmige Wandungen. Sie werden im Fräsverfahren
entsprechend der herauszuarbeitenden Form entweder in zwei Arbeitsgängen oder nur mit
einem Formfräser in einem Arbeitsgang fertig herausgearbeitet. Die aufzuwendende Arbeitszeit
zum Fräsen der Schlitze ist daher im letzten Fall ganz bedeutend geringer. Dafür
steigert sich die Anforderung an den Formfräser, nicht nur weil das Spanvolumen
für einen Schnitt größer ist, sondern auch hinsichtlich des Herausschaffens der abfallenden Späne aus dem Werkzeug. Der
letztere Vorgang wird besonders erschwert, wenn von dem Fräser an der Übergangsstelle
vom pilzförmigen in den walzenförmigen Teil
winklige und damit sperrige Späne herausgeschnitten werden. Derart geformte Späne
lassen sich sehr schlecht abführen, sie klemmen sich ein und verstopfen die Spannuten.
Damit treten Störungen im Ablauf der Arbeit ein, weil durch die Verstopfung zusätzliche
Reibungswärme entsteht und eine Säuberung der Nuten das Anhalten der Ma-,
schine erforderlich macht, wenn das Werkzeug keinen Schaden erleiden soll.
Die bekannten Formfräser für die Herstellung der Schlitze in einem Arbeitsgang
genügen durch technische Mängel und besondere Umstände, die bei der Arbeit mit ihnen eintreten, in ihrer Haltbarkeit den
Anforderungen nicht und verursachen damit einen unwirtschaftlichen Verbrauch. Entweder
muß die Maschine mehr als notwendig stillgesetzt werden, oder die Fräser werden auseinandergesprengt.
Die technischen Mängel haben ihre Ursache in dem konstruktiven Aufbau, welcher der Aufgabe nicht genügend
Rechnung trägt, indem die Schneidenanordnung nicht zweckentsprechend angelegt ist
und auch z. B. durch eine zweiteilige Ausführung an den spitzen Stirnkanten stumpf
aneinanderliegender Fräser leicht Abstumpfungen eintreten, die dann am Werkstück unerwünschte
Längsstreifen hinterlassen. Ebenso ist im besonderen der walzenförmige Fräserteil
durch die bei den bekannten Ausführungen vorgesehene zentrale Bohrung sehr
geschwächt. Die besonderen Umstände bei der Arbeit entstehen durch die Betriebswärme
der Fräser, welche auf zusammengesetzte und auf einen Dorn aufgeschraubte Fräser durch
die Einschrumpfungskräfte des sie tragenden Schaftes· beim Abkühlen in betrieblichen
Pausen sprengend einwirken.
Es ist nun bereits anderweitig vorgeschlagen worden, den Pilzfräser aus einem Stück
zu machen und dem pilzförmigen Teil doppelt so viel Schneidzähne zu geben als dem
walzenförmigen Teil und die gegenseitige Anordnung der Schneiden so zu wählen, daß
hinter jeder zweiten Pilzformschneide eine
diese überschneidende und in ihrer Rückenfläche auslaufende Walzenformschneide vorgesehen
ist. Diese Ausführungsform, ist zwar mit Bezug auf die Wirkungsweise des PiIzfräsers
richtig, jedoch hinsichtlich der Herstellung nachteilig.
Diesen Mangel will nun die vorliegende Erfindung dadurch beseitigen, daß jede zweite
Pilzformschneide unmittelbar unter' einer WaI-zenformschneide
vorgesehen und die Pilzformschneide an der Übergangsstelle auf eine Länge ausgeklinkt ,ist, wie sie etwa dem
Überschneidungsbetrage der Wälzen- und Pilzformschneiden entspricht,
ig ' Hierdurch wird der Vorteil einer einfachen Herstellbarkeit des Fräsers erreicht.
ig ' Hierdurch wird der Vorteil einer einfachen Herstellbarkeit des Fräsers erreicht.
Ferner ergibt sich noch eine Vergrößerung der Spannuten.
In Abb. ι ist die Ansicht des Fräsers, dargestellt.
Der als Kegel dargestellte Schaft kann wahlweise auch als Schaft zum Einschrauben
o. dgl. ausgebildet sein. Der walzenförmige Teil trägt die Schneidens, während
der pilzförmige Teil die doppelte Anzahl Schneiden 5 aufweist, von denen jede zweite mit einer Schneide 3 des walzenförmigen
Teiles fluchtet. Diese Schneiden 5 sind bei 6 ausgeklingt, während die übrigen
Schneiden 5 die Walzenschneiden 3 überdecken.
In Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie a-a
in Abb. 1 dargestellt,· aus ihr ist die Lage der
Schneiden 3 und die Ausklinkung 6 der Schneiden s ersichtlich.'
Bei dem Fräsvorgang bildet jede Schneide für sich je einen Span. An der überdeckten
Übergangsstelle entstehen keine winkligen, sperrigen Späne, so daß eine Verstopfung
der Spanräume und die Bildung zusätzlicher Reibungswärme nicht eintritt. Aus dengroßen
Spannuten lassen sich die Einzelspäne gut ausspülen. Nachteilige Verziehungen im
Betrieb sind ausgeschaltet, weil der Fräser aus einem Stück besteht. Weiter ist das
Auftreten von Abstumpfungen an den spitzen Stirnkanten ausgeschlossen, weil die Schneiden
überdeckt sind, und es können deshalb an der Übergangsstelle der Fräserform, störende
Rillen am Werkstück nicht entstehen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Formfräser für teils parallelwandige und teils pilzförmige Nuten, dessen pilzförmiger Teil doppelt so viele Schneidezähne als der walzenförmige Teil hat und bei dem jede zweite Pilzformschneide unmittelbar unter einer Walzenformschneide vorgesehen ist und Walzenformschnei'den und Pilzformschneiden sich an der Übergangsstelle überschneiden, dadurch gekennzeichnet, daß die unmittelbar' unter jeder Walzenformschneide (3) vorgesehene zweite Pilzformschneide (5) an der Übergangsstelle (6) auf eine Länge ausgeklinkt ist, wie sie etwa dem Überschneidungsbetrage der Walzen- und Pilzformschneide entspricht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW93915D DE636586C (de) | 1933-10-15 | 1933-10-15 | Formfraeser fuer teils parallelwandige und teils pilzfoermige Nuten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW93915D DE636586C (de) | 1933-10-15 | 1933-10-15 | Formfraeser fuer teils parallelwandige und teils pilzfoermige Nuten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE636586C true DE636586C (de) | 1936-10-12 |
Family
ID=7613994
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW93915D Expired DE636586C (de) | 1933-10-15 | 1933-10-15 | Formfraeser fuer teils parallelwandige und teils pilzfoermige Nuten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE636586C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2788717A (en) * | 1951-06-04 | 1957-04-16 | Armco Steel Corp | Preparation of rolls for use in rod rolling mills |
| DE10238334A1 (de) * | 2002-08-16 | 2004-02-26 | Sandvik Ab | Bohr- oder Fräswerkzeug und Verfahren zu dessen Herstellung |
-
1933
- 1933-10-15 DE DEW93915D patent/DE636586C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2788717A (en) * | 1951-06-04 | 1957-04-16 | Armco Steel Corp | Preparation of rolls for use in rod rolling mills |
| DE10238334A1 (de) * | 2002-08-16 | 2004-02-26 | Sandvik Ab | Bohr- oder Fräswerkzeug und Verfahren zu dessen Herstellung |
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